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Crowdfunding-Aktion bringt 227.166 Euro ein

Vorzeitige Bescherung für das Erzgebirgsstadion: 227.166 Euro wurden durch die Eigen-Vermarktung des traditionellen Namens gesammelt.
Vorzeitige Bescherung für das Erzgebirgsstadion: 227.166 Euro wurden durch die Eigen-Vermarktung des traditionellen Namens gesammelt.
Auch wenn das ehrgeizige Ziel von 250.000 Euro nicht ganz erreicht wurde, so war erste Crowdfunding-Aktion des FCE zum Erhalt der Marke ‘Erzgebirgsstadion’ für die Urheber ein beachtenswerter Erfolg. Innerhalb von nur neun Wochen gingen neben den 217.620 Euro auf der Crowdfunding-Plattform 99 Funken zusätzlich beim Förderkreis des FC Erzgebirge e.V. nochmal 9546,46 Euro für den Erhalt des Stadionnamens ein. “Wir sind dem Erzgebirge, der gesamten Region, jedem einzelnen Spender zutiefst dankbar”, resümiert Vorstandsmitglied Robert Scholz stellvertretend für alle Gremien-Kollegen. Man dürfe nicht unberücksichtigt lassen, dass auf Fans, Mitglieder und Sponsoren bei der Aufarbeitung finanzieller Dysbalancen im vergangenen halben Jahr einiges an Mehrbelastung zugekommen sei. Von der notwendigen Anhebung der Eintrittspreise vor Saisonbeginn über die Anpassung der Mitgliedsbeiträge bis zur Crowdfunding-Maßnahme hätten viele Sympathisanten des FC Erzgebirge Aue im wahrsten Sinne des Wortes ihr ‘letztes Hemd’ gegeben für den Verein. Allein in der letzten Woche der Kampagne sind nochmal 50.000 Euro dazu gekommen. Insgesamt stehen 1.854 Spenden von 1.669 verschiedenen Unterstützer in der Übersicht auf der Crowdfunding-Plattform. Angefangen hat alles am 29.09.2023 um 07:47 Uhr und der letzte Spendeneingang wurde neun Minuten vor Beendigung der Aktion registriert.

Gefehlt hat schlussendlich ein Betrag von 22.824 Euro, der bis Jahresende 2023 aber durchaus noch schrumpfen kann. Denn auch nach Abschluss der Kampagne besteht weiterhin die Möglichkeit unter dem Verwendungszweck ‘Spende’ auf das Konto mit der IBAN DE17 8705 4000 0725 0816 51 Geldbeträge einzuzahlen. Der Förderkreis stellt auf Wunsch entsprechende Quittungen aus. “Die große Bereitschaft wissen wir sehr zu schätzen in ohnehin schwierigen Zeiten”, so Robert Scholz. Der Erlös aus der Sicherung des Stadionnamens für zunächst ein weiteres Jahr sei durchaus marktüblich und deshalb ein messbarer Erfolg. Die Menschen im Erzgebirge haben dabei geholfen, ein Stück Identität zu wahren und große Anstrengungen dafür in Kauf genommen. Der FCE hat sich einmal mehr selbst geholfen, statt auf andere zu hoffen oder mit dem Finger zu zeigen. Am 20. Januar 2024 wird es folgerichtig auch eine Dankensveranstaltung für alle Spenderinnen und Spender geben.

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