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SV RW Bad Muskau: Marek Bartlomiejczyk - Mirko Ebert, Wojciech Rzeczycki, Rene Biela, Artur Spraski - Bartosz Kosman, Axel Buder, Mateusz Zebrowski, Gracjan Arkuszewski - Sebastian Kölzow, Yurii Medvediev; Trainer: André Brückner
Eingewechselt: 79. Jaroslaw Kasperczak für Mateusz Zebrowski, 89. Tobias Heumann für Yurii Medvediev
Kader: Felix Woithe, Robert Schreck, Maik Schorsch, Adrian Scholta, Moritz Rößler
FC Erzgebirge Aue: Martin Männel - Calogero Rizzuto, Adam Susac, Steve Breitkreuz, Julian Riedel - Philipp Riese, Christian Tiffert, Mario Kvesic, Mike Könnecke - Tom Nattermann, Nicky Adler; Trainer: Pavel Dotchev
Eingewechselt: 61. Simon Skarlatidis für Mike Könnecke, 70. Simon Handle für Mario Kvesic, 75. Louis Samson für Christian Tiffert
Kader: Mario Seidel, Philip Hauck, Hakki Yildiz
Tore: 0:1 Tom Nattermann (Rechtsschuss, 2. / Steve Breitkreuz); 1:1 Yurii Medvediev (Rechtsschuss, 30.); 2:1 Yurii Medvediev (Rechtsschuss, 41.); 2:2 Mario Kvesic (Rechtsschuss, 48. / Nicky Adler); 2:3 Nicky Adler (Rechtsschuss, 51.); 2:4 Mirko Ebert (Eigentor, 69.); 2:5 Simon Handle (Rechtsschuss, 72. / Tom Nattermann)
Schiedsrichter: Richard Hempel (Großnaundorf) Assistenten: Josef Jurk (Crostwitz), Mario Wehnert (Haselbachtal)
Zuschauer: 1986 im Stadion am Lindenhof
Gelbe Karte: Rene Biela / Christian Tiffert
Spielbericht: Aue verhindert die Blamage Dank vier Toren in der zweiten Halbzeit setzte sich der FCE im Sachsenpokal gegen Bad Muskau durch. Der Drittligist testete für die nächste Partie. Eine Halbzeitpause lang lag die Sensation in der Luft, beziehungsweise stand sie auf der Anzeigetafel: 2:1 führte der SV Rot-Weiß Bad Muskau aus der Landesklasse Ost nach 45 Minuten gegen den Drittligisten FC Erzgebirge Aue. Yurii Medvediev (32., 42.) hatte die Gastgeber am Sonnabend im Achtelfinale des Sachsenpokals mit zwei Toren in Führung gebracht. Um FCE-Trainer Pavel Dotchev aus der Ruhe zubringen, haben die beiden Treffer jedoch nicht gereicht. "Ich hatte nicht das Gefühl, dass es eine Sensation gibt", meinte der 50-Jährige. Seine Mannschaft gab ihm recht. Mario Kvesic (48.), Nicky Adler (51., 67.), und Simon Handle (71.) drehten die Partie im zweiten Durchgang und machten den 5:2-Erfolg perfekt. "Wir wussten, dass es nicht der Spaziergang wird, den viele erwartet haben", sagte Dotchev. Dabei hätte es genau das werden können. Tom Nattermann (2.) hatte die Veilchen in Führung gebracht. Der Drittligist dominierte fortan das Spiel, hatte viel Ballbesitz und einige gute Chancen, die sie jedoch nicht nutzten. Doch dann brachte ein "Sonntagsschuss und ein Missverständnis", wie Dotchev es ausdrückte, die Außenseiter zurück ins Spiel. Dass seine Mannschaft, die in der 3. Liga in zwölf Spielen erst sechs Tore kassierte, so kalt erwischt wurde, hatte kaum jemand voraussehen können. Schließlich lief mit Calogero Rizzuto, Adam Susac, Steve Breitkreuz und Julian Riedel bewährtes Personal in der Abwehrkette auf. "Es ist keine Schande zwei Tore gegen ein unterklassiges Team zu bekommen, das in so einem Pokalspiel über sich hinauswächst", erklärte der FCE- Coach. Er legte in der Nachbetrachtung wert darauf, dass positive zu betonen: "Die fünf Tore können uns Selbstvertrauen geben." Das hätten die Erzgebirger dringend nötig, denen bisher nur acht Tore in der 3. Liga gelangen. Besonders den Stürmern Adler und Nattermann ist das wichtig. Durch die Verletzung von Max Wegner sind sie in den nächsten Wochen gefordert. Dort steht am Sonntag (14 Uhr) ein Derby im Erzgebirgsstadion gegen den 1. FC Magdeburg an. "Ich habe die Aufstellung gegen Bad Muskau schon mit Hinblick auf diese Partie ausgesucht", verriet Dotchev. Zum ersten Mal schickte er das Sturmduo Adler/Nattermann auf das Feld, Christian Tiffert spielte statt Louis Samson, der gegen den FCM gelbgesperrt fehlt, neben Philipp Riese im zentralen Mittelfeld. Für das Viertelfinale im Sachsenpokal hat Dotchev kein Wunschlos: "Wenn wir den Pokal gewinnen wollen, müssen wir früher oder später gegen die Kracher antreten." Bericht von Freie Presse.de
Fotos vom Spiel
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