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FC Erzgebirge Aue: Tomasz Bobel - Tomasz Kos, Jörg Emmerich, Norman Loose - Hendrik Liebers, Marco Kurth, Christian Lenze, Skerdilaid Curri - Ersin Demir, Andrzej Juskowiak, Sebastian Helbig; Trainer: Gerd Schädlich
Eingewechselt: 46. Richard Dostalek für Christian Lenze, 46. Daniel Jungwirth für Ersin Demir, 71. Tomas Klinka für Marco Kurth
Kader: Jörg Hahnel, Uwe Ehlers, Christian Mikolajczak, David Siradze
SpVgg Unterhaching: Phillip Heerwagen, Ivica Majstorovic, Stefan Frühbeis, Stefan Buck, Rajko Tavcar, Paul Thomik, Christian Holzer, Babacar N'Diaye, Carsten Sträßer, Robert Lechleiter, Christoph Teinert; Trainer: Heribert Deutinger
Eingewechselt: 68. Florian Hörnig für Christoph Teinert, 80. Nico Frommer für Carsten Sträßer, 90. Silvio Adzic für Robert Lechleiter
Kader: Marcus Stolzenberg, Kai Oswald
Tore: 0:1 Stefan Buck (Foulelfmeter, 45+1.)
Schiedsrichter: André Stachowiak (Duisburg)
Zuschauer: 9900 im Erzgebirgsstadion
Gelbe Karte: Sebastian Helbig (7.), Richard Dostalek (2.) / Christoph Teinert (2.)
Rote Karte: Tomasz Kos (45., Notbremse) / -
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Vorbericht - Hinrundenspiel - Fotos vom Spiel
Spielbericht: Der FC Erzgebirge Aue hat heute nach einer schwachen Leistung mit 0:1 gegen die SpVgg Unterhaching verloren. Das Spiel war wie das milde Wetter - schön (und) gemächlich. Kos musste in der 45. Minute Lechleiter ziehen lassen und konnte ihn im Strafraum nur noch von hinten "umlegen". Der Pole sah dafür "rot" und Buck versenkte den "Elfer" zum Tor des Tages. Bobel hatte Pech er war mit der Hand noch dran. Doch im Gegensatz zum Vorjahr, als er Copados Elfmeter hielt und Aue damit den 1:0-Sieg rettete, konnte er den Ball nur noch aus dem Netz holen.
Eventuell wäre das Spiel anders gelaufen, wenn Demir nach sechs Minuten halblinks frei nicht an Heerwagen gescheitert wäre. Doch der Stürmer brachte das Runde nicht ins Eckige und er tauchte danach ebenso unter wie sein gesamtes Team. "Die elf aufgestellten Spieler müssen sich mal hinterfragen, inwiefern sie sich der Verantwortung für die Region gestellt haben", sagte ein ziemlich ratloser Coach Gerd Schädlich zur Pressekonferenz. "Wir hatten ein Heimspiel vor 10.000 Zuschauern, als erstes will ich mich bei den Fans entschuldigen. Es ist unerklärlich, was in den Köpfen ablief."
Drei Ecken in den ersten zehn Minuten waren die Ausbeute eines Auftakts, der den Namen so nicht verdiente. Der glücklose Curri und Demir "stolperten" vorn um die Wette, wobei Curri zumindest noch kämpfte, während Demir in der Frühlingssonne maximal spazieren ging. Juskowiak versuchte, bei seinen wenigen Ballkontakten zumindest seine Kollegen geschickt anzuspielen, was ihm ansatzweise gelang. Andere Spieler (Lenze) machten das erste Mal auf sich aufmerksam, als sie ausgewechselt wurden. Gerd Schädlich durfte das leider nur dreimal...
Er tat es bezeichnenderweise bereits zur Halbzeit. Für Demir und Lenze kamen Dostalek und Jungwirth. Jungwirth machte Linksaußen innerhalb von drei Minuten mehr Druck als Demir in der gesamten ersten Halbzeit. Allerdings sah Schädlich Jungwirths Auftritt im Gegensatz zu vielen Zuschauern auch nicht als Bereicherung, weil der Mann mit der 2 seine Torchancen nicht konsequent nutzte. Kurth tat es auch nicht; er schoss nach einem Gewühl im Strafraum (69.) knapp rechts vorbei und Juskowiak köpfte nach schöner Jungwirth-Flanke (70.) drüber. Aue war trotz Unterzahl überlegen, konnte aber den Tabellennachbarn niemals ernsthaft in Gefahr bringen.
Die Fans machten im Gegensatz zu den meckernden "Besserwissern" Stimmung bis zum (bitteren) Ende, das verdient ein Kompliment. Ebenso wie Tomasz Bobels Leistung, der wie immer ein sicherer Rückhalt war. "Henne" Liebers flickte hinten, was zu flicken war und er hatte sogar noch Gelegenheit, etwas für den "Spielaufbau" zu tun. So viel zum Positiven des Spiels, das diesen Namen nicht wirklich verdient hat. Selbst die Realisten müssen heute feststellen, dass die Veilchen mit dieser Art "Fußball" wie in Karlsruhe und gegen die SpVgg ein Problem bekommen, die Klasse zu halten. Gott sei Dank kommen noch die "Großen" und die Derbys - und die Punkte? "Wir waren heute nicht da!" fasste Gerd Schädlich das Erlebte noch einmal konkret und in kurze Worte. Und damit hat er eigentlich auch alles gesagt. (fm) |
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