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FC Erzgebirge Aue: Tomasz Bobel - Uwe Ehlers, Jörg Emmerich, René Trehkopf - Frank Berger, Matthias Heidrich, Marco Kurth, Rüdiger Rehm - Skerdilaid Curri, Andrzej Juskowiak, Ersin Demir; Trainer: Gerd Schädlich
Eingewechselt: 46. Sebastian Helbig für Ersin Demir, 90. Maik Kunze für Skerdilaid Curri
Kader: Jörg Hahnel, Holger Hasse, Hendrik Liebers, Sven Günther, Gregor Berger
SpVgg Unterhaching: Phillip Heerwagen, Bruno Custos, Necat Aygün, Darlington Omodiagbe, Rajko Tavcar, Barbaros Barut, Miroslav Stevic, Charles Akonnor, Carsten Sträßer, Marcel Schied, Francisco Copado; Trainer: Andreas Brehme
Eingewechselt: 65. Robert Lechleiter für Marcel Schied, 78. Thomas Sobotzik für Charles Akonnor, 83. Matthias Zimmermann für Barbaros Barut
Kader: Ermin Hasic, Ralf Bucher, Norman Loose, Matthias Lust
Tore: 1:0 Sebastian Helbig (Kopfball, 59. / Marco Kurth)
Schiedsrichter: Guido Winkmann (Kerken)
Zuschauer: 10150 im Erzgebirgsstadion
Gelbe Karte: Jörg Emmerich (3.), Matthias Heidrich (4.), Sebastian Helbig (5., gesperrt) / Barbaros Barut (2.)
Vergebener Elfmeter: - / Francisco Copado (Foulelfmeter, 89., gehalten von Tomasz Bobel)
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Vorbericht - Hinrundenspiel - Fotos vom Spiel
Spielbericht: Gegen die SpVgg Unterhaching hat der FC Erzgebirge Aue gestern etwas glücklich aber nicht unverdient mit 1:0 gewonnen. Tomasz Bobel hielt in der 89. Minute den Sieg fest, als er Copados Elfmeter abwehren konnte. Sebastian Helbig hatte zuvor mit einem schönen Kopfball den entscheidenden Treffer erzielt.
Fanbeauftragter Thomas Uebel hatte schon zur Pause ein gutes Gefühl: "Ich habe eigentlich unentschieden getippt, aber mit etwas Glück machst du hier das 1:0. Aber du musst hinten gegen Haching erst mal stehen."
Ähnlich wie in Ahlen gab es über die erste Hälfte kaum etwas zu berichten. Bis auf einige mehr oder weniger harmlose Schüsse hatten die Torhüter nichts zu halten. Nur bei Stevics Freistoß aus 20 Metern (25.) musste sich Bobel einmal "lang" machen. Wie zufrieden Gerd Schädlich mit dem Spiel seiner Elf war, machte er dadurch deutlich, als er Helbig schon nach 28 Minuten zum Warmmachen schickte. "Ich hätte heute alle Stürmer auswechseln können, sagte der Coach nach dem Spiel. Demir erwischte es schließlich zur Pause. Er musste für Helbig Platz machen. Ein Glücksgriff: mit Helbig kam wesentlich mehr Druck ins Auer Spiel.
Schon kurz nach dem Wiederanpfiff attackierte Helbig Abwehrspieler Custos, so dass dieser den Auer Stürmer anschoss. Der Abpraller ging knapp neben das leere Hachinger Tor. In der 59. Minute klappte es besser: Kurths Ecke köpfte Helbig zur Führung ein, weil er zwischen den Abwehrrecken am höchsten sprang. Danach blieb Aue offensiv, was dem Spiel hüben wie drüben Chancen bescherte. Die 10.200 Zuschauer dankten es mit Laolawellen. Allerdings hatte Aue Glück, als Aygüns wuchtiger Kopfball (64.) am Tor vorbei ging. Dass Copado in der 71. Minute nicht traf, hatte der FCE seinem Keeper Bobel zu verdanken, der großartig gegen den frei vor ihm auftauchenden Angreifer parierte. Rehm wehrte den Nachschuss ab.
Als die Zuschauer bereits den Sieg feierten, zeigte Schiri Winkmann auf den Punkt. Ehlers - in seinem ersten Spiel von Beginn an eine Bereicherung mit klugen Pässen im Spielaufbau - hatte Lechleiter touchiert, der dankbar fiel. Copado erhielt seine zweite Chance für sein obligatorisches Tor, doch Bobel lenkte den an sich guten Schuss mit einer Klasseparade um den Pfosten. Danach passierte nichts mehr.
"Bobel hat in den zwei entscheidenden Situationen seinen Fehler von vor zwei Wochen wieder gut gemacht. Ich freue mich für ihn!" lobte Gerd Schädlich den entscheidenden Mann. Allerdings muss man der gesamten Mannschaft ein Kompliment machen für die Steigerung in der zweiten Hälfte und kompromisslose, solide Abwehrarbeit, die nur wenige Hachinger Chancen zuließ. (fm) |
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