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FC Erzgebirge Aue: Tomasz Bobel - Norman Loose, Tomasz Kos, Uwe Ehlers, Hendrik Liebers - Skerdilaid Curri, Marco Kurth, Christian Lenze - David Siradze, Andrzej Juskowiak, Ersin Demir; Trainer: Gerd Schädlich
Eingewechselt: 46. Tomas Klinka für David Siradze, 79. Sven Günther für Uwe Ehlers, 86. Richard Dostalek für Ersin Demir
Kader: Jörg Hahnel, Daniel Jungwirth, Florian Heller, Kevin Hampf
SC Freiburg: Alexander Walke, Sascha Riether, Youssef Mohamad, Seyi Olajengbesi, Andreas Ibertsberger, Soumaila Coulibaly, Niels Hansen, Ibrahim Tanko, Samuel Koejoe, Alexander Iaschwili, Wilfried Sanou; Trainer: Volker Finke
Eingewechselt: 64. Karim Matmour für Ibrahim Tanko, 79. Otar Khizaneishvili für Wilfried Sanou, 84. Dennis Aogo für Sascha Riether
Kader: Richard Golz, Dennis Bührer, Lars Hermel, Jonathan Pitroipa
Tore: 1:0 Uwe Ehlers (Rechtschuss, 8. / David Siradze)
Schiedsrichter: Georg Schalk (Augsburg)
Zuschauer: 9800 im Erzgebirgsstadion
Gelbe Karte: Hendrik Liebers (3.) / Sascha Riether, Youssef Mohamad (2.), Andreas Ibertsberger, Alexander Iaschwili, Dennis Aogo (2.)
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Vorbericht - Hinrundenspiel - Fotos vom Spiel
Spielbericht: Der FC Erzgebirge Aue hat heute gegen Bundesligaabsteiger SC Freiburg wichtige drei Punkte eingefahren. Das goldene Tor erzielte Uwe Ehlers bereits in der achten Spielminute. Er stand nach einer Curri-Ecke am richtigen Platz und bugsierte Siradzes Kopfballablage mühelos über die Linie.
Der Sieg war in erster Linie ein Verdienst der Auer Viererkette. Gerd Schädlich brachte aufgrund von Verletzungen bzw. Sperren fünf neue Spieler. Norman Loose hatte rechts alles im Griff, Hendrik Liebers links. Zentral hatte Kos die absolute Lufthoheit. Er gewann jedes Kopfballduell. Uwe Ehlers bot trotz einer leichten Verletzung ebenfalls eine überzeugende Leistung.
Die Auer setzten ihre Taktik optimal um. Sie egalisierten die spielerisch starken Breisgauer auf rutschigem Boden mit viel Kampf und Engagement. "Allein nach vorne hätte ich mir etwas mehr Impulse gewünscht", deutete Gerd Schädlich nach dem Spiel an, warum es neunzig Minuten spannend bleib.
Torraumszenen blieben nämlich insgesamt Mangelware. Am gefährlichsten waren die Gastgeber nach Curris Ecken. Freiburg dagegen hatte in der 41. Minute die beste Chance, als Olajengbesi nach einer Iashvili-Eingabe völlig unbedrängt am Tor vorbei schoss.
Spätestens nach 64 Minuten war die Führung jedoch wieder verdient. Der besonders am Anfang vielleicht wegen der "Kapitänswürde" überaus hoch motivierte Andrzej Juskowiak traf per Kopfstoss nach Curri-Ecke die Latte.
Trotz allem kam der FCE auch heute nicht ohne "Zittereinlage" über die Runden. Die Veilchen mussten am Ende immer mehr ihrem hohen Einsatz Tribut zollen und die Gäste übernahmen zunehmend die Initiative. Das es beim 1:0 blieb, war dann auch dem ansonsten eigentlich wenig beschäftigen Keeper Tomasz Bobel zu verdanken, der elf Minuten vor Schluss Sanous hundertprozentige Chance zunichte machte. Der Freiburger tauchte halbrechts frei vorm Auer Tor auf, brachte den Ball aber nicht an Bobel vorbei. Der Auer Torhüter verletzte sich in dieser Szene, bewies aber, dass er ein absoluter Profi ist. Erst nachdem die Szene endgültig bereinigt war, sank er wegen seiner Schmerzen zu Boden und ließ sich behandeln.
Gästetrainer Volker Finke sprach nach dem Schlusspfiff von einer bitteren Niederlage. Wiederholt habe es seine Mannschaft versäumt, trotz ordentlicher Leistung auswärts zu punkten. "Man sollte dazu eben ab und zu auch mal treffen." Fairerweise gratulierte der während des Spiels sehr emotional reagierende Trainer den Auern aber auch zum Sieg.
"Ob der Sieg glücklich oder verdient war, weiß ich nicht" sagte Kollege Gerd Schädlich. Für ihn war am wichtigsten, dass er nach dem schwachen Spiel gegen Burghausen eine völlig andere Mannschaft auf dem Platz sah. Die Spieler, die der Trainer neu brachte, haben heute auf alle Fälle endlich einmal für neue Alternativen und mehr Konkurrenz im Kampf um die Stammplätze gesorgt. Und das kann keinesfalls von Nachteil sein. (fm) |
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