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Landesliga Sachsen 2006/07

Spielbericht

5. Spieltag - Sonntag, 10.09.2006 - 15:00

Gelb-Weiß Görlitz - FC Erzgebirge Aue II 1:2 (0:1)

Gelb-Weiß Görlitz: Marco Pöschmann - Pavel Nyvlt, Mathias Nitsche, Sven Krönert - Thomas Schmuck, Frank Rittner, Tino Pietsch, Michael Münnich, Jan Housa - Tino Mauksch, Martin Havel; Trainer: Peter Berndt

Eingewechselt: 65. Stefan Kästner für Tino Mauksch, 73. Felix Grundmann für Pavel Nyvlt, 88. Martin Prochazka für Frank Rittner

FC Erzgebirge Aue II: Stephan Flauder - Marcel Andrä, Ronny Liebold, Pierre Le Beau - Stefan Mohr, Christian Siemund, Marcel Nolde, Tino Oechsner - Roy Blankenburg, Kevin Hampf, Tomas Klinka; Trainer: Rico Schmitt

Eingewechselt: 47. Denny Freund für Marcel Andrä, 83. Sylvio Schwitzky für Roy Blankenburg, 87. Sebastian Frenzel für Denny Freund

Tore: 0:1 Kevin Hampf (20.); 0:2 Roy Blankenburg (46.); 1:2 Frank Rittner (Foulelfmeter, 75.)

Schiedsrichter: Marek Nixdorf (Dresden)
Assistenten: Gunnar Stary, Ralf Heinz

Zuschauer: 420 in der Sportstätte Junge Welt

Gelbe Karte: Sven Krönert, Mathias Nitsche, Michael Münnich, Tino Pietsch, Tino Mauksch, Felix Grundmann / Stephan Flauder (2.), Marcel Nolde, Marcel Andrä

Gelb/Rote Karte: - / Pierre Le Beau (75., wiederholtes Foulspiel)

Vergebene Elfmeter: Jan Housa (Foulelfmeter, 65., Jan Hosa schießt Foulelfmeter an die Latte) / Kevin Hampf (Foulelfmeter, 75., gehalten von Marco Pöschmann)

Spielbericht:
Das die Gäste nicht ohne Grund als Tabellenführer nach Niederschlesien kamen, bewiesen sie während der gesamten 90 Spielminuten. Beim NFV machte man sich schon Hoffnung auf ein Remis. Denn in der letzten Saison gelang unserer Mannschaft in den beiden Spielen gegen Aue jeweils eine Punkteteilung. Der NFV wollte die Gäste aus einer sicheren Abwehr heraus in Schach halten. Beide Teams begannen vorsichtig. In der 10. Minute strich ein Schuß vom wieder quirligen Münnich am langen Pfosten des Gästetores vorbei. In der 18. Minute schloß Housa eine schöne NFV Kombination mit einem Distanzschuss ab. Etwas überraschend erzielten die Gäste das 0:1 in der 20. Minute. Kevin Hampf konnte ohne Bedrängnis den Ball annehmen und dann vollenden. Allerdings roch es bei diesem Tor stark nach Abseits! Unsere Mannschaft hielt weiter gut mit und lies die Gäste nicht in das Spiel kommen. In der 35. Minute wurde Havel im Gästestrafraum klar von den Beinen geholt. Schiri Nixdorf entschied auf Schwalbe von Havel!! Die Gäste im Vorwärtsgang stehts gefährlich hatten kurz vor der Halbzeit die große Chance zum 0:2. Blankenburg verzog knapp. Mehr Turbulenzen gab es in der zweiten Hälfte. Die Gäste erzielten schnell die 2:0 Führung. Nach einem Fehler in der NFV Hintermannschaft, war Roy Blankenburg in der 47. Minute der Torschütze. In der 53. Minute verhinderte Marco Pöschmann im NFV Tor mit einer tollen Parade gegen Nolde das 0:3. Vorbildlich die Einstellung unserer Mannschaft. Jeder kämpfte weiter, niemand ließ sich hängen. Und so bekam der Gästekeeper Flauder jetzt doch öfter mal Arbeit. Ansonsten sorgte Stefan Flauder mit unnötigem Zeitspiel, diversen und unnötigen Showeinlagen für Unbehagen beim NFV Anhang. In der 61. Minute witterte man im NFV Lager Morgenluft. Nach einem Foul im Gästestrafraum zeigte Schiri Nixdorf sofort auf den Punkt. Wie es aussah herrschte bei unserem Team etwas Ratlosigkeit wer den Strafstoß ausführen soll. Housa schnappte sich die Kugel. Zwar verlud er den Gästekeeper, doch traf er trotzdem nur die Querlatte des Gästetores. Eine große Chance war vertan. Aber auch die Gäste ihrerseits machten es nicht besser als sie einen Strafstoß bekamen (74.). Den lässig und überheblich ausgeführten Strafstoß von Hampf parierte Pöschmann sicher! Aber damit nicht genug. Nur zwei Minuten später zeigte Nixdorf erneut auf Elfmeter. Dieses mal war der NFV wieder dran. Schmuck lief in den Gästestrafraum und wurde von le Beau von den Beinen geholt. Da der Auer Spieler schon die Gelbe Karte im Spielverlauf gesehen hatte, zeigte ihm der Schiri Gelb-Rot. Dieses mal legte sich Frank Rittner den Ball zurecht. Eiskalt verlud er den Gästetorwart und plötzlich stand es nur noch 1:2. Jetzt war alles möglich. Unsere Mannschaft berannte das Gästetor. Die Gäste waren in höchster Bedrängnis und gerieten jetzt ein ums andere Mal ins Schwimmen. Weg war die Souveränität der Erzgebirgler! Am Ende reichte es dann für Aue zum Sieg, was nach dem Spielverlauf schon in Ordnung geht. Unsere Mannschaft setzte den Spitzenreiter zu spät unter Druck! Durch die Niederlage verliert der NFV etwas den Anschluß an das obere Mittelfeld. (nfv09)