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TSV 1860 München: Timo Ochs, Harald Cerny, Lukas Szukala, Rodrigo Costa, Marcel Schäfer, Matthias Lehmann, Roman Tyce, Daniel Baier, Marco Gebhardt, Michal Kolomaznik, Paul Agostino; Trainer: Reiner Maurer
Eingewechselt: 85. Nemanja Vucicevic für Michal Kolomaznik, 90. Slobodan Komljenovic für Daniel Baier
Kader: Michael Hofmann, Thomas Wörle, Patrick Milchraum, Lance Davids
FC Erzgebirge Aue: Tomasz Bobel - Tomasz Kos, Jörg Emmerich, René Trehkopf - Sven Günther, Matthias Heidrich, Marco Kurth, Rüdiger Rehm - Skerdilaid Curri, Andrzej Juskowiak, Ersin Demir; Trainer: Gerd Schädlich
Eingewechselt: 34. Frank Berger für Sven Günther, 65. Holger Hasse für Marco Kurth, 65. Maik Kunze für Ersin Demir
Kader: Jörg Hahnel, Uwe Ehlers, Gregor Berger, Khvicha Shubitidze
Tore: 1:0 Michal Kolomaznik (Rechtsschuß, 15. / Marco Gebhardt)
Schiedsrichter: Dr. Markus Merk (Otterbach)
Zuschauer: 16200 im Stadion an der Grünwalder Straße
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Vorbericht - Hinrundenspiel - Fotos vom Spiel
Spielbericht: Der Spieltag ging schon mit einigen Unbehagen los. Denn erst um 13:00 Uhr fiel die Entscheidung, dass das Spiel in München tatsächlich stattfindet. Aber zu dieser Zeit waren schon ca. 3000 Auer in Richtung Grünwalder Stadion unterwegs.
Am Stadion angekommen, erstmal in die überliegenden, von Auefans belagerten Kneipen aufgewärmt. Die Schlange am Gästeeingang wurde auch nicht kleiner, also doch noch anstehen. Der Gästeblock wurde notdürftig geräumt, dabei hätten sie den Schnee lieber wegschaffen sollen, dazu später aber mehr. Gute Stimmung am Anfang des Spiels, bei doch sehr kalten Außentemperaturen. Das Catering war wohl auch eher notdürftig. Für 3000 hungrige Fans gab es im Stadion nur einen Imbiss, nicht gerade professionell. Der Platz lag unter einer plattgerollten Schneedecke, wodurch man schon im Voraus sagen konnte, dass es heute kein Leckerbissen an Spielkultur werden wird.
Der Pfiff von Schiedsrichter Dr. Markus Merk ließ das "Eislaufen" beginnen. Die erste Chance gleich für Aue. Heidrich hämmerte aus 20m links am Kasten vorbei. Das wärs gewesen. Die Veilchen spielten in den ersten 15 Minuten sehr offensiv. Dann fast ein blödes Gegentor. Keeper Bobel schoss nach einem Rückpass von Günther Gebhardt an der Ball ging aber knapp am Tor vorbei. Wenig später dann doch das 1:0 für die Löwen. Langer Ball auf Michal Kolomaznik, der ließ Kos aussteigen und schoß eiskalt zu seinem 9.Saisontor ein.
Zwischenzeitlich provozierte die Polizei, anders ist dies nicht zu sagen, die Auerfans, wobei diese Aktionen mit einigen Schneeballhagel beantwortet wurde. Man sagte, dass dies Vorbereitungen für die WM sei. So etwas habe ich noch nicht gesehen. Aber weiter zum Spiel.
Die Veilchen waren zwar optisch überlegen, aber durch die steilen Bälle von den 60gern, kam Aue hinten immer ins Schleudern. Dann fast das zweite Gegentor. Erst klärte Bobel, dann Trehkopf auf der Linie. Aue war einfach zu verspielt, bei solchen Platzverhältnissen muss einfach mal nur aufs Tor geschossen werden. So wird das nichts mit dem Ausgleich. Schädlich nahm in der 37.Minute Günther aus dem Spiel. Er war rechts wirkungslos und hatte Gebhardt nicht im Griff. Bobel irrte hinten auch nur noch rum, sowie die ganze Abwehrreihe.
Dann gings erstmal zum Pausentee. Man könnte annehmen, unsere Mannschaft hat das Spielen auf Schnee verlernt. Da muss mehr kommen in der 2.Halbzeit.
Die Auerspieler kamen durchaus motiviert schon 5 Minuten eher auf dem Platz. Aber vieles entsprang bei diesen Bedingungen eher dem Zufall. Aue drang auf das 1:1. Aber es mangelte immer beim Abschluss, zu dem es meist gar nicht erst kam. Dazu immer wieder solche Unstimmigkeiten in der Auer Abwehr: Bobel kam unnötiger Weise aus seinem Tor gerannt, der nichts ahnende Trehkopf köpfte über Bobel fast ins eigene leere Tor. Die Löwen schlugen die Bälle einfach nach vorne, was meistens auch gefährlich wurde. Bei Aue dagegen, spielte man einfach zu kompliziert.
In der 60.Minute dann doch ein Tor für Aue. Aber Schiedsrichter Merk gab es wegen einer Abseitsstellung nicht. Holger Hasse und Maik Kunze sollten noch mal frischen Wind in die Partie bringen. Aber irgendwie fehlte es ganz einfach an der Durchschlagskraft. Wieder ein Abseitstor, aber diesmal für die Löwen, das war knapp. Leider war die Luft raus, von Aue gabs daher keine Schlussoffensive mehr.
Durch eine kleine Unachtsamkeit in der 15.Minute stand man wieder ohne Punkte da. Das war die 5.Auswärtsniederlage für uns. Bei einem nicht gerade stark spielenden Gegner war einfach mehr drin. Am Ende stand schließlich ein glanzloser Sieger und harmlose Auer auf dem Platz. (arn) |
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