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2. Bundesliga 2007/08

Spielbericht

4. Spieltag - Sonntag, 02.09.2007 - 14:00

SC Paderborn 07 - FC Erzgebirge Aue 0:1 (0:0)

SC Paderborn 07: Alexander Bade, David Fall, Dusko Djurisic, Thomas Kläsener, Emil Noll, Marc Gouiffe á Goufan, Jan Männer, Sören Halfar, Karsten Fischer, David Siradze, Timo Röttger; Trainer: Holger Fach

Eingewechselt: 57. Erwin Koen für Emil Noll, 65. Jerome Assauer für David Siradze, 73. Daniel Brinkmann für Karsten Fischer

Kader: Lukas Kruse, Nils Döring, Markus Krösche, Andrew Sinkala

FC Erzgebirge Aue: Tomasz Bobel - Norman Loose, Tomasz Kos, Thomas Paulus, René Trehkopf - Tom Geißler, Nicolas Feldhahn, Florian Heller - Jiri Kaufman, Skerdilaid Curri, Adam Nemec; Trainer: Gerd Schädlich

Eingewechselt: 75. Fiete Sykora für Adam Nemec, 78. Ljubisa Strbac für Jiri Kaufman, 88. Tomas Klinka für Skerdilaid Curri

Kader: Stephan Flauder, Fabian Müller, Marco Kurth, Kevin Hampf

Tore: 0:1 Tom Geißler (Kopfball, 68. / Norman Loose)

Schiedsrichter: Stefan Lupp (Zossen)

Zuschauer: 4732 im Hermann-Löns-Stadion

Gelbe Karte: Erwin Koen / Tomasz Kos

 
 
     
   
     
     
     
     
     
     
     
 

Vorbericht - Rückrundenspiel - Fotos vom Spiel

Spielbericht: So schnell können sich die Zeiten ändern. Plötzlich steht der FC Erzgebirge Aue auf Platz 5 sogar vor dem 1. FC Köln in der Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga. Möglich machte das ein nahezu historischer Sieg. Nach acht Auswärtsniederlagen in Folge konnten die Veilchen gestern beim 1:0 (0:0)-Sieg in Paderborn endlich wieder einmal jubeln und gehen nun mit gestärktem Selbstbewusstsein in die zweiwöchige Punktspielpause. Umjubelter Schütze des goldenen Tores war Tom Geißler. Der 23-jährige Mittelfeldspieler war nach einer Flanke von Norman Loose per Kopfball erfolgreich (68.).
Lange Zeit hatte die auf bescheidenem spielerischen Niveau stehende Partie ausgesehen, als würde sie torlos ausgehen. Beide Abwehrreigen bestimmten die Szenerie. Im Spielaufbau fehlte es beiden Mannschaften an Konstruktivität, so dass die Zuschauer nur wenige Aktionen sahen, bei denen der Ball über mehrere Stationen wanderte. Auch die Stürmer konnten sich kaum einmal durchsetzen. Gefahr für das Auer Tor drohte in der ersten Halbzeit nur, als Halfar, der Neuzugang von Hannover 96, in der neunten Minute Fischer genau bediente. Der Mittelfeldspieler setzte den Ball jedoch über die Querlatte.
Dennoch besaßen auch die Erzgebirger vor dem Seitenwechsel einige Chancen, um in Führung zu gehen. Bei einem Kopfball des ansonsten enttäuschenden Jiri Kaufman war Torhüter Bade zur Stelle (11.). Zwei Minuten vor der Halbzeitpause versuchte es ausgerechnet der nur 1,66 m große Skerdilaid Curri nach einer Geißler-Flanke mit einem Kopfball, doch das Leder ging knapp am Tor vorbei.
Nach der Pause machte der Gastgeber aus Paderborn etwas mehr Druck und hatte durch Halfar (53.), Röttker (55.) und Siradze (61.) - der ehemalige Auer enttäuschte aber insgesamt - einige gute Szenen. Doch mitten in dieser Drangphase der Gastgeber gelang Geißler das Tor des Tages. Paderborn zeigte sich vom Auer Treffer geschockt und hatte in der Schlussphase nichts mehr entgegenzusetzen. Somit bleibt der SC nach dem vierten Spieltag weiterhin ohne einen Treffer und Trainer Holger Fach gerät zunehmend unter Druck.
Einigermaßen zufrieden resümierte dagegen Aues Trainer Gerd Schädlich die Partie, der nach dem Schlusspfiff davon sprach, dass Aue die Partie nicht unverdient gewonnen habe. Der Coach legte aber auch in der Stunde des Erfolgs eine kritische Elle an. "Wir sind zwar gut in das Spiel gekommen, weil Paderborn die Verunsicherung nach dem verpatzten Saisonstart deutlich anzumerken. Insgesamt haben wir aber viel zu wenig nach vorn gemacht. Deswegen war ich mit dem 0:0 zur Pause auch nicht zufrieden", sagte Schädlich. (fp)
weitere Spielberichte Heimmannschaft Spieldaten Gastmannschaft
  7 Ecken 9
  17 Freistöße 12
  49,2% Ballbesitz 50,8%
  14 Torschüsse 12
  47 Zweikämpfe 54
  53,47% - davon verloren 46,53%
  35 lange Bälle 25
  42% - davon nicht angekommen 58%