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Sachsen-Pokal 2015/16

Spielbericht

Halbfinale - Sonntag, 27.03.2016 - 13:15

Dynamo Dresden - FC Erzgebirge Aue 0:3 (0:2)


Dynamo Dresden: Patrick Wiegers - Fabian Holthaus, Michael Hefele, Jannik Müller, Fabian Müller - Aias Aosman, Robert Andrich, Jim-Patrick Müller - Sinan Tekerci, Stefan Kutschke, Niklas Kreuzer; Trainer: Uwe Neuhaus

Eingewechselt: 58. Marvin Stefaniak für Fabian Holthaus, 68. Justin Eilers für Niklas Kreuzer, 80. Marco Hartmann für Jim-Patrick Müller

Kader: Janis Blaswich, Andreas Lambertz, Niklas Landgraf, Johann Weiß

FC Erzgebirge Aue: Martin Männel - Calogero Rizzuto, Adam Susac, Steve Breitkreuz, Sebastian Hertner - Philipp Riese, Christian Tiffert, Simon Skarlatidis, Mario Kvesic, Nicky Adler - Pascal Köpke; Trainer: Pavel Dotchev

Eingewechselt: 46. Cebio Soukou für Nicky Adler, 77. Max Wegner für Pascal Köpke, 83. Louis Samson für Mario Kvesic

Kader: Mario Seidel, Julian Riedel, Mike Könnecke, Simon Handle

Tore: 0:1 Pascal Köpke (Rechtsschuss, 22. / Christian Tiffert); 0:2 Simon Skarlatidis (Rechtsschuss, 45+1. / Nicky Adler); 0:3 Mario Kvesic (Rechtsschuss, 67.)

Schiedsrichter: Alexander Sather (Grimma)
Assistenten: Toni Wirth (Zwickau), Tony Schuster (Wittichenau)

Zuschauer: 24956 im DDV-Stadion

Gelbe Karte: Robert Andrich, Jim-Patrick Müller / Martin Männel, Calogero Rizzuto, Sebastian Hertner

Spielbericht: Aue zieht mit 3:0 gegen Dresden ins Finale ein
FC Erzgebirge Aue steht im Sachsenpokalhalbfinale. Die Veilchen nutzten im Habfinale am Ostersonntag die Fehler des Drittligakonkurrenten Dynamo Dresden eiskalt aus und gewannen 3:0 (2:0). Die Tore schossen Pascal Köpke, Simon Skarlatidis und Mario Kvesic. "Die ersten Minuten gehörten Dresden. Wir hatten keinen Zugriff, kamen nicht in die Zweikämpfe. Wir brauchten Kontrolle über das Spiel und es wurde auch immer besser. Der Unterschied am Ende war, dass wir effzienter waren", sagte Aues Trainer Pave Dotchev nach der Partie. Dynamo-Coach Uwe Neuhaus wollte seiner Mannschaft trotz der bitteren Heimpleite keine Vorwürfe machen: "Von der Art und Weise war das in Ordnung, wir waren sofort in der Partie, haben aber verpasst, die Chancen in der ersten Halbzeit zu nutzen. Das 1. und 3. Tor sind Geschenke von uns. Das darf nicht passieren." Während Dotchev seine beste Elf in die Partie schickte, wechselte sein Gegenüber Neuhaus kräftig durch. So saßen zum Beispiel Justin Eilers, Marvin Stefaniak, Andreas Lambertz und Marco Hartmann erstmal auf der Bank. "Es war ein Vertrauensbeweis an die Spieler, die zuetzt nicht so häufig gespielt haben", erklärte Neuhaus. Beide Teams versuchten von Beginn an, Kontrolle über den Ball und das Spiel zu gewinnen. Das gelang Dynamo deutlich besser und so näherte sich der Gastegeber auch zuerst dem gegnerischen Tor an. Doch der Schuss von Sinan Tekerci (14.) und der Kopfbal von Stefan Kutschke waren sichere Beute für Aues Keeper Martin Männel. Wenige Augenblicke später zappelte die Kugel dann jedoch im Netz der Veilchen. Doch der Schiedsrichter hatte die Szene zuvor abgepfiffen, weil Kutschke bei einer Flanke Männel abgeräumt hatte. Deswegen überraschte es die napp 25.000 Zuschauer im Stadion, dass in der 22. Minute das 1:0 für die Erzgebirger fiel. Dynamos Ersatztorwart Patrick Wiegers brachte ohne Not mit einem Abwurf den Ex-Auer Fabian Müller in Bedrängnis, der den Ball verlor. Christian Tiffert behielt die Übersicht, setzte Pascal Köpke im Strafraum ein und der Stürmer spitzelte die Kugel ins Netz. Die Dresdner antworteten mit Offensive, ließen aber einige gefährliche Situationen ungenutzt. Und standen sich auch selbst im Weg: In der 40. Minute trudelte der Ball nach einer Ecke schon scheinbar unaufhaltsam Richtung Auer Netz, doch Jim-Patrick Müller schoss den Ball aus Abseitsposition in die Maschen und verhinderte so den Ausgleich. Aue hingegen zeigte sich äußerst effektiv: Skarlatidis besorgte nach einer Flanke von Nicky Adler Sekunden vor dem Halbzeitpfiff das 2:0. Nach der Pause präsentierte sich Dynamo weiter offensiv, bemühte sich um den Anschlusstreffer. Aber sie ließen damit auch die Möglichkeit für Auer Konter offen. Die erste Chance auf das 3:0 ließ der eingewechselte Cebio Soukou in der 50. Minute liegen. Den dritten Treffer und damit die Entscheidung markierte Kvesic (68.). Dresdens Niklas Kreuzer verünglückte ein Rückpass in die eigene Hälte komplett, sodass sich Kvesic ganz allein Richtung Dynamo-Tor aufmachte und eiskalt verwandelte. Mit dem Tor verabschiedete sich die Spannung und die Brisanz aus dem Halbfinale zwischen dem Drittliga-Spitzenreiter und seinem Verfolger. Im Finale trifft Aue auf Regionalligist Zwickau. Der Termin ist noch unklar.
Bericht von Freie Presse.de

Fotos vom Spiel