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1. FC Lok Leipzig: Jan Evers - Jens Werner, Markus Saalbach, Stephan Knoof, Sebastian Seifert - Thorsten Görke, Raik Hildebrandt (67. Christoph Schulz), Benedikt Seipel (89. Ronny Mende), Pavel Devaty, Albrecht Brumme - Benjamin Fraunholz (59. Rene Heusel); Trainer: Mike Sadlo
Kader: Alexander Glaser, Alexander Kunert, Sebastian Kieback, Marcus Brodkorb
FC Erzgebirge Aue II: Michael Arnold - Andreas Lobsch, Tom Wolny, Dominic Rau, Andy Wendschuch - Tommy Käßemodel, Sascha Weirauch (82. Marian Albustin), Patrick Sonntag, Ivan Ristovski, Robert Nitzsche (84. Tomas Boroczinski) - Erik Fritz (39. Felix Kunert); Trainer: Thomas Matheja
Kader: Toni Müller, Patrick Grandner
Tore: 1:0 Dominic Rau (Eigentor, 75.); 2:0 Christoph Schulz (87.)
Schiedsrichter: Gunnar Stary (Dresden)
Zuschauer: 1601 im Bruno-Plache-Stadion
Gelbe Karte: Thorsten Görke (2.), Markus Saalbach / Sascha Weirauch (6.), Ivan Ristovski (6.)
Veilchen können sich nicht entfalten Nach Heimniederlagen gegen Tabellenführer Halberstadt und Dynamo Dresden II hat die U-23-Elf des FCE in der Fußball-Oberliga bei Abstiegskandidat 1. FC Lok Leipzig nicht in die Erfolgsspur zurückgefunden. Die Auer verloren 0:2 (0:0). Die im Abstiegskampf steckenden Probstheidaer traten sehr selbstbewusst und zweikampfstark auf. Vor 1600 Zuschauern erspielten sie sich in der ersten Halbzeit etliche Torchancen. Da hatten die Veilchen mehrfach Glück und mit Torhüter Michael Arnold einen starken Rückhalt. Erst gegen Ende der ersten Hälfte konnten sich die Gäste etwas befreien und ihr taktisches Konzept einigermaßen umsetzen. Die Feldüberlegenheit der Hausherren setzte sich nach der Pause fort, doch präsentierte sich der FCE nun etwas besser. Felix Kunert erdribbelte sich die einzige ernst zu nehmende Auer Chance im ganzen Spiel, scheiterte aber an Keeper Felix Evers, der per Fußabwehr hielt (73.). Die Erzgebirger konnten ihr Passspiel nicht wie von Trainer Thomas Matheja erhofft, der einige Jahre bei Lok gearbeitet hat, durchziehen. Die Messestädter aber stürmten weiter. Angetrieben vom Ex-Auer Thorsten Görke war die Führung nur eine Frage der Zeit. Pech für die Veilchen: Innenverteidiger Dominik Rau fälschte einen als Pass gedachten Schuss ins eigene Tor ab (75.). Als Tommy Käßemodel im Mittelfeld den Ball verlor, markierte Christoph Schulz in der 87. Minute den Endstand. "Uns fehlten Durchsetzungsvermögen und Aggressivität. Die 40-Punkte-Grenze steht vor uns wie eine Mauer. Nächste Woche zuhause gegen Luckenwalde soll sie aber geknackt werden", sagte Matheja. Bericht von Freie Presse.de
Die Anhänger von Lokomotive Leipzig können durchatmen: Im Heimspiel am Sonnabendnachmittag gegen den Nachwuchs von Erzgebirge Aue haben die Probstheidaer einen 2:0-Sieg eingefahren. Die Partie sahen im Bruno-Plache-Stadion 1601 Besucher. Die Lok-Elf stand von Beginn an unter Strom, setzte die Veilchen unter massiven Druck. Aues Trainer Thomas Matheja sah ein "Powerplay" der Blau-Gelben. Die erste Chance entstand aus einer Standardsituation: In der 6. Minute brachte Thorsten Görke eine Ecke in die Mitte, der Ball tanzte durch den Fünfer und strich nur knapp am Pfosten vorbei. Eine Minute später hatten die Blau-Gelben eine Doppelchance: Albrecht Brummes Schuss aus kurzer Distanz hielt Aues Torwart Michael Arnold glänzend. Auch der Nachschuss von Benjamin Fraunholz brachte nichts Zählbares für die Gastgeber. "Wir hätten in der ersten Halbzeit schon zwei, drei Dinger machen müssen", sagte Loks Benjamin Fraunholz nach der Partie. Die Probstheidaer ließen nicht locker. Ein Ball von Raik Hildebrandt landete bei Pavel Devaty, der auf Brumme ablegte. Der wollte aus neun Metern ins rechte Eck einschieben, doch Aues Tom Wolny rettete kurz vor der Linie. Die Veilchen liefen ohne Kicker aus der ersten Mannschaft auf. Scheinbar ein Testlauf, da die Elf von Trainer Thomas Matheja aufgrund der Statuten in den letzten vier Saisonspielen ohne Profis antreten muss. Vielleicht ein Grund, warum von den jungen Auern nichts zu sehen war. Dafür aber von Lok: Ein Görke-Freistoß segelte hoch in den Sechzehner, niemand kam an das Leder, es sprang auf und knallte an die Latte. Die anschließende Ecke nahm Marcus Saalbach volley - nur knapp über das Gehäuse (29.). Albrecht Brumme zeigte sich sehr agil, aber ohne Fortuna an seiner Seite. Ein Pressschlag brachte ihm den Ball, er zog in den Strafraum, aber seine flache Reingabe war zu ungenau und fand in der Mitte nur einen Gegenspieler. Halbzeitstand: ein glückliches 0:0 für die Gäste. Direkt nach der Pause präsentierte sich der Nachwuchs aus dem Erzgebirge besser, tauchte ein paar Mal vor dem Lok-Tor auf. Doch Handfestes gab es trotz der Bemühungen nicht. In der 64. Minute sorgte Lok wieder für Gefahr: Thorsten Görke brachte einen Freistoß aus 22 Metern auf das gegnerische Tor. Michael Arnold faustete das Leder zur Seite. Die Partie gestaltete sich deutlich ausgeglichener. Lok-Schlussmann Jan Evers hatte in der 70. Minute zum ersten Mal wirklich Beschäftigung und löste die Aufgabe gut: Er parierte einen Schuss von Aues Felix Kunert, der sich im Strafraum in aussichtsreiche Position gebracht hatte, mit dem Fuß. "Wir standen heute hinten gut. Man hat aber auch gemerkt, dass wir nervös sind. Wenn du nämlich vorne die Tore nicht machst, hast du immer Angst, hinten eine Murmel zu fangen", sagte der Lok-Rückhalt. In dieser Partie schien tatsächlich alles möglich: Für Lok bot sich eine hundertprozentige Chance (73.), aber der gerade eingewechselte René Heusel brachte den Ball alleinstehend vor dem Veilchen-Torwart nicht zwischen den Pfosten unter. Kurz darauf war der Routinier wieder vor dem Gäste-Tor, Heusel passte das Spielgerät in die Mitte, Aues Dominic Rau lenkte es über die Linie. Der FCE musste den Tor-Bann für die Probstheidaer brechen (75.). "René hat Unruhe gebracht. Das war eine gute Einwechslung von Mike", befand der Auer Übungsleiter Matheja. Drei Minuten vor Schluss traf Christoph Schulz zum 2:0. Über die "beste Saisonleistung" (Lok-Trainer Mike Sadlo) freute sich auch Ex-Cheftrainer Achim Steffens, der nach einer dreiwöchigen Kur wieder im Stadion war. "Ich komm' zu den nächsten Heimspielen wieder", versprach das "Maskottchen" Steffens. Bericht von LVZ.de
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