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2. Bundesliga 2004/05

Spielbericht

21. Spieltag - Sonntag, 13.02.2005 - 15:00

LR Ahlen - FC Erzgebirge Aue 1:2 (0:0)

LR Ahlen: Bernd Meier, Petar Djenic, Gledson, Andrei Frascarelli, Dominique Ndjeng, Jens Langeneke, Daniel Felgenhauer, Mitja Schäfer, Paulinho, Daniel Thioune, Stanko Svitlica; Trainer: Ingo Peter

Eingewechselt: 46. Musamestre Bamba für Mitja Schäfer, 61. Cyrille Bella für Paulinho, 61. Vladimir Jugovic für Jens Langeneke

Kader: Michael Ratajcak, Stefan Fengler, Sladjan Asanin, Damir Pekic

FC Erzgebirge Aue: Tomasz Bobel - Tomasz Kos, Jörg Emmerich, René Trehkopf - Frank Berger, Matthias Heidrich, Marco Kurth, Rüdiger Rehm - Skerdilaid Curri, Andrzej Juskowiak, Ersin Demir; Trainer: Gerd Schädlich

Eingewechselt: 50. Uwe Ehlers für Rüdiger Rehm, 70. Sebastian Helbig für Ersin Demir

Kader: Russi Petkov, Hendrik Liebers, Gregor Berger, Maik Kunze

Tore: 0:1 Tomasz Kos (Rechtsschuß, 56.); 1:1 Daniel Felgenhauer (Kopfball, 75. / Stanko Svitlica); 1:2 Gledson (Eigentor, 88.)

Schiedsrichter: Christian Dingert (Thallichtenberg)

Zuschauer: 3831 im Wersestadion

Gelbe Karte: Andrei Frascarelli, Jens Langeneke (2.) / Marco Kurth (4.), Ersin Demir (3.), Tomasz Kos (5., gesperrt)

 
 
     
   
     
     
     
     
     
     
     
 

Vorbericht - Hinrundenspiel - Fotos vom Spiel

Spielbericht: Mit einem 1:2 gewannen unsere Veilchen die Partie gegen den LR Ahlen. Wobei Aue nur ein Tor schoss und dennoch als Sieger vom Platz ging. Das Geschenk in Form von 3 Punkten lieferte der Ahlenkeeper Meier rechtzeitig vor Spielende höchstpersönlich ab.
Zur ersten Halbzeit gabs aber nichts Erwähnenswertes. Ein Fehlpassfestival vom Feisten. Nach 15 Minuten noch keine einziger Schuss aufs Tor. Mehr als Warmlaufen war hier nicht zu sehen. Wobei man annehmen sollte, dass nach dem 2:1 Erfolg gegen Greuther Fürth auch Auswärts mehr Schwung in der Mannschaft aufkommen müsste, aber Pustekuchen. "Mit Fußball hat das nichts zu tun" sagte Gerd nach dem Spiel. Den einzigsten Aufreger gabs in der 39. Minute, als Curri im Strafraum gefoult wurde. Der Pfiff von Schiedsrichter Dingert blieb aber aus. Die Erlösung für die 3.813 Zuschauer, davon 500 mitgereiste Auefans gabs erstmal durch den Pausentee. Es konnte nur besser werden.
Gleich zu Beginn der 2. Hälfte Riesenchance für Ahlen. Nachdem der für Schäfer neu ins Spiel gekommene Musemestre Bamba Rehm stehen lies und Svitlica bediente, stand Bobel goldrichtig, denn Svitlica schoss freistehend aus 11 m genau in die Arme von unserem Keeper. Dies war wie ein Weckruf für Aue. Ehlers, der für Rehm eingewechselt wurde, erkämpfte sich den Ball, spielte auf Emmerich, der weiter auf Juskowiak und Curri setzte den abgefälschten Ball an den Pfosten. Die darauf folgende Ecke von Kurth landete nach Umwegen vor Verteidiger Kos, der ganz locker mit der Innenseite ins Dreiangel einschob. 1:0 für unsere Wismut. Ahlens Trainer Ingo Peter versuchte nun alles und wechselte gleich doppelt. Aue hielt weiter kämpferisch dagegen. In der 75. Minute ist es aber doch passiert. Der erste gelungene Spielzug bescherte Ahlen den Ausgleich: Jugovic mit klugen Pass auf Svitlica, der bediente Felgenhauer, welcher ohne Gegenwehr einköpfen konnte. Zuvor hätte Trehkopf mit einem Freistoßtor aus 25m Entfernung alles klar machen können, ging aber knapp am Kasten vorbei. Beide Mannschaften verfielen, wie den in Halbzeit 1 praktizierten Winterschlaf und waren mit dem Remis zufrieden. Aber es gab ja noch einen gewissen Meier. Der nach einem Kuller-Rückpass von Gledson in der 89. Minute, aufgrund eines Platzfehlers unter den Ball schlug und dieser ganz langsam ins Tor rollte. Wahnsinn, was für ein Ding. Keiner hatte mehr mit einem Sieg für unsere Wismut gerechnet und dann sowas.
Man kann dies auch als ausgleichende Gerechtigkeit werten. Denn beim letzten Besuch im Wersestadion kassierten wir in der 92. Minute durch das einzigste Tor in dieser Partie eine Niederlage. Damals waren auch rund 3800 Zuschauer vor Ort. Welch seltsame Übereinstimmung. Somit beendet der FCE die lange Durststrecke bei den Auswärtsspielen, denn die letzten 3 Punkte holten unsere Veilchen am 15. Oktober 2004 in Erfurt. Somit wurde es auch mal wieder Zeit auf fremden Gefilden zu punkten. (arn)