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FC Erzgebirge Aue II: Michael Arnold - Rico Bär (67. Felix Röder), Philipp Müller, Tom Wolny, Marian Albustin - Tommy Käßemodel, Nicolas Höfler (84. Frank Schreiber), Sascha Weirauch, Alban Ramaj, Christian Cappek (56. Thang Giang Nguyen) - Kevin Stephan; Trainer: Torsten Wappler
Kader: Marcel Klemm, Andreas Lobsch, Tomas Boroczinski, Franco Stopp
Grün-Weiß Piesteritz: Jan Lindemann - Mathias Niesar, Nils Naujoks, Florian Freihube, Patrick Pfeifer - Marc Richter, Oliver Hinkelmann, Heiko Wiesegart (63. Tobias Klier) - Kevin Gerstmann, Tim Körnig (46. Benjamin Witt), Tim Hebsacker (78. Michael Müller); Trainer: Olaf Assmann
Kader: Daniel Zschiesche, Sascha Zacke, Christian Zentgraf, Sebastian Töpfer
Tore: 1:0 Kevin Stephan (15. / Nicolas Höfler); 2:0 Alban Ramaj (26.); 3:0 Alban Ramaj (43. / Tom Wolny); 4:0 Marian Albustin (73.); 4:1 Oliver Hinkelmann (79. / Kevin Gerstmann); 5:1 Kevin Stephan (84. / Felix Röder)
Schiedsrichter: Marko Wartmann (Großvargula)
Zuschauer: 100 im Stadion am Spiegelwald
Gelbe Karte: Marian Albustin (3.) / Tobias Klier, Mathias Niesar
Spielberichte: Veilchen-Reserve startet mit gutem Auftritt in Rückrunde Die zweite Mannschaft des FC Erzgebirge Aue ist am Sonntag erfolgreich in die Rückrunde der Fußball-Oberliga Süd gestartet. Im letzten Spiel des Jahres fertigten die Veilchen in Beierfeld den FC Grün-Weiß Piesteritz mit 5:1 (3:0) ab. Nach den beiden Niederlagen gegen Zwickau und Erfurt II durften sich die Lila-Weißen, die von den Profis Alban Ramaj, Nicolas Höfler, Kevin Stephan und Christian Cappek verstärkt wurden, mit Blick auf Aufstiegsplatz 2 keinen weiteren Ausrutscher leisten. Und die Piesteritzer erwiesen sich als guter Aufbaugegner. Auf dem schwer bespielbaren, gefrorenen Boden hatten die Hausherren große technische Vorteile und kamen zu vielen Torchancen. Gleich die erste hochkarätige Möglichkeit verwertete Kevin Stephan mit einer schönen Einzelleistung zur Führung (16.). Die Grün-Weißen versteckten sich allerdings nicht und hätten im Gegenzug, als Heiko Wiesegart allein durch war, ausgleichen können. Per abgefälschtem Schuss erzielte Alban Ramaj zehn Minuten später das 2:0. Die Auer ließen immer wieder geschickt den Ball laufen und suchten noch in der ersten Hälfte die Vorentscheidung. Für diese sorgte Ramaj kurz vor der Pause mit dem 3:0. In der zweiten Hälfte kontrollierten die Erzgebirger gegen die durchaus tapfer kämpfenden Gäste aus Sachsen-Anhalt weiter das Geschehen und erhöhten nach vielen ausgelassenen Chancen durch einen herrlichen Volleyschuss von Marian Albustin auf 4:0 (73.). Die Piesteritzer nutzten in der 79. Minute einen Fehler in der Auer Innenverteidigung für den Ehrentreffer. Mit dem 5:1 setzte Kevin Stephan dann in der 84. Minute den Schlusspunkt unter die Partie. "Die individuelle Klasse hat sich durchgesetzt, und fürs Torverhältnis haben wir auch etwas getan. Insgesamt bin ich mit dem Jahresabschluss sehr zufrieden", sagte FCE-Trainer Torsten Wappler. Bericht von Freie Presse.de
"Fünfer" zum dritten Advent "Die Niederlage fällt eindeutig zu hoch aus", betont der Piesteritzer Präsident Volker Neuberg, der den Oberliga-Fußballern des FC Grün-Weiß eine "ordentliche Leistung" bescheinigt. Trainer Olaf Aßmann ist nach dem Schlusspfiff der gleichen Meinung. "Die Jungs haben gekämpft und gerackert", meint er und vergibt an Verteidiger Patrick Pfeifer noch ein Sonderlob. "Er hat sich kaum Fehler geleistet." Rein vom Ergebnis her betrachtet, ist es für den Aufsteiger ein enttäuschender Ausflug in das winterliche Erzgebirge. Die Volkspark-Kicker zogen gegen die Bundesliga-Reserve des FC Erzgebirge Aue 1:5 den Kürzeren und überwintern als 13. des Klassements. "Das nächste Spiel ist wichtiger", erklärt Aßmann, der das Landespokal-Viertelfinale gegen den 1. FC Lok Stendal am 17. Dezember meint. "Da werden wir alles geben, um in die nächste Runde einzuziehen." Auf dem hart gefrorenen Boden im Beierfelder "Stadion am Spiegelwald" übernimmt Aue II sofort die Initiative. Kevin Stephan (7.) überprüft mit einem Distanzschuss gleich den Leistungsstand von Grün-Weiß-Keeper Jan Lindemann. Kurz darauf ist der 33-Jährige machtlos. Stephan (15.) erzielt den Führungstreffer für die Veilchen. Der FC Grün-Weiß ist von dem frühen Rückstand keineswegs geschockt. Assistenz-Trainer Heiko Wiesegart hat zweimal den Ausgleich auf dem Fuß (16., 17.). Bei seinem ersten Versuch zischt der Ball nur zwei Zentimeter am Pfosten vorbei. "Fußball spielen ist besser als Co-Trainer", meint er in der Halbzeitpause. Bis zum Wechsel schlagen die Kicker aus dem Erzgebirge noch zweimal zu. Alban Ramaj (25., 43.) erhöht den Vorsprung auf 3:0. Zwischen beiden Toren sorgt der Piesteritzer Oliver Hinkelmann für ein Achtungszeichen (39.). Aues Keeper Michael Arnold muss schon sein ganzes Können aufbieten, um den Distanzschuss des Piesteritzer Mittelfeldspielers zu entschärfen. "Wir waren dicht dran", sagt Aßmann beim Gang in die Kabinen, "doch die Tore hat allein der Gegner gemacht." Nach dem Wechsel versuchen die Piesteritzer, mehr Ausrufezeichen zu setzen. Nach Flanke von Marc Richter verfehlt Kevin Gerstmann mit einem Kopfball knapp das Ziel (47.). Die Grün-Weißen bleiben am Drücker und spielen auf Augenhöhe. Nur in puncto Effektivität können sie dem FC Erzgebirge II nicht das Wasser reichen. Ramaj setzt sich in der Piesteritzer Abwehr durch und zwingt Lindemann zur nächsten Glanzparade (50.). Die etwa 100 Zuschauer sehen jetzt ein flottes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Mit den Einwechslungen von Benjamin Witt, Tobias Klier und Michael Müller versucht Grün-Weiß-Coach Aßmann den Angriff zu beleben. Bevor die Piesteritzer jedoch zur ersten Jubelrunde abdrehen, sorgt der Gastgeber für die endgültige Entscheidung. Den Schuss von Ramaj pariert Lindemann im großen Stil, gegen den zweiten Versuch von Marian Albustin ist er machtlos. Dieser knallt das Leder aus Nahdistanz direkt unter die Latte (73.). Sieben Minuten später wird das Piesteritzer Anrennen mit dem Ehrentreffer belohnt. Oliver Hinkelmann marschiert über den ganzen Platz und lässt Keeper Arnold keine Abwehrchance. Den Schlusspunkt setzten die Hausherren. Stephan (85.) gewinnt erneut das Duell gegen Lindemann. "Wir haben heute viele billige Tore kassiert", sagt FC-Präsident Neuberg, der aber "eine deutliche Leistungssteigerung" gegenüber dem Gera-Spiel (1:2) gesehen hat. Auf der Reservebank des FC Grün-Weiß tauchte übrigens am Sonntag ein bekanntes Gesicht auf. Marvin Richter, der vor zwei Jahren von Piesteritz nach Kemberg ging und inzwischen seine sportliche Karriere aus gesundheitlichen Gründen beendet hat, saß in Aue als Teamleiter am Spielfeldrand. Bericht von mz-web.de
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