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Nachrichtenüberblick
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| Aue - Rostock 'Statistikvorschau' | Donnerstag, 29. September 2011 |
| In eigener Sache | Dienstag, 27. September 2011 |
| Graffitiprojekt der Stadtwerke | Freitag, 09. September 2011 |
| Freundschaftsspiel VfB Fortuna Chemnitz - FC Erzgebirge Aue 1:4 | Mittwoch, 07. September 2011 |
| DFB-Urteil: 3.000 Euro Geldstrafe für Aue | Samstag, 03. September 2011 |
Aue - Rostock 'Statistikvorschau'
Donnerstag, 29. September 2011 - 18:45 Uhr
"Ihren Ausweis bitte!" So wird es morgen an den Tageskassen und
Eingängen des Sparkassen-Erzgebirgsstadions sicherlich einige tausend
Mal zu hören sein. Denn aufgrund der vom DFB ausgesprochenen
Gästefan-Sperre, die den FC Hansa Rostock dazu zwang, die nächsten
beiden Auswärtsspiele unter Ausschluss ihrer Anhänger auszutragen, wird
dieses Urteil in Aue mit personalisierten Eintrittskarten auch
konsequent umgesetzt. Zusätzlich soll mit Hilfe von Fanbetreuer und
Ordnungskräfte der Hanseaten der Zutritt ins Stadion für etwaige
Rostocker Anhängern verwehrt bleiben, die bei Missachtung sogar mit
polizeilichen Sanktionen bis hin zum Stadionverbot zu rechnen haben. Für
die entgangenen Zuschauereinnahmen bekommt der FC Erzgebirge obendrein
Schadenersatz in Höhe von 25.000 Euro ausgezahlt. Die gleiche Summe wird
auch beim nächsten Rostocker Auswärtsspiel in Düsseldorf fällig, wo
ebenfalls keine Hansa-Fans zugelassen sind.
Schon in den vergangenen beiden Spielzeiten musste Hansa insgesamt
dreimal auswärts ohne Fans antreten. Im ersten "Geisterspiel" unterlagen
die Fischköppe in der Hinpartie der Zweitliga-Abstiegsrelegation mit 0:1
beim FC Ingolstadt. Die anderen beiden Partien gingen zu Gunsten der
Rostocker mit 2:1 gegen die Drittligisten SV Sandhausen sowie SV Wehen
Wiesbaden über die Bühne. Morgen dann auf ein Neues. Und die Gäste
könnten ein Erfolgserlebnis gebrauchen, denn sportlich gesehen befindet
sich die Hansa-Kogge in arg stürmigen Gewässern. Nach neun Spieltagen
steht die Vollmann-Elf erstmalig auf einen direkten Abstiegsplatz (17.)
und wartet nach sechs Unentschieden und drei Niederlagen auf den ersten
Saisonsieg - seit der Gründung 1965 negativer Vereinsrekord. Die
Mannschaft sei "konkurrenzfähig, jung und talentiert", so hört man aus
Rostocker Kreisen. "Doch für die spielerische Leistung können wir uns
nichts kaufen, wenn wir keine Punkte holen. Jetzt müssen wir auch einmal
die Tore erzwingen", fordert der Vorstand.
Fünf Tore aus neun
Zweitliga-Partien verdeutlicht das Sturmproblem von Empor Lauter. Nur
die dahinterliegende und ebenfalls noch sieglose Alemannia aus Aachen
schoss weniger Tore (1) als Rostock. "Die Situation ist nicht
zufriedenstellend. Aber nach neun Spieltagen sind wir natürlich noch
lange nicht abgestiegen", weiß Vollmann, der neben den Ausfall der
beiden Innenverteidigern Pavel Kosal und Stephan Gusche auch weiterhin
den von Hoffnungsträger Marek Mintal (Verletzung im Adduktorenbereich)
hinnehmen muss. "Mit ihm hätten wir vorne natürlich bessere
Möglichkeiten. Leider besitzen wir vorne ja aktuell keinen 1,90 Meter
großen Brecher. Wir haben aber zwei kleine Stürmer, die am Boden gut
sind", argumentiert der Hansa-Coach, der zu einem zu einem 4-4-2-System
tendiert, um besser eigene Möglichkeiten entwickeln zu können und
genügend Anspielstationen zu haben. Bisher konnten sich Tobias Jänicke,
Kevin Pannewitz und Björn Ziegenbein sowie die etatmäßigen Stürmer
Marcel Schied und Tino Semmer trotz maximalen Einsatzes (neun) mit je
einem Treffer nicht wirklich auszeichnen.
Bei den Veilchen scheint
sich nach sieben sieglosen Partien die erhoffte Trendwende endlich
einzustellen, vor allem im Torabschluss. Blieb man in den ersten sechs
Begegnungen mit nur zwei mageren Törchen häufig auf der Strecke, so
vervierfachte das Team um Rico Schmitt die Torausbeute aus den letzten
drei Spielen auf acht Buden. Zurücklehnen darf sich der FC Erzgebirge
trotz des 3:2-Auswärtserfolges beim ligastarken Absteiger FC St. Pauli
dennoch nicht. "Wir haben Zuhause bisher noch nicht so überzeugend
gespielt und es wird jetzt Zeit, dass wir unseren Zuschauern zeigen,
dass wir jetzt gute Leistungen bringen können", fordert der ehemalige
Rostocker Kevin Schlitte im fünften Heimspiel der Saison. Bisher sahen
die im Schnitt 9.750 Zuschauer im "Old Otto" nur einen Sieg ihrer Farben
und mussten mit einem Unentschieden und zwei Niederlagen Vorlieb nehmen.
Wenigstens
spricht die Statistik klar für einen Sieg der Lila-Weißen. Die letzte
Auer Heimniederlage gegen die Hanseaten liegt nämlich verdammt weit
zurück - am 26. August 1967 unterlag die damalige BSG Wismut nach einer
1:0-Führung am Ende noch mit 1:2. Seither gab es im Lößnitztal sieben
Remis und (inklusive eines Pokalspiels) 14 Siege der Veilchen. In
Zweitligazeiten trafen Aue und Hansa 2005/06 und 2006/07 aufeinander -
immer gewann die Heimmannschaft, zuletzt mit 3:0.
Erneut gewinnen möchte auch Abräumer Oliver Schröder, der ebenfalls auf
seine Ex-Kollegen treffen wird und sich im Vorfeld daher etwas
diplomatisch gibt: "Nach dem Spiel gegen uns, kann Hansa punkten und die
Klasse halten."
Ähnlich äußerst sich auch Enrico Kern. "Schön,
dass Rostock wieder in der 2. Liga spielt. Aber nichtsdestotrotz müssen
wir die Anfangsschwierigkeiten meines Ex-Vereins zu Hause ausnutzen, um
wieder eine kleine Heimmacht zu werden. Gewinnen wir, dann wird uns das
einen Schub geben, dann sind wir im Mittelfeld etabliert und auf einem
guten Weg, unsere Saisonziele zu erreichen", erhofft sich der Stürmer,
der aber auf einen Einsatz gegen seinen Ex-Club vorerst mit dem
Bankdrückerdasein tauschen muss. Denn der in dieser Woche 43-Jahre alt
gewordene Trainer Rico Schmitt, der zwar personell bis auf Thomas Paulus
(Sprunggelenksverletzung) aus dem Völlen schöpfen könnte, wird erstmals
in dieser Saison keine Veränderungen an seiner Anfangself vornehmen:
"Das haben sich die Spieler nach dem grandiosen Auftritt einfach
verdient."
Schiedsrichter der Partie wird Deniz Aytekin aus
Oberasbach sein. Seine Bilanz ist aus Auer Sicht im Ligaalltag mit zwei
Heimsiegen (1:0 Wuppertal, 3:0 Braunschweig) und je zwei Unentschieden
(0:0 in Offenbach, 2:2 Hoffenheim) äußerst positiv, lässt allerdings im
DFB-Pokal auch mit drei Niederlagen (1:3 M'gladbach, 1:2 Bremen, 5:4n.E.
Wuppertal) aufhorchen. Assistiert wird der 33-jährige Betriebswirt auf
Kommunikation, der seit Januar diesen Jahres zum elitären Kreis der
FIFA-Referees gehört, von den Linienrichtern Walter Hofmann und Dr.
Manuel Kunzmann sowie vom vierten Offiziellen Malte Dittrich.
So
gingen die letzten sechs Aufeinandertreffen aus:
06/07 2.Bl 19.Sptag
28.01.2007 Aue vs. Hansa 3:0
(14.700 Zuschauer, Schiedsrichter: Schmidt)
06/07 2.Bl 02.Sptag
18.08.2006 Hansa vs. Aue 1:0
(25.000 Zuschauer, Schiedsrichter: Seemann)
05/06 2.Bl 26.Sptag
20.03.2006 Aue vs. Hansa 2:1
(11.800 Zuschauer, Schiedsrichter: Stark)
05/06 2.Bl 09.Sptag
14.10.2005 Hansa vs. Aue 1:0
(23.000 Zuschauer, Schiedsrichter: Rafati)
89/90 DDR 25.Sptag
18.05.1990 Aue vs. Hansa 3:2 (6.500 Zuschauer, Schiedsrichter:
Gläser)
89/90 DDR 12.Sptag 24.11.1989 Hansa vs. Aue 2:1
(6.200 Zuschauer, Schiedsrichter: Haupt)
In eigener Sache
Dienstag, 27. September 2011 - 10:28 Uhr
Nach paar erholsamen Urlaubstagen geht es nun auch hier weiter. Mit einem 1:1-Unentschieden beim FSV Frankfurt, einer 2:4-Heimpleite gegen Fortuna Düsseldorf und dem 1. Auswärtssieg der Saison am Millerntor (3:2 gegen St. Pauli) ist die Bilanz in meiner Abwesenheit äußerst ausgeglichen. Zudem wurde die Akte mit der Negativbilanz von zuletzt sieben Liga-Spielen ohne Sieg endlich geschlossen. Positiv auch, dass der FC Erzgebirge ein Spiel nach Rückstand gewinnen konnte. Dies gelang zuletzt am 30. Spieltag der vergangenen Saison bei Alemannia Aachen (1:5). Und da Rico Schmitt endlich bei seinen Einwechslungen ein goldenes Händchen bewies, stehen mit Guido Kocer und Mike Könnecke die ersten Jokertore in der Statistik des Trainers. Der zweite Scorerpunkt für Torwart Martin Männel darf hierbei natürlich nicht fehlen. Paar Bilder von den Spielen werden in nächster Zeit ebenso folgen.
Graffitiprojekt der Stadtwerke
Freitag, 09. September 2011 - 15:46 Uhr
Im Auftrag der Auer Stadtwerke und in Zusammenarbeit mit dem Fan-Projekt
Aue e.V., den Spezialisten in Sachen Wand- Fassadengestaltung um Heiko
und Christian Rank von rscolors
sowie mit Unterstützung des Schwarzenberger Karikaturisten Ralf- Alex
Fichtner (RAF) wurden Verteilerkästen, Trafostationen und
Gasregelanlagen im Auer Stadtgebiet mit Graffiti versehen. Die zu den
Vereinsfarben von Erzgebirge Aue passende farbliche Umgestaltung ist
Bestandteil der Aktionen der Stadtwerke zur Förderung der Jugendarbeit.
Neben dem Auer Fan-Projekt nahmen auch die Auer Schulen an dem
Graffitiprojekt teil. Die Stadtwerke Aue unterstützen nicht nur
kulturelle und soziale Aktivitäten wie zum Beispiel das Auer
Holzbildhauersymposium, sondern machen sich auch für die Förderung des
Sports stark. Unter anderem betreibt das Unternehmen Trikotsponsoring
bei folgenden Vereinen: SV ABS Aue, EHV und Schach Nickelhütte Aue.
zu
den Fotos
Freundschaftsspiel VfB Fortuna Chemnitz - FC Erzgebirge Aue 1:4
Mittwoch, 07. September 2011 - 16:56 Uhr
In Vorbereitung auf das bevorstehende Zweitligaspiel der Veilchen beim
FSV Frankfurt am Sonntag, den 11. September 2011 bestritt das Team um
Rico Schmitt gestern Abend beim Oberligisten VfB Fortuna Chemnitz ein
Testspiel. Der Gastgeber zog sich dabei vor 400 Zuschauern im Stadion an
der Chemnitztalstrasse achtbar aus der Affäre und ging sogar in der
zweiten Minute in Führung. Nach schöner Landgraf-Hereingabe köpfte
Rolleder den Ball aus acht Metern in die Maschen. Die passende Antwort
der Veilchen ließ lange auf sich warten. Erst in der 33. Minute erzielte
Enrico Kern nach Kempe-Ecke und mit freundlicher Unterstützung der
Chemnitzer Abwehr den Ausgleich. Zuvor agierte die Auer Mannschaft wie
sooft zu umständlich vor dem gegnerischen Tor. Bis auf einen
Fallrückzieher von Kevin Stephan (13.) der auf dem Querbalken landete,
waren die Hundertprozentigen rar gesät. Die Hausherren selbst sorgten
mit einfachsten Abschlägen, die der ehemalige Auer Kenny Schmidt mühelos
und fast ohne Gegenwehr weiterleiten konnte, immer wieder für Gefahr,
machten aber ebenfalls daraus zu wenig. So scheiterte Landgraf (23.) an
Keeper Stephan Flauder und Rolleder (31.) verpasste sogar das leere Tor.
Nach dem Seiten- und Spielerwechsel verflachte die Partie unter dem
immer schlechter werdenden Sichtverhältnissen. Auch die Kräfte schwanden
beim Tabellendreizehnten der NOFV-Oberliga Süd und daher konnte sich
Enrico Kern (62.) nach einem Konter erneut auszeichnen. Der zur Pause
eingewechselte Christian Cappek (65.) per Kopf und Skerdilaid Curri
(79.) mit frechem Heber ins lange Eck sorgten am Ende für ein recht
ernüchterndes 4:1 für Erzgebirge Aue.
FCE-Aufstellung:
Flauder - Strauß, Rau, Lachheb, Schlitte (46. Le Beau) - Höfler - Curri,
Kempe (46. Cappek), Ramaj - Stephan (49. Sonntag), Kern
Fotos
vom Spiel
DFB-Urteil: 3.000 Euro Geldstrafe für Aue
Samstag, 03. September 2011 - 9:51 Uhr
Der FC Erzgebirge wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zur Kasse gebeten. Wegen unsportlichen Verhaltens muss der Verein 3.000 Euro zahlen. Beim Auswärtsspiel in Ingolstadt (0:0) wurde in der 60. Minute aus dem Auer Zuschauerblock ein Knallkörper auf den Rasen geworfen.