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VfL Bochum: Peter Skov-Jensen, Sören Colding, Marcel Maltritz, Pavel Drsek, Martin Meichelbeck, Thomas Zdebel, Daniel Imhof, Filip Trojan, Zvjezdan Misimovic, Joris van Hout, Goncalves Edu; Trainer: Marcel Koller
Eingewechselt: 67. Tommy Bechmann für Daniel Imhof, 84. Mamadou Diabang für Goncalves Edu
Kader: Rene Renno, David Pallas, Philipp Bönig, Heiko Butscher, Dennis Grote
FC Erzgebirge Aue: Tomasz Bobel - Norman Loose, Jörg Emmerich, René Trehkopf - Sven Günther, Marco Kurth, Hendrik Liebers, Richard Dostalek - Tomas Klinka, Andrzej Juskowiak, Sebastian Helbig; Trainer: Gerd Schädlich
Eingewechselt: 70. Christian Mikolajczak für Sven Günther, 80. Ersin Demir für Richard Dostalek, 80. Skerdilaid Curri für Tomas Klinka
Kader: Jörg Hahnel, Uwe Ehlers, Daniel Jungwirth, Kevin Hampf
Tore: 1:0 Joris van Hout (Rechtschuss, 75.)
Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Bremen)
Zuschauer: 15068 im Ruhrstadion
Gelbe Karte: Marcel Maltritz, Pavel Drsek, Thomas Zdebel / Norman Loose
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Vorbericht - Rückrundenspiel - Fotos vom Spiel
Spielbericht: Nach der 0:2 Heimpleite gegen Eintracht Braunschweig nahm Gerd Schädlich gleich auf vier Positionen personelle Änderungen vor. Für den verletzten Florian Heller und den gelbgesperrten Tomasz Kos standen Marco Kurth und Norman Loose auf dem Platz. Den Part von Ersin Demir übernahm Sebastian Helbig und selbst Christian Mikolajczak durfte zunächst auf der Bank Platz nehmen. Für ihn spielte Hendrik Liebers.
Die erste Viertelstunde gehörte klar den Gastgebern, da die Veilchen noch mit einigen Abstimmungsschwierigkeiten zu kämpfen hatten. Und mehr als nur Abwehren war vorerst auch nicht drin, da der VfL ordentlich Druck machte. Bereits nach 40 Sekunden wären die Westfalener durch einen Kopfball von Maltritz in Führung gegangen und zehn Minuten später wurde es schon wieder gefährlich, nachdem Zdebel sich durch die ganze Abwehr dribbelte, dann aber am hellwachen Tomasz Bobel scheiterte.
Nach dem Anfangszittern begann man langsam auch was für die eigenen Fans zu tun. Doch mehr als zwei Schussversuche nach Freistöße von Sven Günther in der 20.Minute und René Trehkopf in der 28.Minute sprangen nicht heraus. Zwar gestalteten die Veilchen das Spiel nun offener, aber Bochum blieb weiterhin spielbestimmend und hatte deutlich mehr Ballbesitz.
Kurz vor Ende der ersten Halbzeit blies der VfL noch mal zum Angriff. Zuerst rettete Marco Kurth einen Kopfball von van Houdt auf der Linie und im Anschluss scheiterte Trojan aus 5m an Bobel. Das war Glück für Aue und wohl auch Unvermögen vom VfL. Mit dem 0:0 gings in die Pause.
Nach dem Wechsel begann der VfL gleich wieder mit dem Powerplay, doch dieses Mal blieben sie häufiger in der Auer Verteidigung hängen. Nun stand die Veilchenabwehr sicherer und sehr kompakt, fehlte nur noch was in der Offensivabteilung. Leider zeigte man da wenig Ideenreichtum und man agierte viel zu harmlos. Anders der VfL. Nach einer Stunde zog Edu nur knapp am Tor vorbei und hatte damit die sechste Großchance für das Team um Marcel Koller auf dem Fuß.
Da anscheinend der Frust bei den Bochumern durch die vielen vergebenen Chancen größer wurde, stieg auch die Anzahl der unnötigen und auch brutalen Fouls der Gastgeber. Doch dann kam, was sich schon lange anbahnte - Bochums Führung. René Trehkopf wurde von Trojan unglücklich angeschossen und van Hout semmelte anschließend das Leder unhaltbar ins lange Eck. 1:0 für den Gastgeber in der 74.Minute.
Fast im Gegenzug wäre der Ausgleich gefallen. Jedoch konnte Marco Kurth die schöne Kopfballvorlage von Andrzej Juskowiak nicht im Tor unterbringen. Gerd Schädlich wechselte zehn Minuten vor Spielende Skerdilaid Curri und Ersin Demir ein, dennoch blieb der Auer Sturmlauf mit den nun vier Angreifern eher ein laues Lüftchen. Und da die Veilchen nun alles nach vorne warfen, kam der VfL zu immer mehr Konterchancen, welche aber ungenutzt blieben. Schluss Aus - Vorbei.
Die Veilchen kamen nicht über ihre Außenseiterrolle hinaus und die gezeigte Leistung, besonders im Sturm, war mehr als befriedigend. Die Niederlage war absolut unnötig, letztendlich aber verdient. Gerd Schädlich sah dies auch so: "In den ersten zehn Minuten musste man Angst um unsere Mannschaft haben. Da waren wir noch gar nicht richtig auf dem Platz. In der ersten Halbzeit haben wir außerdem unsere Angriffe sehr schlecht ausgespielt. Auch nach der Pause gelang es uns nicht, die Offensive zu beleben. So kann man auswärts nicht auftreten. Erst recht nicht wenn der Gegner VfL Bochum heißt. Wir sind für unsere Passivität bestraft worden." (arn) |
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