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Regionalliga Nordost 2026/27

Spielbericht

11. Spieltag - Sonntag, 27.09.2026 - 14:00

FC Erzgebirge Aue - BSG Chemie Leipzig 1:2 (1:1)

FC Erzgebirge Aue: Martin Männel - Maxim Burghardt, Patrick Kapp, Bastian Strietzel, Stylianos Kokovas - Nils Lihsek, Devin Angleberger, Tim Maciejewski, Simon Skarlatidis, Willi Kamm - Christoph Pauling; Trainer: Khvicha Shubitidze

Eingewechselt: 63. Linus Queißer für Willi Kamm, 75. Levi Wagner für Stylianos Kokovas, 75. Daniel Fisl für Nils Lihsek, 75. Aurel Loubongo für Christoph Pauling, 83. Finn Heidrich für Simon Skarlatidis

Kader: Max Uhlig, Theo Kretschmer, Leon Prosche, Hugo Kaps

BSG Chemie Leipzig: Marcel Bergmann - Valon Aliji, Rudolf Sanin, Philipp Wendt, David Pfeil - Darijan Silic, Luis Jakobi, Willi Reincke - Malick Sanogo, Elias Kratzer, Philipp Kühn; Trainer: Alexander Schmidt

Eingewechselt: 20. Lorenz Hollenbach für Rudolf Sanin, 46. Bradley Lokilo für Malick Sanogo, 57. Julius Hoffmann für Philipp Kühn, 77. Anton Bulland für Willi Reincke

Kader: Florian Horenburg, Tim Hoops, Luca Bürger, Tyron Profis

Tore: 1:0 Tim Maciejewski (Rechtsschuß, 14. / Stylianos Kokovas); 1:1 Rudolf Sanin (Kopfball, 20. / Willi Reincke); 1:2 Julius Hoffmann (Kopfball, 69. / Philipp Wendt)

Schiedsrichter: Johannes Drößler (Gotha)
Assistenten:Daniel Bartnitzki (Erfurt), Paul Drößler (Gotha)
Vierter Offizieller: Leon Maximilian Metz ()

Zuschauer: 11756 im Erzgebirgsstadion

Gelbe Karte: Bastian Strietzel (2.), Stylianos Kokovas (2.) / Elias Kratzer, Luis Jakobi, Darijan Silic

 
37 Bergmann
21 Sanin   18 Wendt
      14 Aliji   13 Pfeil      
     
22 Silic           39 Jakobi
8 Reincke
7 Sanogo   72 Kratzer
9 Kühn
     
     
 

News - Rückrundenspiel - Fotos vom Spiel

Spielbericht: Leipziger Lufthoheit vor fast 12.000 Zuschauern: Chemie reißt Aue aus der Spitzengruppe
Zweite Saisonniederlage für den FC Erzgebirge Aue: Am Sonntagnachmittag unterlagen die Veilchen der BSG Chemie Leipzig mit 1:2. Zum Abschluss des 11. Spieltages in der Regionalliga Nordost stand am Sonntagnachmittag das Traditionsduell zwischen dem FC Erzgebirge Aue und der BSG Chemie Leipzig auf dem Programm. Auch wenn bei den Veilchen zuletzt alle Rädchen gut ineinandergegriffen hatten, stand der Drittliga-Absteiger im heimischen Erzgebirgsstadion etwas unter Zugzwang. Der Grund: Die Spitzengruppe um den Chemnitzer FC, den Halleschen FC und Primus Rot-Weiß Erfurt - dem der FCE in der Vorwoche ein 2:2 abgerungen hatte - war am Samstag im Gleichschritt vorangegangen. Um den Anschluss zu halten, war daher ein Dreier gegen die einmal mehr im Tabellenkeller angesiedelten Chemiker fest eingeplant.
Die Anfangsminuten gestalteten sich ausgeglichen. Beide Teams setzten zunächst auf die spielerische Komponente, fürs Erste jedoch nicht besonders erfolgreich. Mit der ersten guten Kombination ging Aue in der 14. Minute dann in Führung. Maciejewski wurde auf der linken Seite freigespielt und traf platziert ins lange Eck. Die Führung hielt jedoch nicht sonderlich lange. Nur sechs Minuten später schlug Chemie zurück. Aue war bei einem Eckball von Reincke unaufmerksam, Sanin lief ein und köpfte aus kurzer Distanz zum Ausgleich ein. Nach dem vermeidbaren Ausgleich übernahm Aue wieder das Kommando und bespielte immer wieder die Tiefe, um den Chemie-Abwehrriegel auszuhebeln. Die Gäste, bei denen neben Hoops, der sich kurz vor dem Anpfiff verletzt hatte, mit Sanin nach rund 30 Minuten auch der zweite Stamm-Innenverteidiger verletzungsbedingt passen musste, standen defensiv gut gestaffelt und ließen kaum etwas anbrennen. Es blieb beim 1:1 zur Pause.
Nach der Pause überließ Chemie den Hausherren das Spielgerät, verdichtete vor dem eigenen Strafraum und setzte auf Umschaltaktionen. Aue fehlten zunächst jedoch die Ideen, um den Leipziger Block auseinanderzureißen. Erst nach rund einer Stunde wurden die Veilchen aktiver. Skarlatidis versuchte es aus der Distanz, Bergmann war mit einer starken Parade zur Stelle (57.). In der 67. Minute ging Kokovas an der Seitenlinie zu rustikal gegen Reincke zu Werke und holte sich damit nicht nur die Gelbe Karte ab, sondern verursachte auch einen folgenschweren Freistoß. Dieser segelte in den Strafraum, wo die Gäste gleich zwei Luftduelle für sich entscheiden konnten. Letztlich war es Hoffmann, der entgegen Männels Laufrichtung zur überraschenden Gäste-Führung einköpfte (68.). Gezwungenermaßen mussten die Veilchen in der Folge die Schlagzahl erhöhen. Nach wie vor fehlte es den Hausherren jedoch an der nötigen Durchschlagskraft, um Chemie ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Stattdessen hätte Chemie in der Schlussphase vor der Rekordkulisse von 11.756 Zuschauern beinahe den Sack zugemacht. Bei einem Konter traf Lokilo nur den Querbalken. Ein dritter Leipziger Treffer war letztlich jedoch gar nicht mehr nötig. Aue fand auch in den Schlusssekunden keine Mittel mehr, um die zweite Saisonniederlage zu verhindern. Damit rutscht der FCE auf Rang 6 ab, während sich Chemie vom Tabellenkeller distanziert und auf Rang 14 klettert. (kicker)
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