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Chemnitzer FC II: Stefan Schmidt - Marcel Baude, Toni Vogel (88. Kenny Kuglan), Kevin Vietz, Daniel Ponzel - Kevin Jordan, Felix Schimmel, Marcel Richter (66. Christian Jendrossek), Raphael Schaschko, Thomas Birk - Franz Bochmann; Trainer: Kay-Uwe Jendrossek
Kader: Chris Flader, Martin Schlegel, Silas René Braun Jansen, Maik Ebersbach, Kerst Lehmann
FC Erzgebirge Aue II: Michael Arnold - Tom Wolny, Philipp Müller, Dominic Rau, Patrick Sonntag - Frank Schreiber (83. Andreas Lobsch), Sascha Weirauch, Felix Kunert, Rico Bär (66. Thang Giang Nguyen), Marian Albustin - Thomas Stock (90+1. Tomas Boroczinski); Trainer: Torsten Wappler
Kader: Marcel Klemm, Toni Müller
Tore: 0:1 Felix Kunert (60.)
Schiedsrichter: Lars Albert (Tannenbergsthal)
Zuschauer: 270 im Chemnitzer Sportforum
Gelbe Karte: Thomas Birk, Marcel Baude, Toni Vogel / Tom Wolny
Spielbericht: Abgefälschter Ball entscheidet Derby Es gibt nicht oft ein Spiel, das sich 60 Minuten lang so zwischen den Strafräumen abspielt, dass keinerlei Torschüsse zu verzeichnen sind. Beim gestrigen Derby zwischen den zweiten Vertretungen aus Chemnitz und Aue war das jedoch der Fall. Unter den Augen von Gerd Schädlich, Trainer der ersten CFC-Elf, hatten beide Teams mit ihren Abwehrreihen die Partie so fest im Griff, dass Chancen äußerst rar blieben. Selbst bei Standards entstand keine Gefahr. Und so konnte nur eine Einzel- aktion zu einem Treffer führen. Der Auer Felix Kunert nahm sich ein Herz und dribbelte von der Seitenauslinie in Richtung Strafraumgrenze. Sein strammer 18-Meter-Schuss wurde von einem Himmelblauen noch so abgefälscht, dass er für Torhüter Stefan Schmidt unhaltbar im langen Eck einschlug. "Ein Derbysieg ist immer etwas Besonderes. Noch dazu haben wir lange hier nicht gewonnen. Der Erfolg war wichtig, weil unsere Serie hielt und wir in der Tabelle oben dran bleiben", meinte der glückliche Schütze des goldenen Tores. "Und wenn er nicht abgefälscht gewesen wäre, wäre der Ball ins kurze Eck gegangen", sagte er augenzwinkernd. Sein Trainer Torsten Wappler resümierte: "Es war eine sehr faire Begegnung. Die meisten Spieler kennen sich gegenseitig aus der Schule. Wir haben gewusst: Wer den ersten Treffer erzielt, der gewinnt auch. Mich ärgert nur, wie schlampig wir am Ende die Konter ausgespielt haben". Tatsächlich waren die lila-weißen Kicker speziell in der Nachspielzeit dem 2:0 näher als der Gastgeber dem Remis. Das Spiel des CFC, in dessen Reihen die Drittliga-Kicker Raphael Schaschko und Thomas Birk nicht die großen Akzente setzen konnten, sah gefällig aus, brachte aber auch nach dem Rückstand nur wenige Gelegenheiten zum Ausgleich. Lediglich Franz Bochmann hatte zweimal das 1:1 auf dem Fuß. Außerdem erhitzte eine Strafraumszene mit Marcel Baude, der zielstrebig nach vorn marschierte, die Gemüter. Die Himmelblauen hätten da gern einen Strafstoßpfiff gehört. "Es war ein intensives Spiel, in dem beide Mannschaften sehr diszipliniert auftraten", schätzte CFC-Trainer Kay-Uwe Jendrossek ein. Seine Elf ist seit dem 25. September in fünf Spielen in Folge als Verlierer vom Platz gegangen. Bericht von Freie Presse.de
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