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Nachrichtenüberblick
Spieltage 10 bis 16 terminiert
Mittwoch, 31. August 2011
Aue - Cottbus 'Trotz Steigerung bleibt 2. Saisonsieg aus'
Dienstag, 30. August 2011
Aue - Cottbus 'Statistikvorschau'
Freitag, 26. August 2011
3. Spieltag NOFV Oberliga-Süd 2011/12
Sonntag, 21. August 2011
Braunschweig - Aue 'Auswärtspunkt gibt Hoffnung'
Sonntag, 21. August 2011
Braunschweig - Aue 'Statistikvorschau'
Freitag, 19. August 2011
Pokalspiel gegen Nürnberg terminiert
Dienstag, 16. August 2011
1860 - Aue 'Willkommen im Abstiegskampf'
Sonntag, 14. August 2011
1860 - Aue 'Statistikvorschau'
Samstag, 13. August 2011
4.500 Euro durch Benefizspiel
Freitag, 12. August 2011
Aue - Karlsruhe 'Ein zu braver Gastgeber'
Sonntag, 07. August 2011
DFB-Pokal-Heimspiel gegen den Club
Sonntag, 07. August 2011
Aue - Karlsruhe 'Statistikvorschau'
Samstag, 06. August 2011
Saisonstart der Auer Amateure
Donnerstag, 04. August 2011
Kicken, Kochen & Spenden
Donnerstag, 04. August 2011
Verletztenliste
Dienstag, 02. August 2011



Spieltage 10 bis 16 terminiert

Mittwoch, 31. August 2011 - 22:08 Uhr

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat heute sieben weitere Spieltage, also 10 bis 16, der 2. Bundesliga terminiert. Das Topspiel des 14. Spieltages und somit an einem Montagabend wird das Duell der Veilchen gegen die Eintracht aus Frankfurt sein. Ansonsten stehen für den FC Erzgebirge bis zum 16. Spieltag noch vier Freitagsspiele auf dem Programm, dazu vier Partien am Sonntag und eine am Samstag bzw. für die 2. Runde im DFB-Pokal am Mittwoch. Aus diesem Grund wird es am 12. Spieltag auch keine Montagsbegegnung geben. Stattdessen spielt die 2. Bundesliga hier nach dem Schema dreimal freitags, zweimal samstags und ausnahmsweise viermal sonntags.
Die weiteren Spiele im Überblick:
7. Spieltag: Sonntag, 11.09.2011 13:30 FSV Frankfurt - FC Erzgebirge Aue
8. Spieltag: Freitag, 16.09.2011 18:00 FC Erzgebirge Aue - Fortuna Düsseldorf
9. Spieltag: Freitag, 23.09.2011 18:00 FC St. Pauli - FC Erzgebirge Aue
10. Spieltag: Freitag, 30.09.2011 18:00 FC Erzgebirge Aue - FC Hansa Rostock
11. Spieltag: Sonntag, 16.10.2011 13:30 Greuther Fürth - FC Erzgebirge Aue
12. Spieltag: Sonntag, 23.10.2011 13:30 FC Erzgebirge Aue - 1. FC Union Berlin
DFB-Pokal: Mittwoch, 26.10.2011 20:30 FC Erzgebirge Aue - 1. FC Nürnberg
13. Spieltag: Samstag, 29.10.2011 13:00 SC Paderborn 07 - FC Erzgebirge Aue
14. Spieltag: Montag, 07.11.2011 20:15 FC Erzgebirge Aue - Eintracht Frankfurt
15. Spieltag: Sonntag, 20.11.2011 13:30 Dynamo Dresden - FC Erzgebirge Aue
16. Spieltag: Freitag, 25.11.2011 18:00 FC Erzgebirge Aue - MSV Duisburg

Aue - Cottbus 'Trotz Steigerung bleibt 2. Saisonsieg aus'

Dienstag, 30. August 2011 - 12:45 Uhr

Zum Abschluss des 6. Spieltags gab es am gestrigen Montagabend zwischen Erzgebirge Aue und Energie Cottbus nur Magerkost in Sachen Tore zu erleben. Dennoch sahen die 9.400 Zuschauer im Erzgebirgsstadion von ihren Lila-Weißen ein engagiertes Spiel. Vor allem im Defensivverhalten war Aue überlegen, ließ das gefürchtete Cottbuser Kombinationsspiel nicht zu. Im Spiel nach vorn blieben jedoch einige Wünsche offen. So stießen zahlreiche Fehler im Spielaufbau sowie eklatante Schwächen in den Ausführungen einiger Standardsituationen auf wenig Gegenliebe untern den Anhängern. Erst nach gut einer halben Stunde sorgte die erste gute Möglichkeit der Partie für ein Ausrufezeichen im bisher lahmen Duell. Guido Kocer passte zu Ronny König, der aus zehn Metern direkt abzog und Energie-Schlussmann Kirschbaum zu einer Parade zwang. Auf der anderen Seite verzog Adlung aus aussichtsreicher Position knapp (36.). Nach dem Wiederanpfiff kam ein wenig mehr Tempo in den müden Kick. Erneut waren es die Veilchen, die mutiger zu Werke gingen und häufiger in den Energie-Strafraum vorstießen. Mit schnellem Spiel über die Flügel wurde Cottbus unter Druck gesetzt, nur die Präzision beim letzten Pass fehlte. So war es wieder Ronny König, der mit einer Einzelaktion die größte Gefahr heraufbeschwor: Sein Schuss streifte nach 67 Minuten die Latte des Energie-Tores. "Man muss auch mal mit einem 0:0 zufrieden sein, es fehlte wieder das Quäntchen Glück", meinte der Stürmer, der nach dieser Aktion für Enrico Kern ausgewechselt wurde. Passiert ist danach so gut wie nichts mehr, da beiden Teams die letzte Konsequenz im Abschluss und die Risikobereitschaft fehlten, um ein torloses Remis zu verhindern. "Trotzdem muss ich der Mannschaft ein Kompliment machen. Wir haben den Punkt gewonnen, weil wir uns gegen eine Spitzenmannschaft ins Spiel gebissen und endlich wieder Mut gezeigt haben", sagte Rico Schmitt, dessen Team seit dem Auftaktsieg aber weiterhin auf einen Dreier wartet.

Spielbericht
Fotos vom Spiel

Aue - Cottbus 'Statistikvorschau'

Freitag, 26. August 2011 - 18:18 Uhr

Für den 6. Spieltag müssen Fans und Spieler der Veilchen bis zum Montag ausharren. Da empfängt der Elftplatzierte aus Aue im Abendspiel den auf dem Aufsteiger-Relegationsplatz befindlichen FC Energie Cottbus und möchte nach der höchsten Zweitliga-Niederlage vom 28. November 2010, als die Veilchen mit 0:6 in der Lausitz untergingen, und dem ebenfalls versemmelten Rückspiel (1:2), welches die einzige Heimniederlage bedeutete, endlich wieder einmal gegen Cottbus punkten. Stehen in der Bilanz gegen das Team des von einem Hexenschuss geplagten Trainers Claus-Dieter Wollitz insgesamt zwölf Siege, sechs Unentschieden und nur acht Niederlagen zu Buche, so ist man dennoch in der 2. Bundesliga seit vier Spielen sieglos (ein Remis, drei Niederlagen) gegen Energie geblieben. Auch dieses Mal stehen die Vorzeichen auf drei Punkte für Aue denkbar schlecht. Auswärts gaben die Rot-Weißen noch keinen Punkt ab (zwei Siege). Ansonsten gewann Cottbus, wie auch Greuther Fürth und der momentane Tabellenerste St. Pauli, vier der fünf Saisonspiele und traf obendrein doppelt - 10/11 gelang das 22-mal (Ligaspitze). Einziger Punktverlust und wohl auch Ausrutscher war das deftige 0:5 im Heimspiel gegen 1860 München am 3. Spieltag - die höchste Zweitliga-Niederlage von Energie überhaupt.
Gemeinsamkeiten beider Kontrahenten gibt es nur im Kürzel FCE und in der Anzahl der bisherigen Gegentore: nämlich Sieben. Dabei setzt Wollitz gerade auf die Defensivarbeit ein Augenmerk und möchte zudem, dass sein Team stabiler wird und das Umkehrspiel verbessert. Aber dies wünscht sich, genauso wie das Ziel "so schnell wie möglich 40 Punkte holen und sich als Mannschaft festigen", wohl jeder Trainer. Zudem ist dem 45-Jährigen klar, dass ohne das Duo Jula und Petersen der 2010/11 aufgestellte Vereinsrekord mit 65 erzielten Treffern wohl nicht wieder erreicht werden wird. Petersen "zu ersetzen ist unmöglich", sagte Wollitz, der jedoch mit Dimitar Rangelov einen "Top-Spieler besitzt, der nicht nur fußballerisch sehr gut in diese Mannschaft passt. Seine großen Qualitäten hat er bereits angedeutet. Wichtig ist, dass wir ihn da vorne nicht im Regen stehen lassen und sagen: Nun mach mal. Sondern dass wir Torgefahr aus allen Positionen ausstrahlen und damit die Last des Toreschießens auf mehrere Schultern verteilen. Das ist unabdingbar."
Die Vollstreckerqualitäten konnte Dimitar Rangelov bereits im Trikot von Erzgebirge Aue zeigen. Zur Winterpause der Saison 2006/07 kam der Bulgare damals leihweise von Racing Straßburg und schlug voll ein. Der sofort zum Stammspieler avancierte Stürmer überzeugte durch seine Schnelligkeit und Spritzigkeit sowie mit seinen fünf Treffern. Nach Saisonende wechselte Rangelov dann zum damaligen Erstligisten Energie Cottbus, spielte zwei Jahre später beim deutschen Meister Borussia Dortmund und geht nun wieder in der Lausitz leihweise auf Torejagd. Für die Rot-Weißen netzte der 28-Jährige in dieser Saison bereits viermal erfolgreich ein, gefolgt von Adlung, Banovic, Leonardo, Sörensen sowie dem umworbenen Senkrechtstarter Bittencourt mit je einem Treffer.
Ebenfalls mit jeweils nur einer Bude stehen zwei Spieler in der internen Torjägerliste von Aue: Fabian Müller und Jan Hochscheidt. Nur Aachen schoss weniger Tore (1) als der FC Erzgebirge (2), welcher seit vier Spielen sieglos ist (zwei Remis, zwei Niederlagen). In der letzten Saison mussten die Lila-Weißen nie länger als drei Spiele auf einen Sieg warten. "Wir haben lange nicht mehr gewonnen, doch gegen euphorisierte Cottbuser ist es dennoch eine machbare Aufgabe", sagte Rico Schmitt, dessen Team an die Leistungen des Braunschweigspiels anknüpfen will. Doch dies ist manchmal einfach gesagt als getan. Zudem sprach der Coach von Emotionen, Nervenstärke und Zweikampfverhalten gepaart mit viel Ruhe und Geduld. "Wir möchten drei Punkte holen, auch in Anbetracht der vergangenen 0:2-Heimpleite gegen Karlsruhe", erklärte Keeper Martin Männel, der nach dem gehaltenen Elfmeter gegen Braunschweigs Kumbela vor ordentlich Selbstvertrauen strotz und nun vor heimischen Publikum hinten glänzen möchte. Seit dem Aufstieg blieb Aue in zehn von 19 Heimspielen ohne Gegentor und hat obendrein alle Heimspiele gewonnen, in denen man 1:0 in Führung ging (zehn Mal). Für Abräumer Oliver Schröder zählt nur eins: "Wer hat die breiteste Brust."
Schiedsrichter der Partie ist Marco Fritz aus Korb. Seinen jüngsten Auftritt mit Auer Beteiligung hat Fabian Müller sicherlich noch gut in Erinnerung. Am 2. Spieltag der aktuellen Saison bekam er vom Unparteiischen den Gelb-Roten Karton zu Gesicht und musste damit im Auswärtsspiel bei Ingolstadt vorzeitig zum Duschen. Wenigstens ging die Partie mit 0:0 aus. Sein zweites Match hingegen endete im Heimspiel am 12. Mai 2009 (3. Liga) gegen Union Berlin mit einer 0:1 Niederlage. Wolfgang Walz und René Kunsleben werden dem 33 Jahre alten Bankkaufmann am Montag an der Seite assistieren. Als vierter Offizieller ist Martin Petersen gesetzt.
So gingen die letzten sechs Aufeinandertreffen aus:
10/11 31.Spieltag 21.04.11 Aue vs. Cottbus 1:2 (14.000 Zuschauer, Schiedsrichter: Gagelmann)
10/11 14.Spieltag 28.11.10 Cottbus vs. Aue 6:0 (14.550 Zuschauer, Schiedsrichter: Kircher)
05/06 24.Spieltag 03.03.06 Aue vs. Cottbus 2:2 (12.800 Zuschauer, Schiedsrichter: Anklam)
05/06 07.Spieltag 25.09.05 Cottbus vs. Aue 1:0 (14.300 Zuschauer, Schiedsrichter: Dr. Wack)
04/05 27.Spieltag 01.04.05 Aue vs. Cottbus 2:0 (15.000 Zuschauer, Schiedsrichter: Kempter)
04/05 10.Spieltag 28.10.04 Cottbus vs. Aue 1:0 (8.980 Zuschauer, Schiedsrichter: Schriever)

3. Spieltag NOFV Oberliga-Süd 2011/12

Sonntag, 21. August 2011 - 19:20 Uhr

Auch nach dem dritten Saisonspiel bleiben die Auer Amateure weiterhin ungeschlagen und behielten mit einem 4:0 gegen Borea Dresden obendrein ihre weiße Weste. Ging es im ersten Abschnitt noch relativ ausgeglichen zur Sache, so trumpften die Youngster von Trainer Torsten Wappler nach der Pause mit der besseren Physis auf. Besonders über die rechte Seite, wo Robert Strauß im vierten erfolgversprechenden Anlauf nur noch per Sense im Strafraum gestoppt werden konnte, lief die Auer Angriffserie. Den fälligen Strafstoß verwandelte Christian Cappek, der neben Nicolas Höfler und Kevin Stephan der vierte Auer Profi im Aufgebot war, sicher zur 1:0 Führung (56.). Die 120 zahlenden Zuschauer kamen danach voll auf ihre Kosten. Erst netzte Kevin Stephan (75.) nach Cappeks Hereingabe locker ein, dann legte Thomas Stock (76.) fast identisch nach, ehe der kurz zuvor eingewechselte Thang Giang Nguyen einen Konter souverän zum 4:0 vollendete (89.). Alles in allem steht die Auer U23 nun tor- und punktgleich mit der Zweitvertretung des Chemnitzer FC auf Rang zwei. Der mittlerweile Tabellenvorletzte aus Dresden wartet hingegen immer noch auf den ersten Saisonerfolg.

Spielbericht
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Braunschweig - Aue 'Auswärtspunkt gibt Hoffnung'

Sonntag, 21. August 2011 - 11:59 Uhr

Klar ist von heute auf morgen nicht alles wieder Friede, Freude, Eierkuchen. Doch war die Auer Vorstellung beim Aufsteiger Eintracht Braunschweig nach dem zuletzt eingeschlagenen Negativtrend ein kleiner Lichtblick. Hierbei braucht nicht jeder Doppelpass sitzen, auch die spielerischen Akzente sind weiterhin ausbaufähig, aber wenigstens wurde wieder gekämpft, und das Jeder für Jeden. Sehr früh im Spiel musste die in den lila Heimtrikots aufgelaufene Elf von Rico Schmitt zudem noch einen Rückstand hinnehmen. Nach Freistoß von Zimmermann setzte sich Eintrachts-Kapitän Kruppke gegen Kevin Schlitte durch und köpfte zur Führung für die in diesen Minuten in Unterzahl spielenden Hausherren (bei einem Zusammenstoß von Marc Hensel und Vrancic kurz nach dem Anpfiff verletzte sich der Braunschweiger Spieler so schwer am Kopf, dass er anschließend mit einer Platzwunde und sichtlich benommen vom Feld musste), ein (7.). Die Lila-Weißen zeigten sich unbeeindruckt, kamen besser ins Spiel und auch zu Torchancen. Guido Kocers Linksschuss konnte Braunschweigs Keeper Davari noch klären (30.), war aber nur eine Zeigerumdrehung später geschlagen. Ein weiter Abschlag von seinem Gegenüber Martin Männel landete bei Jan Hochscheidt, der seinen Bewacher Henn noch anschoss und der Ball somit unhaltbar für den Schlussmann im langen Eck einschlug. Nach 338 torlosen Minuten war das erste Auswärtstor für die Veilchen in dieser Saison nicht nur Balsam für die gut 400 angereisten Auer Schlachtenbummler, sondern verhalf auch der Mannschaft zu mehr Selbstvertrauen. Bis zur Pause war es ein Spiel mit offenem Visier und viel Einsatz. Die beste Chance gehörte aber den Hausherren. Kumbela setzte seinen Kopfball an den Pfosten und die auf der Linie tanzende Kugel kratzte René Klingbeil in letzter Sekunde aus dem Tor. Nach Beginn der zweiten Halbzeit sahen die 19.400 Zuschauer im Eintracht-Stadion eine zerfahrene Partie, die in der 75. Minute ihren Höhepunkt fand. Martin Männel hielt einen Foulelfmeter von Kumbela, nachdem Oliver Schröder zuvor Boland zu Fall gebracht hatte. Mit viel Leidenschaft und Aggressivität überstand man auch die letzten Minuten der Partie und konnte am Ende einen verdienten Punkt mit zurück nach Aue nehmen. "Wir haben heute gezeigt, was in uns steckt. Wir stecken im Existenzkampf und damit müssen wir nicht erst kurz vor Saisonende anfangen", sagte ein sichtlich erleichterter Rico Schmitt.

Spielbericht
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Braunschweig - Aue 'Statistikvorschau'

Freitag, 19. August 2011 - 17:11 Uhr

Für Erzgebirge Aue steht die Partie bei Eintracht Braunschweig auf dem Spielplan. Der Aufsteiger machte mit einer sensationellen Quote in Liga drei von sich reden. Mit 85 Punkten, 81 Toren bei 22 Gegentreffern und 20 Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz hat die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht eine Spielzeit sozusagen auf der Überholspur absolviert, stand damit bereits sechs Spieltage vor Saisonende als Aufsteiger fest. Dieser Schwung soll dem jungen Team zum Klassenverbleib in der 2. Bundesliga helfen, genauso hat es dazumal auch die Wismut gemacht. Doch der Vorteil ist (seit der Rückrunde) weg und nachdem die Veilchen bei 1860 München mit 0:4 unter die Räder kamen, rutschte man sogar bis auf Platz 13 ab und steht damit erstmals seit dem Aufstieg vor einem Jahr im unteren Tabellendrittel. Obendrein blieb Aue drei Mal in Folge torlos. "Am Ende haben uns die Sechziger vorgeführt", gestand Innenverteidiger Thomas Paulus, "das darf uns nicht noch einmal passieren."
In Braunschweig hat man mit ganzen anderen "Problemen" zu kämpfen: Die Zuschauerzahl wird wohl zum ersten Mal in dieser Saison die Schlechteste werden. "Wir rechnen mit 20.000 Fans. Das ist in dieser Saison Minusrekord", schmunzelt Braunschweigs Trainer über die erneut großartige Kulisse. Zuvor waren in den Heimspielen gegen die Löwen aus München und der Eintracht aus Frankfurt im Schnitt 22.784 Besucher im Eintracht-Stadion. Und die Euphorie rund um Braunschweig scheint weiterhin grenzenlos. Logisch, denn auch auf dem Papier sind die Niedersachsen klarer Favorit. Drei der ersten vier Saisonspiele wurden gewonnen. Damit nun der vierte Sieg folgt, müsse seine Mannschaft besonders konzentriert sein, so der Eintracht-Coach: "Aue kommt zu uns als der typische angeschlagene Boxer. Das kann gefährlich werden. Sie sind sehr zweikampfstark und agieren aus einer sicheren Defensive heraus."
Die nackten Zahlen sprechen aber deutlich gegen den FC Erzgebirge, welcher zuletzt zwei Niederlagen kassierte und in vier Spielen erst ein Tor geschossen hat. Daher fordert Aues Trainer Rico Schmitt beim Aufsteiger zum wiederholten Male eine (Trotz)Reaktion seiner Elf und richtet den Blick nach vorn. "Spiele werden in der Abwehr entschieden, nicht im Angriff. Wir müssen aus dieser Lethargie aufwachen. Wir wollen wieder an die Dinge anknüpfen, die die Mannschaft über viele Monate ausgezeichnet hat", sagte Schmitt, der seinen Jungs definitiv mehr Selbstvertrauen einhauchen muss. Aber auch in Sachen Zweikampfstärke besteht gewisser Nachholbedarf. Mit nur 46 Prozent gewonnenen Zweikämpfen hat Aue derzeit die schlechteste Bilanz in Liga zwei. In einer Krise befindet sich der Verein laut Schmitt, der noch nie in seiner Auer Amtszeit als Profitreiner drei Partien infolge verloren hat, jedoch nicht. "Wir sind zwei Jahre lang auf einer Welle des Erfolgs geschwommen. Nun müssen Mannschaft, Verein und Fans lernen, dass auch Niederlagen zum Fußball dazugehören. Die Saison ist noch lang, wir haben alles selbst in der Hand", haute kürzlich Thomas Paulus in dieselbe Kerbe. Also Ruhe bewahren und unbekümmert die Zeit verbringen? Für den gemeinen Fan eher schlecht als recht. Doch auch Lieberknecht hatte nach dem Pokal-Aus gegen Bayern München (0:3) und nach der deutlichen 0:3-Heimpleite gegen Eintracht Frankfurt unerwartet viel Gegenwind bekommen. "Wir sind ruhig geblieben", meinte der Eintracht-Coach, der sich vom Krisengerede rund um sein Team nicht beeindrucken ließ. Einen Systemwechsel stellte er öffentlich zwar zur Aussicht, hielt aber an der bewährten 4-2-3-1-Formation fest. So wurden die jüngsten sportlichen Rückschläge mit Erfolgen beantwortet. Bleibt zu hoffen, dass auch Aue bald wieder in die Erfolgsspur zurückfindet.
Ligaübergreifend trennten sich beide Teams in zwölf Pflichtspielen gegeneinander nur einmal remis: Am 21. Dezember 2008 gab es in der 3. Liga in Braunschweig ein 1:1. Ebenfalls nur einmal in der Statistik steht ein Auswärtssieg für die Lila-Weißen. Der war am 31. Spieltag der Zweitligasaison 05/06, datiert auf den 23. April 2006, als Skerdilaid Curri in der 85. Minute das Goldene Tor zum 1:0 erzielte. Vervollständigt werden die Duelle mit je vier Heimsiegen pro Mannschaft sowie zwei Heimniederlagen für Aue (2.BL, 3.Liga). Schiedsrichter der Partie wird Christian Bandurski aus Oberhausen sein. Der 29-jährige Referee vom Fußballverband Niederrhein führte die Veilchen am 25. September 2010 in der Auswärtsbegegnung bei der abgestiegenen Arminia aus Bielefeld zum 1:0-Sieg. An den Linien wird der Chemielaborant von Martin Thomsen (Kleve) und Markus Schüller (Korschenbroich). Für den Part des vierten Offiziellen stellt sich Markus Häcker (Waren/Müritz) zur Verfügung.
So gingen die letzten sechs Aufeinandertreffen aus:
09/10 3.Li 37.Spieltag 30.04.10 FCE vs. BTSV 2:1 (15.000 Zuschauer, Schiedsrichter: Gräfe)
09/10 3.Li 18.Spieltag 28.11.09 BTSV vs. FCE 3:0 (13.430 Zuschauer, Schiedsrichter: Wagner)
08/09 3.Li 20.Spieltag 21.12.08 BTSV vs. FCE 1:1 (12.800 Zuschauer, Schiedsrichter: Kuhl)
08/09 3.Li 01.Spieltag 26.07.08 FCE vs. BTSV 0:2 (10.800 Zuschauer, Schiedsrichter: Stark)
06/07 2.Bl 25.Spieltag 09.03.07 BTSV vs. FCE 1:0 (12.000 Zuschauer, Schiedsrichter: Sahler)
06/07 2.Bl 08.Spieltag 22.10.06 FCE vs. BTSV 3:0 (10.400 Zuschauer, Schiedsrichter: Aytekin)

Pokalspiel gegen Nürnberg terminiert

Dienstag, 16. August 2011 - 19:08 Uhr

Das Heimspiel in der 2. Hauptrunde des DFB-Pokal zwischen dem FC Erzgebirge Aue und dem Erstligisten 1. FC Nürnberg wird am Mittwoch, den 26. Oktober 2011 ausgetragen. Anstoß der Partie im Erzgebirgsstadion ist um 20:30 Uhr.

1860 - Aue 'Willkommen im Abstiegskampf'

Sonntag, 14. August 2011 - 20:46 Uhr

Alles sollte besser werden. Leider sind den Worten des Trainers keine Taten gefolgt und so kassierten die Veilchen eine bittere 0:4-Klatsche beim TSV 1860 München. Am Ende war das Team um Rico Schmitt vor 24.600 Zuschauern in der Allianz-Arena damit noch gut bedient. "Im Moment passen einige Dinge nicht. Die Anspruchshaltung ist vielleicht zu hoch. Nach der guten letzten Saison ist das eine völlig neue Situation", sagte der Coach nach der zweiten Saisonniederlage in Serie und fügte an: "Wir haben auf Offensive umgeschalten wie ein Bummelzug, 1860 wie ein ICE." Dadurch sind die Löwen nach ihrem vierten Pflichtspielsieg in Folge endgültig oben angekommen. Ein Doppelschlag von Halfar (10./45. Minute) und die Treffer von 1860-Kapitän Lauth (69.) sowie Schäffler (72.) sorgten für klare Verhältnisse. Die personellen Konsequenzen in den Auer Reihen fruchteten somit nicht wirklich. Die Lila-Weißen kamen nicht in die Zweikämpfe, spielten ohne die nötige Aggressivität und schauten dem Torschützen in aller Ruhe zu. Halfar traf bereits nach zehn Minuten nach einer schnell ausgeführten Ecke zum 1:0 für die Münchner. Im Laufe der Halbzeit fanden die Veilchen zwar ein wenig besser in die Partie, doch bis auf die Distanzschüsse von Marc Hensel (24.) und Tobias Kempe (30.) konnten die Gäste keine Chancen verbuchen. Das rächte sich kurz vor der Pause, als Halfar zum Doppelschlag ausholte und in der 45. Minute mit einem Lupfer über Tormann Martin Männel auf 2:0 erhöhte. Nach der Pause ließen es die Münchner etwas lockerer angehen, Aue hatte sich nicht aufgegeben, war in den Mitteln trotz frischer Kräfte durch Guido Kocer und Ronny König aber begrenzt. Besser machte es der Sechziger Lauth mit einem platzierter Linksschuss zum 3:0. Die Messe war gelesen, die Maurer-Schützlinge hatten aber noch nicht genug. Der eingewechselte Schäffler (72.) stellte dann den 4:0-Endstand her. Einige Auer Fans quittierten die Leistung ihrer Mannschaft mit dem vorzeitigen Abgang aus dem Gästeblock.

Spielbericht
Fotos vom Spiel

1860 - Aue 'Statistikvorschau'

Samstag, 13. August 2011 - 14:47 Uhr

Für Erzgebirge Aue zählt morgen eigentlich nur eins: Kämpfen, Kratzen, Beißen und auch mal Tore schießen. Mit nur einem erzielten Treffer, datiert vom 16. Juni 2011 des 1. Spieltages, haben die Veilchen den schwächsten Sturm in der Liga vorzuweisen. Gerade bei den vielen offensiven Neuverpflichtungen zu wenig. Schon beeindruckender ist das Torkonto vom kommenden Gastgeber 1860 München. Die fünf Treffer in Cottbus (neben einem Eigentor trafen Aigner, Volland, Halfar und Lauth) drücken die neue Angriffsstärke der Löwen aus. Seitdem Sechzig Ende Februar 1:0 bei Union Berlin gewann, hat man in 14 Zweitligapartien 32 Tore geschossen. "Das ist ein enormer Wert", sagte Löwen-Sportchef Hinterberger über 2,285 Treffer im Schnitt. Nach der 1:3-Pleite zum Auftakt in Braunschweig und dem etwas glücklichen 2:1-Heimsieg gegen den KSC stehen mit dem Kantersieg in Cottbus bereits acht Treffer nach dem dritten Spieltag auf der Habenseite des TSV. So trifft morgen die bislang beste Offensiv-Abteilung der 2. Bundesliga auf den schwächsten Angriff.
Zudem sind die Löwen bisher zu Hause gegen die Lila-Weißen mit einem Torverhältnis von 11:1 ungeschlagen (drei Siege, zwei Remis). Den einzigen Auswärtstreffer für die Veilchen konnte Ersin Demir beim 1:1 im November 2005 erzielen. Zudem blieb der TSV 1860 saisonübergreifend in den letzten sechs Heimspielen ohne Niederlage (vier Siege, zwei Remis). Das letzte Mal verlor das Maurer-Team im Februar 2011 gegen den FC Augsburg (0:2). Trotzdem warnt der Löwen-Chefcoach vor allzu viel Euphorie: "Wenn uns kein frühes Tor gelingt oder wir sogar einem Treffer hinterherlaufen müssen, dann wird es ein zähes Spiel gegen Aue." Sechzig-Keeper Kiraly, bekannt durch seine Schlabberhose, lässt sich ebenfalls vom sichtbaren Aufwärtstrend nicht blenden: "Jede Mannschaft hat mal gute und mal schlechte Tage und außerdem ist jeder Gegner anders. Diesmal haben wir 90 Prozent richtig gemacht, zehn Prozent waren noch fehlerhaft." Also besteht eine gewisse Minimalchance für Aue doch etwas Zählbares aus der Allianz-Arena mitzubringen. In der letzten Saison blieb 1860 gegen Aue gänzlich ohne eigenen Treffer (0:0, 0:1). Aue war damit der einzige Verein, gegen den die Münchner in der Vorsaison nicht trafen. Das 0:0 im Hinspiel am 5. Spieltag 2010/11 war zudem wenig aufregend: Die Veilchen standen zwar 90 Minuten lang unter Druck, machten in der Offensive selbst zu wenig und hatten am Ende dennoch einen Punkt mitgenommen. Es war eines von vier Remis beider Kontrahenten, die in der Zweiten Liga insgesamt zehn Mal aufeinander trafen. Dabei siegten nie die Gäste. Je drei Mal gewannen die Münchner zu Hause, genauso oft wie die Auer. Im letzten Duell markierte Enrico Kern in der Nachspielzeit den 1:0-Siegtreffer und erhöhte seine Trefferquote gegen die Löwen auf sechs Buden (in neun Partien).
Momentan ist nicht nur bei ihm der Wurm drin. Nach dem 1:0-Auftaktsieg gegen Aachen, dem 0:0 in Ingolstadt und der zuletzt kassierten Niederlage gegen Karlsruhe (0:2) rutschte Aue auf Platz 10 ab, steht damit erstmals seit dem Aufstieg vor einem Jahr in der unteren Tabellenhälfte. Saisonübergreifend blieben die Lila-Weißen in vier von sechs Spielen ohne Tor. Allerdings ließ der FC Erzgebirge in den letzten drei Auswärtsspielen keinen Gegentreffer zu. Die Defensive der Auer steht, auch personell. So ist Thomas Paulus, der wegen Knieproblemen in dieser Woche zwei Tage lang pausieren musste, zusammen mit Adli Lachheb in der Innenverteidigung fest eingeplant. Auch Fabian Müller ist nach seiner Spielsperre wohl zurück in der Startelf, wird den zuletzt blaß gebliebenen Pierre Le Beau auf der rechten Abwehrseite ersetzen. Kapitän René Klingbeil soll die linke Seite dicht machen und sieht sich selbst in der Kritik: "Die Abwehr muss mehr nachrücken und im Gegenzug müssen die Offensivkräfte auch mit nach hinten arbeiten." Wer dieses Mal in der Offensive das Vertrauen erhalten wird, daraus machte Cheftrainer Rico Schmitt ein großes Geheimnis. "Wir wollen in München endlich wieder mal ein Tor schießen. Und wir wollen natürlich punkten. Klar, steht die Offensive besonders in der Verantwortung, wenn nach drei Spieltagen nur ein Tor erzielt worden ist. Aber ich erwarte, dass insgesamt mehr Druck nach vorn aufgebaut und aus allen Mannschaftsteilen heraus Verantwortung übernommen wird", hofft Rico Schmitt außerdem auf mehr Aggressivität und besserem Zusammenspiel. Auch sein Gegenüber fordert den Einsatz der Primärtugenden: Zweikampfstärke und Passsicherheit. "Wir werden uns 90 Minuten zerreißen. Unser Ziel ist kein Unentschieden, sondern ein Heimsieg", stellte Maurer klar und ließ eventuelle Änderungen in der Startaufstellung mit einem "Schaun mer mal" offen.
Schiedsrichter der Partie wird Daniel Siebert aus Berlin sein. Der 27-jährige Sportwissenschaftler steht bislang mit nur einer Partie in der Statistik von Aue. Das Drittliga-Heimspiel gegen die Spielvereinigung Unterhaching am 21. März 2009 endete unter seiner Leitung mit einem 1:1-Unentschieden. An den Linien wird der seit 2007 wirkende DFB-Schiedsrichter von Jan Seidel und Martin Bärmann assistiert, Marcel Göpferich fungiert als vierter Offizieller.
So gingen die letzten sechs Aufeinandertreffen aus:
10/11 22.Spieltag 14.02.2011 FCE vs. 1860 1:0 (8.200 Zuschauer, Schiedsrichter: Zwayer)
10/11 05.Spieltag 22.09.2010 1860 vs. FCE 0:0 (17.600 Zuschauer, Schiedsrichter: Meyer)
07/08 34.Spieltag 18.05.2008 FCE vs. 1860 1:1 (12.100 Zuschauer, Schiedsrichter: Willenborg)
07/08 17.Spieltag 16.12.2007 1860 vs. FCE 5:0 (22.300 Zuschauer, Scheidsrichter: Dingert)
06/07 34.Spieltag 20.05.2007 FCE vs. 1860 2:2 (14.000 Zuschauer, Schiedsrichter: Pickel)
06/07 17.Spieltag 18.12.2006 1860 vs. FCE 4:0 (24.400 Zuschauer, Schiedsrichter: Frank)

4.500 Euro durch Benefizspiel

Freitag, 12. August 2011 - 11:54 Uhr

Am Montagnachmittag spielte eine Sponsorenauswahl des FC Erzgebirge Aue gegen die Deutsche Nationalmannschaft der Spitzenköche & Restaurateure. Die Idee zu diesem Spiel gegen das Nationalteam der Spitzenköche, die ausschließlich für gemeinnützige Zwecke spielen, hatten Benjamin Unger, Chefkoch des Auer Flairhotels Blauer Engel und Jens Karlfuß vom Kabeljournal. Beide nahmen auch selbst am Spiel teil: Benjamin Unger als Torwart der Spitzenköche, während Jens Karlfuß in der Mannschaft der Sponsoren spielte. Das Spiel endete vor rund 350 Zuschauern zu Gunsten des FCE-Sponsoren-Teams mit 7:4 (5:1). Treffsicher zeigten sich auf Auer Seite: Thomas Schlesinger (2), Jens Stopp (2), Jens Engelmann, Lothar Lässig sowie Sven Brückl. Bei den Chefköchen trafen Michael Hopf (2), Gunter Ehinger und Matthias Mack. Die dritte Halbzeit ging allerdings voll und ganz an die Nationalmannschaft der Spitzenköche, die am Abend im Flairhotel Blauen Engel den Gaumen der Beteiligten verwöhnten und auch einen Einblick hinter den Kulissen gaben. Das war ganz im Sinne von Engel-Koch Benjamin Unger, der damit auch ein Dankeschön an alle Beteiligten verband: "Die Mannschaft vom FCE hat im Vorfeld sehr viel gemacht für die Fußballköche und jetzt haben wir ein Stück davon zurück gegeben." Auch konnte dem Förderverein der Villa Kunterbunt ein Scheck von 4.500 Euro überreicht werden. Das Geld, welches durch Spenden der Sterne-Köche, der FCE Sponsoren, einer Tombola des Hotels Blauer Engel sowie den Zuschauerspenden zusammenkam, möchte die Kindertagesstätte vom Auer Eichert in einen Bolzplatz investieren.

Fotos vom Spiel

Aue - Karlsruhe 'Ein zu braver Gastgeber'

Sonntag, 07. August 2011 - 17:50 Uhr

Erzgebirge Aue hat durch seine erste Heimniederlage in dieser Saison den Sprung in die Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Das Team um Rico Schmitt unterlag dem Karlsruher SC durch die Treffer von KSC-Kapitän Iaschvili (16.) und Krebs (78.) mit 0:2 und bleibt mit vier Punkten im Mittelfeld. Die Badener liegen dank ihres zweiten Saisonsiegs nun mit sechs Zählern einen Punkt hinter dem Führungstrio. Vor 10.000 Zuschauern hatten die Veilchen im hartgeführten ersten Durchgang mehr vom Spiel, die klareren Aktionen kamen allerdings von einem KSC, der hinten gut stand und schnell nach vorn spielte. Nachdem Iaschvili in der 7. Minute bereits eine gute Möglichkeit ausgelassen hatte, gelang dem Georgier zehn Minuten später nach einer schönen Einzelleistung sein dritter Saisontreffer. Dadurch war die Weiße Weste von Aues Keeper Martin Männel hinfällig. Zudem mussten die Veilchen nach ihrem ersten Zweitliga-Gegentreffer der Saison das Spiel gestalten, taten sich damit aber äußerst schwer. Die Karlsruher zogen sich meist komplett in die eigene Hälfte zurück und ließen den etwas kopflose anrennenden FCE keinen Raum. Nach der Pause blieb zunächst der Gast am Drücker. Im weiteren Spielverlauf drängten Veilchen zunehmend auf den Ausgleich und hatten dabei mehrere gute Tormöglichkeiten. Auch mit Erfolg, aber ohne die Rechnung des Schiedsrichtergespanns: Erst scheiterte Ronny König an KSC-Schlussmann Dirk Orlishausen, dann schoß Mike Könnecke den auf der Linie stehenden Dennis Kempe ab und schließlich hämmerte Jan Hochscheidt die Kugel ins Gästetor zum 1:1-Ausgleich, welcher aber wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht gegeben wurde (58.). 20 Minuten später traf der eben eingewechselte Krebs mit einer 20-Meter-Direktabnahme ins rechte Toreck zum entscheidenden 0:2, und dies nicht ganz unverdient. Denn auch wenn Erzgebirge Aue viel Druck ausgeübt hatte, fehlte es an der Durchschlagskraft und man hätte wohl noch eine Stunde spielen können, ohne das Tor zu treffen. Die Konter der Badener waren hingegen gezielter vorgetragen, der Pfostenschuss von Iashvili kurz vor dem zweiten Tor zeigte dies deutlich. "Wir müssen nun auswärts punkten und dabei vieles besser machen", weiß auch Rico Schmitt.

Spielbericht
Fotos vom Spiel

DFB-Pokal-Heimspiel gegen den Club

Sonntag, 07. August 2011 - 11:13 Uhr

Der FC Erzgebirge Aue trifft in der zweiten Runde des DFB-Pokals auf den Erstligisten 1. FC Nürnberg. Dies ergab die Auslosung durch Andreas Köpke, Torwart-Trainer der deutschen Nationalmannschaft, und Topmodel Sara Nuru am Samstagabend im Rahmen der Sky-Sportsendung "Samstag LIVE!". "Es ist ein namhafter Gegner aus der Bundesliga, daher rechnen wir mit ausverkauftem Haus. Und natürlich wollen und werden wir alles versuchen, die nächste Pokalrunde zu erreichen", sagte Trainer Rico Schmitt zum "Spiel zweier Traditionsvereine, die auch regional so weit nicht entfernt liegen." In der Zweitligasaison 2003/04 stand man sich schon einmal gegenüber: Im Hinspiel egalisierten die Veilchen einen 1:3-Rückstand noch zu einem 3:3-Unentschieden, verloren jedoch im Rückspiel klar mit 0:2. Die Franken, die zuletzt 2007 unter Trainer Hans Meyer den Pokal holten, gewannen in der ersten Hauptrunde in Bielefeld 5:1, die Lila-Weißen waren in Saarbrücken nach Verlängerung mit 3:1 erfolgreich. Ausgetragen werden die Spiele der zweiten Hauptrunde im DFB-Pokal am 25. und 26. Oktober 2011.

alle Spiele der 2. Hauptrunde

Aue - Karlsruhe 'Statistikvorschau'

Samstag, 06. August 2011 - 9:21 Uhr

Ein besonderes Spiel steht den Kempe-Brüdern bevor. Der Auer Tobias Kempe trifft auf seinen älteren Bruder Dennis Kempe. Der vom Drittligisten VfR Aalen verpflichtete Defensivspieler soll die nicht immer sattelfeste KSC-Abwehr stabilisieren. Letzte Saison stellten die Badener die Schießbude der Liga, kassierten 72 Gegentore und beschäftigten sich dadurch sehr lange mit dem Abstiegskampf. Erst mit dem 3:2-Sieg gegen Union Berlin am letzten Spieltag entkam der Karlsruher SC mit 33 Zählern (8S-9U-17N) noch einmal knapp der Relegation und dem Abstieg in die Dritte Liga. So endet die Saison, die vor allem geprägt war von eklatanten Abwehrschwächen, doch noch mit einem Happy End. Um aber eine ähnlich deprimierende Spielzeit möglichst zu vermeiden, stand der Sportlichen Leitung viel Arbeit bevor und wird dies dem Anschein nach auch weiterhin. Denn in der aktuellen Saison stehen bereits nach zwei Spieltagen erneut vier erzielten Treffern (Iashvili (2), Lavric, Staffeldt) vier Gegentore gegenüber, macht ein Heimsieg und eine Auswärtsniederlage: Karlsruhes Startbilanz ist identisch mit der von vor einem Jahr - am Ende eine Maßnahme ohne Erfolg?!
Nicht weniger als 17 Spieler verließen den Traditionsverein, elf Neue kamen bislang. Unter den Spielern, die dem Wildpark den Rücken kehrten, sind langjährige Profis wie Marco Engelhardt, Godfried Aduobe (der als einziger seine Karriere beendete), Massimilian Porcello oder Michael Mutzel, aber auch Talente wie Matthias Zimmermann oder Lukas Rupp, die nach Mönchengladbach gingen. Von den Zugängen haben allerdings auch einige klangvolle Namen: Florian Lechner, der vom FC St. Pauli kam oder Klemen Lavric, der einst für den MSV Duisburg und Dynamo Dresden in 60 Zweitligapartien beachtliche 29 Mal traf. In vier dieser genannten Zweitligaspiele erzielte der aus St. Gallen gekommene Stürmer gegen Erzgebirge Aue schon mal drei Tore (zwei für Dresden und eins für Duisburg). Auch für das Verhindern von Treffern hat der Karlsruher SC mit dem designierten Stammkeeper Dirk Orlishausen (FC Rot-Weiß Erfurt) einen guten Fang gemacht. Ein weiterer erfahrener Neuzugang ist den Badenern mit der Verpflichtung des Ex-Auers Patrick Milchraum gelungen. Beim FC Erzgebirge absolvierte er in sechs Einsätzen lediglich 214 Spielminuten. Momentan hat der 27-jährige Mittelfeldspieler beim KSC auch nur 76 Minuten Pokalluft schnuppern dürfen und muss sich im internen Duell gegen Thorben Stadler behaupten. Mit seinem Ausgleichstreffer gegen die Alemannia hat er beim Trainer des Karlsruher SC, Rainer Scharinger, definitiv Pluspunkte sammeln können. So sieht der 44-jährige Fußballlehrer für die Partie am Sonntag auch keinen Grund, seine Startelf zu ändern und wird die Mannschaft, wohl inklusive Patrick Milchraum, aus dem Heimspiel im Pokal gegen Aachen auf den Platz schicken.
An der Bilanz beider Teams gibt es nicht viel zu rütteln. Aue hat hier eindeutig die Nase vorn. In den zehn Begegnungen ließen sich die Veilchen nur einmal die Butter vom Brot nehmen. Im Februar 2006 gab es beim KSC eine 2:5-Niederlage - das Hinspiel endete 0:0 und war die bis dato einzige Partie, in der Aue nicht getroffen hat. In den letzten drei Pflichtspiel-Duellen spielte man jeweils remis (erst 2:2, letzte Saison zweimal 1:1). Siegreich für die Lila-Weißen ging es in zwei Heim- und in drei Auswärtsspielen zu. Nun soll am Sonntag gegen den seit sechs Auswärtsspielen erfolglosen KSC ein weiterer Dreier für die Veilchen dazu kommen. In der Auswärtstabelle belegte der KSC in der letzten Saison mit mageren 8 Punkten den 16. Tabellenplatz, lediglich Oberhausen und Bielefeld waren noch schlechter. Demnach könnte man annehmen, die Rollen wären klar verteilt. "Wir sind leicht favorisiert und die Punkte bleiben zu Hause", gibt sich selbst Rico Schmitt zuversichtlich.
Am Sonntag wissen wir mehr, nicht nur wer das Vertrauen für die Startelf gewonnen hat, sondern auch, ob die Weiße Weste von Martin Männel nach den dritten 90 Minuten weiter Bestand hat. Das dürfte angesichts der Gelb-Rot-Sperre vom bis dato einzigen Auer Torschützen im Ligabetrieb Fabian Müller und dem angeschlagenen Innenverteidiger Adli Lachheb gewiss nicht einfach werden. "Bange machen gilt überhaupt nicht", meint Schmitt. So wird voraussichtlich Kapitän René Klingbeil zusammen mit Thomas Paulus die Abwehrzentrale bilden, flankiert von Kevin Schlitte links und Pierre Le Beau rechts. Auf den Sechser-Positionen gibt es wenig Handlungsbedarf, was bei den zahlreichen Alternativen des offensiven Mittelfelds schon anders aussehen wird. Enrico Kern (Angina) stieg zusammen mit Jan Hochscheidt (Muskelprellung in der Wade) am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining ein und auch Alban Ramaj ist nach seiner Seitenbanddehnung im Knie wieder fit. Egal wer aufläuft, "die Jungs sollen an die Leidenschaft und die Lauffreudigkeit aus den letzten Partien anknüpfen", fordert der Coach, der bisher wenig Anlass für Kritik sieht: "Wir haben vier Punkte aus den ersten beiden Partien geholt und stehen in der nächsten Pokalrunde. Das ist für uns das Optimum."
Schiedsrichter der Partie wird Harm Osmers aus Hannover sein. Anfang des Jahres wurde der 26-Jährige vom DFB in die 2. Bundesliga berufen, absolvierte bis zur Sommerpause vier Einsätze. Seine Premiere feierte er in Düsseldorf bei einem Heimspiel der Fortuna. Assistiert wird der Investitionscontroller von Rene Rohde (Rostock) und Lothar Ostheimer (Petersthal). Der Ansbacher Walter Hofmann Hofmann mimt den vierten Offiziellen.

Fotos vom Abschlusstraining

Saisonstart der Auer Amateure

Donnerstag, 04. August 2011 - 17:17 Uhr

Mit sechs Neuverpflichtungen startet die U23 des FC Erzgebirge Aue am Sonntag beim Aufsteiger Grün-Weiß Piesteritz in ihre vierte Oberligasaison, die es nach Beendigung wohl so nicht mehr geben wird. So ist durch die neue Regionalligareform mit künftig fünf regionalen Verbänden (Nord, Nordost, West, Südwest und Bayern) die Zahl der Aufsteiger nicht endgültig festgelegt. Falls Drittligisten aus dem Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) absteigen oder ein Regionalligist aus dem NOFV-Bereich den Aufstieg schafft, könnten demnach aus beiden Oberliga-Staffeln jeweils mindestens zwei bis maximal vier Mannschaften in die neue Regionalliga Nordost aufsteigen, sodass die neue Regionalliga mit 16 Mannschaften besetzt ist. Das Team um Neu-Coach Torsten Wappler müsste sich bei der Verteilung der Aufsteigerplätze also "nur" gegen die erfahrenen Favoriten aus Auerbach, Zwickau, Bautzen und Leipzig behaupten. Und das mit neuem Personal aus der eigenen A-Jugend: Thomas Stock, Rico Bär, Frank Schreiber, Marcel Klemm und Philipp Müller. Einzig Felix Röder, kommt mit einer Erfahrung von 50 Spielen in der höchsten Jugendspielklasse vom Halleschen FC, steht als externe Neuverpflichtung im Kader. Die Lücke durch die Stammabgänge Patrick Grandner, Guido Heßmann (beide VfL Hohenstein-Ernstthal), Andy Wendschuch (FSV Budissa Bautzen) und Ivan Ristovski (Ziel unbekannt) dürfte dennoch schwer zu stopfen sein. Eine Unterstützung aus dem Profikader wäre wie schon öfters geschehen sicherlich vorteilhaft für das Ziel Aufstieg.
"Wir haben in den vergangenen drei Oberliga-Jahren immer im vorderen Drittel oder Mittelfeld gelegen. Das sollte erneut unser Anspruch sein," meint Torsten Wappler und freut sich auf die neue Herausforderung. Der 33-Jährige kann dabei auf seiner Vergangenheit beim FCE bauen: "Da ich seit vielen Jahren im Auer Nachwuchsbereich gearbeitet habe, kenne ich die meisten Spieler aus meiner Mannschaft. Außerdem steht mir ein gutes, erfahrenes Funktionsteam zur Seite." Nach der zuletzt verloren gegangenen Generalprobe gegen die B-Mannschaft des FC Slovan Liberec (1:4) in Verbindung mit dem Kurztrainingslager in der Tschechei, heißt es nun am Sonntag einen erfolgreichen Oberligastart hinzulegen. Der Präsident des Gastgebers, Volker Neuberg, hofft zumindest auf 1.000 Zuschauer und einen Sieg seines FC Grün-Weiß. "Ich tippe 2:1 für Piesteritz", sagte der 55-Jährige und erklärt, dass dieser Erfolg eine Werbung für den Raum Wittenberg wäre. "Am Wochenende ist auf Landes- und Kreisebene noch kein Spielbetrieb. Vielleicht besuchen uns auch Fans, die sonst anderen Teams die Daumen drücken." Der Volkspark ist nach einigen Umbauten erfolgreich mit "oberligatauglich" seitens des Fußball-Landesverbandes eingestuft wurden. Die Gäste-Fans marschieren nun direkt vom Parkplatz "Maiwiese" in die Südkurve des Volkspark. "Die ist komplett eingezäunt", erklärte Neuberg, "die Auflagen des Fußballverbandes sind an dieser Stelle erfüllt." Damit steht für den Punkspielauftakt beider Teams wohl nichts mehr im Wege.

1. Spieltag

Kicken, Kochen & Spenden

Donnerstag, 04. August 2011 - 13:54 Uhr

Vergrößern Das Motto "Sportlichkeit, Fairness und Spitzenleistung - für einen guten Zweck!" steht für den im Februar 2005 aus dem 1996 gegründeten Freundeskreis eingetragene, gemeinnützige Verein "Deutsche Fußballmannschaft der Spitzenköche und Restaurateure" auch am Montag, den 08. August 2011 ab 16:00 Uhr auf dem Programm. Das Fußball-Team der Sterneköche um Johann Lafer, Ralf Zacherl, Sante de Santis sowie Mario Kotaska macht hierbei seinen "Auflauf" im Sparkassen- Erzgebirgsstadion, um gegen eine Sponsoren-Auswahl des FCE-Förderkreises zu kicken. Wir werden unseren Verein bestmöglich präsentieren und wünschen uns an diesem Nachmittag zahlreiche Unterstützung von den Rängen, so Kicker-Kapitän und FCE-Vizepräsident Jens Stopp, dessen Team auch gegen "Einheimische" antreten wird. Sternekoch Benjamin Unger vom Hotel Blauer Engel gehört zum Beispiel seit zwei Jahren zur Deutschen National-Auswahl der Köche und hat gemeinsam mit Jens Karluß vom FCE Förderkreis das Freundschafts-Benefiz-Spiel organisiert. Der Erfolg gibt den Köchen jedenfalls Recht. In den letzten drei Jahren konnte durch solche Events eine Spendensumme von über 350.000 Euro gesammelt werden. Der Eintritt ist für alle Zuschauer frei. Eine kleine Spende für den guten Zweck sollte aber machbar sein.

Verletztenliste

Dienstag, 02. August 2011 - 19:19 Uhr

Für das anstehende Heimspiel gegen den Karlsruher SC müssen die Veilchen auf Innenverteidiger Adli Lachheb verzichten. Beim 24-jährigen Tunesier brach die alte Sprunggelenksverletzung wieder auf, sodass ein Einsatz am Sonntag definitiv nicht in Frage kommt. "Zuerst muss die Schwellung im Sprunggelenk abklingen. Adli wird bis voraussichtlich Anfang der nächsten Woche pausieren und dann wieder mit Lauftraining beginnen", erklärte Teamarzt Torsten Seltmann. Grünes Licht gibt es unterdessen für Enrico Kern (Angina) und Jan Hochscheidt (Muskelprellung in der Wade). Beide werden voraussichtlich ab Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und könnten in der Partie des 3. Spieltages mitwirken.