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Der SFV-Vorstand hat in seiner Sitzung am 17. April 2021 einen Beschluss gefasst, der die vorzeitige Beendigung der Meisterschaften 2020/21 der Frauen, Männer, Juniorinnen und Junioren auf Landesebene regelt. Der Wernesgrüner Sachsenpokal wird mit angepasstem Modus sportlich ausgespielt. Ohne einen veränderten Modus hätte dem Wernesgrüner-Sachsenpokal erstmals in seiner Geschichte der Abbruch gedroht. Das Entgegenkommen aller Beteiligten hat das verhindert. Es ist gelungen, über sechs Spielklassenebenen teils sehr unterschiedliche Interessenlagen auf eine kompromissfähige Basis zu bringen, mit der ein Teilnehmer für die 1. Runde im DFB-Pokal sportlich ermittelt werden kann. Dafür haben alle 17 Vereine eine Erklärung zur Änderung der Teilnehmerverträge und des Spielmodus abgegeben. Das sind die relevanten Inhalte in Kurzform: Die 10 Mannschaften unterhalb der Regionalliga erklären ihren Verzicht auf die weitere Teilnahme am Wernesgrüner Sachsenpokal 2020/21. Eine sportgerichtliche Bewertung wird nicht vorgenommen. Die finanziellen Rahmenbedingungen aus den Durchführungsbestimmungen werden zugunsten der 10 Mannschaften unterhalb der Regionalliga geändert. Alle 10 verzichtenden Mannschaften erhalten 8 % des Betrages, der für die Ausschüttung an die unterlegenen Mannschaften vom Achtel-, Viertel- und Halbfinale vorgesehen ist (ursprünglich: 4 % Achtelfinale, 8 % Viertelfinale, 18 % Halbfinale). Die SG Weißig (Kreisoberliga Dresden) erhält für den Wernesgrüner Sachsenpokal 2021/22 einen Startplatz in Runde 1. Die 7 Mannschaften der 3. Liga und Regionalliga treten in K.O.-Spielen ab Viertelfinale gegeneinander an und ermitteln am 29. Mai 2021 (Finaltag der Amateure) den Pokalsieger und Qualifikanten für den DFB-Pokal 2021/22. Die im Viertel- und Halbfinale ausscheidenden Mannschaften erhalten 4 % des Betrages, der für die Ausschüttung an die unterlegenen Mannschaften vom Achtel-, Viertel- und Halbfinale vorgesehen ist. Qualifikant und Finalist geben jeweils 10 % ihres vertragsgemäßen Festbetrages aus der Verwertung der Medien und Marketingrechte des DFB-Pokals unmittelbar und zu gleichen Teilen an die übrigen 15 Mannschaften ab.
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