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3. Liga 2025/26

Spielbericht

31. Spieltag - Samstag, 04.04.2026 - 14:00

FC Erzgebirge Aue - 1899 Hoffenheim II 3:5 (1:4)

FC Erzgebirge Aue: Martin Männel - Pascal Fallmann, Ryan Malone, Jamilu Collins, Moritz Seiffert - Eric Uhlmann, Luan Simnica, Erik Weinhauer, Jannic Ehlers - Marcel Bär, Julian Günther-Schmidt; Trainer: Christoph Dabrowski

Eingewechselt: 33. Tristan Zobel für Ryan Malone, 33. Jonah Fabisch für Erik Weinhauer, 67. Maximilian Schmid für Julian Günther-Schmidt, 85. Erik Majetschak für Eric Uhlmann, 85. Ricky Bornschein für Marcel Bär

Kader: Louis Lord, Anthony Barylla, Julian Guttau, Vincent Ocansey

1899 Hoffenheim II: Lukas Petersson - Luca Erlein, Yannik Lührs, Valentin Lässig, Yannis Hör - Luis Engelns, Luka Duric, Florian Micheler, Paul Hennrich, Deniz Zeitler - Yannick Eduardo; Trainer: Stefan Kleineheismann

Eingewechselt: 55. Juan Tiago Esteban Poller für Luka Duric, 55. Ben Labes für Yannick Eduardo, 78. Diren Dagdeviren für Florian Micheler, 78. Natnael Abraha für Luca Erlein, 85. Nader El-Jindaoui für Deniz Zeitler

Kader: Yannick Onohiol, Florian Bähr, Kelven Frees, Oskar Hencke

Tore: 0:1 Deniz Zeitler (Rechtsschuß, 5. / Paul Hennrich); 0:2 Luka Duric (Rechtsschuß, 9. / Luca Erlein); 0:3 Paul Hennrich (Linksschuß, 15. / Yannick Eduardo); 0:4 Luka Duric (Kopfball, 29. / Paul Hennrich); 1:4 Marcel Bär (Rechtsschuß, 40. / Julian Günther-Schmidt); 1:5 Deniz Zeitler (Linksschuß, 52. / Yannick Eduardo); 2:5 Marcel Bär (Rechtsschuß, 55. / Moritz Seiffert); 3:5 Ricky Bornschein (Linksschuß, 85. / Pascal Fallmann)

Schiedsrichter: Yannick Sager (Dortmund)
Assistenten: Roy Dingler (Birkenfeld), Dominic Stock (Herzebrock-Clarholz)
Vierter Offizieller: Martin Speckner (Runding)

Zuschauer: 7793 im Erzgebirgsstadion

Gelbe Karte: Ryan Malone (7.), Jannic Ehlers (5., gesperrt) / Luka Duric

Rote Karte: Jamilu Collins (18., Notbremse) / -

 
1 Petersson
49 Lührs   6 Lässig
      24 Erlein   16 Hör      
     
17 Engelns   10 Duric
14 Micheler     11 Hennrich          38 Zeitler
     
31 Eduardo
     
     
 

News - Hinrundenspiel - Fotos vom Spiel

Spielbericht: Debakel in der ersten halben Stunde: Erzgebirge sieht gegen Zeitler & Co. lange Zeit kein Land
Der FC Erzgebirge Aue taumelt weiter dem Abstieg in die Viertklassigkeit entgegen. Auch gegen die TSG-Talente war kein Kraut gewachsen, die erste halbe Stunde geriet gar zum Debakel. Aue-Coach Christoph Dabrowski brachte nach dem 1:2 in Mannheim Collins und Weinhauer statt Zobel und dem angeschlagenen Stefaniak. TSG-Trainer Stefan Kleineheismann setzte seinerseits nach dem 0:1 gegen Osnabrück auf Lührs, Hör, Duric, Micheler und Eduardo anstelle von Frees, Bähr, Dagdeviren, Campbell und Moerstedt.
Aus Auer Sicht war die erste Hälfte eine reine Katastrophe. Warum der FCE so weit hinten in der Tabelle rangiert, wurde in beinahe jeder Situation deutlich. Hoffenheim dominierte von Beginn an nach Belieben und kombinierte sich immer wieder mühelos vor das Tor der Sachsen. Zeitler brachte die Gäste bereits nach sechs Minuten nach schönem Dribbling in Führung. In der elften Spielminute folgte das 2:0 für Hoffenheim: Diesmal war es Duric, der den Ball aus kurzer Distanz nur noch an Männel vorbei über die Linie drücken musste. Die Gegenwehr der Auer, genau wie der offensive Wille - bescheiden, und das ist noch milde ausgedrückt angesichts der Art und Weise, mit der sich die Mannschaft von Dabrowski präsentierte. In der 15. Minute folgte dann das verdiente 3:0 für die Kraichgauer. Hennrich war es, der nach einem Konter für die Gäste erhöhte. Für Aue war das Unglück damit allerdings nicht ausgereizt. In der 19. Minute musste Collins nach einer Notbremse gegen Eduardo völlig zu Recht den Platz verlassen. Nach nicht einmal einer halben Stunde Spielzeit erhöhte Duric nach ungewollter Vorlage von Hennrich auf 4:0 (29.) - bei der TSG ging einfach alles. Dabrowski reagierte mit einem Doppelwechsel, Torjäger Bär verlieh den Veilchen mit dem 1:4 (40.) noch vor der Pause etwas Hoffnung.
Die hätte der Ex-Löwe Sekunden nach Wiederanpfiff nähren können, er scheiterte jedoch allein vor Petersson und verpasste das 2:4 (47.). Zeitler bestrafte dies eiskalt, indem er wenig später nach hohem Ballklau von Sturmpartner Eduardo auf 5:1 stellte (5:1.). Das muntere Scheibenschießen setzte Bär mit dem 2:5 kurz darauf fort (52.). Zehn Auer zeigten also Moral. Und die TSG ging in der Folge auch vom Gaspedal, sodass es am Ende sogar noch einen dritten Treffer des FC Erzgebirge zu bejubeln gab: Der Sekunden zuvor eingewechselte Joker Bornschein stellte den 3:5-Endstand her (85.) - Premierentor für den früheren Fürther in der 3. Liga nach seiner Krebserkrankung. Am Dienstag spielt Aue bei Jahn Regensburg, zur gleichen Zeit ist die Zweitvertretung aus Hoffenheim in Mannheim gefordert. (kicker)
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