Chemnitzer FC: David Richter - Roman Eppendorfer, Dennis Slamar, Jan Löhmannsröben, Ken Tchouangue - Andreas Geipl, Tobias Stockinger, Tom Baumgart - Maurizio Grimaldi, Domenico Alberico, Jonas Marx; Trainer: Benjamin Duda
Eingewechselt: 46. David Vogt für Tobias Stockinger, 67. Maximilian Fesser für Maurizio Grimaldi, 76. Ron Berlinski für Jonas Marx, 84. Justin Gröger für Jan Löhmannsröben
Kader: David Wunsch, Johannes Pistol, Aaron Mensah, Georg Hempel, Amadeus Zamora Gonzalez
Spielbericht: Zwei Tore gegen Ex-Verein Aue: Baumgart schießt Chemnitz zum Derbysieg
Zwei Tore gegen den Ex-Klub, Gleichstand mit der Spitze: Tom Baumgart schoss den Chemnitzer FC beim 3:1 im Sachsen-Derby gegen Erzgebirge Aue zum vierten Sieg der jungen Regionalliga-Saison. Wer würde Schritt halten mit dem FC Rot-Weiß Erfurt? Im Sachsen-Derby zwischen dem Chemnitzer FC und Erzgebirge Aue ging es am frühen Samstagabend nebst aller Rivalität auch darum, den starken Start in die neue Runde zu bestätigen. Das gelang den Gastgebern mit einem 3:1-Erfolg.
Der Absteiger aus Aue war zu Beginn aktiver, dann aber neutralisierten sich die beiden Kontrahenten über weite Strecken. Erst nach der Trinkpause wurde das Geschehen unterhaltsamer: Der Schiedsrichter pfiff nach einem Tackling gegen Marx im Strafraum Foulelfmeter, Baumgart - einst fünf Jahre lang im Trikot der Veilchen - behielt vom Punkt die Nerven und brachte die Chemnitzer mit 1:0 in Front (33.). Aue zeigte sich beeindruckt vom Rückstand, Chemnitz drückte weiter. Nachdem Gästekeeper Uhlig bei einem Distanzversuch seine Klasse zeigen musste, war er wenig später nicht schuldlos: Bei einer Ecke verschätzte er sich, am zweiten Pfosten war so wieder Baumgart zur Stelle und erhöhte auf 2:0 (41.). Damit ging es in die Pause.
Weil allerdings Marx kurz nach Wiederanpfiff Treffer Nummer 3 für den CFC knapp verpasste, kam gleich im Anschluss neue Spannung auf: Nach einer Auer Ecke hatte Bär zu viele Freiheiten und verkürzte auf 1:2 (53.). Doch auch in Folge blieb der CFC zunächst tonangebend; beide Keeper hatten ihre Szenen: So vereitelte Chemnitz-Schlussmann Richter einen Doppelpack auch von Bär, sein Pendant Uhlig war gegen Stockinger zur Stelle. Als die Schlussphase anbrach, wollte der CFC den Sieg dann nur mehr über die Zeit verteidigen. Dem Gast bot sich durch Maciejewski frei vor Richter erneut der Ausgleich; in den finalen Minuten musste Fesser in höchster Not eingreifen. So gehörte die letzte Szene der Heimelf: Nach einer Ecke lief der Konter, Fesser besorgte den 3:1-Endstand (90.+6). Am kommenden Wochenende ist Ligapause, Erzgebirge Aue bekommt es im DFB-Pokal mit der TSG Hoffenheim zu tun. Der CFC hingegen ist spielfrei, erst am 25. August reist Chemnitz zu Meister Lok Leipzig. (kicker)