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Landesliga Sachsen 2006/07

Spielbericht

16. Spieltag - Samstag, 10.03.2007 - 14:00

FC Erzgebirge Aue II - Dynamo Dresden II 0:0 (0:0)

FC Erzgebirge Aue II: Stephan Flauder - Tim Zwingenberger, Ronny Liebold, Pierre Le Beau - Sebastian Seifert, Christian Siemund, Mitja Schäfer, Tino Oechsner - Daniel Rupf, Kevin Hampf, Ersin Demir; Trainer: Rico Schmitt

Eingewechselt: 46. Marcel Nolde für Sebastian Seifert, 64. Kai Enold für Ersin Demir, 76. Sylvio Schwitzky für Daniel Rupf

Dynamo Dresden II: Darko Horvat - Ronny Surma, Carsten Oppitz, Philipp Schikora, Toni Leutert, Sepp Kunze - Tuan Anh Ngo, Steffen Dörner, Michael John - Pierre Nebes, Stefan Kutschke; Trainer: Jan Seifert

Eingewechselt: 66. Raimund Linkert für Michael John, 76. Emmanuel Okuma für Sepp Kunze, 82. Philipp Grätz für Stefan Kutschke

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter: Dirk Engelmann (Pegau)
Assistenten: Marcus Stumpf, Lutz Herwig

Zuschauer: 280 im Erzgebirgsstadion

Spielbericht:
Die zweiten Mannschaften des FCE und von Dynamo Dresden haben sich am Sonnabend mit einem aus Auer Sicht enttäuschenden 0:0 getrennt. Enttäuschend nicht nur wegen des Ergebnisses, sondern vor allem wegen der katastrophalen Leistung. Die Reserve knüpfte quasi nahtlos an den blamablen Auftritt der Ersten in Braunschweig an. Immerhin liefen mit Mitja Schäfer, Ersin Demir, Kevin Hampf und Daniel Rupf vier Profis im Erzgebirgsstadion auf. Doch was sie und die anderen Kicker den immerhin 300 erwartungsvollen Zuschauern boten, war eine Zumutung. "Ganz klar, wir können mehr. Wir wollten mit einem Sieg weiter das Kopf-an-Kopf-Rennen mit Markranstädt offen halten. Das ist uns leider nicht gelungen, weil einiges nicht passte. Bisher haben die Einsätze der Profis uns immer etwas gebracht. Heute nicht", ärgerte sich Aues Trainer Rico Schmitt. Hatten sich Veilchen in der ersten Halbzeit noch die eine oder andere Chance erarbeitet, so war nach der Pause der Faden ganz weg. Laufbereitschaft, Abstimmung und Ideen fehlten völlig. "Hinten standen wir gut. Aber vorn passierte nichts", sagte Defensivmann Pierre le Beau. Hampf, der seiner Form seit Monaten hinterher läuft, wirkte zumindest bemüht, geriet aber ständig ins Abseits. Demir war ein Totalausfall. Wie er den Ball in der 16. Minute freistehend per Kopf nicht im Dresdner Tor unterbringen konnte, wird sein Geheimnis bleiben. Auch der in der Winterpause von Sachsen Leipzig gekommene Sebastian Seifert brachte auf der rechten Außenbahn nichts auf die Reihe, so dass Schmitt ihn zur Pause herausnahm. Die Gäste waren als Tabellenvierter mit dem Punkt zufrieden, können sie doch ohnehin nicht mehr in den Aufstiegskampf eingreifen. Beim Auslaufen der Auer, nur wenige Minuten nach dem Spiel, war der desolate Auftritt scheinbar vergessen. Da wurde bereits wieder munter geflachst und gelacht. Auch das sagt viel über das Team aus. (fp)
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