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Nachrichtenüberblick
Sieger beim Super Regio Cup 2011
Sonntag, 18. Dezember 2011
Aue - Ingolstadt 'Schöne Bescherung!'
Samstag, 17. Dezember 2011
Aue - Ingolstadt 'Statistikvorschau'
Donnerstag, 15. Dezember 2011
Aachen - Aue 'Das Zittern geht weiter'
Montag, 12. Dezember 2011
Aachen - Aue 'Statistikvorschau'
Freitag, 09. Dezember 2011
Budenzauber in Chemnitz
Mittwoch, 07. Dezember 2011
Vereinsführung traf Trainerteam & Mannschaftsrat
Mittwoch, 07. Dezember 2011
Bochum - Aue 'Debakel hoch sechs'
Montag, 05. Dezember 2011
Bochum - Aue 'Statistikvorschau'
Freitag, 02. Dezember 2011



Sieger beim Super Regio Cup 2011

Sonntag, 18. Dezember 2011 - 15:44 Uhr

Nach dem 4. Platz im Vorjahr nahmen die Veilchen in der 13. Auflage des Freiberger Super Regio Cup, der die offizielle Hallenmeisterschaft des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) darstellt, aus der erdgas arena in Riesa die Siegertrophäe nach 2000 und 2001 zum dritten Mal mit ins Erzgebirge. Damit sind sie alleiniger Rekordhalter des seit 1999 ausgetragenen Traditionsturnieres. Bereits im Auftaktspiel fuhren die Veilchen gegen den späteren Drittplatzierten Chemnitzer FC einen klaren 6:1-Erfolg ein. Für die Tore waren Dominic Rau (1:0), Fabian Müller (2:0), Martin Männel (3:1), Kevin Stephan (4:1), Alban Ramaj (5:1) und Mike Könnecke (6:1) zuständig. Die Himmelblauen kamen durch Benjamin Förster (2:1) kurz vor dem Seitenwechsel zu ihrem Treffer. Im zweiten Vorrundenspiel traf die Mannschaft von Rico Schmitt auf den Halleschen FC, welches durch die Treffer von Guido Kocer und Dennis Mast nur 1:1 endete. Durch einen klares 4:0 des CFC gegen den HFC stand Aue dennoch auf den ersten Platz in der Gruppe A.
Mit einem 3:1-Erfolg gegen den Bezirksligisten und Lokalmatadoren TSV Stahl Riesa sorgten dann die Lila-Weißen im Halbfinale durch die Tore von Guido Kocer (1:0, 3:0) und Felix Kunert (2:0) sowie des Riesaers Thomas Kutsche (3:1) für den Einzug ins Finale, in dem der FC Erzgebirge auf den ebenfalls noch ungeschlagenen Drittligist FC Rot-Weiß Erfurt traf. Dort spielten sich die Veilchen in einen Rausch. Robert Strauß sorgte schnell für eine 2:0 Führung, ehe Dominick Drexler den Anschluss für die Thüringer herstellte. Im zweiten Spielabschnitt machten Alban Ramaj (3:1, 5:1) und Mike Könnecke (4:1) als Nordostdeutscher Hallenmeister 2011 alles klar. "Wir haben sehr gute Hallenspieler mitgebracht und die Jungs haben sich mit spielerischer Klasse und Robustheit ausgezeichnet", sagte Trainer Rico Schmitt nach dem sechsten Auer Gastspiel in Riesa. Freuen durften sich zur Siegerehrung zusätzlich Martin Männel (bester Torhüter) und Guido Kocer (bester Spieler).
FCE-Aufgebot: Martin Männel (1) - Mike Könnecke (2), Rico Bär, Robert Strauß (2), Kevin Stephan (1), Felix Kunert (1), Dominic Rau (1), Marc Hensel, Guido Kocer (3), Alban Ramaj (3), Fabian Müller (1)

Gruppe A Gruppe B
FC Erzgebirge Aue - Chemnitzer FC 6:1 1. FC Lok Leipzig - FC Rot-Weiß Erfurt 3:3
FC Erzgebirge Aue - Hallescher FC 1:1 1. FC Lok Leipzig - TSV Stahl Riesa 2:3
Chemnitzer FC - Hallescher FC 4:0 FC Rot-Weiß Erfurt - TSV Stahl Riesa 3:1

1. Halbfinale: FC Erzgebirge Aue - FSV Stahl Riesa 3:1
2. Halbfinale: FC Rot-Weiß Erfurt - Chemnitzer FC 4:3
Spiel um Platz 3: TSV Stahl Riesa - Chemnitzer FC 2:6
Finale: FC Erzgebirge Aue - FC Rot-Weiß Erfurt 5:1

Aue - Ingolstadt 'Schöne Bescherung!'

Samstag, 17. Dezember 2011 - 12:39 Uhr

Die Veilchen haben mit viel Dusel ihre fünfte Heimpleite verhindert. Zum Jahresausklang rettete Jan Hochscheidt mit seinem spektakulären Treffer aus 36 Metern in der 85. Minute seinen Farben einen Punkt gegen den FC Ingolstadt. "Eigentlich sollte es nur eine Hereingabe werden. Dass die dann so weit geht, hätte ich nicht gedacht", sagte Aues Glücksschütze zu seinem vierten Saisontreffer. Vor 6.500 Zuschauern im Erzgebirgsstadion hatte Leitl das 1:0 (22.) für die konterstarken Gäste erzielt, die weiter auf ihren ersten Auswärtserfolg der Saison warten. Aue begann wie das Wetter, stürmisch. Die beiden Schüsse von Tobias Kempe (2./7.) strichen nur knapp am Tor vorbei. Auch der FC Ingolstadt war von Anfang an sehr engagiert und ging, begünstigt durch eine viel zu passive Auer Abwehr, früh in Führung. Zwar hatte Ronny König im Gegenzug die Chance zum Ausgleich, köpfte den Ball aber in Bedrängnis direkt auf den Körper des Gäste-Keepers. Ansonsten herrschte im Auer Team weitestgehend totales Chaos: Laufwege, Aufbau- und Kurzpassspiel zeugten von wenig Spielverständnis. Erst im zweiten Abschnitt wurden die Aktionen zwingender. Allen voran Jan Hochscheidt, der das Tor in der 57. und 60. Minute knapp verfehlte und wenig später nur den Pfosten traf (71.). Danach agierte man jedoch wieder zu passiv, nur Torwart Martin Männel verhinderte mit weiteren Glanzparaden (50./81./83.) einen höheren Rückstand. "Wir haben den Punktgewinn erzwungen. Dennoch dürfen wir uns nicht in die Tasche lügen, denn mit einer Niederlage hätte es ganz finster ausgesehen", bekannte ein überragender Keeper, der umso mehr den Ausgleichstreffer von Jan Hochscheidt bejubelte. Nichtsdestotrotz überwintern die Veilchen, welche nur einen Dreier aus den letzten neun Partien holten, mit einem katastrophalen Torverhältnis von 16:31 sowie 19 Zählern auf dem 13. Tabellenplatz. Auch die Gäste konnten sich mit dem 1:1 nicht genügend vom Tabellenkeller absetzen. Entsprechend hoch kochten die Emotionen nach dem Schlusspfiff als sich vor den Trainerbänken tumultartige Szenen abspielten.

Spielbericht
Fotos vom Spiel

Aue - Ingolstadt 'Statistikvorschau'

Donnerstag, 15. Dezember 2011 - 12:33 Uhr

"Einen versöhnlicher Jahrsabschluss vor heimischen Publikum", dass sind die vor der Winterpause meistgehörten Wünsche. Ingolstadt hat dies zumindest geschafft. Im letzten Heimspiel dieses Jahres gegen den FC St. Pauli sollte endlich der erste Heimsieg her und die Durststrecke von neun sieglosen Partien für Ingolstadt eine Ende haben. Und siehe da, Joker und 500.000-Euro-Einkauf Akaichi, erst in Minute 86 eingewechselt, drückte das Leder nach mehreren Anläufen aus kürzester Distanz doch noch über die Linie und ließ damit seinen neuen Trainer erstmals jubeln (89.). Vor knapp einem Monat hatten Thomas Linke als Sportdirektor und Tomas Oral als Trainer das Ruder in die Hand genommen. Nach drei Partien, aus denen nur ein Punkt als Gewinn zu verzeichnen ist, schaffte der Möhlmann-Nachfolger am vergangenen Wochenende die Sensation gegen den Aufstiegsanwärter. Mit nunmehr 13 Punkten gab man damit die rote Laterne an Hansa Rostock ab.
Allerdings ist in Bayern nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Die Defensivleistung in der bisherigen Spielzeit war eine bescheidene. Mit 38 Gegentreffern in 18 Partien stellt der FC Ingolstadt die zweitschlechteste Abwehr der Liga, nur der Karlsruher SC (40) erreicht einen höheren Wert. Auch die Auswärtsauftritte sind erschütternd. Nur ein einziger Zähler bei einem Torverhältnis von 7:26 wurde in fremden Gefilden eingefahren. Nach etlichen misslungenen Versuchen machten sich die Oral-Schützlinge am 27. November nach einem 0:0 bei Energie Cottbus erstmals mit einem Punktgewinn auf die Heimreise. Dafür stehen sie besser vor eigenem Publikum als die Unsrigen da. Drei Siege, drei Unentschieden und drei Niederlagen sorgen bei einem Torverhältnis von 13:12 für Rang 12 in der Heimtabelle, drei Plätze dahinter befinden sich die Veilchen (2S-2U-4N), die seit dem 1:0-Heimerfolg gegen Hansa Rostock am 10. Spieltag nicht mehr gewinnen konnten. Soll heißen, nur acht von 24 möglichen Punkten holten die Auer im Erzgebirgsstadion. Zudem stand seit dem Spiel gegen die Hanseaten das letzte Mal hinten die Null - kein anderes Team wartet aktuell so lange auf eine weiße Weste.
Dies muss genauso verbessert werden, wie die Effizienz im Torabschluss. 15 Treffer in 18 Partien sind ein Armutszeugnis. Selbst bei Ingolstadt stehen 20 Tore auf der Habenseite. Fast ein Drittel davon steuerte Angreifer Buddle (6) bei. Sturmkollege Hartmann (fällt mit Innenbandanriss bis zur Winterpause aus) traf fünf Mal, so dass allein dieses Duo mehr als die Hälfte aller Ingolstadt-Tore erzielt hat. Des Weiteren trafen Leitl (3), Buchner (2), Knasmüllner (1), Metzelder (1), Pissot (1) und der frische gebackene Torschütze Akaichi. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, Ingolstadt spielte gegen Pauli nicht wie ein Abstiegskandidat. So wird Tomas Oral, der am 10. November 2011 den FC Ingolstadt mit 9 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz übernahm, die Mannschaft auch mit den ein oder anderen Verstärkungen zur Winterpause sicherlich zum Klassenerhalt führen. Die Defensive ist unter dem ehemaligen Trainer des FSV Frankfurt und von RB Leipzig schon mal stabilisiert wurden. Bei nur zwei Gegentoren in vier Begegnungen sind seine Jungs auf dem richtigen Weg. Auch letzte Saison spielten die Schanzer eine schwache Hinrunde (zwölf Punkte, diesmal zehn), retteten sich aber durch einen tollen Schlussspurt. Ein Auswärtsdreier wäre die Krönung.
Für Rico Schmitt und Co. steht morgen Abend ebenfalls viel auf dem Spiel. Das 2:1 im Sachsenderby in Dresden am 15. Spieltag war Aues einziger Sieg in den letzten acht Spielen - vier der vergangenen sechs Partien gingen verloren. Falls das Ding erneut den Baum läuft, überwintert der FCE zwar auf Rang 13, doch ist der Vorsprung zur Abstiegszone auf zwei Punkte geschrumpft. Der Trainer bittet dennoch um viel Geduld und Nervenstärke, auch wenn die Partie nicht so verlaufen sollte, wie gewünscht - "Das Ergebnis ist das schlagende Argument." Wohl dem, ein Heimsieg und die Überschreitung der 20-Punkte-Marke wären für alle Beteiligten das beste Geschenk kurz vor Weihnachten. Alles andere kommt für das mürrische Bergvolk eh nicht in Frage. Doch nimmt man die letzten drei Begegnungen beider Teams unter die Lupe, so fallen drei Unentschieden ins Auge. Auch das Hinspiel in dieser Saison am 22. Juli fand mit 0:0 keinen Sieger. Dazu passend die Aussage von Rico Schmitt eines "51:49 Spiels". In der Drittliga-Bilanz siegte jeweils der gastgebende Verein. Und das ging nur mit Kampf und Leidenschaft, wie zuletzt beim 1:1 in Aachen. Aues Coach, der alle Stammspieler an Deck hat, ist demnach zuversichtlich: "Die Mannschaft, die entschlossen und geschlossen auftritt, wird am Saisonende über dem Strich stehen."
Schiedsrichter der Partie wird Martin Petersen aus Stuttgart sein. Bekannt ist der 26-jährige Immobilienkaufmann nur aus den Drittligapartien zu Hause gegen Offenbach, als man einen 0:2-Pausenrückstand in ein sensationelles 4:2 drehte, und auswärts durch die 2:1 Niederlage bei Jahn Regensburg. Der erst in diesem Jahr in die 2. Bundesliga aufgestiegene Referee (vier Spiele) wird an den Linien unterstützt von Markus Sinn und Thomas Münch sowie Sven Jablonski als vierter Offizieller.
So gingen die letzten Aufeinandertreffen aus:
11/12 2.Bl 02.Spieltag 24.07.2011 FCI vs. FCE 0:0 (6.043 Zuschauer, Schiedsrichter: Korb)
10/11 2.Bl 32.Spieltag 30.04.2011 FCI vs. FCE 0:0 (12.350 Zuschauer, Schiedsrichter: Thielert)
10/11 2.Bl 15.Spieltag 05.12.2010 FCE vs. FCI 1:1 (7.300 Zuschauer, Schiedsrichter: Kampka)
09/10 3.Li 21.Spieltag 19.12.2009 FCI vs. FCE 5:1 (3.502 Zuschauer, Schiedsrichter: Ittrich)
09/10 3.Li 02.Spieltag 28.07.2009 FCE vs. FCI 1:0 (8.600 Zuschauer, Schiedsrichter: Fischer)

Aachen - Aue 'Das Zittern geht weiter'

Montag, 12. Dezember 2011 - 12:56 Uhr

Zum zweiten Mal in dieser Saison drehten die Veilchen einen Rückstand noch zu einer Punkteteilung. Allerdings ist dies im Abstiegskampf gegen einen direkten Konkurrenten fast schon zu wenig. Obendrein ist der erhoffte Befreiungsschlag nach dem 0:6-Debakel beim VfL Bochum auch nur minimal gelungen, da man nach dem Rückstand zwar Moral bewies und den Ausgleich schaffte, danach aber das Spielen wieder einstellte. Vor 14.378 Zuschauern auf dem Tivoli lief zunächst bei beiden Teams zum Rückrunden-Auftakt nur wenig. Die etwas besser aufspielende Alemannia hatte gegen die diesmal sicher stehende Vierer-Abwehrkette der Lila-Weißen kaum Möglichkeiten sich auszuzeichnen. Auers Kopfball in der 17. Minute war da schon die beste Möglichkeit im Spiel. Für die eigenen Offensivaktionen spielte man die sich bietenden Gelegenheit allerdings auch nicht konsequent zu Ende. Der Torbiss fehlte einfach. Erst als die Mannschaft durch das Tor von Auer nur vier Minuten nach dem Wiederanpfiff in Rückstand geriet, wurden die Bemühungen zielgerichteter. Ein Balljunge half dann zum verdienten Ausgleich. Nach einem Befreiungsschlag ins Seitenaus war das Leder noch in der Luft, als dieser besagte Balljunge, den man ruhig eine Mitgliedschaft beim FC Erzgebirge nahe legen könnte, seinen Ball an den bereitstehenden Jan Hochscheidt durchaus aufmerksam weiterreichte. Der daraus resultierende schnelle Einwurf landete bei Ronny König, der an der Strafraumgrenze auf den völlig freistehenden Tobias Kempe querlegte und der 22-Jährige mit einem Linksschuss ins rechte lange Eck Aachens Keeper Waterman keine Abwehrchance ließ (64.). Nur zwei Minuten später verpasste Aue sogar die Führung, als ein Kopfball des eingewechselten Guido Kocer gerade noch von Falkenberg geblockt wurde. Auf der anderen Seite lenkte Martin Männel (89.) mit einer Glanzparade gegen den Drehschuss von Auer den Ball mit den Fingerspitzen um den Pfosten und rettete so den einen Punkt für seine Farben, die weiterhin mit nur fünf Zählern Abstand zum Relegationsplatz dem Tabellenkeller sehr nahe sind.

Spielbericht
Fotos vom Spiel

Aachen - Aue 'Statistikvorschau'

Freitag, 09. Dezember 2011 - 15:07 Uhr

Die Alemannia aus Aachen bestreitet am Sonntag ihr 1004. Spiel in der 2. Bundesliga - eine Marke, die kein anderer Verein bisher erreicht hat. Irrsinnige 402 Siege und 1.475 Tore hat der Erstplatzierte in der Ewigen Tabelle vorzuweisen. Nur Fortuna Köln (1.589 Tore) konnte noch häufiger jubeln. Die Geschichte des Vereins begann schon früh mit Rekorden: 1967 gelang den Aachenern der Aufstieg in die höchste Spielklasse. Im zweiten Jahr wurden sie sensationell Vize-Meister hinter dem FC Bayern. In der folgenden Saison stieg Aachen überraschend als Tabellenletzter ab und musste 36 Jahre lang - bis zur Spielzeit 2005/06 - auf den Wiederaufstieg warten. Ein Jahr später ging es allerdings sofort wieder runter. 2009/10 rettete die Stadt den Verein mit einer Bürgschaft vor dem drohenden Lizenzentzug. Die finanziellen Probleme waren durch nicht kalkulierte Kosten beim Bau des 2009 eröffneten Neuen Tivoli entstanden. Alemannia muss jährlich fünf Millionen Euro für das neue Stadion aufbringen. Auch sportlich steht der Verein nicht auf gesunden Füssen.
Das 28. Zweitligajahr begann durch vier Niederlagen und drei Remis mit dem schlechtesten Saisonstart der Clubgeschichte. Zehn Mal hielten sie die rote Laterne in der Hand und konnten neben sieben Unentschieden und acht Niederlagen erst zwei Saisonsiege feiern: zu Hause gegen den FC Ingolstadt (3:1) und zuletzt beim Karlsruher SC (1:0) - allesamt im Tabellenkeller anzutreffen. Wenigstens gegen die direkten Konkurrenten konnte gepunktet werden, möge man meinen. Doch seit dem Wechsel von Trainer Peter Hyballa zu Friedhelm Funkel geht es bei der Alemannia aufwärts. In den letzten drei Heimspielen blieb man sogar ungeschlagen. Obendrein gelang Aachen in den vergangenen vier Partien immer mindestens zwei Treffer, erzielte damit insgesamt bereits ein Tor mehr als die Unsrigen (14), nur noch Rostock traf weniger (11). Daher ist Friedhelm Funkel von den Qualitäten seiner Stürmer Auer, Radu und Co. überzeugt. Vor allem der 34-jährige Radu, der in vier Spielen hintereinander getroffen hatte und damit bester TSV-Knipser ist, zeigte sein Können beim 1:1-Ausgleich gegen 1860 München. Eine Flanke von Falkenberg veredelte der Rumäne mit einem Fallrückzieher ins lange Eck. Nach Auers Hackentor letzten Monat in Frankfurt gab wieder ein Aachener Stürmer eine Bewerbung für das Tor des Monats ab. Am Ende reichte es trotzdem gegen die Löwen aus München "nur" zu einer Punkteteilung, die aber mit zweimaligem Wettmachen eines Rückstandes hoch angerechnet werden muss.
"Ich glaube schon, dass die Mannschaft gefestigter auftritt und selbstbewusster spielt. Und", betont der 57-jährige Trainer, "wir schießen wieder mehr Tore." Unter Hyballa trafen die Alemannen in sieben Spielen nur ein einziges Mal (0,14-mal pro Spiel), unter Funkel hat sich die Quote auf 1,4 erhöht. Fünf Treffer davon gingen auf das Konto der Defensivkräfte Demai (2), Feisthammel (2) und Olajengbesi (1). Den Rest samt Eigentor erledigten die Offensiven Radu (4), Sibum (1), Odonkor (1) und Auer (3), der allerdings noch keines seiner sechs Zweitligaspiele gegen Aue gewann (zwei Remis und vier Niederlagen mit Aachen, Kaiserslautern und Mainz) - nebenbei erzielte er gegen den FC Erzgebirge auch noch nie ein Tor. Es gibt für alles ein erstes Mal, und man muss halt positiv denken, weiß auch Funkel. Der neue Coach geht daher auch fest davon aus, "dass Aachen in der Rückserie wesentlich mehr Punkte holt als in der Hinrunde" und damit dann der Klassenerhalt gelingen sollte.
Bei Aue versucht man anscheinend den gleichen Weg zu gehen und hofft auf eine gute Rückrunde. Das bisher Gezeigte lässt es zumindest vermuten. Die Veilchen, die seit dem 3. Spieltag in der unteren Tabellenhälfte stehen, gewannen nur eines der letzten sieben Spiele - vier der letzten fünf Partien gingen sogar verloren. Mit 6:0 wurde der FC Erzgebirge am vergangenen Wochenende in Bochum regelrecht aus dem Stadion geprügelt. Es war neben Cottbus (28.11.10) die bislang höchste Zweitniederlage in der Auer Vereinsgeschichte. "Das war ein Offenbarungseid", erklärte Angreifer Ronny König sofort nach dem Spiel. Gegen Aachen soll angesichts des schmelzenden Vorsprungs auf die Abstiegsränge vor allem die in der Hinrunde oftmals schwache Defensive stabilisiert werden. Nur in vier Spielen blieben die Lila-Weißen ohne Gegentor. Letztmalig am 10. Spieltag gegen Hansa Rostock. "Das können wir uns so nicht mehr lange leisten", sagte Rico Schmitt, dessen Team bei einer erneuten Niederlage noch mehr in den Abstiegsstrudel hineingerät. Erfreuliches gibt es in Hinblick auf die Bilanz gegeneinander, denn da stehen mit 5:1 gleich zwei der drei höchsten Auswärtssiege für die Veilchen zu Buche: Am 17. April 2011 und am 27. Februar 2005 gewann der FCE auf dem Tivoli jeweils mit 5:1 - 2004 gab es bei RW Essen ebenfalls ein 5:1. Das Hinrundenspiel ging mit 1:0 für die Guten aus, es war der dritte Sieg infolge gegen die Aachener Mannschaft. Ansonsten holten die Veilchen in 11 Zweitligapartien stolze 19 Punkte (6S-1U-4N) bei einem Torverhältnis von 19:12.
Für das Sonntagsspiel wurde die 32-jährige Bibiana Steinhaus aus Hannover nominiert. Die erste Schiedsrichterin im deutschen Profifußball leitet bisher zwei Partien mit Auer Beteiligung. Allesamt gingen mit einem Remis zu Ende. In der Saison 2002/03 der Regionalliga Nord gab es ein 2:2 beim Chemnitzer FC und zu Hause gegen den VfR Aalen sorgte eine Nullnummer in der Drittligapartie vom 16. August 2008 ebenfalls für eine Punkteteilung. Holger Henschel und Thomas Gorniak unterstützen die Polizeibeamtin an den Linien. Timo Gerach sorgt für Ordnung in den Coachingzonen.
So gingen die letzten sechs Aufeinandertreffen aus:
11/12 2.Bl 01.Spieltag 16.07.11 FCE vs. TSV 1:0 (9.500 Zuschauer, Schiedsrichter: Gagelmann)
10/11 2.Bl 30.Spieltag 17.04.11 TSV vs. FCE 1:5 (16.632 Zuschauer, Schiedsrichter: Stark)
10/11 2.Bl 13.Spieltag 21.11.10 FCE vs. TSV 2:1 (10.636 Zuschauer, Schiedsrichter: Perl)
07/08 2.Bl 29.Spieltag 16.04.08 TSV vs. FCE 1:0 (18.366 Zuschauer, Schiedsrichter: Meyer)
07/08 2.Bl 12.Spieltag 02.11.07 FCE vs. TSV 2:1 (9.450 Zuschauer, Schiedsrichter: Schalk)
06/07 DFB-Pokal 2.R. 25.10.06 TSV vs. FCE 4:2n.V. (13.583 Zuschauer, Schiedsrichter: Seemann)

Budenzauber in Chemnitz

Mittwoch, 07. Dezember 2011 - 13:48 Uhr

Nach einem Jahr Pause sind die Veilchen wieder im Casino-Cup vertreten und treffen bei der neunten Auflage zunächst auf die Drittligisten SV Babelsberg und Carl-Zeiss Jena. In der anderen Vorrundengruppe spielt Gastgeber und Pokalverteidiger Chemnitzer FC gegen den tschechischen Erstligisten FK Teplice und das Oberligateam vom 1. FC Lok Leipzig. Das Turnier findet am Dienstag, den 03. Januar 2012, ab 17:00 Uhr in der Arena Chemnitz statt. Platzierungen des FCE: 2004 (3. Platz), 2005 (1.), 2006 (3.), 2007 (4.), 2009 (1.), 2010 (1.) - 2008 und 2011 war Aue nicht im Aufgebot.
Zuvor spielen die Veilchen am 18. Dezember 2011 in Riesa beim Freiberger Super Regio Cup 2011, der die offizielle Hallenmeisterschaft des Nordostdeutschen Fußballverbandes ist und in Riesa bereits eine lange Tradition hat. Der Mitfavorit aus dem Erzgebirge will nach dem 4. Platz aus dem Vorjahr nun über das Halbfinale hinaus kommen und bestreitet um 11:00 Uhr zunächst gegen den Chemnitzer FC das Eröffnungsspiel des Turniers. In derselben Gruppe spielt noch der Regionalligist Hallescher FC. Weitere Teilnehmer sind der Drittligist FC Rot-Weiß Erfurt sowie der 1. FC Lok Leipzig aus der Ober- bzw. TSV Stahl Riesa aus der Bezirksliga.

Vereinsführung traf Trainerteam & Mannschaftsrat

Mittwoch, 07. Dezember 2011 - 13:00 Uhr

Gestern Abend hat die Vereinsführung zusammen mit dem Trainerteam und dem Mannschaftsrat die aktuelle sportliche Situation analysiert, und das ist in einer mehrstündigen Sitzung dabei herausgekommen:

  1. Die erreichte Punktzahl zum Abschluss der Hinrunde ist für uns alle nicht zufriedenstellend. Darum gilt es, dass unsere Mannschaft schnellstmöglich wieder erfolgreich spielt und punktet.
  2. Die gesamte Vereinsführung steht voll und ganz hinter der Mannschaft von unserem Cheftrainer Rico Schmitt. In der jetzigen Situation wird keine Schwarzmalerei betrieben, sondern unser Team in allen Belangen bestmöglich unterstützt.
  3. Die Vorbereitung auf das Spiel zum Rückrundenauftakt in Aachen hat in dieser Woche die höchste Priorität. Darum wurden alle außerhalb der sportlichen Arbeit liegenden Termine abgesagt bzw. auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Unsere Mannschaft soll sich einzig und allein auf dieses Spiel konzentrieren.
  4. Die Fans und der Verein haben zusammen ein Ziel: Mit den Veilchen dauerhaft in der 2. Bundesliga zu bleiben. Diesem Ziel ordnen Vereinsführung und Mannschaft alles unter.

Bochum - Aue 'Debakel hoch sechs'

Montag, 05. Dezember 2011 - 16:48 Uhr

ewige-freunde.de Auswärts wieder Stärke beweisen und mit drei Punkten zurückkehren hieß das Motto von FC Erzgebirge Aue vor dem Spiel beim VfL Bochum. Im Duell der Tabellennachbarn gab es aber eine deutliche 6:0-Klatsche für die Veilchen, die nach der zweiten Niederlage in Folge und vier Niederlagen in den letzten fünf Punktspielen auf Rang zwölf abrutschten. Vor 9.661 Zuschauern im rewirpowerSTADION waren die Hausherren die effizientere und glücklichere Mannschaft. Aue war vor allem im ersten Durchgang gleichwertig, offensiv aber nicht konsequent genug und defensiv anfällig. "Es war sehr, sehr eng und hätte auch 1:1 stehen können", sagte Bochums Sportdirektor Todt zur Halbzeitpause. Der VfL zeigte sich zuvor gnadenlos treffsicher. Den Torreigen auf Bochumer Seite eröffnete Maltritz, der nach Toskis Freistoß-Hereingabe von Aues Ronny König angeköpft wurde und den Ball mit der Brust zur Bochumer Führung ins Tor beförderte (15.). Danach gingen die Lila-Weißen mehr Risiko und kamen durch Jan Hochscheidt (17.) und Ronny König (21.) zu guten Möglichkeiten, doch die Tore machten die Bochumer. Nach einem Konter über Inui und Kramer vollendete nach einer halben Stunde Aydin für den VfL zum 2:0. Toski besorgte mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern den 3:0 Pausenstand und traf kurz nach Wiederanpfiff mit einem satten Distanzschuss aus 18 Metern zum 4:0 (50.). Federico schrieb sich auch noch in die Torschützenliste ein, traf aus kurzer Distanz zum 5:0 (59.). Ein Resignieren war bei den Veilchen respektabel nicht zu erkennen und die vorbildliche Moral endete fast in einem Ehrentor, allerdings stand VFL-Keeper Luthe bei Marc Hensels Schuss aus zwölf Metern goldrichtig (79.). Und ehe das Debakel von Schiedsrichter Thorsten Schriever abgepfiffen wurde, erzielte Aydin sieben Minuten vor Ultimo noch das 6:0 in einem Spiel, welches allerdings auch seine Eigenarten besaß: Selten wiesen Spielverlauf und Ergebnis eine derart krasse Diskrepanz auf, was man auch an der ausgeglichenen Torschussstatistik von 15:15 sieht. Dennoch war es ein halbes Dutzend, welches, wie auch seinerzeit die höchste Zweitliga-Niederlage bei Energie Cottbus, erstmal verdaut werden muss.

Spielbericht

Bochum - Aue 'Statistikvorschau'

Freitag, 02. Dezember 2011 - 14:58 Uhr

Ein Tabellenplatz und im Verhältnis drei Minustore mehr trennen den FC Erzgebirge Aue und den VfL Bochum aktuell voneinander. Als Relegationsteilnehmer zum Aufstieg in die 1. Bundesliga und folglich nicht unberechtigt auch als Mitfavorit in die neue Saison gestartet, erwischte Bochum 2011/12 einen äußerst verhaltenen Beginn inklusive Trainerwechsel. Unter dem neuen Coach Andreas Bergmann, der Nachfolger von Friedhelm Funkel, rappelte sich der VfL nach und nach auf, kletterte vom letzten Tabellenplatz (am 8. Spieltag) auf Rang 12. Allerdings gab es nach zuvor vier Siegen und 13 Punkten aus neun Partien unter Andreas Bergmann für den VfL Bochum zuletzt erstmals zwei Niederlagen in Folge (0:1 gegen Cottbus und 0:4 in Braunschweig) - samt ohne eigenen Treffer. Nie zuvor hatte Bochum in der 2. Liga nach 16 Spieltagen so eine schlechte Bilanz, nie zuvor gab es zu diesem Zeitpunkt so viele Gegentore und Niederlagen (nur Ingolstadt und Karlsruhe haben mit je zehn Misserfolgen mehr vorzuweisen) und so wenige Siege, Punkte und eigene Tore.
Dennoch ist Bochum mit 17 Zählern und eben der schlechtern Tordifferenz den Veilchen, die derzeit den drittschlechtesten Angriff der Liga stellen, ganz dicht auf den Fersen. Zudem konnten die Lila-Weißen nur einen Sieg aus den letzten sechs Begegnungen einfahren (1S - 1U - 4N). Den minimalistischen Vorsprung gilt es zu verteidigen, im Idealfall sogar auszubauen. Dazu wäre ein Dreier erforderlich. Genau daran arbeitet das auswärtsstärkere Team (zu Hause acht Punkte, in fremden Gefilden neun) von Trainer Rico Schmitt, der personell fast wieder aus dem Vollen schöpfen kann. Vor allem die Abwehr steht dem 43-Jährigen wieder komplett zur Verfügung. So wird Adli Lachheb nach seiner Rotsperre sicherlich in der Innenverteidigung neben Thomas Paulus zu finden sein. Auf den Außen machen Kevin Schlitte und Kapitän René Klingbeil, der zusammen mit Torhüter Martin Männel alle Saisonbegegnungen voll durchspielte, die Schotten dicht. Eine Verbesserung tut dringend Not. In den letzten sechs Spielen blieb Aue nie ohne Gegentor - damit wartet man von allen Teams am längsten auf ein Zu-Null-Spiel. Und da der VfL in den letzten beiden Partien fast bereitwillig ohne eigenen Treffer blieb, könnte diese schwarze Auer Serie womöglich am Sonntag reißen.
Allerdings täuscht der Eindruck der Bochumer Rohrkrepierer. Das neue System mit nun zwei Stürmern ist offensivstärker geworden: Erzielte der VfL in den ersten sieben Spieltagen nur fünf Treffer, so stieg die Zahl der Einschläge in den restlichen Spielen unter Neu-Coach Bergmann auf 16. Wichtiger Bestandteil im neustrukturierten Bochumer System ist der zentrale Spielmacher und Leistungsträger Giovanni Federico, den Funkel zum Edeljoker degradiert hatte. Der Experte für den tödlichen Pass bereitet bereits drei Treffer vor, war aber selbst noch nie im Abschluss erfolgreich. Dies taten dafür seine Mannschaftskollegen Inui (4 Tore), Chong Tese und Ginczek (je 3), Aydin und Dabrowski (je 2) sowie Freier (1) - wobei nur sechs Treffer vor heimischer Kulisse fielen. Die im Schnitt 14.653 Zuschauer im rewirpowerSTADION sahen zudem noch nie ein Unentschieden ihrer Elf, konnten aber fast sicher sein, wenn der VfL 0:1 in Rückstand geriet, dass das Spiel als verloren abgestempelt werden kann. Nur eins von acht Begegnungen mit solch einer Konstellationen konnte gewonnen werden, und wie: Am 10. Spieltag drehten die Bochumer in Ingolstadt sogar einen 1:3-Rückstand in einen 5:3-Sieg.
Der neue Trainer hat viel bewegt, doch gibt es immer noch ein "Kopfproblem": das Team von Trainer Andreas Bergmann wartet immer noch auf das erste Kopfballtor der Saison. Ebenso bedarf die Abwehr mit 28 Gegentreffern noch gewisser Korrekturen. Dies sah man deutlich im vergangenen Spiel gegen Eintracht Braunschweig. Da nützt es auch nicht, dass mit Luthe ein echter Elfmetertöter zwischen den Pfosten steht. Der 24-jährige Schlussmann hielt in dieser Saison in Liga- und Pokalwettbewerb bereits fünf Strafstöße. Dass das Team im Abwehrverbund verstärkt werden muss, weiß auch die Vereinsführung. Daher testet Bochum seit dem Mittwoch den 21- jährigen kamerunischen Nationalspieler Jean Patrick Abouna Ndzana (Astres Douala) für die Außenposition. Allerdings meint Bergmann, dass "Ndzana zu brav, nicht bissig, energisch genug ist." Denn am eingeschlagenen Weg wird der Coach auch im Spiel gegen die Unsrigen auf jeden Fall festhalten: "Wir wollen auf dem Platz die Initiative ergreifen und entscheiden, in welche Richtung das Spiel geht." Ob mit einer Raute oder auch mit einer flachen Vier im Mittelfeld sei da nebensächlich.
Erzgebirge Aue und der VfL Bochum treffen am Sonntag zum fünften Mal aufeinander. Die Bilanz spricht dabei für den Revierclub, der vier Siege (incl. DFB-Pokal) für sich verbuchen konnte. Noch nie endete eine Partie remis. Den bis dato einzigen Sieg konnten die Veilchen in der vergangenen Saison verbuchen, als Kevin Schlitte nach einem Eckball zum 1:0 einköpfte, dass Rückspiel ging dann mit einer 0:2-Niederlage zu Ende. Für die notwendigen Spielentscheidungen soll Thorsten Schriever aus Dorum sorgen. In seinem elften Spiel (4S - 5U - 2N) mit Auerbeteiligung stehen ihm Malte Dittrich und Lars Heitmann zur Seite. Die Aufgaben des vierten Offiziellen übernimmt Markus Schüller.
So gingen die letzten fünf Aufeinandertreffen aus:
09/10 2.Bl 19.Spieltag 24.01.11 VfL vs. FCE 2:0 (11.785 Zuschauer, Schiedsrichter: Kircher)
09/10 2.Bl 02.Spieltag 27.08.10 FCE vs. VfL 1:0 (10.500 Zuschauer, Schiedsrichter: Dingert)
05/06 2.Bl 32.Spieltag 01.05.06 FCE vs. VfL 0:1 (12.150 Zuschauer, Schiedsrichter: Kuhl)
05/06 2.Bl 15.Spieltag 04.12.05 VfL vs. FCE 1:0 (15.068 Zuschauer, Schiedsrichter: Gagelmann)
02/03 DFB-Pokal 1.R. 31.08.02 FCE vs. VfL 1:3 (6.500 Zuschauer, Schiedsrichter: Strampe)