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FC Erzgebirge Aue II: Stephan Flauder - Tommy Käßemodel, Ronny Liebold, Pierre Le Beau, Andreas Lobsch - Maik Georgi, Carsten Sträßer, Marco Wölfel, Sylvio Schwitzky - Markus Müller, Roy Blankenburg; Trainer: Rico Schmitt
Eingewechselt: 62. Daniel Rupf für Sylvio Schwitzky, 85. Patrick Grandner für Markus Müller, 89. Andy Wendschuch für Marco Wölfel
Dresden 06 Laubegast: Axel Mittag - Robert Heiße, René Balatka, Richard Hemmann, Toni Schmidt - Frank Kaiser, Roland Hamel, Frank Seifert - Stefan Kutschke, Ronny Jank, Alexander Eißrich; Trainer: Bernd Fröhlich
Eingewechselt: 56. Martin Hemmann für René Balatka, 74. Tom Hoffmann für Roland Hamel, 74. Kai Starke für Alexander Eißrich
Tore: 1:0 Markus Müller (40. / Sylvio Schwitzky); 2:0 Carsten Sträßer (68.); 3:0 Markus Müller (81. / Daniel Rupf)
Schiedsrichter: Daniel Kresin (Leipzig) Assistenten: Andreas Heinrich, Uwe Schönborn
Zuschauer: 250 im Stadion am Spiegelwald
Gelbe Karte: Marco Wölfel (3.), Tommy Käßemodel / Frank Kaiser, Toni Schmidt, Tom Hoffmann, René Balatka
Spielbericht: Die zweite Mannschaft des FC Erzgebirge Aue gewann in der Fußball-Landesliga das Spitzenspiel gegen den bisherigen Tabellenführer Dresden-Laubegast mit 3:0. Der deutliche Erfolg war auch in dieser Höhe verdient. Die Veilchen bestimmten bis auf die Anfangsphase das Geschehen "Wir hatten eigentlich nie das Gefühl, es brennt etwas gegen uns an", freute sich Trainer Rico Schmitt. Sein Team (48 Punkte) rangiert jetzt auf Rang zwei, wobei Spitzenreiter Lok Leipzig (49) eine Partie mehr absolviert hat. Nach dem 3:0-Sieg über den bisherigen Spitzenreiter Dresden-Laubegast ist der FC Erzgebirge II heißester Anwärter für den Aufstieg in die Fußball-Oberliga. Die Auer, nun Erster, hielten ihre ärgsten Konkurrenten auf Distanz und können in den restlichen sieben Spiele aus eigener Kraft den Aufstieg perfekt machen. Der wochenlange Tabellenführer Laubegast blieb am Samstag in Beierfeld vieles schuldig, auch wenn in der 2. und 5. Minute FCE-Torhüter Stephan Flauder Kopf und Kragen riskieren musste, um ein 0:1 zu vermeiden. Dann schalteten die Veilchen auf Offensive um, ohne die Abwehr zu entblößen. Über Profi Carsten Sträßer liefen fast alle Angriffe. Der schnelle Maik Georgi überlief auf der rechten Seite immer wieder die Abwehr, seine Pässe kamen aber oft nicht an. Das überfällige 1:0 fiel noch vor der Pause, als der quirlige Sylvio Schwitzky flach zu Markus Müller spielte und der Torschütze vom Dienst den Ball direkt aus acht Metern ins Netz knallte. Das 2:0 (68.) ging auf Sträßers Konto: Nach Foul an Georgi zirkelte er das Leder bei einem Freistoß aus halblinker Position scharf über die Mauer in den entlegenen Winkel. Mit der Einwechslung von Daniel Rupf kam nochmals frischer Elan ins Auer Offensivspiel. Einem Rupf-Schuss gab Müller eine Richtungsänderung: 3:0 (82.). Die Gäste blieben nach der Pause ohne Torchance. "Bis auf die ersten zehn Minuten hatten wir den Gegner stets im Griff. Ich hatte nie das Gefühl, dass etwas gegen uns anbrennt", befand Aues Trainer Rico Schmitt. (fp)
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