| FC Erzgebirge Aue - TSV Eintracht Braunschweig 2:1 (0:0) Freitag, 30.04.2010 18:00 Uhr Vorbericht Lila-Weißer Aufstiegsjubel: Die Macht aus dem Schacht hat bereits einen Spieltag vor dem Saisonende den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga perfekt gemacht. Die Veilchen nutzten am Freitagabend mit dem 2:1 gegen Eintracht Braunschweig ihren zweiten Matchball und können damit im Saisonfinale in einer Woche nicht mehr von einem der beiden Aufstiegsplätze verdrängt werden. "Ein unbeschreibliches Gefühl. Ich kann einfach keine Worte finden für diesen unvergesslichen Tag", sagte mit 12 Saisontreffer Aues bester Stürmer Eric Agyemang, der zusammen mit dem eingeschworenen Team die 250.000 Euro Aufstiegsprämie mehr als nur verdient hat. "Unglaublich, was in der Rückrunde hier in Aue stattgefunden hat. Ich bin überglücklich und stolz auf die Mannschaft", war auch Abwehrspieler René Klingbeil sichtlich bewegt auf das Geleistete. ![]() Bis aber das zweite Fußball-Wunder von Aue gefeiert werden konnte, war es ein langer Weg. Denn der FCE, der in dieser Saison erst ein Spiel vor heimischer Kulisse verloren hatte, war und ist keine Übermannschaft - gerade gegen Braunschweig wurde dies sichtbar. Aue warf zwar die altbekannten bergmännischen Tugenden wie Kampfgeist, Geschlossenheit und Leidenschaft in die Waagschale, doch war die Eintracht zunächst das bessere Team. Bereits nach zwei Minuten sorgte Schanda, der für den gelb-gesperrten Innenverteidiger Henn ins Abwehrzentrum rückte, mit einem abgefälschten Kopfball das erste Mal für Gefahr im Auer Strafraum. Und als Braunschweigs Kapitän Kruppke nur 60 Sekunden später aus 20 Metern das Leder knapp übers Gebälk zimmerte, war dem gemeinen Fan klar: Die Gäste wollten vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Erzgebirgsstadion ebenfalls ihre Aufstiegambitionen untermauern. Und wohl ein wenig überrascht vom forschen Auftreten der Norddeutschen hatte man zudem Glück, dass Verteidiger Thomas Birk sieben Minuten später in höchster Not vor Kumbela klären konnte. Aber auch die Blau-Gelben hatten in dieser Phase Glück, dass die Pfeife des Bundesliga-Schiedsrichter Manuel Gräfe nach einer Viertelstunde stumm blieb: Dogan hatte zuvor Skerdilaid Curri an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht. Doch die wütenden Proteste des Auer Publikums und von Trainer Rico Schmitt, der statt des Sturmduos Glasner/Agyemang heuer mit Bashiru Gambo die zweite Sechserposition besetzte und Nico Klotz für den rot-gesperten Sven Müller aufbot, nützten nichts. Für Aues einzige Angriffsspitze Eric Agyemang gab es dennoch die beste Chance der Partie nach 19 Minuten. Dabei versuchte es der Ghanaer nach einem schnellausgeführten Einwurf von Thomas Birk und der anschließenden Hereingabe von Jan Hochscheidt mit einem wuchtigen Kopfball aus zwölf Metern, doch Petkovic kratzte den Ball von der Linie. Bei der nächsten guten Gelegenheit von Aue wäre Eintrachts Schlussmann jedoch machtlos gewesen. Der wieselflinke Nico Klotz ließ an der Grundlinie Reichel stehen und legte den Ball in die Mitte auf den mitgelaufenen Skerdilaid Curri. Dessen Schuss von der Strafraumgrenze zischte jedoch knapp am linken Pfosten vorbei. Auf der Gegenseite versuchte es Calamita selbst, traf aber nur das Außennetz (34.). So ging es mit einem leistungsgerechten Remis in die Halbzeitpause.Beide Mannschaften kamen zunächst in unveränderter Aufstellung aus der Kabine. Und wie schon in Durchgang eins waren es erneut die Gäste, die zum ersten Mal gefährlich wurden. Kruppke schickte Kumbela steil, der Schlussmann Martin Männel umkurvte und den Ball zur vermeintlichen Führung einschob. Schiedsrichter Manuel Gräfe aus Berlin verweigerte dem Treffer wegen einer Abseitsstellung jedoch zurecht die Anerkennung. In der 54. Minute war dann aber alles korrekt, das Tor zählte und das auf Seiten der Veilchen. Eric Agyemang nahm im Braunschweiger Strafraum einen von Marc Hensel verlängerten Kos-Freistoß mit dem Rücken zum Tor an, spitzelte ihn fast im Fallen zurück auf Marc Hensel, der das Leder aus 20 Metern per Flachschuss zur 1:0-Führung im Gehäuse von Petkovic versenkte und das Tor zur 2. Liga für Aue weit aufstieß, für die der 24-Jährige selbst noch keinen Vertrag besitzt. Die Stimmung unter den Aue-Anhängern war jetzt fast schon ekstatisch, es hielt niemand mehr auf seinem Sitz, schließlich hätten ihre Farben mit diesem Ergebnis den Aufstieg unter Dach und Fach gebracht.Die leider passende Antwort der Eintracht, die nun mit den frischen Stürmern Onuegbu und Morabit agierten, ließ nicht lange auf sich warten. Boland, der bereits letzte Woche gegen Bayern getroffen hatte, fasste sich aus 22 Metern ein Herz und zirkelte den Ball unhaltbar für Keeper Martin Männel in den Winkel zum Ausgleich (65.). Und abgesehen vom Braunschweiger Jubel wurde es mucksmäuschenstill im Erzgebirgsstadion. Die Lieberknecht-Elf gab sich mit dem Unentschieden nicht zufrieden, spielte zum Schrecken aller weiter nach vorne und als Morabit Keeper Martin Männel umkurvte, sich aber den Ball jedoch zu weit vorlegte und nur das Außennetz traf (71.) wars vorbei mit der Herrlichkeit im Old Otto. Obendrein sorgten Onuegbus Fehlschuss aus fünf Metern vorbei am Gehäuse von Martin Männel (75.) und ein Gewaltschuss von Pfitzner (77.) für weiteres Entsetzen in den Auer Reihen.Jedoch mittenrein in den Schockzustand schaffte Pierre Le Beau das Unfassbare. Nach einer Ecke, es war die fünfte für Aue, gewann ausgerechnet das einzige Eigengewächs im Auer Profiteam das Kopfballduell mit Boland und versetzt das gesamte Erzgebirge in einen wahren Freudentaumel. Besonders bemerkenswert war, dass es sowohl für Marc Hensel als auch für Pierre Le Beau jeweils der erste Saisontreffer war. "Ich höre Sebastian Glasner hinter mir noch rufen. Aber ich habe mir gedacht, jetzt hältst du einfach deinen Kopf ran. Und es hat geklappt. Einfach Wahnsinn. Als Spieler träumt man zwar immer davon, irgendwann so ein wichtiges Tor zu erzielen. Aber man rechnet nicht wirklich damit, dass es klappt", war der Verteidiger immer noch tief berührt, weinte nach dem Abpfiff Freudentränen und ließ sich ordentlich feiern. Denn die Eintracht kam zwar mit einem unplatzierten Schuss von Reichel (89.) und einem Freistoß von Kruppke, der weit übers Gehäuse flog (90.+1), noch zu Chancen, aber nicht zum Erfolg.Der Schlusspfiff ging im grenzenlosen Jubel der Fans unter, die Sekunden später das Spielfeld stürmten und mit ihrer Mannschaft die Rückkehr in die 2. Bundesliga bejubelten. Dagegen kann die Eintracht aus Braunschweig, die von rund 2.000 mitgereisten Fans unterstützt wurde, den Aufstieg nur noch mit fremder Hilfe schaffen. Dementsprechend ausgeknockt schlichen die Eintracht-Profis mit hängenden Köpfen in die Kabine. Durch die erste Niederlage nach neun Partien rutschten die Löwen auf Platz vier ab, da Aufstiegskonkurrent Ingolstadt zeitgleich mit 5:1 bei Wehen Wiesbaden gewann. Die Blau-Gelben (61 Punkte) müssen am letzten Spieltag Erfurt bezwingen und zudem auf einen Ausrutscher der drittplatzierten Ingolstädter (63) hoffen, um noch den Relegationsrang zu erreichen. Aber auch für den FC Erzgebirge "werden stürmische Tage kommen", betonte Rico Schmitt und fügt hinzu: "Es wird alles noch professioneller, es greifen andere Gesetzmäßigkeiten. Die Spieler bekommen mehr Geld, das gesamte Umfeld setzt andere Prämissen. Um zu bestehen, müssen wir im Verein als Team harmonieren." Torhüter Martin Männel versicherte jedoch: "Wir haben eine tolle Mannschaft. Egal, was auf uns zukommt, wir werden es stemmen." Dass der Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und sportlichem Anspruch gelingt, wurde mit dem jetzigen Aufstieg mehr als bewiesen. "Ohne Arbeit gibt es keinen Erfolg. Es war ein täglicher Kampf für alle, es hat aber auch vieles gepasst. Wichtig war in dieser Saison, dass wir uns als Trainerteam ebenso wie die Mannschaft zusammengerauft und gefunden haben", so der Coach, der nun insgeheim hofft, dass im Halbfinale des Sachsenpokal und auch im letzten Punktspiel der Saison seine Schützlinge alles geben werden: "Wir wollen das letzte Spiel in Bremen gewinnen und als Tabellenerster die Saison beenden. Ich erwarte ganz einfach, dass sich jeder Spieler weiterhin voll reinhängt. Das ist unser Beruf. Noch liegen einige Aufgaben vor uns, die abgearbeitet werden müssen. " Hierbei bedarf es vielleicht auch eines besseren Servers für den Internetauftritt des FC Erzgebirge, da die Seite noch Stunden nach dem Abpfiff nur temporär erreichbar war. Aber dies sind nun wirklich ganz andere Baustellen... |
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Aufstellung FC Erzgebirge Aue
Einwechslungen: 57. Glasner für Gambo 78. Ramaj für Klotz 88. Stark für Agyemang |
Aufstellung Eintracht Braunschweig
Einwechslungen: 58. Onuegbu für Kumbela 58. Morabit für Calamita 82. Vrancic für Pfitzner |
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Tore: 1:0 Hensel (53.), 1:1 Boland (65.), 2:1 Le Beau (85.) Gelb: - Pfitzner Gelb-Rot: Rot: |
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| Fotos vom Spiel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Liveticker: Der Rahmen für einen wunderbaren Fußballvorabend ist auf jeden Fall gegeben: Das Erzgebirgsstadion ist restlos ausverkauft. Die Veilchen-Fans wollen heute mit ihrer Mannschaft den Aufsteig feiern. Das Steigerlied ertönt, die Mannschaften betreten das Spielfeld. Was für eine Stimmung! Durch einen Sieg können die Gastgeber den Aufstieg in die Zweitklassigkeit heute perfekt machen. Der zweite Platz wäre ihnen dann nicht mehr zu nehmen. Bei einem Remis müssten die Veilchen hoffen, dass Ingolstadt bei Wehen Wiesbaden nicht dreifach punktet. Der BTSV ist seit acht Spielen ungeschlagen. Verlängert man diese Serie durch zwei Siege, ist das Relegationsspiel sicher. Um direkt aufzusteigen, muss man auf einen Ausrutscher der Konkurrenz hoffen. Aue-Trainer vertraut bis auf den gesperrten Sven Müller auf die Mannschaft, die am Dienstag gegen Wehen Wiesbaden antrat. Müller wird von Klotz ersetzt. Der 30-jährige Mittelfeldspieler wurde vom DFB-Sportgericht für zwei Spiele gesperrt und fehlt somit in der ganz entscheidenden Saisonphase. Auch Torsten Lieberknecht wechselt einmal: Jan Schanda spielt für Matthias Henn. Die Veilchen spielen traditionell in lilafarbenen Trikots und weißen Hosen, der Gast aus Braunschweig wird ganz in gelb agieren. Schiedsrichter der Partie ist der erfahrene Manuel Gräfe. Ihm assistieren Robert Wessel und Felix-Benjamin Schwermer. Alle Spieler von Aue, auch die Reservisten, beschwören sich im gemeinsamen Mannschaftskreis. Der Gastgeber ist heiß wie Frittenfett! 1' Spielbeginn 2' Männel muss zum ersten Mal eingreifen. Kruppke mit einen Kopfball, doch da ist kein Tempo hinter, Männel ohne Probleme. 3' Wieder ist es Kruppke, der auf sich aufmerksam macht: Er lässt ein paar Auer stehen und zieht aus 19 Metern ab. Der wuchtige Schuss geht aber einen guten Meter über den Querbalken. 6' Das Spiel im Erzgebirgsstadion beginnt sehr gemächlich. Braunschweig kontrolliert bisher das Geschehen. 8' Ecke für die Niedersachsen. Boland führt aus, auf den ersten Pfosten, wo Kruppke steht und das Leder aus der Luft etwa einen Meter am Kasten vorbei befördert. 9' Erster Schussversuch der Veilchen. Gambo probiert es aus 25 Metern, doch der geht weit drüber. 10' Aue tut sich wie am Dienstag in der Anfangsphase sehr schwer. Braunschweig steht kompakt und ist vor allem durch Kruppke in der Offensive gefährlich. 11' Steilpass in die Spitze in Richtung Kumbela, der sehr freisteht, doch Birk kommt in allerletzter Sekunde noch vor ihm an den Ball und klärt. 14' Das Stadion tobt! Curri fällt im gegnerischen Strafraum, will einen Strafstoß. Gräfe aber sieht das anders und lässt weiterspielen. 18' Die Fans der Lila-Weißen spüren, dass ihr Team Unterstützung braucht. Mit unglaublich lauten Schlachtrufen peitschen sie ihr Team nach vorne. Das gelingt bisher aber immer noch nicht richtig. Vor allem Topstürmer Agyemang fehlt die Bindung zum Spiel. 19' Kaum sagt man sowas, belehrt einen der Ghanaer eines besseren! Klasse Flanke auf den Elfmeterpunkt von Hochscheidt, Agyemang steigt hoch und köpft den Ball in Richtung Tor. Petkovic rettet das Leder mit einem starken Reflex auf der Linie. Erst große Chance für Aue! 22' Es geht nun hin und her. Braunschweig erspielt sich Ecken am laufenden Band, die auch immer gefährlich sind. Aue hat aber aus der ersten Möglichkeit Selbstbewusstsein getankt und traut sich mehr zu. 26' Zweite Ecke für die Sachsen. Birk bringt diese scharf in den Fünfer, doch Petkovic kommt aus seinem Kasten und faustet das Teil aus der Gefahrenzone. 31' Beide Mannschaften hängen gerade ein wenig in der Luft. Braunschweig ist etwas aus dem Tritt geraten, operiert mit vielen langen Bällen. Aue wirkt nervös, tut sich weiterhin schwer. 32' Curriiiiiii hat das 1:0 auf dem Fuß! Klotz setzt sich stark auf rechts durch, tankt sich in den 16er und legt zurück auf Curri. Der hat viel Platz, kann den Ball locker annehmen und schiebt den Ball dann an Petkovic vorbei. Der Ball rollt aber auch am linken Pfosten vorbei ins Toraus. 34' Dann die Gegenseite. Auch Aue steht weit weg von den Gegenspielern, Calamita wird hoch angespielt im Strafraum, nimmt sich den Ball aus der Luft herunter, umspielt dann Kos und schließt aus vier Metern ab. Doch sein Schuss trifft nur das Außennetz. 36' Feine Kombination der Veilchen. Hochscheidt passt zu Hensel, der den agilen Klotz bedient. Klotz schießt, aber Petkovic ist zur Stelle, hat keine Probleme. 43' Birk führt einen Freistoß aus dem linken Halbfeld aus, Agyemang läuft seinem Gegenspieler weg und schraubt sich hoch. Doch er verpasst die Kugel um wenige Zentimeter. 45' Halbzeitfazit: Keine Tore zur Pause in Aue. Die Gastgeber taten sich schwer, kamen aber immer besser ins Spiel. Braunschweig kontrollierte lange Zeit das Spiel, vor allem Kruppke sorgte immer wieder für Gefahr. Aber die Auer Fans dürfen hoffen, dass in Halbzeit Zwei mehr kommt von den Veilchen, so war es schon am Dienstag. Ein Unentschieden reicht nach derzeitigem Stand nicht für den direkten Aufstieg, denn Ingolstadt führt mit 3:1 in Wehen Wiesbaden. Ob es hier die große Aufstiegssause gibt, wissen wir in gut einer Stunde. Bis gleich! 46' Anpfiff 2. Halbzeit 47' Aue holt die erste Ecke im zweiten Durchgang heraus. Die ist jedoch ungefährlich. Aue kommt besser in das Spiel als in der ersten Hälfte. 49' Der Ball zappelt im Netz hinter Männel! Doch der Treffer zählt nicht, denn Kumbela, der eingenetzt hatte, stand nach geschicktem Pass von Kruppke knapp im Abseits. Gut gesehen vom Schiedsrichtergespann. 50' Doch die Veilchen verfallen wieder in den Trott der ersten 45 Minuten. Nach vorne geht viel zu wenig, so wird das nichts mit dem Sieg. 54' Tooor für Erzgebirge Aue, 1:0 durch Marc Hensel - Lila-Weiß jubelt! Hensel macht die Tür zur zweiten Liga gaaaaaaanz weit auf! Langer Ball von Kos in den Strafraum der Gäste, Kopfball zu Agyemang, der wunderbar zu Hensel zurücklegt. Der setzt seine ganze Kraft in den Schuss aus 19 Metern, der Ball schlägt unhaltbar unten links ein! 56' "Nie mehr dritte Liga" schallt durch das Erzgebirgsstadion. 57' Auswechslung bei Erzgebirge Aue -> Bashiru Gambo 57' Einwechslung bei Erzgebirge Aue -> Sebastian Glasner 58' Auswechslung bei Eintracht Braunschweig -> Marco Calamita 58' Einwechslung bei Eintracht Braunschweig -> Smail Morabit 58' Auswechslung bei Eintracht Braunschweig -> Dominick Kumbela 58' Einwechslung bei Eintracht Braunschweig -> Kingsley Onuegbu 58' Hochscheiiiiiiiidt fast mit 2:0! Er probiert es mit dem Distanzschuss, doch die Kugel streift knapp über den Querbalken. 61' Flanke auf Agyemang, doch die ist zu lang, der Ghanaer kommt nicht an den Ball. 62' Der BTSV muss jetzt alles nach vorne werfen. Durch die Führung der Ingolstädter sind sie nun auf den vierten Platz abgerutscht und wäre auf einen Ausrutscher der Bayer am letzten Spieltag angewiesen, um den Relegationsrang noch zu erreichen. 65' Tooor für Eintracht Braunschweig, 1:1 durch Mirko Boland - Alles ist wieder offen! Braunschweig mit einigen gefährlichen Kontern in den letzten Minuten. In dieser Situation aber steht Aue sehr tief, Boland kommt 23 Meter vor dem Tor in Ballbesitz und schießt den Ball wunderbar mit viel Gefühl in den linken Torwinkel. Männel ist noch dran, aber er kann die Richtung des Balles nicht mehr entscheidend verändern. 68' Der Schock - vor allem bei den Zuschauern - sitzt tief. Die Spannung und Ungewissheit ist fast zu greifen im Erzgebirgsstadion. Auch die Spieler wirken jetzt wieder nervös, nachdem ihnen das Tor Sicherheit gegeben hatte. Das wird eine spannende Endphase hier! 71' Uhhhhhhhhhh! Was eine Möglichkeit für die Gäste! Onuegbu steckt klasse durch auf Morabit, der Männel routiniert umkurvt eigentlich nur noch ins leere Tor einschieben muss. Dann jedoch verspringt ihm der Ball und er setzt das Leder aus spitzem Winkel nur ans Außennetz. 75' Was eine Chance! Braunschweig kontert, Reichel kommt von der linken Seite und flankt halbhoch in die Mitte, wo Onuegbu einen Schritt schneller als sein Gegenspieler ist, aber den Ball aus der Luft ganz knapp neben den linken Pfosten schießt. Aue hat jetzt Glück, dass es noch Remis steht. 75' Klotz muss an der Seitenlinie behandelt werden, Aue zurzeit zu zehnt. 77' Der Gast drückt auf den Sieg. Eine Ecke findet den Weg zu Pfitzner, der volley abzieht. Der Ball streicht knapp über die Latte. 78' Auswechslung bei Erzgebirge Aue -> Nico Klotz 78' Einwechslung bei Erzgebirge Aue -> Alban Ramaj 80' Curri holt eine Ecke für Lila-Weißen heraus. Scharf hereingebracht, Petkovic ist einen Moment eher am Ball als Kos. 82' Der Ball geht nun hin und her. Eine Prognose abzugeben, wie das hier endet, ist schwierig. Es scheint, als hätten die Gäste die etwas besseren Reserven. 82' Auswechslung bei Eintracht Braunschweig -> Marc Pfitzner 82' Einwechslung bei Eintracht Braunschweig -> Damir Vrancic 83' Kruppke mit einer Flanke aus dem linken Halbfeld, doch der Ball rauscht an Freund und Feind vorbei. 85' Tooor für Erzgebirge Aue, 2:1 durch Pierre Le Beau - Ist das der Aufstiegsball??? Ecke von der linken Seite von Curri, wieder sehr scharf getreten, Le Beau schraubt sich hoch, drückt seinen eigenen Mitspieler weg und nickt das Leder über die Linie. Die Fans rasten aus! 86' Fast das 3:1! Curri wird geschickt und versucht den Pass in die Mitte auf den freistehenden Agyemang, doch Petkovic geht dazwischen. 87' Das Stadion steht natürlich Kopf. Aue ist dem 3:1 jetzt näher als der BTSV dem Ausgleich. Die Vielchen stehen weit in der Gäste-Hälfte. 87' Dreieinhalb Minuten noch bis zur zweiten Liga. 89' Auswechslung bei Erzgebirge Aue -> Eric Agyemang 89' Einwechslung bei Erzgebirge Aue -> Marco Stark 89' Boland noch einmal mit eiem Freistoß aus der Distanz, doch die Auer Abwehr kann klären. 90' Noch einmal Freistoß für die Gäste, 26 Meter zentral vor dem Tor. Doch Kruppke haut den Ball weit über den Kasten. 90' Die reguläre Spielzeit ist um. 90' Kumbela noch einmal mit einem Distanzschuss, doch der geht weit vorbei. 90' Das war's! Aue ist aufgestiegen! 90' Spielende 90' Das Team wird in der Saison 2010/2011 die 2.Fußball-Bundesliga bereichern. Und das haben sich die Lila-Weißen aber sowas von verdient. Vielleicht nicht heute, auch nicht am Dienstag, aber die Sachsen haben eine konstante Saison und vor allem eine super Rückrunde gespielt. Die Fans haben nun das Spielfeld gestürmt und feiern mit ihren Helden, auf den Rängen werden bengalische Feuer gezündet und aus den Stadionboxen ertönt "We are the champions". Das wird eine lange Nacht in Aue! |
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