|
SpVgg Unterhaching: Phillip Heerwagen, Stefan Frühbeis, Necat Aygün, Stefan Buck, Rajko Tavcar, Paul Thomik, Miroslav Stevic, Thomas Sobotzik, Carsten Sträßer, Babacar N'Diaye, Christoph Teinert; Trainer: Heribert Deutinger
Eingewechselt: 46. Marijo Maric für Carsten Sträßer, 53. Silvio Adzic für Stefan Buck, 89. Darlington Omodiagbe für Paul Thomik
Kader: Ermin Hasic, Bruno Custos, Robert Lechleiter
FC Erzgebirge Aue: Tomasz Bobel - Hendrik Liebers, Tomasz Kos, Jörg Emmerich, René Trehkopf - Florian Heller, Richard Dostalek, Daniel Jungwirth - Tomas Klinka, Andrzej Juskowiak, Ersin Demir; Trainer: Gerd Schädlich
Eingewechselt: 62. Fabian Bröcker für Daniel Jungwirth, 83. Uwe Ehlers für Florian Heller, 86. Vitus Nagorny für Andrzej Juskowiak
Kader: Jörg Hahnel, Norman Loose, Sven Günther, Kevin Hampf
Tore: 0:1 Andrzej Juskowiak (Rechtschuss, 5. / Ersin Demir); 1:1 Christoph Teinert (Rechtschuss, 79. / Silvio Adzic)
Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart)
Zuschauer: 3500 im Generali-Sportpark
Gelbe Karte: Thomas Sobotzik, Babacar N'Diaye, Christoph Teinert, Silvio Adzic / Tomasz Kos, Uwe Ehlers (2.), Jörg Emmerich (2.)
|
Vorbericht - Rückrundenspiel - Fotos vom Spiel
Spielbericht: Am 5. Spieltag hieß der Gegner SpVgg Unterhaching und man wollte bei den Randmünchnern die 3 Punkte einfahren. Vorm Spiel traf man sich bei sommerlichen Temperaturen im Biergarten und viele zeigten sich als durchaus begabte Floristen. Die Mottofahrt "Blumen für Beckstein" konnte man anhand der Blumensträuße, welche wohl eher auf der Weide gepflückt wurden, und an den Reaktionen der grünen und schwarzen Staatsdiener durchaus als gelungen bezeichnen.
Bei den in komplett weiß spielenden Veilchen gab es kurzfristig personelle Änderungen. Marco Kurth (Adduktorenprobleme) und Sebastian Helbig (Bänderdehnung im rechten Sprunggelenk) blieben gleich zu Hause und dafür rutschten Kevin Hampf und Fabian Bröcker in den Kader. Das Spiel lief noch nicht einmal 5 Minuten und die circa 800 mitgereisten Auer konnten zum ersten Mal feiern. Nach einem langen Pass auf Ersin Demir, der sich außen durchsetzten konnte, passte er nach innen auf Andrzej Juskowiak, welcher locker aus 8m zur 1:0 Führung und damit auch das 100. Zweitligator der Veilchen einschob. Ein Auftakt nach Maß.
Unterhaching wirkte nach dem Rückstand etwas verunsichert und Aue setzte entschlossener nach. In der 23.Minute wären sie auch belohnt worden, aber Andrzej Juskowiak spielte zu ungenau auf Ersin Demir, wodurch die sehr aussichtsreiche Torchance zu Nichte gemacht wurde. Nur 7 Minuten später lag es wieder an der Chancenverwertung unserer Stürmer. Tomas Klinka vergab nach einem abgefälschten Pass von Florian Heller kläglich und spielte den Ball am Elfmeterpunkt Torhüter Heerwagen direkt in die Arme. Zu dieser Zeit hätte es schon 3:0 stehen müssen. Der Gastgeber kam überhaupt nicht hinten raus und brachte mit Fehlern in der Defensive unsere Mannen immer wieder gefährlich vors Tor, aber das altbekannte Thema - der Abschluss - fehlt. Somit ging es nur mit einem 1:0 für die Guten in die Pause.
Die Spielvereinigung kam deutlich aggressiver und engagierter auf den Rasen zurück und stürmte nun mit vier Offensivkräften. Noch stand die Null, denn Thomik (51.) traf nach einem Fernschuss nur das Außennetz und Tomasz Bobel lenkte nach einem Schuss von Teinert (59.) den Ball noch über die Latte. Die Veilchen stehen seit dem Wechsel neben sich und bauen dadurch den Gegner unnötig auf. Von der Überlegenheit in der 1. Hälfte ist nichts mehr zu spüren und man hätte sich auch nicht wundern brauchen, wenn es plötzlich 1:1 stände.
Unterhaching kam immer besser ins Spiel und Aue konnte mit den wenigen Chancen nichts anfangen. So vergab Tomas Klinka (64., 72.) zweimal aus guter Position, indem er Heerwagen sozusagen abschoss. Das ist zu wenig von Aue. Sie operieren nur noch mit langen Bällen, Unterhaching ist überlegen. In der 79. Minute fiel der am Ende verdiente Ausgleich durch Teinert. Der eingewechselte Fabian Bröcker konnte Adzic nicht energisch stören, dieser spielte zu Teinert ab, der mit einem Flachschuss ins kurze Eck Torhüter Bobel keine Chance ließ. 1:1. Weitere Chancen blieben in der Schlussphase bei beiden Mannschaften ungenutzt und somit stand am Ende ein erneutes Unentschieden.
In der ersten Halbzeit hatte Aue verschlafen nachzulegen und ließ den Gastgeber im zweiten Durchgang zu viel Freiraum. Dies rächte sich und man musste wieder mit nur einem Punkt die Reise ins Erzgebirge antreten. Bei der Spvgg Unterhaching war auf jeden Fall ein Sieg drin. Dies meinte auch Gerd Schädlich nach dem Spiel: "Wir sind super ins Spiel gekommen. Jusko hat es diesmal besser gemacht als beim Heimspiel gegen Karlsruhe. Nach unserer Führung war Haching verunsichert. Wir haben versucht, das zweite Tor zu erzielen, aber in drei, vier Situationen die Chancen leichtfertig vergeben. Wenn man das zweite Tor nicht macht, muss man damit rechnen, dass der Ausgleich fällt. Heute war mehr für uns drin." (arn) |
|