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FC Erzgebirge Aue: Martin Männel - Calogero Rizzuto, Adam Susac, Steve Breitkreuz, Sebastian Hertner - Philipp Riese, Christian Tiffert, Simon Handle, Mario Kvesic, Nicky Adler - Max Wegner; Trainer: Pavel Dotchev
Eingewechselt: 46. Björn Kluft für Mario Kvesic, 60. Simon Skarlatidis für Simon Handle, 60. Tom Nattermann für Max Wegner
Kader: Mario Seidel, Julian Riedel, Louis Samson, Mike Könnecke
Wehen Wiesbaden: Markus Kolke - Sebastian Mrowca, Thomas Geyer, Niklas Dams, Alf Mintzel - Nils-Ole Book, Kevin Pezzoni, Kevin Schindler, Torsten Oehrl, Marc Lorenz - Luca Schnellbacher; Trainer: Sven Demandt
Eingewechselt: 52. David Blacha für Kevin Pezzoni, 71. Saer Sene für Luca Schnellbacher, 87. Sven Mende für Marc Lorenz
Kader: Maximilian Reule, Marius Kleinsorge, Patrick Mayer
Tore: 0:1 Torsten Oehrl (Kopfball, 12. / Luca Schnellbacher); 1:1 Steve Breitkreuz (Linksschuß, 90+2. / Björn Kluft)
Schiedsrichter: Benedikt Kempkes (Koblenz) Assistenten: Patrick Kessel (Norheim), Patrik Meisberger (Heusweiler)
Zuschauer: 6350 im Sparkassen-Erzgebirgsstadion
Gelbe Karte: Max Wegner (4.) / Torsten Oehrl, Markus Kolke
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| 1 Männel |
| 21 Susac |
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24 Breitkreuz |
| 20 Rizzuto |
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3 Hertner |
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| 17 Riese |
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33 Tiffert |
| 7 Handle 16 Kvesic 8 Adler |
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| 9 Wegner |
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| 1 Kolke |
| 16 Dams |
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14 Geyer |
| 31 Mrowca |
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23 Mintzel |
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| 28 Book |
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27 Pezzoni |
| 32 Schindler 10 Oehrl 20 Lorenz |
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| 24 Schnellbacher |
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Vorbericht - Rückrundenspiel - Fotos vom Spiel
Spielbericht: Wehen als schlechtestes Auswärtsteam weiter ohne Sieg - Breitkreuz rettet Aues Serie spät
In letzter Minute wendete Erzgebirge Aue beim hitzigen 1:1 gegen den SV Wehen Wiesbaden eine Niederlage ab und wahrte damit die Serie an ungeschlagenen Heimspielen. Steve Breitkreuz erzielte in der Nachspielzeit den Ausgleich und verhinderte so den ersten Auswärtssieg der Hessen in dieser Spielzeit. Aues Trainer Pavel Dotchev deutete nach dem überraschenden 1:0-Pokalerfolg gegen Eintracht Frankfurt Änderungen an: "Die Jungs sind enorm viel gelaufen, sie waren alle kaputt. Ich werde vielleicht zwei, drei Veränderungen vornehmen." Es wurde lediglich eine einzige, Adler erhielt den Vorzug vor Skarlatidis (Bank). SVWW-Coach Sven Demandt musste im Vergleich zum 0:1 beim 1. FC Magdeburg auf Funk (5. Gelbe Karte) verzichten, Blacha nahm zudem zunächst auf der Bank Platz. Für die beiden rückten Schindler und Lorenz ins Team, Letzterer hatte seine Gelbsperre abgesessen.
Die Vorzeichen schienen klar, Aue war zuhause bislang ungeschlagen und ohne Gegentor, kam dazu mit Rückenwind aus dem Pokal. Bei den Gästen dagegen eine ganz andere Gefühlslage, die Hessen reisten mit bisher nur zwei Punkten auf fremden Plätzen als schlechteste Auswärtsmannschaft ins Erzgebirge. Doch sie boten den Hausherren von Beginn an Paroli, die Veilchen fanden nicht richtig in die Partie. Oehrl nutze dies, indem er den SVWW aus kurzer Distanz in Führung brachte (12.). Die Sachsen taten sich auch in der Folge schwer, ihnen fehlte es an Mitteln, die defensiv sicheren Gäste in Bedrängnis zu bringen. Die Demandt-Elf lauerte auf Fehler der Gastgeber, um dann schnell umschalten zu können. Bis zur Pause gab es keine weiteren nennenswerten Chancen zu verzeichnen, sodass es mit dem 0:1 in die Halbzeit ging.
Aue kam mit Schwung aus der Kabine, nach einer Freistoßflanke musste Kolke sein ganzes Können aufbieten, um den Ausgleich zu verhindern (48.). Die Gastgeber machten nun mehr fürs Spiel, Wehen lauerte auf Kontersituationen. In einer hitzigen Schlussphase erhöhten die Veilchen den Druck und jubelten über den Ausgleich - aber Schiedsrichter Kempkes verwehrte dem Treffer trotz großer Proteste die Anerkennung (90.). Doch die Sachsen steckten nicht auf und sie sollten dafür belohnt werden: Breitkreuz sorgte in der Nachspielzeit für das 1:1 (90.+1). Aue gastiert am Samstag, den 7. November (14 Uhr), beim Chemnitzer FC, Wehen empfängt schon tags zuvor (19 Uhr) Spitzenreiter Dynamo Dresden. (kicker)
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