VfL Osnabrück: Lukas Jonsson - Yigit Karademir, Jannik Müller, Robin Fabinski - Patrick Kammerbauer, Fridolin Wagner, Bjarke Jacobsen, Kevin Schumacher - Lars Kehl, Robin Meißner, Luc Ihorst; Trainer: Timo Schultz
Eingewechselt: 59. Ismail Badjie für Luc Ihorst, 59. Frederik Christensen für Kevin Schumacher, 74. Kai Pröger für Lars Kehl, 88. Bernd Riesselmann für Robin Meißner, 88. Theo Janotta für Fridolin Wagner
Kader: Niklas Sauter, Bryan Henning, Kevin Wiethaup, Nikky Goguadze
Spielbericht: Osnabrück beendet englische Woche versöhnlich - Malone fliegt mit Rot vom Feld
Nachdem sich der VfL Osnabrück im ersten Durchgang schwergetan hatte, brachten zwei Standards den VfL auf die Siegerstraße. Aue verliert trotz Chancenplus in Durchgang eins das dritte Spiel in Folge. Nach dem 1:1 in Essen - dem zweiten Unentschieden in Folge - nahm VfL-Coach Timo Schultz drei Veränderungen in der Startelf vor. Schumacher, Wagner und Ihorst starteten anstelle von Christensen, Henning und Pröger. Aue brachte drei verlorene Ligaspiele in Folge mit an die Bremer Brücke. Doch auch nach der 1:2-Niederlage am Mittwoch in Cottbus vertraute Jens Härtel seiner eingespielten Startelf und nahm keine Wechsel vor.
Die Gäste kamen besser in die Partie: Ehlers hatte den ersten Abschluss, aus knapp 20 Metern flog die Kugel aber knapp am Tor vorbei (6.). Schließlich war es der VfL, der versuchte mit größeren Ballbesitzanteilen die Kontrolle über das Spiel zu erlangen. Allerdings fehlte gegen gut sortierte Veilchen die nötige Präzision. So näherte sich Osnabrück ebenfalls aus der Distanz dem Tor, wie auf der anderen Seite flog aber auch hier der Ball von Wagner vorbei (25.). Anschließend gehörten die gefährlichen Offensivaktionen wieder den Gästen. Stefaniak konnte nach einer hohen Balleroberung von Schmid zwei Gegenspieler aussteigen lassen, der Schuss wurde aber von Fabinski geblockt (31.). Anschließend schoss Guttau einen direkten Freistoß knapp vorbei (33.). Kurz vor der Pause war es wieder der zentrale Offensivspieler, der nach einer zu kurz geklärten Ecke den Ball an den Innenpfosten schlenzte (45.+1).
Aufseiten der Gäste sorgte VfL-Stürmer Ihorst nach dem Seitenwechsel für Schwung. Der 25-Jährige holte eine Ecke heraus, mit der Kammerbauer Jacobsen fand. Der Mittelfeldspieler köpfte ein und brachte den VfL in Front (49.). Es war der dritte Saisontreffer des Dänen - allesamt per Kopf. Aue war um eine schnelle Antwort bemüht, doch Osnabrück setzte einen zweiten Streich. Nach einer Ecke faustete Männel den Ball weg. Dieser sollte postwendend zurück auf das Tor fliegen, blieb aber an einem Auer Arm hängen - Elfmeter. Kehl übernahm die Verantwortung und erhöhte vom Punkt auf 2:0 (63.). Nachdem Aue zuvor trotz einiger Angriffsbemühungen der Ausgleich versagt geblieben war, sollte allerdings nach einem flachen Ballvortrag über die rechte Seite immerhin der Anschlusstreffer durch Clausen fallen (71.). In der Schlussphase wurde Aue durch Günther-Schmidt noch einmal gefährlich, doch Jonsson parierte den Kopfball (85.). Kurz darauf eroberte Riesselmann den Ball von Malone, der ihn als letzter Mann umriss und dafür die Rote Karte sah (90.). In Überzahl kam der VfL noch zu zwei Kontersituationen. Die erste wurde vergeben, doch kurz vor dem Schlusspfiff war Badjie durch und traf zum 3:1-Endstand (90.+5). Die nächste Aufgabe steht für den VfL Osnabrück am Sonntag (19.30 Uhr) auswärts bei Viktoria Köln an. Am Tag zuvor (14 Uhr) trifft Aue auf 1860 München.
(kicker)