NOFV Oberliga-Süd 2010/11

Spielbericht

8. Spieltag - Sonntag, 03.10.2010 - 14:00

FSV Wacker Gotha - FC Erzgebirge Aue II 0:3 (0:1)


FSV Wacker Gotha: Rainer Behnke - Philip Steuding, Michael Habichhorst, Kevin Holland-Moritz (34. Felix Hempel), Tim Fischer (74. Martin Fiß) - Tony Schnuphase, Oliver Göschick, Jan Schmidt - Steffen Scheidler, Marty Jung, Patrick Leinhos (74. Benjamin Pufe); Trainer: Holger Bühner

Kader: André Koob, Daniel Bärwolf, Robert Frank

FC Erzgebirge Aue II: Michael Arnold - Patrick Grandner, Tom Wolny, Dominic Rau, Marian Albustin - Andy Wendschuch (74. Robert Nitzsche), Tommy Käßemodel, Felix Kunert, Ivan Ristovski, Sascha Weirauch (79. Guido Heßmann) - Najeh Braham (83. Franco Stopp); Trainer: Thomas Matheja

Kader: Toni Müller, Tomas Boroczinski, Thang Giang Nguyen, Thomas Löser

Tore: 0:1 Najeh Braham (Foulelfmeter, 44.); 0:2 Guido Heßmann (88. / Marian Albustin); 0:3 Tommy Käßemodel (Foulelfmeter, 90.)

Schiedsrichter: Sebastian Schmickartz (Berlin)

Zuschauer: 338 im Volkspark-Stadion

Gelbe Karte: Felix Hempel, Oliver Göschick, Michael Habichhorst, Rainer Behnke / Felix Kunert


Najeh Braham bringt sich positiv ins Geschehen ein
Die zweite Mannschaft des FC Erzgebirge Aue ist gestern mit einem 3:0-Sieg (1:0) im Gepäck vom Auftritt beim FSV Wacker Gotha heimgekehrt. Damit schafften die Veilchen, was sie sich vorgenommen hatten, und kletterten zugleich in der Tabelle auf Platz 8. "Das Ergebnis ist allerdings um ein Tor zu hoch ausgefallen", berichtete Aues Trainer ThomasMatheja. Die Veilchen begannen gegen den Aufsteiger sehr druckvoll und konzentriert. Der nach langer Verletzungspause erstmals wieder eingesetzte Profi Najeh Braham lenkte die jungen Spieler gut und hatte großen Anteil am Auswärtserfolg. So behauptete sich der Tunesier in der 42. Minute im Zweikampf geschickt, wurde am Trikot gezogen und holte einen Foulstrafstoß heraus. Diesen verwandelte Braham selbst. Vorher hatten die Thüringer ihre einzige Großchance. Dominik Rau verlor in der Defensive den Ball, aber die Gothaer nutzten das zum Glück für die Lila-Weißen nicht zu einem Treffer. "Wir können uns eigentlich nur selbst schlagen", gab Matheja in der Pause seiner Truppe mit auf den Weg. Aues Torhüter Michael Arnold hatte zwar keine Schwerstarbeit zu verrichten, dafür stand die Hintermannschaft zu gut. Aber in zwei, drei Situationen bewies der Keeper seine Klasse. Mitte der zweiten Hälfte zeigten die Erzgebirger kein gutes Passspiel und bauten so den Gegner noch einmal auf. Erst in der Schlussphase gelang Marian Albustin ein schöner Diagonalpass auf Guido Heßmann, der das Leder clever über Gothas Torwart "schaufelte" (88.). Und schließlich wurde Ivan Ristovski im Strafraumgefoult. Kapitän Tommy Käßemodel verwandelte den Elfmeter zum 3:0. "Wir haben schon besser gespielt, waren aber diesmal effektiver als unser Gegner. Zudem wurde die Führung in der zweiten Halbzeit nicht nur verwaltet, sondern auch weiter ordentlich nach vorn gearbeitet", sagte Matheja.
Bericht von Freie Presse.de