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Hallescher FC II: Julian Schorch - Dustin Scheibe, Marcel Trojandt, Marko Trogrlic, Dennis Carl - Stefan Ronneburg, Torsten Gundlach, Kevin Zschimmer, Fabian Hanetzog, Max Hecht - Chris Reher; Trainer: Carsten Hänsel
Eingewechselt: 55. Clemens Koplin für Marko Trogrlic, 62. Mustapha Amari für Torsten Gundlach, 68. Max Behrmann für Julian Schorch
Kader: René Winkler
FC Erzgebirge Aue II: Marius Schulze - Philipp Müller, Joseph Gröschke, Moritz Lehnard, Felix Röder - Andre Herold, Rico Bär, Felix Kunert, Dominic Baars, Thanh Giang Nguyen - Philipp Unger; Trainer: Robin Lenk
Eingewechselt: 57. Robin Teubner für Philipp Unger, 71. Tom Wolny für Felix Kunert, 71. Estefanio Brandao da Silva für Thanh Giang Nguyen
Kader: Sören Geiger, Andy Györvari
Tore: 0:1 Philipp Unger (Rechtsschuss, 6.); 1:1 Stefan Ronneburg (Rechtsschuss, 21.); 1:2 Philipp Unger (Rechtsschuss, 28. / Felix Kunert); 1:3 Dominic Baars (47. / Felix Kunert); 1:4 Joseph Gröschke (56. / Felix Kunert); 1:5 Rico Bär (Linksschuss, 75.); 1:6 Estefanio Brandao da Silva (Rechtsschuss, 79. / Tom Wolny)
Schiedsrichter: Michael Jäntsch (Meiningen) Assistenten: Sebastian Lorenzen, Stephan Reuter
Zuschauer: 40 auf Kunstrasenplatz des VfL Halle 96
Gelbe Karte: Marko Trogrlic, Stefan Ronneburg, Kevin Zschimmer / -
Besondere Vorkommnisse: Robin Teubner wurde in der 57. Minute laut Spielberichtsbogen für Andre Herold eingewechselt, dem ist aber nicht so.
Spielbericht: Die Oberliga-Reserve des Halleschen FC blamiert sich gegen Erzgebirge Aue II Doch das Ergebnis ist nur eine Nebensache. Man hätte Mittwochabend den Eindruck bekommen können, Sören Eismann sei von der Außenverteidigung in den Sturm gewechselt. Jedenfalls stieg ein Spieler mit seinem Namen auf dem Trikot kurz vor Abpfiff des Oberliga-Spiels zwischen dem Halleschen FC II und dem FC Erzgebirge Aue II im gegnerischen Strafraum zum Kopfball hoch und wuchtete die Kugel an den Pfosten. Doch Eismann war natürlich gar nicht dabei. Der Mann im Trikot des bisherigen Drittliga-Spielers war Chris Reher, der wie in den letzten Spielen den zentralen Angreifer der HFC-Reserve gab. Und der ungewöhnliche Trikot-Tausch hatte einen eher ernüchternden Hintergrund, denn das Hochwasser macht auch vor den HFC-Spielern - und ihrem Material - nicht Halt. Die eigene Wäsche liegt derzeit im überfluteten Nachwuchszentrum am Sandanger, die Reserve musste auf die Ausrüstung der ersten Mannschaft zurückgreifen. Auch die Spielstätte war zwangsläufig ungewohnt, der VfL Halle 96 gewährte dem eigentlichen Stadtrivalen Zuflucht auf dem Kunstrasenplatz neben dem Stadion am Zoo. Und so merkte man den Akteuren auch an, dass der Sport derzeit wirklich nur eine Nebensache ist. Die 1:6-Blamage gegen Aue II rückte nach dem Spiel sofort wieder in den Hintergrund. "Fünf Kilometer von hier entfernt werden gerade Menschen evakuiert", wusste Trainer Carsten Hänsel den Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge zu legen. Die Spieler zeigten mit ihrem Auftritt, dass sie ähnlicher Meinung waren - den Gästen aus dem Erzgebirge wurde das Toreschießen leicht gemacht. Weit mehr als sechs hätten sie erzielen können. Nachdem Philipp Unger die Auer früh in Front geschossen hatte (6.), konnte Stefan Ronneburg zunächst den Ausgleich erzielen (21.). Bis zur Halbzeitpause gelang den Gästen zwar die erneute Führung, wieder durch Unger (28.), aber das Ergebnis versprach zunächst einmal Spannung für den zweiten Durchgang. In diesem machte Aue dann aber durch Tore von Dominic Baars (47.), Joseph Gröschke (56.), Rico Bär (75.) und Estefanio Brandao da Silva (79.) alles klar. "Ob es gleich ein 1:6 sein muss, weiß ich nicht", wusste Carsten Hänsel auch Kritik zu üben. Doch derzeit sind andere Themen wichtiger: "Unter diesen Umständen überhaupt Fußball zu spielen, ist grenzwertig." Für Aue war der Auswärtssieg indes sehr wichtig im Kampf um den Klassenerhalt. Durch die gleichzeitige 2:5-Niederlage von Fortuna Chemnitz im Stadtduell gegen den CFC II kletterte die Elf auf einen Nichtabstiegsplatz. Bericht von mz-web.de
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