VeilchenPower.de

3. Liga 2023/24

Spielbericht

27. Spieltag - Samstag, 24.02.2024 - 14:00

Jahn Regensburg - FC Erzgebirge Aue 0:0 (0:0)

Jahn Regensburg: Alexander Weidinger - Konrad Faber, Florian Ballas, Louis Breunig, Benedikt Saller - Andreas Geipl, Rasim Bulic, Jonas Bauer, Christian Viet, Dominik Kother - Noah Ganaus; Trainer: Joe Enochs

Eingewechselt: 72. Valdrin Mustafa für Jonas Bauer, 87. Elias Huth für Dominik Kother

Kader: Leon Cuk, Niclas Anspach, Alexander Bittroff, Tobias Eisenhuth, Jannik Graf, Bryan Hein, Christian Schmidt

FC Erzgebirge Aue: Martin Männel - Franco Schädlich, Anthony Barylla, Erik Majetschak, Kilian Jakob - Marco Schikora, Mirnes Pepic, Marvin Stefaniak, Borys Tashchy, Sean Seitz - Marcel Bär; Trainer: Pavel Dotchev

Eingewechselt: 66. Steffen Meuer für Sean Seitz, 84. Joshua Schwirten für Marcel Bär, 90+1. Ramzi Ferjani für Franco Schädlich

Kader: Louis Lord, Korbinian Burger, Tommy Stopp, Finn Hetzsch, William Kallenbach, Luc Elsner

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter: Felix Weller (Neunkirchen)
Assistenten: Fabian Porsch (Hamburg), Jonah Besong (Duisburg)
Vierter Offizieller: Jonas Krzyzanowski (Neuburg)

Zuschauer: 11671 im Jahnstadion

Gelbe Karte: Christian Viet, Andreas Geipl / Sean Seitz (5., gesperrt), Marvin Stefaniak (7.)

 
1 Männel
23 Barylla   13 Majetschak
      12 Schädlich   26 Jakob      
     
21 Schikora   10 Pepic
 34 Stefaniak    14 Tashchy               7 Seitz
     
15 Bär
     
     
 

News - Hinrundenspiel - Fotos vom Spiel

Spielbericht: Männel rettet spektakulär gegen den eigenen Mann: Regensburg und Aue trennen sich torlos
Der Spitzenreiter der 3. Liga muss weiter auf einen Sieg warten: Nach zuletzt zwei Niederlagen kam Jahn Regensburg gegen Erzgebirge Aue nicht über ein 0:0 hinaus. Entscheidende Figur war dabei FCE-Schlussmann Martin Männel, der seine Elf spektakulär vor einem Gegentreffer bewahrte. Endlich wieder die Souveränität der ersten Saisonhälfte zurückzubekommen, stand für den SSV Jahn Regensburg am 27. Drittliga-Spieltag auf dem Programm. Durch die überaus durchwachsene Bilanz (2S/1U/3N) zum Jahresanfang war der Vorsprung auf Relegationsplatz drei auf nur fünf Zähler zusammengeschrumpft. Um gegen Erzgebirge Aue nach zwei Niederlagen in Serie wieder Mut zu tanken, stellte Jahn-Trainer Joe Enochs seine Anfangsformation im Vergleich zur bitteren 3:6-Klatsche in Sandhausen auf einer Position um und brachte Startelfdebütant Bauer anstelle von Anspach (Bank). Sein Gegenüber Pavel Dotchev hatte nach dem 2:1-Derbysieg gegen Dresden ordentliche Personalsorgen zu lamentieren. Zur langen Verletztenliste gesellten sich die etatmäßigen Stammkräfte Danhof und Sijaric, die beide gelbgesperrt fehlten. Für sie durften Außenverteidiger Schädlich, der wie Bauer auf der Gegenseite ebenfalls erstmals von Beginn an in Liga drei auf dem Feld stand, sowie Flügelspieler Seitz starten.
Vom Anpfiff an zeigten sich beide Mannschaften auf dem Rasen des Jahnstadions hochmotiviert, beide investierten direkt viel in die Partie. Zu Beginn bestimmten so aber Zweikämpfe und Fouls das Spielgeschehen, Chancen ließen eine ganze Weile auf sich warten. Erstmals gefährlich wurde der Jahn bei einem Flankenball von Schienenspieler Faber in Spielminute 31, doch Ganaus setzte seinen Kopfball in die Arme von Männel (31.). Deutlich gefährlicher wurde es für den Schlussmann der Gäste nur eine Zeigerumdrehung später, allerdings durch seine Vorderleute. Barylla spielte einen hohen Rückpass, bei dem Erinnerungen an das kuriose Eigentor von Gladbachs Kramer im Jahr 2014 wachwurden. Männel im Aue-Tor reagierte allerdings großartig, indem er die Kugel per Flugkopfball über das eigene Tor lenkte und so den Rückstand für die Sachsen im allerletzten Moment gerade noch verhinderte (32.).
Auch der zweite Durchgang brauchte eine Anlaufphase, bevor sich erste Torchancen auf beiden Seiten ermöglichten. Bär machte den Anfang für die Gäste in der 68. Spielminute, nach einem weiten Schlag von Barylla nahm er die Kugel hochwertig herunter, doch sein Schuss strich knapp am rechten Pfosten vorbei (68.). Damit war allerdings ein spannendes Schlussdrittel eröffnet, beide Mannschaften wollten den Lucky Punch. Für Regensburg versuchte sich Bulic per Kopf nach einer Ecke, doch auch der Mittelfeldspieler verpasste das Tor um Zentimeter (74.). Auf der Gegenseite rutschte zwei Minuten später eine Stefaniak-Ecke zu Jakob am zweiten Pfosten durch, der die Kugel direkt aus der Luft nahm und Weidinger prüfte. Der Schlussmann, der sich zuvor mehrfach unsicher gezeigt hatte, reagierte allerdings glänzend und parierte den Aufsetzer des Verteidigers im Übergreifen (76.). Auch Regensburgs Ganaus durfte sich bei einem Standard noch einmal per Kopf versuchen, verpasste das Tor aber ebenfalls. In den Schlussminuten rannten beide Mannschaften zwar noch einmal an, zu zwingenden Abschlüssen kam es aber nicht mehr. Und so stand am Ende das leistungsgerechte 0:0, ein Remis der besseren Sorte. Der Jahn steht auch dank der Konkurrenz weiter mit drei Zählern Vorsprung an der Tabellenspitze, Aue ist Tabellenachter. Am nächsten Samstag ist Regensburg bei Kellerkind Mannheim gefordert (14 Uhr). Aue hat zeitgleich Preußen Münster zu Gast. (kicker)
weitere Spielberichte
FCE Homepage
SSV Homepage
MDR