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Grün-Weiß Piesteritz: Jan Lindemann - Florian Freihube, Philipp Schlüter, Pawel Wojciechowski, Tim Körnig - Kevin Gerstmann, Ronny Mende, Tim Hebsacker, Ladislav Stefke - Robert Römer, Jeffrey Neumann; Trainer: Uwe Ferl
Eingewechselt: 55. Vladimir Penev für Florian Freihube, 55. Oliver Hinkelmann für Tim Hebsacker, 69. Benjamin Witt für Jeffrey Neumann
Kader: Rene Koslowski, Tobias Klier, Rick Albrecht
FC Erzgebirge Aue II: Tom Neukam - Felix Röder, Philipp Müller, Dominic Rau, Ronald Gercaliu - Rico Bär, Felix Kunert, Thanh Giang Nguyen, Thomas Stock - Philipp Unger, Mike Könnecke; Trainer: Skerdilaid Curri
Eingewechselt: 46. Andy Györvari für Felix Röder, 62. Ivan Bilus für Thanh Giang Nguyen, 90+2. Philipp Sauer für Philipp Unger
Kader: Marcel Klemm, Tom Hoffmann
Tore: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Nico Savoly (Fürstenwalde) Assistenten: Matthias Alm, Kai Wilke
Zuschauer: 208 im Stadion Volkspark
Gelbe Karte: Philipp Schlüter, Ronny Mende / Tom Neukam, Felix Röder, Dominic Rau, Thomas Stock (3.)
Rote Karte: - / Andy Györvari (85., Tätlichkeit)
Spielbericht: Sehenswerte Nullnummer in Piesteritz "Wir haben uns den Punkt erkämpft", sagte der Piesteritzer Co-Trainer Olaf Aßmann nach dem Schlusspfiff und spendierte Keeper Jan Lindemann noch ein Sonderlob. "Hut ab vor seiner Leistung", meinte der 44-Jährige, der an fünf Fingern die Glanzparaden des Torwarts aufzählte. Trainerkollege Skerdilaid Curry aus Aue war mit dem Punktgewinn (0:0) ebenfalls zufrieden und bemühte bei seiner Analyse sogar höhere Kräfte. "Unser Torhüter Tom Neukam hatte einen Schutzengel", erklärte der frühere Bundesliga-Profi, der mit Hochachtung von seiner Nummer eins sprach. Die Szene in der 22. Minute meinte der Coach des FC Erzgebirge II am Sonntag nicht, als Neukam außerhalb des 16-Meter-Raums den Piesteritzer Stürmer Jeffrey Neumann mit einem groben Foul stoppte und dafür von Schiedsrichter Nico Savoly nur die Gelbe Karte bekam. "Nein, nein", stellte Curry richtig. "Ich meine seine Glanzparaden." Eine typische Nullnummer war die Fußball-Oberliga-Partie zwischen Gastgeber FC Grün-Weiß Piesteritz und dem FC Erzgebirge Aue II nicht. Beide Teams gaben von der ersten Minute an Vollgas und bescherten den etwa 200 Fans einen tollen Sonntagnachmittag. Der erste Paukenschlag ließ nicht lange auf sich warten. Nach Zuspiel von Tim Hebsacker, der sich zuvor mit viel Einsatz den Ball im Mittelfeld eroberte, knallte Teamkollege Jeffrey Neumann den Ball an den Pfosten (6.). Piesteritz und Aue II setzten in der Folgezeit auf aggressives Pressing. Das heißt: Der ballführende Spieler wird sofort angegriffen. Die Gäste zeigten zudem ein sehenswertes Kombinationsspiel, das sogar dem Piesteriter Trainerduo gefiel. "Das war schon beeindruckend. Da hat jeder Laufweg gestimmt", erklärten Chef Uwe Ferl und Co. Aßmann unisono. Philipp Müller (10.) und Felix Kunert (21.) setzten für Aue II die ersten Achtungszeichen. Tim Hebsacker (33.), der aus der Drehung verzog, vergab die nächste Möglichkeit für den FC Grün-Weiß. Die Schlussphase des ersten Abschnitts gehörte eindeutig dem Team aus dem Erzgebirge. Doch Kunert (37.) und Thomas Stock (38.) scheiterten am glänzend aufgelegten Keeper Lindemann. Teamkollege Mike Könnecke nahm frei stehend etwas zu genau Maß. Sein Schuss touchierte in der 44. Minute den Außenpfosten. "In der Partie ist ganz schön Feuer drin", lautete Ferls Halbzeitfazit. Nach dem Wechsel suchten beide Teams die Entscheidung. Aue II war zwar optisch überlegen und beschäftigte die Piesteritzer Abwehr unaufhörlich, doch die Grün-Weißen setzten Nadelstiche am Fließband. Die nächsten nennenswerten Möglichkeiten gingen auf das Konto der Erzgebirgler. Philipp Müller (56.) scheiterte nach einer Ecke aus kurzer Entfernung, Könnecke (65.) platzierte das Leder aus der Distanz neben das Gehäuse. Nach dieser Sturm-und-Drang-Periode übernahm wieder Piesteritz das Kommando und besaß durch den eingewechselten Vladimir Penev zwei Großchancen (69., 81.). Doch Neukam zeigte viel Reaktionsvermögen und holte sich später dafür das bereits erwähnte Lob seines Übungsleiters ab. Gäste-Akteur Andy Györvari erlebte den Schlusspfiff nicht mehr auf dem Platz. Nach einem Foul an Ladislav Stefke erhielt er die Rote Karte (84.). Bericht von mz-web.de
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