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3. Liga 2025/26

Spielbericht

30. Spieltag - Samstag, 21.03.2026 - 14:00

Waldhof Mannheim - FC Erzgebirge Aue 2:1 (0:1)

Waldhof Mannheim: Thijmen Nijhuis - Sanoussy Ba, Lukas Klünter, Niklas Hoffmann, Samuel Abifade - Janne Sietan, Diego Michel, Kushtrim Asallari, Vincent Thill - Felix Lohkemper, Terrence Boyd; Trainer: Luc Holtz

Eingewechselt: 46. Lovis Bierschenk für Kushtrim Asallari, 56. Julian Rieckmann für Vincent Thill, 90+3. Maximilian Thalhammer für Diego Michel

Kader: Jan Niemann, Emmanuel Iwe, Denis Kryeziu, Francisco Fumaca de Mascarenhas da Costa Pessoa, Djayson Eduardo Cardoso Mendes, Nolan Muteba N'Tumba

FC Erzgebirge Aue: Martin Männel - Pascal Fallmann, Ryan Malone, Tristan Zobel, Moritz Seiffert - Luan Simnica, Eric Uhlmann, Jannic Ehlers, Julian Günther-Schmidt, Marvin Stefaniak - Marcel Bär; Trainer: Christoph Dabrowski

Eingewechselt: 79. Julian Guttau für Julian Günther-Schmidt, 85. Vincent Ocansey für Marcel Bär, 90+3. Ricky Bornschein für Eric Uhlmann

Kader: Louis Lord, Jonah Fabisch, Mika Clausen, Erik Weinhauer, Maximilian Schmid, Finn Hetzsch

Tore: 0:1 Marvin Stefaniak (Linksschuß, 44.); 1:1 Lovis Bierschenk (Linksschuß, 50. / Diego Michel); 2:1 Terrence Boyd (Rechtsschuß, 90. / Niklas Hoffmann)

Schiedsrichter: Timon Schulz (Hannover)
Assistenten: Maximilian Nie-Hoegen (Lingen), Luca Sambill (Lübeck)
Vierter Offizieller: Jan-Vincent Ritter (Kaiserslautern)

Zuschauer: 9687 im Carl-Benz-Stadion

Gelbe Karte: - / Jannic Ehlers (4.), Luan Simnica (3.), Martin Männel (2.)

Besondere Vorkommnisse: Aues Athletik-Trainer Nils Brendel sah in der 90.+1 Minute die Rote Karte.

 
1 Männel
16 Malone   25 Zobel
      17 Fallmann   30 Seiffert      
     
5 Simnica   11 Ullmann
24 Ehlers        10 G.-Schmidt     34 Stefaniak
     
15 Bär
     
     
 

News - Hinrundenspiel - Fotos vom Spiel

Spielbericht: Boyds umstrittener Lucky Punch sichert Mannheims vierten Heimsieg in Folge
Waldhof Mannheim gewinnt durch den späten und umstrittenen Treffer von Boyd mit 2:1 gegen Erzgebirge Aue, das dem Abstieg ungebremst entgegenschlittert. Nach einer starken ersten Hälfte der Veilchen und der verdienten Führung wachte der Waldhof auf und erkämpfte sich einen glücklichen Sieg. Vor der Länderspielpause gastierte ein stark abstiegsgefährdetes Erzgebirge Aue bei Waldhof Mannheim. Nach drei Heimsiegen in Folge und dem 1:4 beim VfL Osnabrück am vergangenen Wochenende nahm Waldhof-Coach Luc Holtz vier Änderungen in seiner Startformation vor: Boyd nach Rotsperre und Sietan nach Krankheit kehrten für Bierschenk und Rieckmann in die Startelf zurück. Außerdem begannen Thill und Asallari für Kryeziu und Ogbemudia, der mit einer Entzündung am Fuß für das Verbandspokal-Halbfinale geschont wurde. Aues Trainer Christoph Dabrowski auf der anderen Seite, dessen Team in der Rückrunde erst magere zwei Pünktchen sammelte und in dieser Spielzeit lediglich einmal in der Fremde jubeln konnte, veränderte sein Team nach dem 2:4 bei Rot-Weiss Essen auf drei Positionen: Für Clausen und Weinhauer (beide Bank) und den gelbgesperrten Collins starteten Uhlmann, Stefaniak und Seiffert.
Im Carl-Benz-Stadion entwickelte sich eine zweikampfintensive Partie, die sich zunächst viel im Mittelfeld abspielte. Malone per Kopf (6.) und Boyd, der nicht entscheidend an eine Asallari-Flanke kam (10.), verzeichneten die ersten Torannäherungen. Dann aber wurden mutig auftretende Sachsen stärker und hatten durch drei Chancen von Bär innerhalb von fünf Minuten die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Nach einem Doppelpass von Seiffert und Stefaniak setzte Bär eine Direktabnahme aus zwölf Metern über den Kasten (19.), ehe er eine Minute später frei vor Nijhuis auftauchte, den Keeper umkurvte, aber dadurch zu weit herausgetragen wurde und seinen Abschluss per Hacke nicht mit Erfolg krönen konnte. Die dritte Chance des Stürmers in der 23. Minute war ein Flugkopfball aus sieben Metern, der knapp am linken Pfosten vorbeistrich. Die Kurpfälzer agierten offensiv zu harmlos und leisteten sich defensiv Nachlässigkeiten. Ba konnte eine Flanke im Strafraum nicht klären, der sichtlich überraschte Günther-Schmidt setzte das Spielgerät aus acht Metern aber am Gehäuse vorbei (31.). Vor der Halbzeit näherten sich die Buwe durch Asallaris Schuss aus 20 Metern (38.) und Bas Mischung aus Flanke und Schuss (42.) zwar an, doch die Gäste stachen zu. Boyd klärte einen langen Einwurf von Malone in die Füße des umtriebigen Stefaniak, der aus 17 Metern platziert ins linke Eck zum 1:0-Pausenstand traf (44.).
Nach dem Seitenwechsel zeigte der Waldhof ein völlig anderes Gesicht und agierte druckvoll und bissig. Boyd aus der Drehung (46.) und Lohkemper aus sechs Metern nach einer unfreiwilligen Ablage von Zobel (49.) setzten den Ball aber über den Querbalken. Folgerichtig fiel dann der Ausgleich. Michel tanzte auf der linken Seite Uhlmann aus. Seine Hereingabe versenkte der eingewechselte Bierschenk traumhaft aus 13 Metern im Winkel (50.). Die Sachsen stabilisierten sich in der Folge. Mehr als ein Abseitstor durch Bär nach Ablage von Ehlers an den zweiten Pfosten sprang dabei aber zunächst nicht heraus (64.). Auf der anderen Seite brannte es lichterloh im Gäste-Strafraum. Boyd schlenzte aus 14 Metern vorbei (67.) und Männel wischte Lohkempers Kopfball gerade noch zur Seite weg (68.). Bis auf einen Distanzschuss von Simnica, der Nijhuis aus gut 25 Metern prüfte (72.), blieben die Veilchen offensiv zu harmlos und die Gastgeber waren der späten Führung näher, ohne ihrerseits richtig zwingend zu werden. Als alles nach einem leistungsgerechten Remis aussah, markierte Boyd, der in der 88. Minute noch über das Tor schoss, den Lucky Punch. Der Stürmer nahm einen langen Ball von Hoffmann rechts im Strafraum mit der Brust mit und wuchtete den Ball an die Unterkante der Latte. Von da aus ging der Ball jedoch nur zum größten Teil ins Tor, ein Stück landete auf der Torlinie, ehe die Kugel wieder gegen den Querbalken prallte (90.). Nach kurzem Zögern gab Schiedsrichter Timon Schulz das 2:1-Siegtor jedoch trotzdem. Damit festigten die Buwe den neunten Platz, während die Sachsen weiter ungebremst dem Abstieg entgegenschlittern. Am kommenden Samstag ist Mannheim im Halbfinale des Landespokals Baden beim 1. FC Bruchsal gefordert. Tags darauf trifft Aue im Viertelfinale des Landespokals Sachsen auf den SSV Fortschritt Lichtenstein. (kicker)
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