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FC Erzgebirge Aue: Tomasz Bobel - Norman Loose, Tomasz Kos, Jörg Emmerich, René Trehkopf - Marco Kurth, Richard Dostalek, Christian Mikolajczak - Tomas Klinka, Andrzej Juskowiak, Ersin Demir; Trainer: Gerd Schädlich
Eingewechselt: 46. Sven Günther für Norman Loose, 58. Skerdilaid Curri für Ersin Demir, 77. Hendrik Liebers für Christian Mikolajczak
Kader: Jörg Hahnel, Tzvetomir Tchipev, Vitus Nagorny, Sebastian Helbig
Kickers Offenbach: Sead Ramovic, Alf Mintzel, Ole Budtz, Markus Happe, Rüdiger Rehm, Oualid Mokhtari, Stefan Sieger, Thomas Wörle, Ramazan Yildirim, Suat Türker, Regis Dorn; Trainer: Hans-Jürgen Boysen
Eingewechselt: 68. Laszlo Kanyuk für Rüdiger Rehm, 79. Wandeir für Ramazan Yildirim, 84. Daniele Fiorentino für Suat Türker
Kader: Daniel Endres, Bastian Pinske, Zlatko Blaskic, Christian Pospischil
Tore: 1:0 Jörg Emmerich (Foulelfmeter, 19.)
Schiedsrichter: Peter Sippel (München)
Zuschauer: 11500 im Erzgebirgsstadion
Gelbe Karte: Tomasz Bobel, Tomasz Kos (4.), Christian Mikolajczak (2.), Andrzej Juskowiak (2.), Hendrik Liebers / Rüdiger Rehm
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Vorbericht - Rückrundenspiel - Fotos vom Spiel
Spielbericht: Im ersten Pflichtspiel gegen die Kickers aus Offenbach setzten die Veilchen ihren Aufwärtstrend mit dem vierten Saisonsieg fort. Durch diesen 1:0 Erfolg ist man auch weiterhin zu Hause ungeschlagen. Zwar sahen die 11.500 Zuschauer eine glanzlose Partie von beiden Mannschaften, aber die 3 Punkte blieben durch den verwandelten Elfmeter von Jörg Emmerich im Erzgebirge. Der Torschütze selber: "Wir sind nicht sehr gut ins Spiel gekommen. Wir haben uns schwer getan, und es war kein Fußballfest. Wichtig waren heute nur die drei Punkte. Jetzt haben wir Rückenwind für die nächsten Spiele."
Beide Teams begannen sehr verhalten und die Veilchen zeigten leider nicht, wie nach dem 1:4 Derbysieg erwartet, den Sturmlauf aufs gegnerische Tor, sondern waren anfangs eher auf Sicherheit bedacht. Richtige Spielfreude kam nicht auf und man musste bis zur 11.Minute warten, um die ersten Torchancen im Spiel zu sehen. Norman Loose schoss dabei aus 4m Entfernung Gästekeeper Ramovic in die Arme und im Gegenzug vergab Yildirim freistehend aus 5m.
In der Folgezeit blieb der FCE in der bescheidenen Partie zwar optisch überlegen, doch im Angriff agierte man viel zu umständlich und hektisch, so dass die gut sortierte OFC-Abwehr immer wieder klären konnte. In der 19.Minute fiel dann die verdiente Führung für Aue, da der Ex-Auer Rehm Klinka im Strafraum umstieß. Schiedsrichter Sippel zeigte sofort auf den Punkt, Jörg Emmerich ließ es sich nicht nehmen und verwandelte den Elfer sicher. 1:0.
Rehm stand wenig später wieder im Mittelpunkt, als er nach Pass von Türker alleine vor Bobel auftauchte und zum Glück zu überhastet abschloss. Aber auch unsere Angriffsbemühungen wurden reihenweise vergeben. Erst köpfte Markus Kurth nach Norman Losses Flanke knapp übers Tor, dann spielte Andrzej Juskowiak in den Lauf von Demir, der frei aus 10m aber auch drüber schlenzte. So ging es mit dem 1:0 in die Pause.
In der zweiten Spielhälfte war Aue wie zuvor die bessere Mannschaft. Die Gäste hatten kaum Offensivaktionen und beschränkten sich auf die Abwehrarbeit. Das Spielgeschehen verlagerte sich aber zunehmend ins Mittelfeld und Aue ruhte sich auf der Führung aus. Doch so was kann bekanntlich nach hinten losgehen.
Freilich sorgten die Spieler für wenig Unterhaltung der 11.500 Zuschauer und man musste wirklich erst bis zur 80.Minute warten, um die erste gute Tormöglichkeit in der zweiten Halbzeit für Aue zu sehen. Nach einer Ecke vom eingewechselten Skerdilaid Curri verpasste Richard Dostalek das Leder nur knapp mit dem Kopf und am zweiten Pfosten rutschte Andrzej Juskowiak um Haaresbreite am Ball vorbei. Das hätte das 2:0 sein müssen.
Nur 4 Minuten später lag der Ball dann doch im Offenbacher Kasten. Aber Schiri Sippel gab das Tor nicht, da er zuvor ein Foul vom "Torschützen" Tomas Klinka gesehen haben wollte. Dem OFC fehlten in der Schlussphase die Kraft, um die drohende Niederlage noch abwenden zu können. Somit blieb es beim 1:0 für die Veilchen und man setzt sich vorerst im Mittelfeld fest. "Wir hatten unsere Chancen, das Spiel eher zu entscheiden. Wer die Möglichkeiten nicht nutzt, muss logischerweise zittern. Daran haben wir selber Schuld. Ich war sehr unruhig draußen. Nun ist alles vorbei und ich freue mich auf das Spiel in München", sagte Gerd Schädlich nach dem Spiel. (arn) |
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