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3. Liga 2025/26

Spielbericht

25. Spieltag - Sonntag, 22.02.2026 - 16:30

FC Erzgebirge Aue - Energie Cottbus 1:2 (1:1)

FC Erzgebirge Aue: Martin Männel - Pascal Fallmann, Ryan Malone, Tristan Zobel, Jamilu Collins - Jonah Fabisch, Mika Clausen, Julian Guttau, Marvin Stefaniak - Marcel Bär, Jannic Ehlers; Trainer: Christoph Dabrowski

Eingewechselt: 71. Julian Günther-Schmidt für Julian Guttau, 88. Maximilian Schmid für Mika Clausen, 89. Vincent Ocansey für Jamilu Collins

Kader: Louis Lord, Anthony Barylla, Moritz Seiffert, Luan Simnica, Erik Weinhauer, Ricky Bornschein

Energie Cottbus: Marius Funk - Simon Straudi, King Samuel Manu, Nyamekye Awortwie-Grant, Anderson-Lenda Lucoqui - Lukas Michelbrink, Dominik Pelivan, Moritz Hannemann, Tolcay Cigerci, Axel Borgmann - Erik Engelhardt; Trainer: Claus-Dieter Wollitz

Eingewechselt: 61. Tolga Cigerci für Lukas Michelbrink, 61. Can Yayha Moustfa für Moritz Hannemann, 81. Justin Butler für Dominik Pelivan, 89. Mladen Cvjetinovic für Tolcay Cigerci

Kader: Alexander Sebald, Tim Campulka, Merveille Biankadi, Jannis Boziaris, Ted Tattermusch

Tore: 1:0 Marcel Bär (Linksschuß, 5. / Mika Clausen); 1:1 King Samuel Manu (Kopfball, 12. / Lukas Michelbrink); 1:2 Axel Borgmann (Linksschuß, 87. / Tolcay Cigerci)

Schiedsrichter: Lukas Benen (Nordhorn)
Assistenten: Fynn Kohn (Husum), Steven Greif (Gotha)
Vierter Offizieller: Marcel Krauß (Fladungen-Heufurt)

Zuschauer: 11774 im Erzgebirgsstadion

Gelbe Karte: Pascal Fallmann (7.) / -

Besondere Vorkommnisse: Nach 51 Spielminuten wurde die Partie von Schiedsrichter Lukas Benen für ca. 15 Minuten unterbrochen, nachdem durch Zeigen eines provozierenden Banners der Gäste-Fans rund 30 zum Teil vermummte Auer Ultras zu einem Platzsturm auf den Cottbuser Block angesetzt hatten.

 
33 Funk
2 Manu   23 A.-Grant
      44 Straudi   24 Lucoqui      
     
8 Michelbrink   5 Pelivan
11 Hannem.     10 Cigerci    20 Borgmann
     
18 Engelhardt
     
     
 

News - Hinrundenspiel - Fotos vom Spiel

Spielbericht: Borgmann setzt Schlusspunkt: Spielunterbrechung überschattet Cottbus-Sieg in Aue
In einem spannenden Ost-Duell sorgte Axel Borgmann im Fallen für den 2:1-Siegtreffer, der den FC Energie wieder an die Spitze bringt. Überschattet wurde das Spiel jedoch von Randalen auf den Rängen, die eine 15-minütige Spielunterbrechung zur Folge hatten. Erzgebirge-Trainer Dabrowski nahm nach dem 2:2 bei FC Viktoria Köln drei Änderungen an seiner Startelf vor. Für Barylla und Ocansey (beide Bank) starteten Ehlers und Malone, der nach seiner Rot-Sperre wieder dabei war. Außerdem ersetzte Guttau den gelbgesperrten Uhlmann. Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wollitz schaffte es nach seiner Erkrankung rechtzeitig zurück an die Seitenlinie und tauschte nach dem 1:1 gegen den SV Waldhof Mannheim nur auf einer Position: Straudi begann für Rorig.
Von Minute eins wurde der Ost-Kracher seinem Namen gerecht. Die euphorische Atmosphäre schraubte Bär gleich mal ein paar Dezibel weiter nach oben, weil der Stürmer nach klugem Pass von Clausen punktgenau in den linken Winkel schlenzte (5.). Lange brauchte Cottbus allerdings nicht, um sich von dem frühen Rückschlag zu erholen: Die Offensivaktionen der Gäste klärte der Aue häufig zur Ecke. Nicht verwunderlich, dass Manu genau so einen über Umwege per Kopfball verwertete (12.). Der Ausgleich gab den Cottbusern weiter Auftrieb, doch immer wieder brachten die Veilchen in höchster Not ein Körperteil dazwischen. Richtige Hochkaräter entsprangen der Cottbuser Dominanz zunächst nicht. Beinahe hätten die Auer den Spielverlauf auf den Kopf gestellt, doch Collins' abgefälschte Direktabnahme landete knapp neben dem Pfosten (39.). Weil Borgmann nach einem Konter etwas zu hoch zielte (41.), blieb es aus Auer Sicht beim etwas schmeichelhaften 1:1-Halbzeitstand.
Der Beginn der zweiten Halbzeit wurde schnell von unschönen Vorkommnissen abseits des Feldes überschattet. Weil vermummte Fans den Innenraum betraten und sich auf den Weg Richtung Gästeblock machten, unterbrach Schiedsrichter Lukas Benen die Partie und schickte beide Teams in die Kabinen. Als die Randale auf den Rängen nach rund 15 Minuten endete, bzw. unter Kontrolle war, pfiff der Unparteiische die Partie wieder an. Das Spiel ging bei Minute 51 weiter. Beide Teams brauchten eine Weile, um wieder in den Rhythmus zu finden. Eine ausgeglichene Phase, die nicht viel mehr als Halbchancen zu bieten hatte. Dafür nahm das Geschehen in der Schlussphase wieder an Fahrt auf. Den Anfang machte Ehlers, dessen Flanke um ein Haar beim freistehenden Bär gelandet wäre (72.). Nur drei Zeigerumdrehungen später hatte Günther-Schmidt Pech, dass er mit seinem artistischen Seitfallzieher nur den Rücken von Bär traf. Und die Gäste? Die waren lange nicht mehr so dominant und spielbestimmend wie im ersten Abschnitt. Doch nachdem Butler FCE-Keeper Männel auf die Probe stellte (82.), war es der Kapitän, der den Gästeblock in Ekstase versetzte. Borgmann drückte ein Kopfball-Zuspiel von Tolga Cigerci im Fallen über die Linie und setzte damit den Schlusspunkt, auch weil Stefaniak den Kasten per Freistoß knapp verfehlte (90.+5). Während der FC Energie den Spieltag damit erneut als Spitzenreiter abschloss, wird die Luft für die Veilchen immer dünner. Aue hat weiterhin vier Zähler Rückstand auf das rettende Ufer. Am Samstag bekommt es Erzgebirge Aue mit dem VfL Osnabrück zu tun. Zweieinhalb Stunden später empfängt Energie den SC Verl. (kicker)
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