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2. Bundesliga 2004/05

Spielbericht

24. Spieltag - Sonntag, 06.03.2005 - 15:00

Eintracht Trier - FC Erzgebirge Aue 1:0 (1:0)

Eintracht Trier: Daniel Ischdonat, Carsten Marell, Zoran Mamic, Igor Budisa, Sebastian Pelzer, Jesus Sinisterra, Matthias Keller, Milorad Pekovic, Catalin Racanel, Nico Patschinski, Antun Labak; Trainer: Paul Linz

Eingewechselt: 75. Thomas Klasen für Catalin Racanel, 83. Marijo Maric für Nico Patschinski, 87. Milan Drageljevic für Antun Labak

Kader: Enrico Keller, Thomas Reis, Jens Robben, David Siradze

FC Erzgebirge Aue: Tomasz Bobel - Tomasz Kos, Jörg Emmerich, Uwe Ehlers - Frank Berger, Hendrik Liebers, Marco Kurth, Rüdiger Rehm - Skerdilaid Curri, Andrzej Juskowiak, Ersin Demir; Trainer: Gerd Schädlich

Eingewechselt: 46. Sebastian Helbig für Ersin Demir, 63. Tzvetomir Tchipev für Marco Kurth, 63. Sven Günther für Rüdiger Rehm

Kader: Jörg Hahnel, Holger Hasse, Maik Kunze

Tore: 1:0 Milorad Pekovic (Kopfball, 36. / Catalin Racanel)

Schiedsrichter: Georg Schalk (Augsburg)

Zuschauer: 5500 im Moselstadion

Gelbe Karte: Sebastian Pelzer (2.), Matthias Keller (2.), Milorad Pekovic / Ersin Demir (4.), Sebastian Helbig (6.)

 
 
     
   
     
     
     
     
     
     
     
 

Vorbericht - Hinrundenspiel - Fotos vom Spiel

Spielbericht: Mit dem 5:1 Auswärtssieg im Rücken sollte man eigentlich mit mehr Selbsbewußtsein ins Spiel gehen. Schädlich warnte auch im Training vor einer gewissen Euphorie, die zu Überheblichkeit führen kann. Aber immer der Reihe nach. Für die Gelbgesperrten Heidrich und Trehkopf spielten Berger und Liebers.
Beide Teams beließen es in den ersten 15 Minuten mit Abtasten, aber das sind wir ja mittlerweile schon gewohnt. Die erste nennenswerte Chance vergab Curri in der 16.Minute, dabei übersah er den Besserpostierten Juskowiak und schoss weit am Tor vorbei. Trier nun auch mit ersten offensiven Bemühungen. Labak ging nach einer weiten Flanke von Pekovic alleine aufs Tor zu und Bobel zeigte warum er die Nummer eins im Tor bei den Veilchen ist.
Dann erstmal wieder Langeweile im Spiel. In der 24.Minute verpasste Ehlers einen Kurth-Freistoß um wenige Zentimeter. Auf beiden Seiten viele Fehlpässe, Aue aber einen Tick besser im Spielaufbau. Freistoß für Aue, Curri schoss den Ball einige Meter übers Tor, keine Gefahr für Triers Keeper Ischdonat. Doppelpass von Juskowiak und Curri, der zog aus 8m ab, aber weit am Tor vorbei, das war die wohl bislang beste Chance für uns. Im Gegenzug Freistoß für Trier. Racanel flankte zu Pekovic und dieser machte mit dem Hinterkopf das 1:0 für Trier. Diese Staffette gab's schon 2 Minuten vorher, da ging's daneben. Dieses Mal hatte Rehm gepennt und schaute beim Kopfball nur zu. Vielleicht hätte auch Bobel rauskommen müssen, denn der Ball war sehr lange Zeit in der Luft gewesen. Hätte, wenn und aber hilft jetzt nun auch nicht mehr. Die letzte Chance vor der Pause hatte Liebers, der zog aus 20m ab und erneut am Tor vorbei. Der Ausgleich wäre wichtig gewesen, so gehts aber mit dem 1:0 in die Kabinen. Die Veilchen machen das Spiel und Trier das Tor.
Schädlich setzte nun auf Helbig, dieser kam für den nicht überzeugenden Demir. In der 54.Minute musste der Ausgleich fallen. Helbig steht allein vor Triers Torwart und versuchte es mit einem Heber. Ischdonat kratzte mit den Fingerspitzen dran und konnte ihn dann sicher "entschärfen", da war einfach mehr drinn. In der nächsten Aktion war wieder Helbig daran beteiligt, aber er konnte aus der Vorlage von Juskowiak nichts Torgefährliches machen.
Das Spiel wurde nun auch härter, Schiri Schalk hatte alle Mühe die Partie jetzt im Griff zu halten. Aue war in der zweiten Halbzeit sehr bemüht, die ausgelassenen Torchancen hätten aber verwandelt werden müssen. In der 61.Minute wieder eine Chance für Aue: Juskowiak kommt frei zum Schuss, bringt den Ball aber nicht im Tor unter. Schädlich wechselte gleich doppelt und brachte mit Tchipev und Günther für Kurth und Rehm mehr Belebung ins Mittelfeld. Aue weiter spielbestimmend und Trier beschränkt sich nun mehr aufs Kontern. Wieder einmal vergab Juskowiak aus 17 m. Aue drückt und drückt und drückt, aber die Viererkette des SVE stand hinten sehr zuverlässig. Tomasz Bobel war nun auch mit nach vorne geeilt aber es reichte nicht mehr. Endstand 1:0.
Aue mit schönen Kombinationen, hinten stand man einmal falsch und wird gleich bestraft. Chancen ohne Ende, aber mit Schönheit kann man im Fussball keinen Preis gewinnen. Vier Großchancen reichen nicht zu einem Tor und damit zu einem Punkt. Hier war einfach mehr drin. (arn)