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Sachsen-Pokal 2000/01Spielbericht |
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Zuschauer: 1100 Der FV Dresden-Nord verlegte das Spiel in das Auer Erzgebirgsstadion des FC Erzgebirge Aue. FC Erzgebirge Aue - Trotz Sieg nicht überzeugt Aue. Nach zwei deftigen Niederlagen haben die Fußballer des FC Erzgebirge Aue am Dienstag mit einem 5:0-Pokalsieg gegen den FV Dresden Nord wieder etwas Selbstvertrauen getankt. Spielerisch blieben die Regionalligisten allerdings vieles schuldig. Die Verunsicherung war den Gastgebern auch gegen den unterklassigen Kontrahenten anzumerken. "Wir haben gesehen, dass wir im Defensiv-Bereich nicht so stabil sind wie zu Beginn der Meisterschaft", äußerte sich Trainer Gerd Schädlich noch relativ verhalten. Präsident Uwe Leonhardt wurde da schon deutlicher: "Es kann nicht sein, dass hier in der ersten Halbzeit nur Tautenhahn und Pagels Fußball spielen." Einen schwarzen Tag hatte erneut Manndecker Radek Sionko erwischt, der sich mehrfach vernaschen ließ. So kamen auch die Gäste, meist durch Björn Krügel, zu einigen Chancen, die sie aber alle vergaben. Die Tore für den FCE erzielten Libero Udo Tautenhahn (19./Freistoß), Marek Nowacki (58.), Marcel Salomo (63.), Borislav Tomoski (78.) und Petr Grund (90./Elfmeter). Für das nächste Punktspiel gegen TeBe Berlin, das am Sonnabend bereits 13 Uhr angepfiffen wird, müssen sich die Veilchen jedenfalls deutlich steigern. (Freie Presse) Oberligist FV Dresden-Nord unterliegt beim FC Erzgebirge Aue deutlich mit 0:5 Regionalliga-Tabellenführer Erzgebirge Aue steht als erste Mannschaft im Vietelfinale um den sächsischen Fußball-Landespokal. Der Pokalverteidiger bezwang Oberligist FV Dresden-Nord mit 5:0 (1:0). Vor 1 100 Zuschauern erzielten Udo Tautenhahn (20.), Thomas Nowacki (58.), Marcel Salomo (63.), Borislav Tomoski (76.) und Petr Grund (88. Foulstr.) die Tore für die Erzgebirgler. "Wir wurden deutlich unter Wert geschlagen, haben allerdings auch fünf klare Torchancen ungenutzt verstreichen lassen", ärgerte sich Nord-Manager Christian Minks. Die Dresdner hatten das ihnen zugeloste Heimrecht an Aue abgegeben. "Aus ökonomischen Gründen", wie Christian Minks nochmals bestätigte. Immerhin werden die Zuschauer-Einnahmen geteilt - zumindest ein kleines Trostpflaster für den Dresdner Viertligisten. Nord stellte sich gegenüber den letzten Oberliga-Punktspielen personell anders vor. Im Angriff erhielt der Ex-Suhler Krügel eine Bewährungschance, die er aber nur teilweise nutzen konnte. Allein drei vergebene Chancen kamen auf sein Konto. Mit Hauswald, Scholze und Kühne fehlten drei Leistungsträger, dafür spielte erstmals wieder Kapitän Symank mit. Co-Trainer Peter Schöne sah die 90 Minuten so: "Wir haben ordentlich mitgespielt, aber nach dem 0:2 ging hinten die Ordnung verloren. So kamen wir noch unter die Räder." Aues Coach Gerd Schädlich war mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden: "Wir haben konzentriert gearbeitet, aber schließlich wollen wir ja auch den Pokal verteidigen. Wie in diesem Jahr könnte uns dann wieder ein großer Gegner im DFB-Pokal zugelost werden." Aue hatte als Landes-Pokalsieger im laufenden DFB-Pokal-Wettbewerb den Hamburger SV empfangen (0:3). (Sächsische Zeitung) |