MSV Duisburg: Maximilian Braune - Joshua Bitter, Tobias Fleckstein, Alexander Hahn, Can Coskun - Rasim Bulic, Christian Viet, Maximilian Dittgen, Conor Noß, Patrick Sussek - Florian Krüger; Trainer: Dietmar Hirsch
Eingewechselt: 61. Steffen Meuer für Maximilian Dittgen, 61. Mert Göckan für Can Coskun, 61. Thilo Töpken für Florian Krüger, 76. Jesse Tugbenyo für Christian Viet, 81. Andy Visser für Conor Noß
Kader: Julius Paris, Niklas Jessen, Leon Müller, Ben Schlicke
Schiedsrichter: Felix Wagner (Glött) Assistenten: Thomas Stein (Aschaffenburg), Timo Klein (Kaiserslautern) Vierter Offizieller: Henry Schröder (Detmold-Hiddesen)
Spielbericht: Chancen nicht genutzt: Duisburg lässt Punkte bei Remis gegen Aue liegen
Der MSV Duisburg hatte vor allem in der ersten Halbzeit gegen den FC Erzgebirge Aue mehrere Chancen, um in Führung zu gehen. Die Zebras ließen ihre Gelegenheiten aber liegen, sodass am Ende ein torloses Remis und damit ein bitterer Punktverlust im Aufstiegsrennen stand. Duisburg und Aue gingen jeweils mit bitteren Punktverlusten aus der Vorwoche im Gepäck in den 18. Spieltag. Der MSV hatte beim 2:3 in Cottbus erst in der fünften Minute der Nachspielzeit das entscheidende Gegentor gefangen. Im Vergleich zu dieser Partie nahm Trainer Dietmar Hirsch, dessen Vertragsverlängerung kurz vor dem Spiel gegen Aue bekanntgegeben wurde, drei Änderungen vor. Bitter, Dittgen und Krüger starteten anstelle von Göckan, Müller und Meuer. Der FC Erzgebirge hatte am vergangenen Wochenende ebenfalls in der Nachspielzeit ein Gegentor bekommen und dadurch nur 2:2 gegen Ingolstadt gespielt. Im Vergleich zu dieser Partie nahm Trainer Jens Härtel ebenfalls drei Änderungen vor. Fallmann, Uhlmann und Ehlers ersetzten Barylla, Fabisch (beide Bank) und Bornschein (nicht im Kader).
Die Partie startete mit sehr offensivfreudigen Duisburgern. Aue kam in der Anfangsphase kaum aus der eigenen Hälfte raus. Die erste gute Chance hatten die Zebras in der 12. Minute nach einer Ecke: Bulic Kopfball wurde von Barylla auf der Linie geklärt. Mit zunehmender Spielzeit kamen die Gäste dann besser ins Spiel, ohne aber gute Chancen rauszuspielen. Duisburg hatte hingegen noch einen Fernschussversuch durch Fleckstein (25.) und dann kurz vor der Pause zwei richtig gute Chancen. Erst hätte Noß per Kopf die Führung erzielen können, er setzte den Ball aber knapp rechts daneben (35.). Dann setzte Krüger einen Abschluss von halblinks im Strafraum gegen den rechten Pfosten, weil Lord noch die Fingerspitzen dran hatte (45.+1). So ging es torlos in die Pause.
Der zweite Durchgang lief ziemlich gemächlich an. Der MSV war wieder leicht überlegen, brauchte aber bis zur 58. Minute, um sich eine Doppelchance zu erspielen: Erst wurde Sussek mit einem Schuss vom Fünfmeterraum geblockt, dann köpfte Dittgen aus kurzer Distanz weit drüber (58.). In der Folge agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe, ohne dass viel in den Strafräumen passierte. Und dann hatte Aue endlich einen ersten ernstzunehmenden Abschluss, Ehlers scheiterte jedoch von links im Strafraum an Braune (69.). Die Schlussphase war dann eine zerfahrene und chancenarme Angelegenheit. Die Duisburger spielten natürlich auf den Sieg, um nicht gegen ein Team aus dem Tabellenkeller zwei Punkte im Aufstiegskampf liegenzulassen. Aue gab sich am Ende eigentlich mit dem Remis zufrieden, aber dann hatte Collins noch eine Chance per Volley von der Strafraumkante - der Ball ging knapp links am Tor vorbei (90.). In der Nachspielzeit hätte dann beinahe doch noch der MSV den Sieg eingetütet, der wuchtige Fernschuss von Bulic wurde aber von Lord pariert (90.+4). So endete die Partie mit einem torlosen Remis, das für Duisburg bitter war. Aue hatte sich den Punkt aber insgesamt verdient. Für den FC Erzgebirge geht es nächste Woche Samstag (14 Uhr) mit dem Kellerduell gegen Schweinfurt weiter. Duisburg ist einen Tag später (19.30 Uhr) zum Abschluss des Drittliga-Jahres bei Viktoria Köln zu Gast. (kicker)