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Nachrichtenüberblick
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| 14. Spieltag NOFV Oberliga-Süd 2011/12 | Sonntag, 27. November 2011 |
| Aue - Duisburg 'Wie gewonnen, so zerronnen!' | Samstag, 26. November 2011 |
| Aue - Duisburg 'Statistikvorschau' | Donnerstag, 24. November 2011 |
| Veilchen-Autogrammstunde | Mittwoch, 23. November 2011 |
| Dresden - Aue 'Auswärts siegen ist schön!' | Sonntag, 20. November 2011 |
| Vier Spieler binden sich länger an Aue | Freitag, 18. November 2011 |
| Dresden - Aue 'Statistikvorschau' | Freitag, 18. November 2011 |
| Freundschaftsspiel 1. FC Magdeburg - FC Erzgebirge Aue 0:1 | Samstag, 12. November 2011 |
| Aue - Frankfurt 'Alles beim Alten' | Dienstag, 08. November 2011 |
| Mit dem Zug zum Spiel | Samstag, 05. November 2011 |
| Aue - Frankfurt 'Statistikvorschau' | Samstag, 05. November 2011 |
| Spieltage 17-21 terminiert | Freitag, 04. November 2011 |
14. Spieltag NOFV Oberliga-Süd 2011/12
Sonntag, 27. November 2011 - 10:40 Uhr
Auch die Auer Amateure konnten im Spitzenspiel der NOFV Oberliga-Süd den
zu Hause noch ungeschlagenen Zwickauern kein Bein stellen und mussten
sich im Sportforum "Sojus 31" in Eckersbach mit einer 0:3-Niederlage
geschlagen geben. Nach 15-minütiger Verzögerung vor wie auch nach dem
Anpfiff nahm das Derby vor 2.005 Zuschauern endlich Fahrt auf. War es
Keeper Michael Arnold auf Seiten der Auer, der einen Stiefel
Distanzschuss über den Querbalken lenkte (16.), so rettete auf der
anderen Seite das Aluminium für die Zwickauer: Aues Acht-Tore-Mann
Thomas Stock traf nach feinem Sololauf und anschließendem Schuss aus 17
Metern nur den Außenpfosten. Die Partie plätscherte trotz optischer
Überlegenheit der Hausherren vor sich hin. Die Youngster von U23-Trainer
Torsten Wappler verteidigten geschickt, waren aber beim Führungstreffer
der Rot-Weißen von Laskowski einen Moment ungeordnet und kamen drei
Minuten vor der Pause nach einem Eckball doch noch ins Hintertreffen.
Der seit längerer Zeit feststehende Herbstmeister ließ auch im zweiten
Durchgang nichts anbrennen, erhöhte schnell auf 2:0 - Luge überwand
Michael Arnold per Schlenzer von der Strafraumgrenze ins rechte untere
Eck (54.). Danach hatte der FSV die Partie fest im Griff. Die Auer
Amateure gaben zwar nie auf, mussten dennoch in der 74. Minute das
zweite Tore von Laskowski, der erneut eine Unkonzentriertheit in der
Auer Hintermannschaft zum 3:0-Endstand (Bild) eiskalt nutzte, hinnehmen.
Trotz der dritten Saisonniederlage nach fünf ungeschlagenen Spielen in
Folge bleiben die Veilchen in der Tabelle weiter oben dran. Nächsten
Sonntag erwartet die U23 im letzten Hinrundenspiel die Zweitvertretung
des FC Rot-Weiß Erfurt. Anstoß im Stadion am Spiegelwald ist bereits um
13:00 Uhr.
Spielbericht
Aue - Duisburg 'Wie gewonnen, so zerronnen!'
Samstag, 26. November 2011 - 11:24 Uhr
Und da war es wieder passiert. Nach einer recht ansehnlichen Partie (in
Dresden) folgte schnell die Ernüchterung. Im 50. Zweitligaspiel für Rico
Schmitt waren die zuvor noch auswärts sieglosen Duisburger das
spielerisch bessere Team und gewannen, wenn auch glücklich, am Ende mit
2:1, setzten damit ihren Weg aus dem Tabellenkeller fort. Vor einer
Minus-Rekordkulisse von 7.300 Zuschauern begannen die Veilchen durchaus
engagiert, konnten aber beim Kontertor des MSV durch Brosinski in der
14. Minute nur zusehen, wie der Gast in Sachen Effektivität arbeitet.
Keine sieben Minuten später glich Nicolas Höfler, der für den
gelb-gesperrten Marc Hensel als Abräumer agierte, nach einem
Torwart-Abpraller aus. Allerdings wurde der Offensivfußball nach dem 1.
Saisontor für die 21-jährige Leihgabe aus Freiburg eingestellt. Spielte
man zuvor schnell und schnörkellos über die Außen, so folgte ein hoher
Ball nach dem anderen in Richtung Ronny König. Seine Gegenspieler,
allesamt mit Gardemaßen ausgestattet, hatten ein leichtes, den Ball
postwendend zurückzuschicken. Gefährliche Torraumszenen gab es nur noch
wenige zu beobachten. Auch nach dem Seitenwechsel dasselbe Bild. Spielt
der Gegner offensiv schön mit, können auch die Veilchen gut kombinieren.
Doch die Zebras zogen sich weit zurück, sodass die etwas blind
anlaufenden Lila-Weißen nicht die nötige Kreativität besaßen, um solch
eine Situation für sich zu entscheiden. Zudem musste man vor den
schnellen Gegenstöße immer auf der Hut sein - Exslagers Schuss aus
sieben Metern, den Kepper Martin Männel mit einem Riesenreflex parierte,
hätte in der 85. Minute der Siegtreffer für die Duisburger sein können.
Dieser sollte aber noch fallen, mit bitterem Beigeschmack: In der ersten
Nachspielminute trat der herausgeeilte Schlussmann über den Ball,
Exslager nutze den Patzer und besiegelte die bittere 1:2-Niederlage der
Auer, die damit ihre vierte Heimniederlage der Saison in Kauf nehmen
mussten.
Spielbericht
Fotos
vom Spiel
Aue - Duisburg 'Statistikvorschau'
Donnerstag, 24. November 2011 - 22:02 Uhr
Mit der Euphorie, die der Auswärtssieg in Dresden gebracht hat, möchte
der FC Erzgebirge für das kommende Heimspiel gegen den MSV Duisburg
soviel wie möglich Zuschauer ins Lößnitztal locken. Allerdings sorgt die
Terminierung, nicht nur wegen der Anspielzeit von 18:00 Uhr, sondern
auch die Ansetzung in der NOFV Oberliga-Süd, selbst für Konkurrenz. Denn
fast zeitgleich tritt der Zweitplatzierte, die U23 von Aue, beim
Erstplatzierten aus Zwickau an. Hinzu kommt, dass die erste Garnitur in
den bisherigen Heimspielen nicht gerade glänzte und die Zuschauer nach
einigen Gurkenspielen somit gleich zu Hause blieben. Nur zwei Siege gab
es bisher im eigenen Stadion in dieser Saison zu sehen, aber gegen den
bislang noch in der Fremde sieglosen Duisburger, könnte durchaus der
dritte Heimsieg für Aue gelingen.
Die Zebras kassierten insgesamt acht Niederlagen - nur Ingolstadt
und Karlsruhe haben mehr vorzuweisen. In der momentanen Spielzeit war
Rang 11 nach dem 1. Spieltag die beste Platzierung für die Meidericher.
Erst am 6. Spieltag gelang daheim der erste Saiosn-Dreier beim 3:0 gegen
Dynamo Dresden. Vorher gab es zwei Remis und drei Niederlagen. Und
aufgrund der schwachen Punkteausbeute im ersten Saisondrittel und dem
bitteren Pokal-Aus beim Nord-Regionalligisten Holstein Kiel (0:2) wurde
MSV-Trainer Milan Sasic vorzeitig von seinen Aufgaben entbunden.
Daraufhin übernahm der bisherige Torwarttrainer und Ex-Bundesliga-Profi
Oliver Reck zunächst als Interimscoach, wenig später als Cheftrainer die
Arbeit. Am vergangenen Spieltag feierte der 46-Jährige in seinem dritten
Spiel den ersten Sieg für den MSV. Nach zuvor drei sieglosen Partien in
Serie gewannen die Zebras mit 3:0 gegen Braunschweig und sprangen vom
Relegationsplatz 16 auf Rang 13.
Bereits sechs Mal stand der
Pokalfinalist des vergangenen Jahres unter den letzten Drei und ist nun
auf einem guten Weg den Tabellenkeller zu verlassen. Mit 18 zu 22 Toren
hat Duisburg trotz der schlechten Saisonleistung sogar ein besseres
Torverhältnis als Aue. Allerdings täuscht dieser Eindruck von einer
effektiveren Offensivkraft. Denn bezeichnenderweise ist Innenverteidiger
und MSV-Kapitän Bajic, der im letzten Spiel die fünfte Gelbe Karte sah,
mit derzeit vier Treffern bester Torschütze, gefolgt von Brosinski, Jula
und Wolze mit je zwei Buden sowie sieben weiteren Schützen mit je einem
Einschlag. Fünf Mal blieben die Zebras torlos, der FCE sechs Mal, der
bereits zwei Mal vier Gegentore in einem Spiel kassierte - in der
gesamten letzten Saison passierte das den Lila-Weißen nur ein Mal.
Zuletzt gegen Braunschweig beendeten die Zebras erstmals seit dem 6.
Spieltag wieder ein Spiel ohne Gegentor.
Der Vergleich gegeneinander
ist schnell erzählt. Acht Mal standen sich beide Teams in der Bundesliga
gegenüber. Drei der letzten vier Duelle gewannen die Duisburger.
Insgesamt gab es vier MSV-Siege, zwei Unentschieden und zwei
Aue-Erfolge, die ausnahmslos zu Hause eingefahren wurden. Wie auch im
letzten Heimspiel: Am 19. September 2010 sahen 10.100 Zuschauer im Old
Otto eine farbenfrohe Partie (Kevin Schlitte, Daniel Reiche und Bruno
Soares flogen alle mit Gelb-Rot vom Platz) gegen den damaligen
Tabellenführer, die mit dem Tor des Tages von Jan Hochscheidt (72.)
gewonnen wurde. Aktuell war der Mittelfeldspieler und Topscorer von Aue
(3 Tore, 5 Assists) an vier der letzten fünf Tore direkt beteiligt (2
Tore, 2 Vorlagen). Dies wertet seine Vertragsverlängerung noch weiter
auf.
Drei wichtige Zähler stehen morgen zur Debatte. Nicht nur, dass
Aue mit einem weiteren Sieg das gewonnene Sachsen-Duell veredeln kann,
sondern wäre nebenbei auch die 20-Punkte-Marke geknackt. Keine leichte
Aufgabe, weiß Rico Schmitt: "Wir haben damals auf St. Pauli gewonnen und
uns anschließend gegen Rostock Zuhause sehr schwergetan. Dennoch wollen
wir gewinnen, denn das Team hat nun gesehen, was geht und unsere
Heimstärke soll wieder aufgebaut werden." Allerdings kann der Chefcoach
in seinem 50. Zweitligaspiel für Erzgebirge Aue nicht auf sein
Stammaufgebot zurückgreifen, da mit Adli Lachheb (Rot-Sperre), Pierre Le
Beau und Marc Hensel (beide fünfte Gelbe) gleich drei Spieler auf der
Tribüne Platz nehmen. "Wir müssen kein großes Geheimnis daraus machen,
dass Fabian Müller auf der Rechtsverteidiger-Position spielen wird und
Nicolas Höfler für Marc aufläuft", so Rico Schmitt. Für Adli Lachheb
rückte bereits in Dresden René Klingbeil in die Innenverteidigung, Kevin
Schlitte dafür auf die linke Seite der Viererkette. Beim MSV fehlen wie
bereits oben geschrieben Bajic sowie Berberovic wegen Gelbsperre.
Die
Partie wird geleitet von Markus Schmidt. Anscheinend ein Mann mit
Aue-Sympathien. In seinem Portfolio stehen drei Siege, drei
Unentschieden und nur eine Niederlage für die Lila-Weißen. Die gab es zu
seiner Premiere am 24. Oktober 2003 bei Wacker Burghausen. Damals
verloren die Veilchen mit 0:2. Auch das unter seiner Leitung erspielte
Auer Torverhältnis kann sich mit 17:7 sehen lassen, ist aber eh nur was
für die Statistikfreaks. Dem 38-jährigen Schwaben assistieren Tobias
Helwig und Tim Skorczyk. Vierter Offizieller ist Simon Marx.
So
gingen die letzten sechs Aufeinanderteffen aus:
10/11 2.Bl
21.Spieltag 06.02.2011 MSV vs. FCE 3:1
(17.664 Zuschauer, Schiedsrichter: Stieler)
10/11 2.Bl 04.Spieltag
19.09.2010 FCE vs. MSV 1:0
(10.100 Zuschauer, Schiedsrichter: Rafati)
06/07 2.Bl 20.Spieltag
02.02.2007 FCE vs. MSV 0:1
(11.700 Zuschauer, Schiedsrichter: Dr. Drees)
06/07 2.Bl 03.Spieltag
27.08.2006 MSV vs. FCE 4:2
(14.312 Zuschauer, Schiedsrichter: Sippel)
04/05 2.Bl 26.Spieltag
18.03.2005 MSV vs. FCE 1:1
(15.683 Zuschauer, Schiedsrichter: Lupp)
04/05 2.Bl 09.Spieltag
24.10.2004 FCE vs. MSV 1:3
(12.100 Zuschauer, Schiedsrichter: Dr. Brych)
Veilchen-Autogrammstunde
Mittwoch, 23. November 2011 - 9:08 Uhr
Am Samstag, den 26. November 2011 zwischen 14:00 und 15:00 Uhr steigt zum Adventsfest im ECE Zschorlau eine Veilchen-Autogrammstunde mit Marc Hensel und Pierre Le Beau. Auch beim Pyramidenanschieben in Schneeberg-Neustädtel sind mit Thomas Paulus und Enrico Kern zwei Veilchen zu Gast, die ab 16:30 bis 17:30 Uhr auf dem Schulhof der Pestalozzi-Grundschule Autogrammwünsche erfüllen. Zudem gibt es bereits heute Nachmittag im Veilchen-Fanshop in der FCE-Geschäftsstelle von 16:00 bis 18:00 Uhr einen Sonderverkauf für das Spiel gegen den MSV Duisburg. In diesen zwei Stunden werden abwechselnd Adli Lachheb, Marc Hensel und Pierre Le Beau ebenfalls Autogramme geben.
Dresden - Aue 'Auswärts siegen ist schön!'
Sonntag, 20. November 2011 - 22:45 Uhr
Nach vier sieglosen Spielen der Veilchen gelang heute endlich ein
Befreiungsschlag, und das beim Erzfeind Dynamo Dresden. Im
Glückgas-Stadion waren vor 29.057 Zuschauern die Gäste mit mehreren
guten Einschussmöglichkeiten die spielbestimmende Mannschaft, doch
nutzten die Hausherren ihren ersten gelungenen Angriff zur Führung. Aues
Keeper Martin Männel und Abwehrspieler Pierre Le Beau konnten Fiels
Einschussversuch noch verhindern, beim Nachschuss von Dedic waren sie
aber machtlos (20.). Die kalte Dusche für Aue nützte Dynamo kaum etwas,
die Veilchen übernahmen erneut das Zepter, gingen aber wie so oft sehr
fahrlässig mit den Chancen um. Es fehlte die letzte Konsequenz im
Abschluss bzw. zeigte Hesl im Tor der Dresdner einige Glanzparaden. In
der 56. Minute war er aber dann geknackt wurden: Jan Hochscheidt nahm
sich ein Herz, dribbelte die Dresdner Hintermannschaft schwindelig und
schob aus gut 16 Metern mit links ins lange Eck zum vollends verdienten
Ausgleich ein. Es entwickelte sich nun ein rassiges, attraktives Spiel,
da beide Seiten auf das zweite Tor gingen. Fanden Jan Hochscheidt und
Guido Kocer in Hesl ihren Meister, so prüfte im direkten Gegenzug Dedic
die Statik des Quergebälks (64.). Ein stetig auf und ab, doch den
längeren Atem besaß heuer der FC Erzgebirge. Und somit dominierten die
Auer in der Schlussphase nicht nur die Partie, sondern drehten diese
auch noch. Ein langer Ball von Kevin Schlitte in der ersten Minute der
Nachspielzeit wurde nur halbherzig von Dynamos Defensive geklärt und ein
überragender Jan Hochscheidt bedankte sich auf seine Art mit einem
Doppelpack. "Meine Mannschaft hat ein Riesenspiel gemacht. Ich bin sehr
stolz, dass sich die Spieler anders als in den vorherigen Spielen selbst
belohnt haben", sagte ein breit grinsender Rico Schmitt.
Spielbericht
Fotos
vom Spiel
Vier Spieler binden sich länger an Aue
Freitag, 18. November 2011 - 16:33 Uhr
Nachdem bereits vorige Woche der 25-jährige Verteidiger Pierre Le Beau
(11 Saisoneinsätze) sein ursprüngliches bis 2012 datiertes Engagement um
zwei Jahre vorzeitig verlängerte, zogen heute drei weitere Auer
Stammspieler nach. Torhüter Martin Männel (14) sowie die
Mittelfeldspieler Oliver Schröder (14) und Jan Hochscheidt (13)
unterschrieben dazu Verträge mit Laufzeit bis zum 30. Juni 2014. Für
welche Ligen die neuen Arbeitspapiere allerdings gelten, wurde vom
Verein nicht bekanntgegeben.
Dresden - Aue 'Statistikvorschau'
Freitag, 18. November 2011 - 13:08 Uhr
Zum insgesamt 79. Mal stehen sich der FC Erzgebirge Aue und Dynamo
Dresden in einem Pflichtspiel gegenüber. Das letzte Aufeinandertreffer
beider Traditionsmannschaften ging an einem Mittwochabend im März 2010
durch die Tore von Eric Agyemang und Jan Hochscheidt mit einem
2:0-Heimerfolg der Veilchen über die Bühne. Zuvor blieb man gegen die
Dresdner Sportgemeinschaft allerdings drei Spiele (3. Liga) nacheinander
sieglos. Zu DDR-Zeiten gab es 58 Oberligaduelle: Die Bilanz spricht mit
31 Siegen klar für Dresden, Aue hingegen konnte sich damals nur zwölf
Mal durchsetzen, 15 Partien gingen remis. Dagegen liegen die Zahlen in
der 2. Bundesliga zu Vorteilen beim FC Erzgebirge. In bislang vier
Duellen siegten drei Mal die Lila-Weißen, ein Mal Schwarz-Gelb.
Die Ausgangslage hat sich jedoch aus Auer Sicht verändert. War man
in den vergangenen elf Begegnungen bis auf den 38. Spieltag der Saison
2008/09 (12. gegen 10.) immer als Besserplatzierter ins Rennen gegangen,
so kommt es am Sonntag, erneut mit Platz 12 für Aue gegen den Zehnten
aus Dresden, zu einem disparaten Schlagabtausch. Dynamo hat zuletzt vier
Meisterschaftsspiele nicht verloren, musste aber zuletzt beim
heimstärksten Zweitligateam, Fortuna Düsseldorf, die Punkte lassen.
Dennoch hat der kommende Gastgeber immer noch mit der großen Fluktuation
im Kader zu kämpfen: 13 Spieler, darunter die Aufstiegsgaranten Esswein,
Hübener, Röttger und Schahin, hatten den Verein verlassen, 16 neue waren
gekommen. Trainer Ralf Loose, der am 12. April 2011 Matthias Maucksch
auf der Dresdener Trainerbank ablöste, musste sich was einfallen lassen:
"Deshalb war es umso wichtiger, nur Spieler zu verpflichten, von denen
wir auch hundertprozentig überzeugt sind und die sich mit unserem
vergleichsweise geringen Budget auch finanzieren lassen. Wir mussten uns
auf Neuzugänge konzentrieren, die bei ihren bisherigen Vereinen nicht
besonders glücklich waren, wie etwa Fort, Heller oder Trojan. Oder wir
mussten uns im Ausland umschauen, wie etwa bei Poté, Gueye, Brégerie,
Subasic oder Papadopoulos", meinte der 48-Jährige, der fest überzeug
ist, den Klassenerhalt mit den zahlreichen späten Verpflichtungen zu
schaffen.
Die zusammengewürfelte Loose(r)-Truppe, gespickt mit
Einzelqualitäten, traf in den letzten acht Partien immer - eine längere
Torserie gab es für Dynamo in der 2. Liga noch nie. Hinzu kommen sechs
Tore nach einem Freistoß - Ligaspitze. Auch Dynamos Defensive zeigt sich
mit fünf Buden sehr treffsicher. Mit insgesamt elf unterschiedlichen
Torschützen, die zusammen 25 Tore erzielten, sind die Landeshauptstädter
nicht nur schwer ausrechenbar, sondern rangieren dadurch auf Rang sechs
der torgefährlichsten Mannschaften. Die Veilchen belegen hier den
drittletzten Rang. Denn nur Aachen und Rostock haben weniger Tore
erzielt als die Veilchen, welche im Schnitt nicht einmal ein Tor pro
Spiel (elf in 14 Partien) bewerkstelligen konnten - das gab es zu diesem
Zeitpunkt der Saison in der Auer Zweitliga-Vereinsgeschichte noch nie.
Sechs Mal blieb man sogar torlos, nur zwei Mal gelang mehr als ein
Treffer. Das mag auch an den wenigsten Großchancen liegen, nur zwölf Mal
erspielte man sich eine hundertprozentige Möglichkeit. Auch die eher
harmlosen Standardsituationen, drei Tore nach ruhenden Bällen (nur
Bochum erzielte weniger), passen ins Bild. Ein Grund mehr warum die
Veilchen aus den letzten vier Partien nur einen Punkt holten und seit
dem 3. Spieltag in der unteren Tabellenhälfte festsitzen, auch wenn man
bei einem Dreier in der Glücksgas-Arena in der Tabelle nach Punkten mit
Dresden gleichziehen könnte.
Klar gibt es auch Begebenheiten, wo
der FC Erzgebirge Aue im Vergleich zu den Fahrradbeleuchtern besser
aufgestellt ist. Die Gegenüberstellung der gefressenen Tore zum
Beispiel, da hat die Elf von Trainer Rico Schmitt mit 20 Gegentreffern
die Nase vorn - Dynamos Abwehrreihe gehört mit 24 Einschlägen zu den
vier schlechtesten der Liga. Nur der KSC und Ingolstadt ließen mehr
Gegentore nach ruhenden Bällen zu als Dresden (zehn) und kein Team
kassierte mehr Gegentore im Anschluss an einen Eckball (sechs). Außerdem
sollten die Dresdener noch daran arbeiten, ihre Konzentration bis zum
Abpfiff hochzuhalten: Neun Gegentore in der Schlussviertelstunde sind
Ligaspitze. Erzgebirge Aue hat zwar nur fünf im selben Abschnitt
vorzuweisen, doch muss das Team von Rico Schmitt defensiv ebenfalls
nachgebessert werden, da Aue von allen Teams den Gegnern die meisten
Torschüsse (237) gestattete und obendrein die meisten
Weitschuss-Gegentore (sieben) hinnehmen musste. Unglücklicherweise wird
die Rotsperre von Innenverteidiger Adli Lachheb nicht für eine
Verbesserung dieses Zustandes sorgen. Allgemein könnte die eh noch nicht
gefundene Stammformation fortwährend rotieren, da sich mit Pierre Le
Beau, Marc Hensel und Tobias Kempe drei Akteure mit vier Gelben Karten
kurz vor einer Zwangspause befinden.
Damit wäre eigentlich für die
inoffizielle Sachsen-Meisterschaft alles gesagt. Im ausverkauften
Stadion werden rund 2.200 Fans aus Aue erwartet. Die üblichen
Vorkehrungen wie ein Alkoholverbot und die Trennung der Fans durch
Pufferblöcke sind eingeplant. Der Schiedsrichter für das
Sicherheitsspiel steht auch schon fest. Florian Meyer aus Burgdorf darf
seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Anlass zur Sorge besteht aus
Auer Sicht nur bedingt. In sechs Partien mit lila-weißer Beteiligung
sorgten drei Remis (0:0 Essen, 1:1 Oberhausen und 0:0 bei 1860) für eine
Punkteteilung, im Heimspiel gegen Offenbach ging man durch ein 2:1 als
Sieger vom Platz und zwei Mal (1:0 in Aachen, 0:2 gegen Hertha) zog Aue
den Kürzeren. Dem 42-jährigen Kanzleileiter assistieren an den Linien
Christoph Bornhorst (Damme) und Thomas Frank (Hannover). Vierter
Offizieller ist Rene Rohde (Rostock).
So gingen die letzten sechs
Aufeinandertreffen aus:
09/10 3.Li 24.Spieltag 24.03.10 FCE
vs. SGD 2:0
(13.200 Zuschauer, Schiedsrichter: Sönder)
09/10 3.Li
05.Spieltag 22.08.09 SGD vs. FCE 3:0
(14.650 Zuschauer, Schiedsrichter: Rafati)
08/09 3.Li 38.Spieltag
23.05.09 FCE vs. SGD 1:1
(12.500 Zuschauer, Schiedsrichter: Dr. Fleischer)
08/09 3.Li
19.Spieltag 31.01.09 SGD vs. FCE 3:1
(14.400 Zuschauer, Schiedsrichter: Trautmann)
05/06 2.Bl 28.Spieltag
02.04.06 FCE vs. SGD 2:0
(15.000 Zuschauer, Schiedsrichter: Schriever)
05/06 2.Bl 11.Spieltag
01.11.05 SGD vs. FCE 1:4
(19.396 Zuschauer, Schiedsrichter: Kinhöfer)
Freundschaftsspiel 1. FC Magdeburg - FC Erzgebirge Aue 0:1
Samstag, 12. November 2011 - 11:02 Uhr
Das kurzfristig für gestern Abend vereinbarte Testspiel zwischen
Erzgebirge Aue und dem 1. FC Magdeburg ging zu Gunsten für die Veilchen
mit 1:0 über die Bühne. 1.324 Zuschauer sahen in der MDCC-Arena des auf
Platz fünfzehn stehenden Regionalligisten bereits in der sechsten
Spielminute das Tor des Tages durch Tobias Kempe. Der Auer ließ mit
einem strammen Flachschuss aus der zweiten Reihe FCM-Keeper Tischer
keine Abwehrchance. Im weiteren Spielverlauf dominierte der Gast aus dem
Erzgebirge das Geschehen, konnte aber den Klassenunterschied nicht im
Torverhältnis - Mike Könnecke (12.), Christian Cappek (22., 37.), Enrico
Kern (8., 26., 35.) - verdeutlichen. Über die gesamte Spielzeit
verteilt, schickte nach und nach Trainer Rico Schmitt alle Ersatzspieler
bis auf Stammtorhüter Martin Männel aufs Feld. Weitere Treffer sollten
aber nicht mehr fallen, da nach dem Seitenwechsel Ronny König (69.),
Kevin Stephan (71.) und Guido Kocer (81.) mit ihren Hochkarätern
ebenfalls so fahrlässig umgingen, wie auf Seiten der Thielemann-Elf Wolf
(66., 90.) und Gomes (86.).
FCE-Aufstellung: Flauder - Müller
(46. Sonntag), Klingbeil (32. Lachheb, 60. Paulus), Rau (46. Hensel), Le
Beau (46. Strauß) - Schröder (32. Höfler, 60. Hochscheidt), Kempe (46.
Schlitte), Cappek (46. Kocer), Könnecke (46. Curri), Ramaj (46. Stephan)
- Kern (46. König)
Aue - Frankfurt 'Alles beim Alten'
Dienstag, 08. November 2011 - 16:04 Uhr
Die wenigen Zuschauer, die sich am Montagabend ins Old Otto verirrten,
sahen eine kämpferische, anspruchsvolle Leistung ihrer Veilchen, die
aber am Ende nicht belohnt wurde. Der FC Erzgebirge blieb damit auch im
vierten Punktspiel in Serie ohne Sieg und steht mit 14 Punkten auf dem
zwölften Rang. Obendrein verlor man gegen den Bundesliga-Absteiger nicht
nur unglücklich mit 1:2, sondern auch noch Innenverteidiger Adli
Lachheb, der nach einer Notbremse gegen Rode (74.) von Schiedsrichter
Dr. Felix Brych die Rote Karte gezeigt bekam. "Das war der Knackpunkt,
sonst hätten wir einen Punkt geholt. Da bin ich mir sicher. Aber wir
hatten unsere guten Möglichkeiten und haben hinten zweimal nicht
aufgepasst", sagte ein niedergeschlagener Rico Schmitt. Dabei hielten
seine Jungs mit viel Einsatz dagegen. Zwar blieben eigene Torchancen bis
auf ein Schussversuch von Tobias Kempe (5.) lange Zeit Mangelware, doch
schaffte man es auch, die Frankfurter vom Auer Tor fernzuhalten. Erst
fünf Minuten vor der Pause gelang der Eintracht ein sehenswerter
Angriff, der allerdings in der Führung für die Hessen endete. Rode
bediente den am Elfmeterpunkt völlig freistehenden Hoffer, der keine
Mühe hatte, den Ball im Tor von Martin Männel unterzubringen (40.). Die
passende Antwort darauf hatte fünf Minuten später Ronny König serviert,
der eine punktgenaue Hochscheidt Flanke per Kopfball zu seinem vierten
Saisontor und dem 1:1-Pausenstand verwertete. Auch im zweiten Durchgang
blieben die Lila-Weißen am Drücker und erarbeiteten sich Feldvorteile
mit einigen Hundertprozentigen. Die erste Chance zum Führungstreffer kam
in der 51. Minute, als zunächst Guido Kocer seinen Meister in Frankfurts
Torwart Nikolov fand und Ronny König den Abpraller freistehend vergab.
Neun Minuten später musste das 2:1 für Aue eigentlich fallen, doch
dieses Mal scheiterte Ronny König am Schlussmann, und den Nachschuss
setzte Jan Hochscheidt an den Außenpfosten. Nach dem Platzverweis kippte
die Partie, Frankfurt übernahm wieder die Initiative und sorgte mit dem
Dusseltor von Idrissou vier Minuten vor Ultimo für die Entscheidung. Es
war bereits der zwölte Saisontreffer in der Schlussviertelstunde für die
Elf von Trainer Veh, der nach dem Schlusspfiff tief durchatmete und
gestand: "Der Sieg war glücklich. Aue hat in der zweiten Halbzeit gut
gespielt und wir haben nicht zu unserem Spiel gefunden." Wie gewöhnlich
kann man sich für diese Lobes-Hymnen nichts, aber auch gar nichts kaufen.
Spielbericht
Fotos
vom Spiel
Mit dem Zug zum Spiel
Samstag, 05. November 2011 - 12:51 Uhr
Die Erzgebirgsbahn und der FC Erzgebirge Aue bieten den Fußballanhängern
in der Region einen neuen Service. Künftig soll der Fahrplan auf der
Linie Chemnitz - Aue/Thalheim - Aue so abgestimmt werden, dass die
Veilchenfans günstig mit dem Zug zum Spiel anreisen und danach direkt
vom Haltepunkt am Sparkassen-Erzgebirgsstadion auch wieder abfahren
können. Der Startschuss dazu erfolgt am Montag zur Partie gegen
Eintracht Frankfurt. "Wir sind froh, dass wir mit der Erzgebirgsbahn
eine günstige Lösung gefunden haben. Wird die Anreise mit dem Zug von
unseren Fans gut angenommen, so wollen wir diese Kooperation noch weiter
ausbauen. Diesen Service hatten sich unsere Anhänger gewünscht. Sie
haben uns dabei konstruktiv unterstützt", erklärt FCE-Geschäftsführer
Michael Voigt.
Aue - Frankfurt 'Statistikvorschau'
Samstag, 05. November 2011 - 10:53 Uhr
"In allerletzter Sekunde bewahrte Matmour die Frankfurter Eintracht vor
einer Blamage beim Tabellen-Schlusslicht. Über 90 Minuten rannten die
Veh-Schützlinge vorher ideenlos gegen die Ingolstädter Abwehr an und
konnten trotz großer Feldüberlegenheit kaum Chancen herausspielen", so
die nüchterne Kicker-Zusammenfassung vom vergangenen Gastspiel der
Eintracht beim FC Ingolstadt, als man in der sechsminütigen
Nachspielzeit seine Ungeschlagenen-Serie von 13 Spielen behalten durfte
- nur Düsseldorf kann dem Vergleich in der 2. Bundesliga standhalten.
Einzig bei den geschossenen Toren hat die Fortuna vor dem Spieltag mit
34 Treffern die Nase vorn. Die 32 Einschläge von Frankfurt sind aber
auch nicht ohne - im Schnitt 2,6 Tore pro Spiel. Das torgefährliche Duo
Meier (8) und Idrissou (5) hat allein 13 Tore erzielt, je viermal
netzten Gekas und Köhler ein.
Diese fußballerische Klasse mussten die Lila-Weißen bereits in der
Zweitligasaison 2004/05 fast wehrlos anerkennen. Damals verlor man mit
0:2 in Frankfurt und kassierte beim 0:5 die höchste
Zweitliga-Heimniederlage in der Auer Vereinsgeschichte. Und am kommenden
Montag könnte dies ein Déja-vu-Erlebnis geben. Derzeit gelang dem
auswärtsstärksten Team der 2. Liga schon acht Mal drei (oder mehr) Tore
in einem Spiel. Nur ein Mal hingegen blieb die Eintracht torlos (am 6.
Spieltag beim 0:0 gegen Paderborn) - keiner seltener. Im krassen
Gegensatz dazu der FC Erzgebirge: Die Unsrigen schossen im Schnitt nicht
mal ein Tor pro Spiel (zehn in 13 Partien) und bekamen 18 eingeschenkt -
Frankfurt kassierte nur elf Gegentore. Nun soll gerade gegen den
Bundesliga-Absteiger alles anders werden?
Man darf gespannt sein,
mehr aber auch nicht. Aus den letzten drei Partien holten die Veilchen
nämlich nur einen Punkt und stehen kurz vor dem Tabellenkeller.
Mindestens sechs Punkte bis zum Jahresende, so das teaminterne Ziel von
Trainer Rico Schmitt, der beim Auswärtsspiel in Fürth von Schiedsrichter
Florian Steuer auf die Tribüne verbannt worden war und dieser Tage vom
DFB-Sportgericht wegen "unsportlichen Verhalten" mit einer Geldstrafe in
Höhe von 1.000 Euro belegt wurde. Die Kacke ist am Dampfen, wie man so
schön sagt. Einmal mehr heißt es: Kräfte bündeln und die schwierige
Aufgabe gemeinsam meistern. "Gegen die Spitzenteams haben wir uns in
dieser Saison oft eindrucksvoll präsentiert. Ich hoffe, daran können wir
am Montagabend anknüpfen", so der 43-jährige Coach. Vor der nächsten
Auswärtsfahrt nach Dresden wäre ein Erfolgserlebnis Balsam für alle
Beteiligten.
Für die Hessen um Trainer Veh, der die Eintracht
schnellstens aus der zweiten Liga wieder ins Oberhaus führen soll, geht
es trotz der unglücklichen DFB-Pokalniederlage gegen den Erstligisten
Kaiserlautern (0:1 in der 119. Minute) steil bergauf - was auch die
Punkteteilung in Ingolstadt nach zuletzt fünf Siegen in Serie nicht
wirklich verhindern kann. Überhaupt gab es in der sechsten
Zweitligasaison für Frankfurt zu diesem Zeitpunkt nie so viele Siege,
Punkte und Tore und so wenige Gegentore wie aktuell. Da ist es auch
nicht verwunderlich, dass die DFL in drei von fünf weiteren terminierten
Spieltagen die Mannschaft mit dem Adler auf der Brust montags auflaufen
lässt. Jedenfalls nimmt der 50-jährige Veh seinen ersten Trip in den
tiefen Osten ganz gelassen: "Jetzt komme ich zum ersten Mal auch nach
Aue, ich war noch nie dort", sagte er und hofft auf die üblichen
Mechanismen gepaart mit einer gewissen Erwartungshaltung des Gegners,
der folglich ein höheres, oft zu hohes Tempo vorlegt und nach einer
Stunde mehr oder weniger nach Luft schnappt, danach hätte die Eintracht
leichteres Spiel - auch deswegen erzielte die SGE ein Drittel seiner
Tore in der letzten Viertelstunde.
Trotz alledem warnt der
Eintracht-Coach vor einer "harten Nuss": "Wir müssen in Aue viel
abrufen. Sie sind sehr zweikampfstark und haben Körpermaße. Sowohl bei
Standards, als auch offensiv und defensiv sind die Erzgebirgler sehr
stark." Allerdings erzielten die Veilchen in dieser Saison nur ein Tor
nach einem ruhenden Ball, fuhren aber mit den insgesamt minimalistischen
zehn erzielten Toren immerhin schon vierzehn Zähler ein. Doch ebenso
spärlich sammelten die Lila-Weißen in der Abstiegssaison 2007/08 die
Punkte, nur in der Premieren-Saison 2003/04 besaß man noch einen Zähler
weniger (13). "Die volle Konzentration liegt jetzt auf die kommenden 90
Minuten. Wir müssen mit dem Druck umgehen", sagte Schmitt, der
überraschend auf die Dienste vom "aufgeräumten" Marc Hensel
zurückgreifen kann. Aber genug geredet, lasst den Worten Taten folgen.
Schiedsrichter
der Partie wird Dr. Felix Brych aus München sein. Seit 1999 ist er für
den DFB tätig, doch bislang leitete er nur fünf Partien mit Auer
Beteiligung, die meistens in einer Niederlage endeten (3:2
in Jena, 5:4
in Freiburg, 1:3
zu Hause gegen Duisburg). In den Zweitliga-Begegnungen gegen Osnabrück
(1:0) und gegen den 1. FC Köln (3:3)
holten die Veilchen am Ende vor heimischer Kulisse wenigstens etwas
Zählbares. An den Linien wird der 36-jährige Jurist assistiert von Marco
Achmüller und Eduard Beitinger, Christian Dietz übernimmt die
Verwaltungsaufgaben.
So gingen die letzten Aufeinandertreffen aus:
04/05
2.Bl 29.Spieltag 17.04.2005 FCE vs. SGE 0:5
(15.000 Zuschauer, Schiedsrichter: Schalk)
04/05 2.Bl 12.Spieltag
05.11.2004 SGE vs. FCE 2:0
(16.400 Zuschauer, Schiedsrichter: Dr. Wack)
Spieltage 17-21 terminiert
Freitag, 04. November 2011 - 21:52 Uhr
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat heute fünf weitere Spieltage in der
2. Bundesliga terminiert. Daraus geht hervor, dass das letzte
Hinrundenspiel des FCE beim VfL Bochum, wie auch zum Auftakt der
Rückrunde bei Alemannia Aachen, sonntags in fremden Gefilden absolviert
wird. Den Schlusspunkt des Jahres 2011 bildet die Heimpartie gegen 1860
München an einem Freitagabend und nach der Winterpause gastieren die
Veilchen dann beim Karlsruher SC, ehe erneut an einem Freitagabend das
Heimspiel gegen den TSV 1860 München über die Bühne geht.
Die
weiteren Spiele im Überblick:
14. Spieltag: Montag, 07.11.2011
20:15 FC Erzgebirge Aue - Eintracht Frankfurt
15. Spieltag:
Sonntag, 20.11.2011 13:30 Dynamo Dresden - FC Erzgebirge Aue
16.
Spieltag: Freitag, 25.11.2011 18:00 FC Erzgebirge Aue - MSV
Duisburg
17. Spieltag: Sonntag, 04.12.2011 13:30 VfL Bochum - FC
Erzgebirge Aue
18. Spieltag: Sonntag, 11.12.2011 13:30 Alemannia
Aachen - FC Erzgebirge Aue
19. Spieltag: Freitag, 16.12.2011
18:00 FC Erzgebirge Aue - FC Ingolstadt 04
20. Spieltag:
Sonntag, 05.02.2012 13:30 Karlsruher SC - FC Erzgebirge Aue
21.
Spieltag: Freitag, 10.02.2012 18:00 FC Erzgebirge Aue - TSV 1860
München