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Dynamo Dresden: Ignjac Kresic, Dexter Langen, Volker Oppitz, Witold Wawrzyczek, Dennis Cagara, Ansgar Brinkmann, René Beuchel, Christian Fröhlich, Alexander Ludwig, Joshua Kennedy, Marco Vorbeck; Trainer: Christoph Franke
Eingewechselt: 10. Levente Csik für Volker Oppitz, 54. Michael Lerchl für Dexter Langen, 73. Marc Hensel für Alexander Ludwig
Kader: Darko Horvat, Andre Weiß, Thomas Bröker, Tomislav Stanic
FC Erzgebirge Aue: Tomasz Bobel - Norman Loose, Tomasz Kos, Jörg Emmerich, René Trehkopf - Marco Kurth, Richard Dostalek, Christian Mikolajczak - Tomas Klinka, Andrzej Juskowiak, Ersin Demir; Trainer: Gerd Schädlich
Eingewechselt: 79. Sebastian Helbig für Ersin Demir, 84. Tzvetomir Tchipev für Marco Kurth, 86. Skerdilaid Curri für Tomas Klinka
Kader: Jörg Hahnel, Hendrik Liebers, Daniel Jungwirth, Vitus Nagorny
Tore: 0:1 Andrzej Juskowiak (Kopfball, 6. / Christian Mikolajczak); 0:2 Ersin Demir (Rechtschuss, 16. / Tomas Klinka); 0:3 Andrzej Juskowiak (Rechtschuss, 74. / Tomas Klinka); 0:4 Tomas Klinka (Linksschuss, 79. / Jörg Emmerich); 1:4 Joshua Kennedy (Kopfball, 90. / Christian Fröhlich)
Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herne)
Zuschauer: 19396 im Rudolf-Harbig-Stadion
Gelbe Karte: Dexter Langen, Michael Lerchl / Tomasz Kos (3.), Christian Mikolajczak, Ersin Demir (2.)
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Vorbericht - Rückrundenspiel - Fotos vom Spiel
Spielbericht: Von Beginn an war der FCE die tonangebende Mannschaft und konnte einen ungefährdeten Auswärtssieg und die damit verbundenen drei Punkte mit ins Erzgebirge nehmen. Gegen die schwachauftretenden Dynamos behielten die Veilchen immer die Oberhand und kletterten mit nun 14 Zählern auf Tabellenplatz 10 vor. Circa 2000 Auefans sahen eine spielerisch überzeugende Leistung ihrer Mannschaft, wobei man schon früh mit dem Toreschießen begann.
Die erste Halbzeit diente einer Lehrvorführung sondersgleichen. Bereits nach 6 Minuten erzielte, nach einer präzisen Hereingabe von Christian Mikolajczak, der völlig freistehende Andrzej Juskowiak (Gegenspieler Oppitz wurde draußen behandelt) die Führung per Kopf und stellte zugleich die Weichen auf Sieg. Nach kurzer Gegenwehr der Schwarz-Gelben übernahm Aue wieder das Spiel und offenbarte des Öfteren die Schwächen in der Dresdner Abwehr. So nutzte Tomas Klinka nur zehn Minuten später einen Fehler von Wawrzyczek, um auf Ersin Demir zu passen, welcher kurzen Prozess mit Torhüter Kresic machte und das Leder unter die Latte hämmerte. 0:2.
Ob da Kresic schon wusste, was heute noch alles auf ihn zukommen würde, wohl kaum, denn der Sturmlauf aus dem Erzgebirge ging weiter. Die Veilchen besaßen nach dem Pokalspiel gegen die Bayern genügend Selbstvertrauen und zeigten dies auch auf dem Platz. Ersin Demir hatte in der 30.Minute bereits das 0:3 auf dem Fuß, doch nach tollem Sololauf durch eine verunsicherte Hintermannschaft rollte der Ball vom Innenpfosten leider nicht ins Tor, sondern kratze knapp am anderen Pfosten vorbei ins Aus. Das wäre wohl die endgültige Entscheidung gewesen. Trotz einer Vielzahl an sehr guten Kontermöglichkeiten für Aue ging es "nur" mit den 2 Toren in die Kabinen.
Nach dem Wechsel zeigten sich die Elbestädter entschlossener und Aue verwaltete die Führung in gelassener Form. Aufgrund dessen hatte Dynamo mit Cagara fast den Anschlusstreffer erzielt, doch sein Schuss aus 19m ging knapp vorbei. Erst nach einer Stunde setzten die Veilchen noch mal zur Gegenoffensive, aber Kurth verzog mit seinem Schuss aus der zweiten Reihe. Der Anfangsdruck der Dynamos wurde merklich belangloser und Aue kontrollierte wieder die Partie.
Als dann Andrzej Juskowiak 16 Minuten vor Ende der Partie zum 0:3 erhöhte, indem er nach einer mustergültigen Ablage von Tomas Klinka aus 16m ins rechte obere Eck traumhaft einnetzte, war es mit Dynamo endgültig vorbei. Aber die Blamage war noch nicht perfekt. Denn einer freute sich ganz besonders nach seinem Treffer - Tomas Klinka. Nach Pass von Jörg Emmerich rannte der wieselflinke Tscheche erbarmungslos auf Torhüter Kresic zu und vollendete mit seinem lang erhofften ersten Saisontreffer zum 0:4.
Leider blieb die Null hinten nicht stehen, weil Kennedy zwei Minuten vor dem Ende noch der Ehrentreffer gelang, was aber einige Dresdnerfans schon gar nicht mehr mitbekommen haben, da viele sich nach dem Klinka Leckerbissen verabschiedet haben. Dieser Sieg war mehr als verdient und man hat gesehen, dass sich die Mannschaft endlich gefunden hat. Auch wenn der Gegner ein wenig nachhalf, mindert dies nicht das Gesamtwerk an diesem Dienstagabend. (arn) |
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