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FC Erzgebirge Aue II: Stephan Flauder - Ronny Liebold, Tino Oechsner, Pierre Le Beau - Stefan Mohr, Sebastian Seifert, Christian Siemund, Andreas Lobsch - Sylvio Schwitzky, Marcel Nolde, Roy Blankenburg; Trainer: Rico Schmitt
Eingewechselt: 46. Kai Enold für Sebastian Seifert, 60. Sebastian Frenzel für Christian Siemund, 70. Felix Ulbricht für Andreas Lobsch
Kickers Markkleeberg: Christian Kaiser - Oliver Skrocki, Stephan Hofmann, Christian Geidus, Dirk Birnbaum - Stephan Mann, Marco Wenk, Michael Marsand, Marius Dörfler - Tom Kursawe, Thomas Goly; Trainer: Dieter Kühn
Eingewechselt: 12. Jens Brunke für Stephan Mann, 80. Oliver Böhme für Jens Brunke
Tore: 0:1 Marius Dörfler (25.); 1:1 Roy Blankenburg (44.); 2:1 Stephan Hofmann (Eigentor, 88.)
Schiedsrichter: Daniel Böhm (Rabenau) Assistenten: Marek Nixdorf, Andreas Fürschke
Zuschauer: 95 im Stadion am Spiegelwald
Gelbe Karte: Christian Siemund, Andreas Lobsch (5., gesperrt) / -
Spielbericht: Im letzten Heimspiel der Landesliga-Saison 2006/07 hat der FC Erzgebirge Aue II am Sonnabend einen Sieg über die Kickers Markkleeberg eingefahren. Am Ende der mäßigen Partie stand es 2:1 für die Veilchen. Die Gäste, die noch gegen den Abstieg kämpfen, standen hinten sehr kompakt und gingen bereits in der 11. Minute in Führung. Aue hatte sich als feststehender Vizemeister viel vorgenommen und kam vor der Pause durch Roy Blankenburg zum 1:1. Verlief die erste Hälfte weitgehend ausgeglichen, so entwickelte sich nach dem Seitenwechsel ein Spiel auf ein Tor. Die Veilchen wollten unbedingt gewinnen und setzten die Markkleeberger unter Druck. "Das Bemühen ist unübersehbar gewesen. Es war ja für uns noch einmal ein wichtiger Test vor dem sächsischen Pokalfinale", berichtete Trainer Rico Schmitt. Der Aufwand der Auer wurde in der 76. Minute mit dem Siegtreffer belohnt. Nach einer schönen Freistoßkombination versenkte Tino Oechsner das Leder im Netz. Danach kontrollierten die Lila-Weißen weiter das Spiel und brachten den Erfolg relativ sicher über die Runden. "Meine Truppe hat ordentlich gekämpft, aber die Auer waren an diesem Tag einfach die bessere Mannschaft, weil sie sich die größere Anzahl an Torchancen herausgearbeitet haben", sagte der Markkleeberger Trainer und ehemalige DDR-Nationalspieler Dieter Kühn. Am kommenden Sonntag steigt ab 15 Uhr im Erzgebirgsstadion das mit Spannung erwartete Sachsen-Pokalfinale zwischen der Veilchen-Reserve und Regionalligist 1. FC Dynamo Dresden. Alles andere als ein Erfolg der Elbestädter wäre natürlich eine Sensation. "Wir hoffen, dass sich die große Auer Fangemeinschaft geschlossen zum Endspiel einstellt und uns genauso unterstützt, wie sie es mit den Profis in der zweiten Bundesliga tut", blickt Rico Schmitt voraus. (fp)
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