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FC Erzgebirge Aue - SC Freiburg II 'Veilchen in 2023 weiterhin ungeschlagen'

0:0 in einem sehr intensivem Spiel - und darüber hinaus.
0:0 in einem sehr intensivem Spiel - und darüber hinaus.
Zwar ist die Serie von drei Drittligasiegen der Veilchen gerissen, dennoch besteht die der vier ungeschlagenen Begegnungen mit dem torlosen Unentschieden gegen die Zweitvertretung des SC Freiburg fort. Mehr war nach 90 Minuten auch nicht drin für den FCE. Spielerisch ganz auf einer anderen Wellenlänge wusste der Gast aus dem Breisgau wie im Hinspiel zu überzeugen, kam aber gestern Nachmittag selbst kaum zu klaren Möglichkeiten. So standen die Defensivarbeiten im Vordergrund, was für die 6.019 fröstelnden Zuschauer im Erzgebirgsstadion sicherlich kein Leckerbissen war. Entsprechend fiel auch das Endergebnis mit einer Null auf beiden Seiten aus. Doch wer weiß, für was der eine Zähler am Ende gut sein wird. Aktuell bleibt es für Aue bei Rang 14. Gegen die drittbeste Abwehr der Liga muss man(n) zuweilen auch mal mit weniger zufrieden sein, selbst wenn man sich insgeheim mehr ausgerechnet hatte. Die etwas verdrossenen Gesichter der lila-weißen Akteure nach Abpfiff der Partie sprachen jedenfalls Bände. Aber “es gibt keinen Grund, schlechte Laune zu haben. Das Ergebnis war zwar nicht so, wie wir das erhofft hatten und der eine Punkt ist für uns zu Hause eigentlich zu wenig. Doch wir nehmen ihn nach diesem intensiven und taktischem Spiel gerne mit”, wusste Pavel Dotchev das Auftreten seiner Mannen positiv einzuschätzen: “Ich habe die Mannschaft gelobt, die Leistung war top - das ist das, was zählt.” Punkt.

“Freiburg ist frech, selbstbewusst und damit sehr gefährlich”, warnte Aues Trainer vor der spielerischen Klasse des Bundesliga-Nachwuchses. Gefährlich blieb es zum Glück lediglich im Ansatz, ansonsten sah man einen intensiven, leidenschaftlichen Schlagabtausch zwischen den beiden Strafräumen. Was nicht zuletzt daran lag, dass hüben wie drüben kompakt verteidigt und die Räume zugestellt wurden. Rutschte ein Ball doch mal durch, waren die hellwachen Keeper zur Stelle. Für einen Auer Überraschungssieg war demzufolge nur eine Szene erwähnenswert: Antonio Jonjic ließ seinen Bewacher Schmidt auf der linken Seite mit einer Pirouette mächtig alt aussehen, spritzte noch bis zur Grundlinie, um am kurzen Pfosten den einlaufenden Omar Sijaric zu bedienen. Doch ärgerlicherweise setzte er die beste Chance aus fünf Metern neben das Freiburger Tor (58.).

So blieb es bei einer durchaus gerechten, torlosen Punkteteilung, mit der Erzgebirge Aue darüber hinaus zum zweiten Mal nacheinander ohne Gegentreffer blieb. Die Handschrift von Pavel Dotchev ist mehr und mehr erkennbar. Auch greifen die Mechanismen immer besser, was nicht zuletzt durch die minimalistischen Startelf-Rotationen beeinflusst wird. Mit je nur einer Veränderung (Paul-Philipp Besong im Wechsel mit Marvin Stefaniak) in den letzten drei Partien unter Pavel Dotchev blieb die Stammelf zusammen. Dass es hingegen bei einem Bundesliga-Anschlusskader komplett anders läuft, zeigt das eingesetzte Spielermaterial des SC. Dreißig verschiedene Akteure standen alleine bei den zwei Partien gegen Aue auf den Spielberichtsbögen. Beachtlich - trotz alledem war da generell keine Laufkundschaft dabei. Erst vier Niederlagen untermauern den starken Auftritt der Freiburger Youngster, wodurch die beiden Unentschieden dann aus Auer Sicht doch in einem anderen, positiven Licht erscheinen.

Spielbericht
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