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FC Erzgebirge Aue: Tomasz Bobel - Tomasz Kos, Jörg Emmerich, Uwe Ehlers - Sven Günther, Richard Dostalek, Christian Lenze, René Trehkopf - Kevin Hampf, David Siradze, Skerdilaid Curri; Trainer: Gerd Schädlich
Eingewechselt: 58. Marco Kurth für Christian Lenze, 63. Andrzej Juskowiak für David Siradze, 81. Daniel Jungwirth für Skerdilaid Curri
Kader: Jörg Hahnel, Hendrik Liebers, Florian Heller, Ersin Demir
Dynamo Dresden: Darko Horvat, Pavel Pergl, Volker Oppitz, Mariusz Kukielka, Dennis Cagara, René Beuchel, Ivo Ulich, Christian Fröhlich, Maik Wagefeld, Thomas Bröker, Joshua Kennedy; Trainer: Peter Pacult
Eingewechselt: 17. Oliver Herber für Darko Horvat, 46. Dexter Langen für Christian Fröhlich, 55. Marco Vorbeck für Dennis Cagara
Kader: Levente Csik, Christian Hauser, Michael Lerchl
Tore: 1:0 Jörg Emmerich (Foulelfmeter, 18.); 2:0 Kevin Hampf (Linksschuss, 44.)
Schiedsrichter: Thorsten Schriever (Otterndorf)
Zuschauer: 15000 (ausverkauft) im Erzgebirgsstadion
Gelbe Karte: Richard Dostalek (3.), Christian Lenze (2.) / -
Gelb/Rote Karte: - / Pavel Pergl (86.)
Rote Karte: - / René Beuchel (53., Tätlichkeit)
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Vorbericht - Hinrundenspiel - Fotos vom Spiel
Spielbericht: Der FC Erzgebirge Aue hat heute mit einem 2:0-Sieg gegen Dynamo Dresden den Klassenerhalt fast perfekt gemacht. Der Sieg täuscht allerdings etwas über den Spielverlauf zurück. Dresden war 90 Minuten lang rein optisch die bessere Mannschaft, hatte aber nur wenige echte Chancen. "Wenn man kein Tor schießt, kann man auch keine Punkte holen", sagte Trainer Peter Pacult dann auch nach dem Spiel.
Gerd Schädlich sah es ähnlich. Allerdings lagen die "Veilchen" nach 45 Minuten bereits mit 2:0 in Führung. Die Gastgeber hatten trotz ständiger optischer Überlegenheit der Gäste ihre anderthalb Chancen konsequent genutzt. Sven Günther spritzte nach 14 Minuten in einen zu kurzen Rückpass auf Torhüter Horvat, wobei der Dresdener Schlussmann den Auer umriss. Das Foul, das je nach Sichtweise der lila-weißen oder schwarz-gelben Fans zugunsten der eigenen Mannschaft bewertet wurde, entschied Schiri Schriever als Elfmeter.
Jörg Emmerich ließ Herber keine Chance. Herber war für Horvat eingewechselt worden. Horvat hatte sich bei dem Zusammenprall einen Kreuzbandriss zugezogen. Gute Besserung!
Aue wurde auch nach dem 1:0 nicht sicherer. Die Defensive agierte selbst bei einfachsten Vorstößen der Gäste nervös und das Derby spielte sich zumeist in der Auer Hälfte ab. "Zum Glück" reichten die spielerischen Fähigkeiten der Elbestädter auch nicht aus, um das Spiel zu kippen. Im Gegenteil: Kevin Hampf, der sich mit guten Leistungen regelrecht für einen Einsatz in der "Ersten" aufgedrängt hatte, holte sich in der Dresdener Abwehr den Ball und sorgte alleine für die Vorentscheidung. Sein Schuss (44.) schlug rechts unhaltbar für Herber im Dresdener Tor ein.
Nach der eher durchwachsenen ersten Halbzeit sollten die 15.000 Zuschauer im ausverkauften Erzgebirgsstadion auch keine wesentlich bessere zweite Hälfte erleben. Dresden blieb optisch überlegen, ohne sich größere Chancen zu erspielen. Aue verwaltete das Ergebnis, obwohl die Gäste nach Fouls von Beuchel und Pergl am Ende nur noch zu neunt spielten.
"Wind und Boden sind keine Entschuldigung, aber in drei Wochen redet keiner mehr über die Art und Weise des Sieges", sagte Gerd Schädlich nach dem Spiel. "Wir wollen die Serie am Freitag in Offenbach fortsetzen." Für Dresden wäre das ein Glückfall. "Denn wir sind jetzt auf Hilfe anderer angewiesen, um die Klasse noch zu halten", ließ Pacult am Ende schon mal etwas Pessimismus anklingen. Glück Auf! (fm) |
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