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FC Erzgebirge Aue: Tomasz Bobel - Tomasz Kos, Jörg Emmerich, René Trehkopf - Florian Heller, Richard Dostalek, Hendrik Liebers, Daniel Jungwirth - Ersin Demir, Andrzej Juskowiak, Sebastian Helbig; Trainer: Gerd Schädlich
Eingewechselt: 59. Tomas Klinka für Sebastian Helbig, 73. Kevin Hampf für Ersin Demir, 73. Vitus Nagorny für Andrzej Juskowiak
Kader: Jörg Hahnel, Norman Loose, Uwe Ehlers, Marco Kurth
Karlsruher SC: Markus Miller, Mario Eggimann, Thomas Kies, Martin Stoll, Christian Eichner, Timo Staffeldt, Godfried Aduobe, Danny Schwarz, Jan Männer, Ioannis Masmanidis, Edmond Kapllani; Trainer: Edmund Becker
Eingewechselt: 69. Christian Hassa für Timo Staffeldt, 77. Sebastian Freis für Jan Männer, 80. Carsten Rothenbach für Godfried Aduobe
Kader: Martin Fischer, Christian Kritzer, Giovanni Federico, Sean Dundee
Tore: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Michael Sahler (Mutterstadt)
Zuschauer: 12000 im Erzgebirgsstadion
Gelbe Karte: Jörg Emmerich, René Trehkopf, Sebastian Helbig (2.) / Mario Eggimann, Jan Männer, Christian Eichner
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Vorbericht - Rückrundenspiel - Fotos vom Spiel
Spielbericht: Nach vier Spielen stehen nun fünf Punkte auf dem Konto der Veilchen. Dabei freute man sich auf den "Lieblingsgegner" Karlsruher SC, denn in der bisherigen Bilanz des Aufeinandertreffens ist Aue immer als Sieger vom Platz gegangen. Dieses Mal reichte es in einem schwachen Spiel von beiden Seiten nur zu einem 0:0 Unentscheiden. Tomasz Kos war in die Abwehrkette zurückgekehrt und sollte Aue helfen, dass die Null auch mal hinten stehen bleibt.
Der KSC spielte komplett in Schwarz und Aue wie gewohnt in Lila-Weiß. Die Stimmung war anfangs recht gut im Oval und auf dem Platz suchten beide Teams Halt auf dem rutschigen Rasen zu finden. Nach 10 Minuten Abtasten bekam René Trehkopf mit einem Freistoß die erste Chance für Aue. Die Veilchen versuchten auch weiterhin dem Spiel ein wenig Schwung beizubringen, aber da der KSC um den Strafraum einen Riegel aufgestellt hatte und nur das Nötigste tat, kam nicht so richtig Fahrt auf.
Andrzej Juskowiak setzte sich nach 20 Minuten gegen zwei Gegenspieler durch und knallte das Leder aus gut 20m aufs Gästetor. Miller klärte diesen Ball zur Ecke, welche dann von Sebastian Helbig knapp am Kasten vorbei geköpft wurde. Aue mit mehr Spielanteilen und hätte auch nach Renè Trehkopfs Freistoß aus 30m Entfernung in Führung gehen können, doch der Ball verfehlte das Tor um Zentimeter.
Der KSC macht mit dem Versteckspiel weiter und stand mit allen Mannen tief hinten drin. Die Veilchen fanden gegen den Abwehrbolzen nicht das richtige Mittel, aber wenn sich eine Torchance ergab, ließen die Vollstreckerqualitäten unserer Stürmer auf sich warten. So vergaben Ersin Demir (30.) und Richard Dostalek (34.) aus aussichtsreicher Position. Vor der Pause wäre die deutliche Feldüberlegenheit belohnt worden, doch der Volleyschuss von Sebastian Helbig knallte nur an den Außenpfosten. Somit gings mit der Nullnummer in die Pause.
Nach dem Wechsel dasselbe Bild, nur bei Standards wurde es gefährlich. Der Karlsruher SC blieb weiterhin mit seiner Mauertaktik erfolgreich, obwohl es in der 54.Minute den Veilchen fast gelungen wäre, das erlösende 1:0 zu machen. Ersin Demir stand plötzlich allein vor Gästekeeper Miller, aber anstatt zum freistehenden und besser positionierten Andrzej Juskowiak zu passen, scheiterte Ersin kläglich. Da muss mehr draus gemacht werden. Aue drängte weiter auf die Führung. Aber auch Richard Dostalek scheiterte in der 55.Minute mit einem 25-m- Freistoß an Miller.
Der KSC bemüht mit gefährlichem Kontern, aber Bobel blieb weiterhin ungeschlagen. Gerd Schädlich brachte mit Tomas Klinka frischen Wind ins Auer Offensivspiel, aber wenn man 100% Chancen auslässt, kann sich so was noch rächen. Die Auer Bemühungen gingen weiter und es wurde immer knapper. Nach einer Ecke köpfte Richard Dostalek aufs Tor und Eggimann klärte auf der Linie in allerhöchster Not. Nach 79 Minuten setzte Gerd Schädlich alles auf eine Karte und bot mit zwei frischen Angreifern (Nagorny für Juskowiak und Hampf für Demir) das letzte Mittel gegen die doppelte Viererabwehrkette.
Aber nun ging gar nichts mehr, weder bei Aue noch beim KSC. Der letzte Wille zum Siegen scheint nicht mehr zu kommen. Und wie harmlos unser Sturm war, sah man an Vitus Nagorny. Nach Richard Dostaleks Zuckerpass auf Nagorny, brauchte er einfach zu lange, um den Abschluss zu finden. Die Kraft scheint raus zu sein und man war selbst Schuld, dass keine drei Punkte eingefahren wurden.
Einziger Wehrmutstropfen, die Null stand auch mal bei den Gegentoren. Aber die Abwehr um Jörg Emmerich zeigte wenig Souveränität und man konnte froh sein, dass sich der KSC so defensiv ausgerichtet hatte. Gerd Schädlich sagte nach dem Spiel: "Wir haben heute zwei Punkte verloren. Wenn man solche Chancen wie Demir, Helbig und vor allem Nagorny nicht nutzt, kann man nicht gewinnen. Wir hatten heute nicht die individuelle Klasse, um dieses Spiel zu gewinnen." (arn) |
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