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NOFV Oberliga-Süd 2009/10

Spielbericht

12. Spieltag - Sonntag, 08.11.2009 - 14:00

FC Erzgebirge Aue II - SC Borea Dresden 0:1 (0:1)


FC Erzgebirge Aue II: Michael Arnold - Patrick Grandner, Ronny Liebold, Dominic Rau, Thomas Birk - Sylvio Schwitzky, Marian Albustin, Marco Stark, Andy Wendschuch - Jörn Wemmer, Tommy Käßemodel; Trainer: Holger Erler

Eingewechselt: 46. Martin Einsiedel für Marian Albustin

Kader: Toni Müller, Karsten Werneke, Robert Nitzsche, Guido Heßmann

SC Borea Dresden: Ron Linke - Philipp Masak, Toni Leistner, Lars Krüger, Matthias Walther - Martin Scholze, Sascha Dietze, Tobias Naumann, Maik Salewski - John Boros, Philip Heineccius; Trainer: Thomas Baron

Eingewechselt: 76. Tim Reichl für Philipp Masak, 80. Marian Weinhold für John Boros, 86. Paul Lenk für Philip Heineccius

Kader: Danilo Dersewski, Armand Deugoue Leugoue

Tore: 0:1 Tobias Naumann (30.)

Schiedsrichter: Michael Wilske (Bretleben)

Zuschauer: 160 im Stadion am Spiegelwald

Gelbe Karte: Andy Wendschuch (3.), Marian Albustin (2.) / Sascha Dietze, Lars Krüger


Abstiegskandidat lässt Auer Serie reißen
Die Ungeschlagen-Serie von Aue II in der Fußball-Oberliga ist gestern gerissen. Nach fünf Spielen ohne Niederlage wollte das U-23-Team des FC Erzgebirge auch gegen Abstiegskandidat SC Borea Dresden punkten. Es kam anders: Die Veilchen verloren ihr Heimspiel in Beierfeld nach einem enttäuschenden Auftritt vor 160 Zuschauern 0:1. Vor allem in der ersten Hälfte boten die Veilchen ihre schwächste Saisonleistung und gerieten in der 30. Minute in Rückstand. Nach einem Eckball kam der 19-jährige Dresdner Mittelfeldspieler Tobias Naumann in zentraler Position ohne Gegenwehr zum Kopfball und ließ Torhüter Michael Arnold keine Abwehrchance. Die Platzherren fanden bis zum Wechsel nie so richtig in ihr Spiel. Viele Fehlpässe und planloses Anrennen waren zu sehen, Torchancen für die Erzgebirger hingegen nicht eine. Besonders von den drei Profis aus dem Drittligateam hätte man etwas mehr erwartet. Jörn Wemmer, Thomas Birk und Marco Stark konnten der jungen Auer Truppe keine Impulse verleihen und blieben ein Schatten ihrer selbst. Da waren die Gäste aus anderem Holz geschnitzt. Mehrfach hatten sie Chancen zu weiteren Toren. Das Bild änderte sich nach dem Seitenwechsel. Nun machten die Veilchen mächtig Druck, und es entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor - das von Borea. Doch beste Chancen von Wemmer (65.), Martin Einsiedel (66.), Birk (74.) und Tommy Käßemodel (75.) wurden entweder überhastet vergeben oder aber es fehlte an Schussgenauigkeit. Hätten die Dresdner einen ihrer vielen Konter besser ausgespielt, wäre die Partie schon viel früher zu ihren Gunsten entschieden worden. So blieb es bis zum Abpfiff spannend. Aue warf in der Schlussphase alles nach vorn, auch den Torhüter. Die Gäste standen unter Dauerdruck, aber ein Tor gelang nicht, zumal die Elbestädter geschickt und aufopferungsvoll ihren knappen Vorsprung verteidigten. "Es war speziell vor der Pause unsere schwächste Leistung. Aber in der zweiten Hälfte müssen wir auch mal das Tor treffen, wir waren ja 45 Minuten total überlegen", sagte der Auer Kapitän Ronny Liebold selbstkritisch.
Bericht von Freie Presse.de