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NOFV Oberliga-Süd 2009/10

Spielbericht

1. Spieltag - Mittwoch, 21.10.2009 - 19:00

FC Erzgebirge Aue II - 1. FC Lok Leipzig 1:1 (0:0)


FC Erzgebirge Aue II: Stephan Flauder - Patrick Grandner, Ronny Liebold, Dominic Rau, Thomas Birk - Tommy Käßemodel, Sascha Weirauch, Jörn Wemmer, Manuel Hiemer - Andy Wendschuch, Sylvio Schwitzky; Trainer: Holger Erler

Eingewechselt: 68. Martin Einsiedel für Manuel Hiemer, 72. Marian Albustin für Thomas Birk

Kader: Michael Arnold, Karsten Werneke, Tom Wolny, Erik Fritz, Robert Nitzsche

1. FC Lok Leipzig: Jan Evers - Jens Werner, Markus Krug, Marcus Saalbach, Torsten Jülich - Paul Stöbe, Ralf Schreiber, Manuel Starke, Kevin Adam - Christian Haufe, Rico Engler; Trainer: Jörg Seidler

Eingewechselt: 83. Steven Aßmann für Paul Stöbe, 84. Rene Heusel für Rico Engler, 90. Robert Sommer für Kevin Adam

Kader: Lukas Wurster, Alexander Kunert, Steffen Fritzsch, Marcus Brodkorb

Tore: 0:1 Manuel Starke (57.); 1:1 Ronny Liebold (89. / Martin Einsiedel)

Schiedsrichter: Gunnar Stary (Dresden)

Zuschauer: 1300 im Erzgebirgsstadion

Gelbe Karte: Tommy Käßemodel (5., gesperrt), Sascha Weirauch (4.) / Christian Haufe, Manuel Starke, Markus Krug


Abwehrchef knackt Leipziger Bollwerk
Sie sind lange vergeblich angerannt, durften am Ende aber doch noch jubeln. Das 1:1 (0:0) am Mittwochabend im Lößnitztal gegen Lok Leipzig war für die Spieler des FC Erzgebirge Aue II ein gefühlter Sieg. Lok stand gleich zu Beginn unter Dampf und setzte den Auern vor immerhin 1300 Zuschauern mächtig zu. So musste Abwehrmann Patrick Grandner in der 5. Minute auf der Linie klären. Der FCE leistete sich zu viele Fehler im Aufbau und kam erst in der 20. Minute zur ersten Chance, als Manuel Hiemer aus spitzem Winkel an Keeper Jan Evers scheiterte. Die dickste Gelegenheit der Leipziger vereitelte Aues Torhüter Stephan Flauder wenig später mit einem tollen Reflex gegen den frei vor ihm auftauchenden Rico Engler. In der 26. Minute verzog Jörn Wemmer vom FCE nach schöner Kombination knapp. In der zweiten Hälfte tat Aue mehr fürs eigene Spiel. Wirklich Zwingendes sprang indes nicht heraus. Zu allem Überfluss mussten die Hausherren ab der 57. Minute einem Rückstand hinterherlaufen. Im Anschluss an einen abgewehrten Freistoß passte Paul Stöbe von rechts flach nach innen, und Manuel Starke hielt den Fuß hin. Die Veilchen versuchten nun alles und bauten mehr und mehr Druck auf. Aber irgendwie fehlte das Rezept, das Abwehrbollwerk der Gäste zu knacken. Bis zur 89. Minute, als Tommy Käßemodel einen Freistoßball hoch vors Lok-Gehäuse schlug. Der eingewechselte Martin Einsiedel verlängerte, und Kapitän Ronny Liebold, der von Trainer Holger Erler nach vorn beordert worden war, traf aus zentraler Position. "Man hat gesehen, dass die Moral bei uns stimmt", freute sich der Torschütze, nachdem Keeper Flauder in letzter Sekunde per Fußabwehr noch eine brenzlige Situation bereinigt hatte. Am Sonntag wollen die Auer zuhause gegen den Tabellenzweiten Carl Zeiss Jena II nachlegen. Anstoß in Beierfeld ist 14 Uhr.
Bericht von Freie Presse.de

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