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MSV Duisburg: Georg Koch, Carsten Wolters, Pavel Drsek, Thomas Baelum, Alexander Bugera, Andreas Voss, Ivica Grlic, Dirk Lottner, Peter van Houdt, Markus Kurth, Abdelaziz Ahanfouf; Trainer: Norbert Meier
Eingewechselt: 23. Alexander Meyer für Pavel Drsek, 46. Markus Anfang für Dirk Lottner, 76. Josef Ivanovic für Andreas Voss
Kader: Sven Beuckert, Nasir El Kasmi, Holger Wehlage, Miroslaw Spizak
FC Erzgebirge Aue: Tomasz Bobel - Uwe Ehlers, Jörg Emmerich, René Trehkopf - Tzvetomir Tchipev, Matthias Heidrich, Marco Kurth, Rüdiger Rehm - Skerdilaid Curri, Andrzej Juskowiak, Sebastian Helbig; Trainer: Gerd Schädlich
Eingewechselt: 76. Ersin Demir für Skerdilaid Curri, 79. Hendrik Liebers für Rüdiger Rehm, 88. Holger Hasse für Sebastian Helbig
Kader: Jörg Hahnel, Sven Günther, Frank Berger, Maik Kunze
Tore: 0:1 Sebastian Helbig (Linksschuß, 44. / Rüdiger Rehm); 1:1 Abdelaziz Ahanfouf (Kopfball, 83. / Markus Kurth)
Schiedsrichter: Stefan Lupp (Waldstadt)
Zuschauer: 15683 im Wedaustadion
Gelbe Karte: Carsten Wolters, Markus Kurth, Ivica Grlic / Tomasz Bobel, Tzvetomir Tchipev, Uwe Ehlers, Sebastian Helbig (7.)
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Vorbericht - Hinrundenspiel - Fotos vom Spiel
Spielbericht: Nach fünf Siegen aus den letzten sechs Spielen wollte Aue seinen Höhenflug auswärts fortsetzen, aber Duisburg ist die heimstärkste Elf, erst eine Niederlage aus 13 Spielen. Im Hinspiel verlor Aue 3:1 zu Hause. Dieses Mal endete das Spitzenspiel gegen den MSV Duisburg mit einem Unentschieden. Lediglich sieben Minuten fehlten am Ende, um sogar als Sieger vom Platz zu gehen.
Aue spielte komplett in gelb und Duisburg in blau-weiß gestreift. Gleich in den ersten paar Minuten gingen beide Teams sehr offensiv zur Sache, wobei Duisburg gefährlicher agierte. Helbig mit der ersten Großchance für Aue. Nach Flanke von Heidrich köpfte er nur knapp am Tor vorbei. Im Gegenzug hatte Voss das 1:0 für Duisburg auf den Fuß, schoss aber drüber. Duisburg zeigte nun warum sie in der Tabelle oben stehen und auch die heimstärkste Mannschaft ist. Besonders die hohen Bälle auf Ahanfouf bereiteten den Auern zunehmende Schwierigkeiten. Zweimal hatte Ahanfouf die Führung für die Zebras machen können. Sein Fallrückzieher rauschte nur knapp vorbei und nach einer Grlic-Ecke lenkte Bobel den Ball an die Latte.
Die Veilchen konnten sich kaum ausruhen, da rollte schon die nächste Angriffswelle von Duisburg auf sie zu. Im Mittelpunkt stand immer Ahanfouf und nach einer halben Stunde hatte man ihn immer noch nicht unter Kontrolle bekommen. Zum Glück ist Bobel hellwach und lies die Zebras langsam verzweifeln. Selbst als Grlic allein aufs Tor zulief parierte Bobel weltklasse. Wie aus dem Nichts führte Aue plötzlich. Helbig lupfte den Ball über seinen Gegenspieler Baelum und schoss ein zum 1:0 für unsere Wismut. Traumhaft! Die 1000 angereisten Auefans konnten es nicht glauben. Mit dem "Tor des Tages" gings dann auch in die Kabinen.
Zweiter Wechsel bei Duisburg. Anfang kommt für Lottner und die Duisburger drängten weiter. Entlastung für Aue durch einen Freistoß. Dabei brachte Heidrich mit seinem 25-m-Hammerfreistoß Koch in Bedrängnis. Die Zebras verstärkten nun ihre Angriffsbemühungen. Aber die Auer Abwehr war zu diesem Zeitpunkt immer einen Schritt voraus und wenn sie doch einmal ausgespielt wurde, so rettete Bobel mit Glanzparaden die Führung. Tomasz entschärfte reihenweise die Duisburger Großchancen, Ahanfouf und van Houdt fanden in Bobel ihren Meister. Aue nur noch bemüht die Bälle hinten rauszuschlagen, im Sturm gabs schon lange keine Höhepunkte mehr.
Duisburg mit Chancen im Minutentakt und in der 83. Minute ist es dann passiert. Der im Ganzen gesehen verdiente Ausgleich fiel nach einer unglücklichen Situation. Nach einer Flanke von Grlic streifte Heidrich den Ball und der herauslaufenden Bobel griff dadurch ins Leere. Van Houdt köpfte auf Ahanfouf und dieser mit seinem 13.Saisontreffer zum 1:1 Ausgleich. Heidrich mit der letzten Chance im Spiel, aber Koch lenkte den Ball zur Ecke. Das wars.
Ein hochklassiges Spiel ging zu Ende. Schade, dass Bobel dieser eine Fehler unterlief. Aber mit einem Punktgewinn kann man durchaus zufrieden sein und man ist auf Platz 5 vorgerutscht. Schädlich meinte nach dem Spiel: "Wir hätten nach der Führung den Ball länger halten müssen. Aber wir haben einfach zu wenig getan, um so ein Spiel über die Runden zu bringen. In der zweiten Halbzeit war der Druck von Duisburg zu groß und die Chancen häuften sich. Tomasz Bobel hat hervorragend gehalten. Duisburg hat in der zweiten Halbzeit ein Riesen-Powerplay gespielt." (arn) |
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