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3. Liga 2008/09

Spielbericht

22. Spieltag - Mittwoch, 11.03.2009 - 19:00

VfR Aalen - FC Erzgebirge Aue 0:0 (0:0)

VfR Aalen: Tobias Linse, Benjamin Schöckel, Christian Alder, Pascal Bader, Michael Stegmayer, Andreas Hofmann, Kristoffer Andersen, David Müller, Robert Lechleiter, Vitus Nagorny, Petr Ruman; Trainer: Petrik Sander

Eingewechselt: 36. Moses Sichone für Benjamin Schöckel, 70. Marco Haller für Petr Ruman, 86. Steffen Schneider für David Müller

Kader: Daniel Wagner, Steffen Bohl, Mario Hohn, Branko Okic

FC Erzgebirge Aue: Martin Männel - René Klingbeil, Tomasz Kos, Thomas Paulus, Sven Schaffrath - Marco Stark, Sven Müller, Daniyel Cimen, Marc Hensel, Arne Feick - Eric Agyemang; Trainer: Heiko Weber

Eingewechselt: 46. Robin Lenk für Sven Müller, 46. Sebastian Glasner für Eric Agyemang, 88. Jan Hochscheidt für Daniyel Cimen

Kader: Russi Petkov, Pierre Le Beau, Benjamin Baltes, Aziz Bouhaddouz

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter: René Hammer (Ranis)

Zuschauer: 2300

Gelbe Karte: Benjamin Schöckel, Andreas Hofmann / Marc Hensel (7.), Marco Stark

 
 
     
   
     
     
     
     
     
     
     
 

Vorbericht - Hinrundenspiel - Fotos vom Spiel

Spielbericht: Der VfR hatte von Beginn an die größeren Spielanteile, kam allerdings gegen die sehr tief stehende Auer Abwehr, die meist für großes Getümmel im Strafraum sorgte, über die gesamte erste Hälfte zu keinem gefährlichen Schuss aufs Tor. Der erwartete Kampf blieb aus. Stattdessen verlangsamten viele lange und hohe Bälle die Partie, die die Aalener nicht allzu selten weit übers Ziel hinaus schossen. Auch die Gäste nahmen den Kampf nicht wirklich an, sondern lauerten auf Kontersituationen, die immerhin in der 20. Minute zu dem einzigen echten Torschuss aus dem Spiel heraus von Sven Schaffrath aus 20 Metern über die Latte hinweg führten. Sander versuchte gegen Ende der ersten Hälfte ein bisschen mehr Schwung in die Partie zu bringen, indem der die Positionen der linken und rechten Mittelfeldspieler Andersen und Müller wechselte. Jedoch zeigten in der 35. Minute erst einmal die Auer, wie Tempofußball aussieht. Über viele Stationen spielten sie die Gastgeber im Strafraum regelrecht schwindelig. Allerdings wollte keiner so recht schießen, bis Stegmayer den Ball klären konnte. Nun hatte Sander genug gesehen und reagierte auf die ungeordnete Spielweise seiner Mannschaft mit der Auswechslung des bereits gelbverwarnten Schöckels für Sichone. Jedoch trug auch das Schiedsrichtergespann um Rene Hammer seinen Teil zu der lahmen ersten Hälfte mit vielen frühzeitigen Pfiffen in Zweikämpfen und Standardsituationen bei.
Nach der Pause versuchte der VfR wieder die ersten Akzente mit einem herantastenden Bogenlampenschuss setzen (47.), der aber kein Problem für Aues Torhüter Männel darstellte. So blieb es auch in Hälfte zwei dabei, dass ohne geordneten Spielaufbau der Ball auf beiden Seiten kaum bis zu den Offensivabteilungen durchdringen konnte. Das einzige Raunen ging in der 61. Minute durch die Zuschauer, als Nagorny einen Freistoß per Kopfball nur knapp über die Latte lenkte. In der Schlussphase kam der VfR zwar noch einmal ein wenig auf, doch nun schien auch dem einzigen torgefährlichen Aalener, Vitus Nagorny, langsam die Luft ausgegangen zu sein und auch Alder hatte bei seinem Freistoß in der Nachspielzeit aus 18 Metern kein Glück mehr, sondern setzte den Ball nur noch in die Auer Mauer. Das Zittern der Zuschauer konnte an diesem Abend höchstens von den Temperaturen nahe am Gefrierpunkt herrühren, mit Sicherheit aber nicht von dem Auftritt der beiden Teams, die sich über die komplette Spielzeit selbst neutralisierten und etliche Bälle leichtsinnig vertändelten. (szon)