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Nachrichtenüberblick
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| Roland Seitz übernimmt Traineramt | Samstag, 29. Dezember 2007 |
| Löcher und kein Stopfer | Dienstag, 25. Dezember 2007 |
| Dritter Versuch Aue II - Lok Leipzig | Samstag, 22. Dezember 2007 |
| Gerd Schädlich legt Traineramt nieder | Montag, 17. Dezember 2007 |
| 1860 - Aue 'Schlimmer gings Nimmer' | Montag, 17. Dezember 2007 |
| 1860 - Aue 'Vorschau' | Freitag, 14. Dezember 2007 |
| Aue weiter schuldenfrei | Dienstag, 11. Dezember 2007 |
| Aue - Koblenz 'Weder Fisch noch Fleisch' | Samstag, 08. Dezember 2007 |
| Aue - Koblenz 'Vorschau' | Mittwoch, 05. Dezember 2007 |
| Sportler des Jahres 2007 | Dienstag, 04. Dezember 2007 |
| Was macht der FCE in der Winterpause? | Dienstag, 04. Dezember 2007 |
| Erste Konsequenzen gezogen | Samstag, 01. Dezember 2007 |
| Jena - Aue 'Jungs, das war nichts!' | Samstag, 01. Dezember 2007 |
Roland Seitz übernimmt Traineramt
Samstag, 29. Dezember 2007 - 21:31 Uhr
Ursprünglich sollte der Name des neuen Trainers erst am Mittwoch, den 02. Januar 2008 bekannt geben werden. Doch nachdem zahlreiche Spekulationen (Wolfgang Wolf, Franciszek Smuda, Wolfgang Frank, Michael Krüger) im Umlauf waren, entschloss sich der Verein offenbar, seine Kommunikationsstrategie zu ändern. Somit gab der FC Erzgebirge Aue heute bekannt, Roland Seitz als neuen Cheftrainer bis Ende Juni 2009 verpflichtet zu haben. An der Seite des 43-Jährigen fungiert Mirko Reichel künftig als Co-Trainer. Zur Personalentscheidung sagt FCE-Präsident Uwe Leonhardt: "Die gestern getroffene Grundsatzentscheidung des Vorstandes ist Resultat einer sorgfältigen Prüfung der Personalien von Roland Seitz und Mirko Reichel. Beide Herren sind qualifiziert und bereit, sich dieser Herausforderung zu stellen. Ziel ist es, mit diesem Trainerduo längerfristig zusammen zu arbeiten. Vorstand und Aufsichtsrat haben sich heute zu dieser Personalentscheidung verständigt. Sie wird von allen Seiten zu einhundert Prozent getragen." Roland Seitz hatte bereits den Oberligisten Eintracht Trier und den Süd-Regionalligisten 1. SC Feucht trainiert. Zuletzt war er vom 5. September bis 30. Dezember 2006 beim SC Paderborn verhältnismäßig kurz im Amt, da man ihm eine verfehlte Personalpolitik, sowie mangelhafte Außendarstellung vorwarf. Ob es für ihn in Aue besser läuft, wird sich zeigen. Im Rahmen einer Pressekonferenz wird das neue Trainergespann am 02.01.2008 offiziell vorgestellt. Am Tag danach beginnt dann für die "Neuen" zum Trainingsauftakt der erste Arbeitstag im Erzgebirge. Parallel dazu laufen außerdem Gespräche mit Spielern, fünf an der Zahl, die in der Winterpause nach Aue geholt werden sollen. Aber auch für den seit 1999 amtierenden und nun zurückgetretenen Chefcoach bei den Veilchen, Gerd Schädlich, hat man indes ein konkretes Angebot vorgelegt, weiter eine Aufgabe im Verein zu begleiten. "Herr Schädlich will erst einmal etwas Abstand gewinnen. Das Angebot steht. Wir wollen uns weiter von ihm Rat einholen.", erklärte Vizepräsident Bertram Höfer.
Löcher und kein Stopfer
Dienstag, 25. Dezember 2007 - 17:29 Uhr
Eine Glosse von Andreas Tröger: Gab ein ziemliches Geschrei in dieser Woche. Das reinste Berggeschrei. Das Erzgebirge kann wieder mit Bergbau rechnen, hallte es durch den hiesigen Blätterwald. Zurück zu den Wurzeln, kann man da nur laut jodeln. Scheiß auf die paar Löcher in der Landschaft. Die haben schließlich auch ihr Gutes. Einen erzieherischen Wert gewissermaßen. Für unsere Fußball-Profis zum Beispiel. Die Macht aus dem Schacht ist im Moment ja ziemlich ohnmächtig. Ab in den Schacht ? das könnte in dieser Lage schon mal hilfreich sein. Unter den zwei gekreuzten Hämmern lernen die Jungs dann vermutlich ziemlich fix, was wir hier unter alten Wismut-Tugenden verstehen. ?Glück auf, der Steiger kommt? darf da ruhig mal als Drohung gelten. Freilich, im Moment ist die Steiger-Position unbesetzt. Die Veilchen-Truppe steckt sozusagen in einem schädlichen Loch. Da kann ihr auch die medizinische Abteilung bei Helios nicht helfen. Die muss sich bald selbst eines solchen erwehren. Ab April, wenn der Klinikum-Geschäftsführer Elbland abgetaucht ist, gibt?s an der Auer Gartenstraße nämlich ein Funkloch. Bis dahin hat unsere alte Wismut hoffentlich eine Verbindung zum neuen Steiger hergestellt. Einen, der für Ruhe sorgt. Oder sagen wir?s ?Frank? und frei: einen ?Neuru(h)rer?. Schließlich haben wir von dem Sand, der? im Getriebe ist, längst genug. Bald also wird es hallen über den ?Berg: er? kommt, der Steiger. Am Ende heißt er doch Franciszek Smuda und kommt aus Posen. Na und, sagt da der leidgeprüfte Erzgebirger: Polen ist eh schon offen?
Dritter Versuch Aue II - Lok Leipzig
Samstag, 22. Dezember 2007 - 14:04 Uhr
Die Begegnung FC Erzgebirge Aue II gegen 1. FC Lokomotive Leipzig vom 5.
Spieltag der Landesliga ist nun nach zweimaligen Absagens auf Samstag,
den 02.02.2008 neu angesetzt worden. Anspiel ist 14:00 Uhr im
Erzgebirgsstadion. Sollte dieser Termin ebenfalls nicht wahrgenommen
werden, so ist mit einem Spiel Anfang März in Leipzig zu rechnen.
Gerd Schädlich legt Traineramt nieder
Montag, 17. Dezember 2007 - 15:07 Uhr
"Es hat jetzt keinen Zweck, alles in Frage zu stellen und noch eine
Baustelle zu schaffen. Wir werden gemeinsam mit dem Trainer akribisch
unsere beschlossenen Maßnahmen umsetzen und den Neuanfang gestalten",
stellte sich für Präsident Uwe Leonhardt nach dem 0:5-Debakel in München
zumindest gestern die Trainerfrage nicht. Doch es kam ganz anders. Gerd
Schädlich räumt nach 8 Jahren selbst das Feld. "Ich musste ein Zeichen
setzen. Die Lage ist mit 16 Punkten und einem Heimspiel mehr in der
Rückrunde noch nicht aussichtslos", begründete Schädlich seinen Schritt
und fügte hinzu: "Der i-Punkt war der Offenbarungseid des 0:5 am Sonntag
in München, aber in den letzten Wochen hatte sich schon einiges
aufgebaut." Der 54-Jährige bat daraufhin den Vizepräsidenten Bertram
Höfer, ihn zum 1. Januar 2008 von seinen Pflichten zu entbinden. Der
Vorstand des FC Erzgebirge Aue kam der Bitte des dienstältesten
Zweitliga-Trainer in einer heutigen Sitzung nach und stimmte für eine
vorzeitige Aufhebung des Vertrages. "Wir sind mit dieser Bitte und
Entscheidung von Gerd Schädlich überrascht worden. Aber wir respektieren
und akzeptieren sie. Gerd Schädlich hat seit 1999 hier in Aue Großes
geleistet und maßgeblichen Anteil an der Entwicklung unseres Vereins.
Ihm gehört unser Dank." so Präsident Uwe Leonhardt. Ein Nachfolger steht
noch nicht fest. Weiterhin ist der Vorstand der Meinung, dass die
angedachten 5 Spieler gehen sollen und auch mit den geplanten
Neuzugängen wird weiter alles wie geplant abgewickelt, doch das letzte
Wort dazu hat der neue Trainer, nach den der Verein nun fieberhaft
sucht. Auf jeden Fall - Danke Gerd für die schönen Jahre und alles Gute
für die Zukunft!
1860 - Aue 'Schlimmer gings Nimmer'
Montag, 17. Dezember 2007 - 14:18 Uhr
Mit einer Galavorstellung haben sich die Löwen in die Winterpause
verabschiedet. Mehr Gaga als Gala taten dies ebenfalls die Mannen von
Gerd Schädlich. Gegen das "letzte Aufgebot" von 1860-Trainer Kurz kam
Aue am Ende mit einem 0:5 arg unter die Räder. Die Hausherren hatten vor
22.300 Zuschauern das Spiel frühzeitig im Griff und nach einem Pass von
Schwarz in den Rücken der Auer-Abwehr traf Bierofka mit einem
Flachschuss zum 1:0 (13.). In der 42. Minute erhöhte Berhalter per
Strafstoß, nachdem Tomas Kos im 16er die Schulter von Gebhardt leicht
touchierte und diesen dadurch mehr oder weniger von den Beinen geholt
hatte. Bei Aue ging von der ersten bis zur letzten Minute nichts. Die
Abwehr blieb wacklig, im Mittelfeld fehlten die Ideen und der Sturm fand
nicht statt. Mit einem 0:2 Rückstand ging es somit in die Pause, aus der
man etwas entschlossener herauskam, doch haarsträubende Fehler im
Abwehrverhalten luden die Sechziger erneut zum Toreschiessen ein. Der
Versuch auf Abseits zu spielen, ging zum wiederholtem Mal schief und
Holebas schob allein vor Keller ein (63.). Nur eine Zeigerumdrehung
später lag das Leder erneut im Tor von Axel Keller - Kucukovic traf nach
Vorarbeit von Bierofka. Die Auer Abwehr war in Einzelteile zerfallen und
ergab sich wehrlos seinem Schicksal. Den Schlusspunkt setzte Bierofka,
der aus zehn Metern zum 5:0 ins leere Tor schoss (70.).
Spielbericht
Fotos
vom Spiel
1860 - Aue 'Vorschau'
Freitag, 14. Dezember 2007 - 15:08 Uhr
Im letzten Spiel des Jahres geht?s für die Veilchen in die Allianz
Arena. Dass es wieder so eine Schmach wie in der vergangenen Saison
geben könnte, als man mit 4:0 von den Löwen regelrecht aufgefressen
wurde, wäre nach der jetzigen sportlichen Situation des FCE durchaus
nachvollziehbar. Einzig Vucicevic, der damals drei der vier Tore schoss
und seit fünf Monaten für die Kölner aufläuft, wird den Mannen von Gerd
Schädlich erspart bleiben. Insgesamt verließen neun Spieler den
bajuwarischen Kultclub, die mit Nationalspieler Daniel Bierofka,
HSV-Stürmer Kucukovic und Rückkehrer Schroth ersetzt und obendrein mit
einigen jungen Talenten wie Schwarz oder Gebhart aus dem eigenen
Jugendbereich aufgefüllt worden. Besonders der Anfang der Saison verlief
für die Löwen äußerst optimal. Dem spektakulären 6:2-Auftaktsieg beim FC
Augsburg folgten zwei weitere Dreier gegen Hoffenheim und
Kaiserslautern, Unentschieden gegen Köln und Aachen und ein 2:1-Erfolg
gegen den FC St. Pauli. Die erste Niederlage am 7. Spieltag gegen Mainz
05 konnte den TSV dann immer noch nicht von der Tabellenspitze
verdrängen, welche aber nach dem Remis gegen Koblenz eingebüßt wurde.
Seitdem scheint der Löwen-Motor ein wenig ins Stocken geraten zu sein.
Zwischen Siegen gegen Jena und Offenbach setzte es eine deftige
0:3-Klatsche im eigenen Stadion gegen Greuther Fürth, und bei den
torlosen Spielen gegen Wehen Wiesbaden und Mönchengladbach gab es für
die blau-weißen Fans ebenfalls wenig Grund zum Jubeln. Zuletzt kamen die
Sechziger in Freiburg sowie daheim gegen Paderborn ebenfalls nicht über
ein Unentschieden hinaus und kassierten im letzten Auswärtsspiel bei den
Osnabrückern eine 3:0-Klatsche. Damit gab es in den letzten fünf Partien
keinen Sieg für die Elf von 1860-Trainer Kurz, was zu Rang sechs der
aktuellen Tabelle führte. Auch blieben die Löwen in vier dieser fünf
Partien ohne eigenen Treffer, was nun mit dem Ausfall ihres
gefährlichsten Stürmers di Salvo (bislang sieben Saisontreffer) den
Veilchen vielleicht doch helfen könnte, wenigstens einen Punkt aus
Bayern zu entführen. Dies hofft ebenfalls Gerd Schädlich, der die Reise
personell geschwächt antreten muss. Denn zu den bereits Verletzten Adam
Nemec, Fabian Müller und Florian Heller, kommen nun auch noch Skerdilaid
Curri (grippaler Infekt) sowie Marco Kurth Kurth (Adduktorenzerrung)
hinzu. Schiedsrichter der Partie wird Christian Dingert aus
Thallichtenberg sein. Unter seiner Leitung gab es bisher einen Sieg und
zwei Niederlagen für Aue.
So gingen die letzten
Aufeinandertreffen aus:
06/07 34.Spieltag 20.05.2007 FCE vs.
1860 2:2
(14.000 Zuschauer, Schiedsrichter: Pickel)
06/07 17.Spieltag
18.12.2006 1860 vs. FCE 4:0
(24.400 Zuschauer, Schiedsrichter: Frank)
05/06 30.Spieltag
16.04.2006 FCE vs. 1860 3:0
(15.000 Zuschauer, Schiedsrichter: Dr. Drees)
05/06 13.Spieltag
20.11.2005 1860 vs. FCE 1:1
(51.700 Zuschauer, Schiedsrichter: Schriever)
04/05 19.Spieltag
28.01.2005 1860 vs. FCE 1:0
(7.500 Zuschauer, Schiedsrichter: Dr. Merk)
04/05 02.Spieltag
13.08.2004 FCE vs. 1860 3:1
(16.500 Zuschauer, Schiedsrichter: Schriever)
Aue weiter schuldenfrei
Dienstag, 11. Dezember 2007 - 18:09 Uhr
Auf der Mitgliederversammlung des FC Erzgebirge Aue am gestrigen
Montagabend zogen Vorstand und Geschäftsleitung Bilanz. Während die
sportliche Entwicklung Vereinspräsident Uwe Leonhardt missfällt, so
konnte er der wirtschaftlichen Entwicklung des Klubs im abgelaufenen
Geschäftsjahr positives abgewinnen. Der FCE verbuchte von Juli 2006 bis
Juni 2007 einen Überschuss in Höhe von 10.000 Euro und ist nach wie vor
frei von Schulden und Verbindlichkeiten. Noch, denn angesichts der
angekündigten fünf Verstärkungen zur Winterpause könnte es das letzte
Mal gewesen sein, dass Aue im Vergleich zu vielen anderen Profi-Clubs
schwarze Zahlen schreibt. Bereits vor der Saison hatte der Verein so
viel Geld in die Mannschaft investiert wie noch nie zuvor. Sogar Ablösen
waren beispielsweise im Fall Fiete Sykora gezahlt worden. Entsprechend
schrumpfte der Gewinn. Im vorangegangenen Geschäftsjahr lag er noch im
sechsstelligen Bereich. "Mit unseren Neuen ist nicht alles aufgegangen,
und in einem kleinen Kader wie dem unsrigen ist das schwerwiegend",
räumte Trainer Gerd Schädlich ein. Sportlich sind die zurückliegenden
Monate nämlich alles andere als erfolgreich verlaufen. In der
Rückrunden-Tabelle der vergangenen Saison rangierte der FCE ebenso auf
einem Abstiegsplatz wie in der aktuellen Spielserie und blieb im
gesamten Jahr 2007 den Beweis der Zweitliga-Tauglichkeit schuldig. Vor
allem auf fremden Gefilden haben die Veilchen viel von ihrem einstigen
Renommee verspielt. 14 Niederlagen in den vergangenen 15 Auswärtspartien
sind einfach zu viel und mit 16 mageren Pünktchen steht man derzeit auf
einem Abstiegsplatz. Eine niederschmetternde Bilanz. "Unser jetziger
Platz in der 2. Liga bereitet uns Sorgen. Die diskontinuierliche
Entwicklung aus dem Frühjahr hat sich fortgesetzt", prangert Uwe
Leonhardt die sportliche Situation an und fügte hinzu: "Es werden
Einschnitte kommen, um unser Ziel Verbleib in der 2. Bundesliga zu
erreichen."
Aue - Koblenz 'Weder Fisch noch Fleisch'
Samstag, 08. Dezember 2007 - 15:51 Uhr
Auch im letzten Heimspiel des Jahres blühten die Veilchen nicht mehr so
richtig auf und mussten sich gegen die TuS Koblenz mit einem
enttäuschenden 0:0 zufrieden geben. Obwohl FCE-Präsident Uwe Leonhardt
in seiner Videobotschaft an die gerade einmal 7.500 Zuschauer im
Erzgebirgsstadion mit deutlichen Worten einen bedingungslosen Kampf um
den Klassenerhalt signalisierte, hinterließ dieser Heeresbericht nach
einem mäßigen Spiel, in dem hochkarätige Torchancen auf beiden Seiten
Mangelware blieben, wenig Hoffnungsvolles. Auf tiefem Geläuf hatten die
defensiv eingestellten Gäste nie Probleme den Angriffsbemühungen der
Auer standzuhalten, auch weil man meist planlos den Ball hoch in den
Strafraum schlug. Die wenigen gefährlichen Torraumszenen in der ersten
Halbzeit gelangen auf Koblenzerseite Du-Ri Cha, als er eine Flanke von
Vata verpasste (11.) und bei den Hausherren scheiterte Thomas Paulus per
Kopf (19.) und Tomas Klinka mit einem Schuss aus neun Metern (36.) am
beidemals gut parierenden TuS-Keeper Eilhof. Im zweiten Durchgang war
Aue zwar optisch überlegen, aber letztlich sprang gegen die Koblenzer
nichts Zählbares heraus. Dabei hatten die Veilchen noch Glück, in der
Nachspielzeit nicht noch eine Niederlage zu kassieren. Der Pfosten sowie
Schlussmann Axel Keller retteten hierbei den Punktgewinn. Damit ist der
FC Erzgebirge Aue im vierten Spiel nacheinander sieglos.
Spielbericht
Fotos
vom Spiel
Aue - Koblenz 'Vorschau'
Mittwoch, 05. Dezember 2007 - 15:32 Uhr
Wegen "einer der schwierigsten Krisen in unserer Geschichte" so Uwe
Leonhardt, wünscht sich der FCE-Präsident aus den beiden ausstehenden
Spielen sechs Punkte. Den Anfang macht hierbei die TuS Koblenz. 2006
folgte für die Blau-Schwarzen der Aufstieg in die 2. Bundesliga, in der
sie mit 41 Punkten und unter Trainer Uwe Rapolder, der im April diesen
Jahres Milan Sasic ablöste, den Klassenerhalt schafften. In der
aktuellen Saison spielen die Koblenzer bisher ausgeglichen. Auswärts
setzte es schon drei Niederlagen, davon zwei sehr deutliche mit dem 1:4
gegen Mainz und dem 2:4 gegen Freiburg. Dem stehen zwei Unentschieden
sowie zwei Siege auf fremden Boden gegenüber. Einer davon war im letzten
Auswärtsspiel in Wiesbaden, welches die TuS mit 2:0 gewann. Zuletzt
holte die Rapolder-Elf zu Hause einen verdienten Punkt beim
2:2-Unentschieden gegen die TSG Hoffenheim. Momentan rangieren die
kommenden Gäste mit jeweils fünf Siegen, fünf Remis und fünf Niederlagen
auf Platz neun der Tabelle. Wie Aue haben die Rheinland-Pfälzer 21 Tore
erzielt. Die erfolgreichsten Goalgetter sind hierbei Ardian Djokaj (4),
Goran Sukalo (4) und Anel Dzaka (4). Mit einem Durchschnittsalter von
über 27 Jahren stellt die Turn- und Spielvereinigung zusammen mit dem FC
Augsburg die älteste Mannschaft der Zweiten Liga, vor allem die "erste
Elf" besteht zum großen Teil aus eher erfahrenen Spielern. Der
36-jährige Albaner Fatmir Vata zählt dabei zu den großen Routiniers im
Kader. "Die Koblenzer haben sich gut verstärkt. Uns erwartet eine gut
organisierte und offensivstarke Mannschaft.", so die Gästebeurteilung
von Trainer Gerd Schädlich, der ebenfalls weiß, was die Stunde
geschlagen hat: "Es hilft kein Reden, durch das schlechte Spiel in Jena
hat man sich selbst in Zugzwang gebracht und die Pflicht das wieder in
Ordnung zu bringen. Entscheidend wird sein, dass wir über 90 Minuten
richtig Gas geben und die Punkte hier in Aue behalten. Auch ist es
zweitrangig, dass wir personelle Probleme haben." Fehlen werden die
Verletzten Florian Heller, Fabian Müller, Adam Nemec sowie der
Gelbgesperrte Tomasz Kos. Bitter, genau wie die erst 5.500 verkauften
Karten. "Ich kann den Frust bei unseren Fans voll und ganz verstehen.
Die Schuld müssen wir bei uns suchen. Wir müssen nun alles versuchen, um
die Fans wieder auf unsere Seite zu bringen. Wer doch zum Spiel kommt,
der sollte uns unterstützen. In dieser Liga haben wir nur eine Chance,
wenn wir - Fans und Mannschaft - gemeinsam versuchen, die Gegner in die
Knie zu zwingen.", befand der Chefcoach. Schiedsrichter der Partie wird
Christian Fischer aus Hemer sein, der erstmals ein Spiel mit Auer
Beteiligung pfeifen wird.
So gingen die letzten Aufeinandertreffen
aus:
06/07 2.Bl 33.Spieltag 13.05.2007 TuS vs. FCE 2:1
(13.591 Zuschauer, Schiedsrichter: Schalk)
06/07 2.Bl 16.Spieltag
08.12.2006 FCE vs. TuS 4:1
(11.200 Zuschauer, Schiedsrichter: Seemann)
Sportler des Jahres 2007
Dienstag, 04. Dezember 2007 - 15:29 Uhr
Auch wenn es derzeit bei den Veilchen nicht so läuft, sind sie dennoch
vom Landessportbund Sachsen und den Sportjournalisten der sächsischen
Medien in die Vorauswahl zu den "Sportlern des Jahres 2007" gewählt
worden. Bereits seit dem 1. Dezember können die Sachsen nun über ihre
Favoriten entscheiden und somit auch für den FC Erzgebirge Aue in der
Kategorie "Mannschaft" voten. Bereits zum vierten Mal in Folge
(2003-2006) erhielten die Veilchen den begehrten Titel. Abgestimmt
werden kann im Internet auf der Seite des Landessportbundes
Sachsen sowie mit den in den sächsischen Medien veröffentlichten
Stimmzetteln. Bis zum 6. Januar 2008 läuft die 15. Auflage dieser
Umfrage und nur eine Woche später erhalten die "Sportler des Jahres
2007" auf der Sächsischen Sportgala 2007 am 12. Januar 2008 in Dresden
die Sächsische Sportkrone.
Was macht der FCE in der Winterpause?
Dienstag, 04. Dezember 2007 - 14:33 Uhr
Zur Vorbereitung auf die Rückrunde 2007/08 gibt es folgenden
Winterfahrplan:
18.12.07 bis 02.01.2008:
Mannschaftsurlaub
Donnerstag,
03.01.08:
Trainingsauftakt
Samstag, 05.01.08 12:00 Uhr:
Hallenturnier
in Riesa mit FC Energie Cottbus, FC United of Manchester, KKS Lech
Poznan, FC Carl Zeiss Jena und 1. FC Lok Leipzig
09.01.08 bis
16.01.08:
Trainingslager in Side (Türkei), dabei zwei geplante
Testspiele
Samstag, 19.01.08 14:00 Uhr:
Testspiel FC
Erzgebirge Aue ? 1. FC Gera 03
22./23.01.08:
Testspiel
in Planung
Samstag, 26.01.08 14:30 Uhr:
Testspiel FC
Energie Cottbus ? FC Erzgebirge Aue
Sonntag, 03.02.08, 14:00
Uhr:
Beginn Rückrunde, 18.Spieltag: SpVgg Greuther Fürth ? FC
Erzgebirge Aue
Erste Konsequenzen gezogen
Samstag, 01. Dezember 2007 - 15:59 Uhr
Der Vorstand, die sportliche Leitung und die Geschäftsführung des FC Erzgebirge Aue haben auf die anhaltende Talfahrt reagiert und wegen des schwachen Auftretens beim FC Carl Zeiss Jena erste Konsequenzen gezogen. "Mit diesem Auftritt wurde die Ehre unseres Traditionsvereins beschmutzt. Deshalb muss ich alle Vergnügungsaktivitäten streichen", sagte FCE-Präsident Uwe Leonhardt. "Nach der Niederlage von Jena sind wir maßlos enttäuscht und sehr besorgt. Als eine der Maßnahmen, um sportlich wieder in die Erfolgsspur zu kommen, wurden für die kommenden zwei Wochen sämtliche öffentliche Auftritte und Veranstaltungen gestrichen. Dazu gehört auch die für den 8. Dezember geplante Weihnachtsfeier. Ich bitte und appelliere an alle Beteiligten, Verständnis für diese Entscheidung zu haben", so Leonhardt weiter. Ob dadurch die Mannschaft wirklich "bestraft" wurde, bleibt zu bezweifeln.
Jena - Aue 'Jungs, das war nichts!'
Samstag, 01. Dezember 2007 - 11:34 Uhr
Einfach nur beschämend. Wieder einmal hat Aufbaugegner Aue einen
abstiegsbedrohten Club aus der Patsche geholfen und so den Thüringern
neue Hoffnungen gegeben. Nach der 1:2-Niederlage droht nun selbst den
Veilchen am Sonntag der Gang in den Tabellenkeller. Vor 9.587 Zuschauern
hatte zwar Kapitän Jörg Emmerich den FC Erzgebirge, nach dem Tapalovic
zuvor Tomas Klinka von den Beinen geholt hatte, mit einem verwandelten
Elfmeter in Führung gebracht (8.), doch außer Fiete Sykoras
vermeintlichen zweiten Treffer in der 24. Minute, den Schiedsrichter
Peter Gagelmann wegen Abseits nicht anerkannte, beließ es die Elf von
Gerd Schädlich nur auf Ergebnisverwaltung, was sich in der 74. Minute
rächen sollte. Bis dahin hatte Jena im Spielaufbau wenig System, doch
war das Bemühen der Thüringer deutlicher, wie dies von Aue. Folglich
nutzte der frisch eingewechselte Petersen per Kopfball die erste echte
Chance für Jena zum Ausgleich. Tomasz Kos schaltete bei diesem
Gegentreffer zu langsam und als der Abwehrroutinier in der 89. Minute
Torghelle im Strafraum foulte, war sein rabenschwarzer Tag nach Erhalt
der fünften gelben Karte perfekt. Simak verwandelte den fälligen
Elfmeter und den damit verbundenen zweiten Saisonsieg für Jena sicher.
Spielbericht
Fotos
vom Spiel