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FC Erzgebirge Aue: Tomasz Bobel - Tomasz Kos, Jörg Emmerich, Hendrik Liebers - Sven Günther, Florian Heller, Christian Mikolajczak, Richard Dostalek - Tomas Klinka, Andrzej Juskowiak, Sebastian Helbig; Trainer: Gerd Schädlich
Eingewechselt: 46. Norman Loose für Christian Mikolajczak, 69. Daniel Jungwirth für Sven Günther, 69. Ersin Demir für Tomas Klinka
Kader: Jörg Hahnel, Uwe Ehlers, Tzvetomir Tchipev, Vitus Nagorny
LR Ahlen: Pascal Borel, Marko Tredup, Jens Langeneke, Jan Velkoborsky, Dominique Ndjeng, Musamestre Bamba, Paulinho, Ralf Keidel, Marcel Ketelaer, Nico Patschinski, Daniel Thioune; Trainer: Frantisek Straka
Eingewechselt: 58. Catalin Racanel für Paulinho, 86. Stanko Svitlica für Nico Patschinski
Kader: Sebastian Völzow, Mitja Schäfer, Stefan Fengler, Nils Book
Tore: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Ralf Brombacher (Kandern)
Zuschauer: 10200 im Erzgebirgsstadion
Gelbe Karte: - / Paulinho, Catalin Racanel
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Vorbericht - Rückrundenspiel - Fotos vom Spiel
Spielbericht: Der FC Erzgebirge Aue ist heute erneut nicht über eine "Nullnummer" hinausgekommen. Gegen den Tabellenletzten LR Ahlen holten die Veilchen beim torlosen Remis lediglich einen Punkt. Der flotte Auftakt der Gastgeber erlosch nach einer Viertelstunde wie ein Strohfeuer, danach enttäuschte der FCE immer mehr. In der ersten halben Stunde hatten die Auer lediglich eine halbe Chance, als Heller einen Freistoß nach Foul an Klinka links neben das Tor setzte (15.).
Ahlen kam mit der Zeit etwas besser ins Spiel, führte zumindest was Ecken betrifft, nach 30 Minuten mit 3:2. Die Gäste hätten in der 36. Minute sogar in Führung gehen können, doch Liebers schlug Patschinskis Schuss von der Torlinie. Aue spielte viel zu viel durch die Mitte, die Außenpositionen waren selten besetzt, Helbig ließ sich weit zurück fallen; er hatte den Vorzug vor Demir erhalten, lieferte aber auch keine Argumente für die Rechtfertigung dieser Entscheidung von Gerd Schädlich. Mikolajczak stand im Schatten von Bamba, er musste zur Pause das Feld für Loose räumen. In einer schlimmen ersten Halbzeit wussten am ehesten noch Juskowiak, Dostalek und Bobel - und die Auer Fankurve mit viel guter Stimmung - zu überzeugen. Trotzdem sahen die 10.200 eine echte "Grotte" ihrer Mannschaft. "Abpfeifen, dann haben wir wenigstens einen Punkt geholt" meinte einen Auer Fan beim Pausenbier sarkastisch.
Die zweite Hälfte begann Aue etwas forscher; Juskowiak hatte nach 64 Minuten die beste Chance, als er halbrechts frei vor Borel auftauchte, den Ball jedoch mit dem Vollspann verzog. Zehn Minuten später hatte der Pole in Auer Diensten Pech, als er beim schönsten Spielzug des Tages Hellers Eingabe direkt nahm, jedoch über das Tor schoss. Zwei Minuten später verdeutlichte Heller das aktuelle Auer Problem noch mal eindrucksvoll, als er von halbrechts ziemlich freistehend den Ball total verzog und mindestens fünf Meter neben das Tor setzte. Spätestens da war klar, dass dem FCE auch heute kein Tor mehr gelingen würde. Ahlen seinerseits konterte nur noch sporadisch, war mit dem Punkt sichtbar zufrieden.
Gerd Schädlich kritisierte zwar das Spiel seiner Elf in der ersten Hälfte, erinnerte aber auch daran, dass Ahlen wesentlich besser sei, als es die Tabelle aussagt. "Der Patschinski hat nicht mal mit uns einen Termin vereinbart, das ist eine richtig gute Mannschaft, die in schwierigen Situationen immer ihre Punkte holt." Die Erwartungshaltung sei einfach zu hoch in Aue, letztes Jahr stand das Team nach dem Start auch nicht anders da. Nicht jeder Journalist (Konetzke / MoPo) teilte die Meinung des Auer Trainers, schließlich habe die "gute" gegnerische Mannschaft als Tabellenletzter bislang gerade drei Punkte geholt.
"Trotz aller Warnungen haben nicht alle meiner Spieler heute einhundert Prozent gegeben", kritisierte aber auch Gerd Schädlich noch einen weiteren Umstand. Besonders der eingewechselte Demir dürfte den angefressenen Trainer zusätzlich verärgert haben. Möglicherweise leidet die Auer Spielart derzeit auch unter dem "Bayern-Gespenst" - ganz unter dem Motto "nur nicht verletzen, bis der FCB kommt".
Doch eines ist klar: egal wie stark oder schwach der heutige Gegner war - wenn der FCE in den Punktspielen bis dahin weiter keine Tore schießt, dann steckt er mitten in einer Krise. (fm) |
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