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FC Erzgebirge Aue: Tomasz Bobel - Uwe Ehlers, Tomasz Kos, Jörg Emmerich, René Trehkopf - Matthias Heidrich, Tzvetomir Tchipev, Rüdiger Rehm - Skerdilaid Curri, Andrzej Juskowiak, Sebastian Helbig; Trainer: Gerd Schädlich
Eingewechselt: 66. Hendrik Liebers für Rüdiger Rehm, 72. Ersin Demir für Sebastian Helbig, 90+1. Marco Kurth für Tzvetomir Tchipev
Kader: Jörg Hahnel, Holger Hasse, Frank Berger, Khvicha Shubitidze
Energie Cottbus: Tomislav Piplica, Benjamin Schöckel, Martin Hysky, Daniel Gunkel, Zsolt Löw, Timo Rost, Adebowale Ogungbure, Youssef Mokhtari, Lars Jungnickel, Kenan Sahin, Adrian Iordache; Trainer: Petrik Sander
Eingewechselt: 46. Norbert Meszaros für Lars Jungnickel, 68. Steffen Baumgart für Adebowale Ogungbure, 76. Zoltan Szelesi für Daniel Gunkel
Kader: Andre Thoms, Sebastian Schuppan, Rayk Schröder, Björn Brunnemann
Tore: 1:0 Skerdilaid Curri (15. / Andrzej Juskowiak); 2:0 Sebastian Helbig (19. / Andrzej Juskowiak)
Schiedsrichter: Michael Kempter (Sauldorf)
Zuschauer: 15000 (ausverkauft) im Erzgebirgsstadion
Gelbe Karte: Andrzej Juskowiak (2.), Sebastian Helbig (8.) / Tomislav Piplica, Benjamin Schöckel, Adrian Iordache, Daniel Gunkel (2.), Youssef Mokhtari, Kenan Sahin, Steffen Baumgart
Besondere Vorkommnisse: Cottbus-Trainer Petrik Sander wurde kurz vor dem Schlusspfiff von einem Feuerwerkskörper, der offensichtlich von außerhalb des Stadions gezündet wurde, getroffen und musste verletzt abtransportiert werden.
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Vorbericht - Hinrundenspiel - Fotos vom Spiel
Spielbericht: Der FC Erzgebirge Aue hat heute mit dem 2:0 gegen Energie Cottbus ein weiteres Ostderby für sich entschieden. In einem Spiel, dass die Gäste fast ständig dominierten, ohne zu ernsthaften Chancen zu kommen, machte der FCE zeitig alles klar. Im Stile eines Aufstiegsaspiranten erzielten die Gastgeber ihre Tore. Bereits in der 15. Spielminute sorgte Aues Stürmer Curri für das 1:0, als er nach einem Doppelpass mit Juskowioak per "Scherenschlag" aus halblinks unhaltbar für Piplica verwandelte. Bereits fünf Minuten später machte der FCE wie aus heiterem Himmel das 2:0: Juskowiak bediente Helbig mit einer weiteren Klassevorlage - er legte per Kopf Helbig den Ball in den Lauf - und der schob den Ball an Piplica vorbei ins rechte Eck.
Insgesamt zogen sich die Gastgeber danach zu sehr zurück, so dass beide Torhüter bis zum Ende des Spiels nix mehr zu tun hatten. Einzig unschön war in einem bis dahin fairen Derby die Feuerwerksaktion von außerhalb des Stadions, die den Sieg des FCE in Frage stellte. "Es brennt minutenlang ein Feuer im Gästefanblock, und die Polizei greift nicht ein", rügte Gerd Schädlich das Verhalten der Polizei in einem Hochsicherheitsspiel, das am Ende wegen "Silvestereinlagen" vorzeitig beendet zu werden drohte. In der 87. Spielminute explodierte ein Feuerwerkskörper, der von außerhalb des Stadions abgefeuert wurde, in der Nähe des Gästetrainers Sander. Der wurde daraufhin in eine Klinik gebracht.
"Es ist das erste mal, das wir eine Pressekonferenz ohne Teilnahme der Gäste machen", hieß es daraufhin von seiten des FCE. Wegen solcher Idioten, die nach Aussage eines gutinformierten Fans "aus der neutralen Zone" stammen, dürfte der "Dreier" aber erst nach Richterspruch sicher sein.
Cottbus hat sofort nach dem Spiel Widerspruch eingelegt. "Ob das Spiel ein 22-jähriger Schiri pfeiffen muss mit vielen sinnlosen Pfiffen" fragte am Ende Gerd Schädlich." Der Coach war jedoch genau so wie Präsident Uwe Leonhardt in erster Linie erbost über die sinnlose Böllerei. "Die Stimmung ist am Boden, es kotzt uns alle an. Die Gewalt ist verdeckt passiert. Man sollte einmarschieren, sobald was brennt. Aber die Gewalt ging von den Cottbus-Fans aus!", sagte ein ansonsten ziemlich sprachloser Aue-Präsident Leonhardt. (fm) |
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